25 Dezember 2007

Die Weihnachtswunscherfüllung...

...war ein voller Erfolg. Die Augen meines Neffen haben devinitiv extremst geleuchtet, als er sein Paket aufmachte.

Er hat zwar auch eine Wii bekommen, aber erst muste das Urmonster gekuschelt werden. Gerade habe ich meine Schwester getroffen. Das Viech (ich weiß immer noch nicht wie es eigentlich heißt) war heute mit bei den Schwiegereltern zum Mittagessen und hat heute Nacht in seinem Bett geschlafen. Erst hätte er auf die Klappcouch gewollt, damit das Tier mehr Platz hat und er es nicht zerdrücken kann. Ich habe ihm gesagt, dass wir es nachfüttern, sollte es an Volumen verlieren, dann war er beruhigt. Da sieht man, dass auch Jungs mit 10 Jahren nicht nur Computerspiele im Kopf haben.

Da hat sich doch die viel Arbeit mal richtig gelohnt. Hat ja auch schließlich Spaß gemacht, ein Schnittmuster selbst zu erstellen. Trotzdem: Das muß ich nicht nochmal machen! (Auch wenn ich richtig Stolz darauf bin, dass das so gut geklappt hat).

21 Dezember 2007

Im Schweiße meines Angesichts....

...habe ich gestern endlich das Weihnachtsgeschenk für meine Ma fertiggestellt. Naja, einen kleinen Teil hat der Schuhmacher gemacht. Leider war der Stoff der Träger letzlich so dick, dass ich ihn nicht mehr unter mein Nähmafüßchen gebracht habe. Also mußte der Schuhmacher mit seinem Uraltgußeisendingens die letzte Naht machen, dort wo die Träger unter der Schließe zusammengenäht werden müssen.
Ich hoffe meine Ma freut sich und es wird ein Lieblingsstück (zwischen den zwölfundfünzig anderen Taschen, die sie bereits hat!).
Die Stickerei ist ein Freebee, normalerweise 3-farbig. Ich habe es auch in schwarz/weiß ausprobiert, aber diese Version gefiel mir am Besten. Die Blütenmitte schmücken Hotfixsteine, die entgegen der Aussagen mancher Verkäuferinnen in Stofffachgeschäften problemlos mit dem Bügeleisen zu befestigen sind. Man muß lediglich aufpassen, dass man eine Stelle des Bügeleisen benutzt, in welcher keine Löcher zum Dampfausstoß sind.

Die Tasche hat Außen eine aufgesetzte Tasche, die nochmals unterteilt ist. So ist Platz für div. Kundenkarten und Kassenzettel. Geschlossen wird sie mit einem breiten Klettband. Die Klappe ist mit festem Vlies und zusätzlich mit dünnem Volumenvlies hinterbügelt und in die rückwärtige Naht eingenäht. Sie hat einen Boden aus Schabrackeneinlage und ist komplett mit Volumenvlies gefüttert. Die starre Schabracke und die feste Klappe haben ein Wenden (und einnähen) nicht gerade zum Vergnügen gemacht.


Die Klappe ist mit Futterstoff gefüttert. Nach zwei mißglückten Anläufen eine RV-Tasche in das Futter einzunähen, habe ich beschlossen, dass die restliche Tasche ein Baumwollfutter erhält. Das geht wesentlich besser zu verarbeiten. Auf die Seitennaht habe ich noch eine Handytasche aufgenäht. Sie ist ebenfalls mit aufbügelbarem Volumenvlies und festem Vlies Verstärkt. Der Falz ist jeweis abgenäht. Zum Schutz gibt es obendrüber noch eine kleine Klappe mit Klettband, so fällt das Handy nicht raus, wenn die Tasche mal umkippt (abgeschaut und rausgemessen aus meiner Lieblingstasche).

20 Dezember 2007

Neeeeiiiiin, ich bin nicht in ein tiefes schwarzes Loch gefallen.....

...ich bin im Weihnachtsstreß. Und deshalb mußte der Blog erst einmal ruhen. Ich habe nämlich genäht. Mamutprojekte sozusagen. Ein großer Teil ist auch endlich fertig *schweißabwisch* und wird demnächst veröffentlicht. Fotos fehlen noch.

Vorab gibt es ein kleines Schmankerl:


Das gibt ein Schmusetier. Gewünscht von meinem Neffen von seiner allerbesten (und einzigen) Lieblingstante. Die Vorlage habe ich geliefert bekommen in Größe eines Schlüsselanhängers. Und die liebe gute Tante vergrößert dann mal eben auf 40 cm und gehörigem Umfang. Aber was soll ich sagen: Ich habe die Herausforderung angenommen und gegen das kleine Monster gewonnen!
Gestern habe ich dann noch ein großes und ein kleines IKEA-Kissen zu dem bereits gefressenen kompletten Paket Bastelwatte in seinen Magen gestopft. Und wenn ich das Loch in seinem Rücken zugenäht habe, kann ich dann endlich verkünden: ICH HABE FERTIG! (Mit dem Tier und mit den Nerven!).

09 Dezember 2007

Weihnachtswunsch-Erfüllung

Ei, ei, ei was gibt denn das?

Baumarkt-Challenge

Im Forum der Hobbyschneiderin gibt es wieder eine Challenge. Das Thema ist Baumarkt-Challenge. Man muß aus 3 verschiedenen Baumarkt-Abteilungen Material verarbeiten.


Gestern war ich dann das erste Teil besorgen: Vor der Kasse gab es dann auch noch was zum Schnuggeln. Somit habe ich bereits 2 Abteilungen abgehakt ;-).

17 November 2007

Mein Tagwerk

Bestickte Tatütas - einfache Version - und ein Kosmetiktäschchen nach der Vorlage von Tone Finnanger. Ich habe in das Täschchen Volumenvlies gemacht, es wird an Weihnachten mit der Seife verschenkt.

13 November 2007

Weihnachtsgeschenke.....

....werden dieses Jahr selbst gemacht. Bereits in den Herbstferien haben meine Große und ich damit begonnen, damit nicht wie sonst immer alles erst auf den letzten Drücker fertig wird. Deshalb haben wir Fotos gemacht, einlaminiert und zusammen mit Duftstoffen und Glitter in durchsichtige Seife gegossen.

Und weil das so Spaß gemacht hat, haben wir gleich noch ein paar Seifen gefärbt, beduftet und gegossen. Ist natürlich kein Vergleich zu den selbstgesiedeten Seifen von Steffi oder Anne aber ich denke, daß sich die Omas dennoch freuen werden ;-)


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Und was braucht man noch, wenn man die Seife schon hat?

RICHTIG: Badesprudekugeln
Hier in den Duftrichtungen Erdbeerplantage und Pfirsich. Wir haben sie auch noch in Himbeer und Grüner Apfel *hmmm lecker*. Und mit Mandelöl oder Traubenkernöl auch noch herrlich für trockene Haut.

11 November 2007

Heute habe ich genäht....

...und gestern auch schon. Und zwar für mich und nur für mich!
Das Schnittmuster lag schon Wochen auf dem Zuscheidetisch und wollte rauskopiert werde, aber immer kommt irgendwas dazwischen. Gestern nicht! Im Haushalt bleibt alles wie es ist, geputzt, gewaschen und gebügelt wird nicht. Es wird nur genäht!
Göga geht zum Holzfällen in den Wald, die Mini zur Oma, nur die Große bleibt da und sie muß sich selbst beschäftigen. Macht sie auch, meistens jedenfalls. Ab und zu kommt sie mal schaun, ob ich noch da bin, dann schleicht sie sich wieder. Mami hat heut keine Zeit! Jawohlja, sonst kommt man ja zu nix.

Das Ergebnis: Sitzt, paßt, wackelt und hat Luft! Stoff von Buttinette, bereits im letzten Herbst oder Frühjahr oder so geordert. Flutsch dezent *hüstel* beim Nähen, trägt sich aber total schön. Schnitt ist aus der Ottobre woman 5/2007 Nr. 12 / A.
In meiner Euphorie habe ich sogleich auch noch Version B des gleichen Schnittmusters zugeschnitten und das Oberteil bestickt. Hat auch prima geklappt. Der Stoff ist vom letzten Stoffmarkt in Mannheim und dass ich ihn verarbeitet habe, berechtigt mich sozusagen auch den Nächsten zu besuchen. ;-). Der Jersey ist etwas fester. Dann stand in der Anleitung was von Framilonband, was ich erst einmal ergooglen mußte. Habe ich nicht da, deshalb habe ich ein Wäschegummi eingenäht, was nicht den gewünschten Erfolg brachte, sonden eher unter der Brust beulte. Also alles wieder rausgetrennt und ohne irgendwas das Unterteil wieder ans Oberteil gerüscht *grrrr*--> sieht aus wie ein Sack *ärger*, das ganze Hoch vom ersten Shirt weicht einer tiefen Depression *nerv*.

Heute habe ich dann erneut getrennt. Ich habe einen Zwischenstreifen eingenäht und das Oberteil unter der Brust eingehalten. Außerdem habe ich zwei Bindebänder gefertigt und in die Seite eingenäht. Das Gerüsche vom Unterteil habe ich durch Faltenbildung ersetzt. Der Stoff ist einfach zu fest zum Rüschen, das sah nicht wirklich gut aus (und machte ein erneutes Trennen notwendig!) Jetzt ist es fertig, sieht nicht mehr aus wie bei Ottobre *kicher* und ist wirklich gut geworden. Ich denke in einem leichteren Stoff währe diese Version noch schöner, da dann der Stoff besser fliest, dann wäre aber wahrscheinlich die Stickerei nichts geworden.

Meine Große hat mir zwischenzeitlich noch die passende Kette gefädelt.

10 November 2007

Fortsetzung unserer Reise nach Oederan oder...Eine Fabrik am Tag ist nicht genug....

....und deshalb ist Herr Amrhein noch mit uns nach Grünhainichen gefahren. Bei Wendt & Kühn waren Schautage und man konnte die Produktion ansehen. Fast wäre ich ja versucht gewesen, eines dieser niedlichen Blumenkinder als Andenken mitzunehmen. Ja, ich gestehe, ich bin ein Andenkenfetischist. Gut, dass nicht direkt bei der Produktion ein Laden war, sonst hätte ich mich vielleicht hinreisen lassen. Das wäre aber ziemlich gefährlich gewesen, da unsere Mini immer alles kaputt macht und sie bestimmt nicht kapiert hätte, dass man mit den kleinen Figürchen nicht spielen darf und man sie Mami auch nicht hinterhertragen muß!
Wenn man gesehen hat, wie diese kleinen Dingerchen penibel mit der Hand hergestellt werden, versteht man auch, wieso sie so teuer sein müssen. Sehr interessant das alles...und ich liebe den Duft nach frisch geschnittenem Holz.

Mit einer Bratwurst vom Stand gestärkt (zum Essen gehen hatten wir keine Zeit, da Dresden ja auch noch wartete) bekam ich dann auch noch einen Laden geliefert. In Galenz steht der weltgrößte Nußknacker und man kann die typischen Räuchermännchen kaufen. Da steh' ich ja jetzt ehrlich gesagt nicht so drauf und das paßt auch so gar nicht zu unserer Einrichtung. Und weil das ja bei so typischen Andenken meistens der Fall ist, kaufe ich sonst immer Tassen um meinen Fetisch zu befriedigen. Hier haben wir dann mal eine Ausnahme gemacht. Mein Göga wollte ein Räuchermännchen:Mit Details:
Wer letztes Jahr beim Hobbyschneiderkonkress in Aachen war, wird eine verblüffende Ähnlichkeit mit Herrn Seitz von Alterfil entdecken. Für alle anderen hier nochmal ein LINK! Wie gesagt, ich war es diesmal nicht ....Göga ist schuld *kicher*...ich habe mich mit ein paar Weihnachtsanhängern zufrieden gegeben, die meine Weihnachtsgeschenke verschönern sollen.

Um 3 mittags waren wir dann in Dresden. Nicht mehr besonders viel Zeit für so eine große Stadt. Frauenkirche und Zwinger haben wir uns deshalb nur von außen angesehen, weil ich auch noch über die Elbe in die Dresdner Neustadt wollte. Dort gibt es nämlich schön restaurierte barocke Bürgerhäuser in deren Ambiente sich die Kunsthandwerkerpassagen verstecken. 


In kleinen Geschäften kann man durch große Schaufenster z. B. zusehen, wie eine Handtasche genäht wird. Man kann sich eine heiße Schokoladen mit besonderen Aromen zubereiten lassen oder im Seifenladen nach der besonderen Schafsmilchseife stöbern. *mhhhh....herrlich*. Da es dann mittlerweile dunkel war und auch der leichte Nieselregen nicht aufhören wollte, waren wir noch in der Altmarkt-Galerie shoppen und zu Abend essen.

AM NÄCHSTEN MORGEN:
In Gahlenz waren dann auch noch Schautage, das konnten wir uns nicht nehmen lassen und so haben wir die 3. Fabrikbesichtigung gemacht, bevor wir dann nach Hause gefahren sind.
Die gleichen Engel wie in Grünhainichen werden hier in groß gefertigt und auch sonst ist alles eine Dimension größer.
 


Und wie gesagt: Ich lieben den Duft von frisch gehobeltem Holz.
Es waren zwei wunderschöne Tage, vollgestopft mit neuen Eindrücken, Erkenntnissen und Erfahrungen und ich möchte der Firma Alterfil nochmals danken, dass sie uns dieses Erlebnis ermöglicht haben.

04 November 2007

Außer dem Wetter......

....waren die paar freien Tage richtig schön! Am Mittwoch war ich arbeiten, da hat meine Mam schon die Kinder von Schule und Kindergarten abgeholt und ich habe abends nur noch das Gepäck in der Größenordnung einer 4-Zimmer-Wohnung nachgeliefert und mich von meinen Mädels verabschiedet.
Am Donnerstag ging es dann Richtung Dresden um meinen Challenge-Gewinn einzulösen. Die Fahrt war o.k. ein bißchen nebelig vielleicht, aber alles in Allem gut. Keine Quengler hinten drin, keine ständigen Stopps zum Pipi machen, kein verschütteter Apfelsaft, alles Bestens!
In Chemnitz haben wir dann am Chemnitz-Center Station gemacht, schließlich muß man ja die Unterschiede in "der Fremde" erkunden, denn das macht einen Urlaub ja erst interessant. Aber: war nix mit Unterschied. Schönes Center - aber die Geschäfte sind genau wie bei uns - alles Ketten, nur Sinn Leffers gibt es bei uns in der Gegend noch nicht, dafür aber andere Geschäfte mit den gleichen Klamotten.
Nach ein paar dezenten Umwegen, weil das TomTom (ich) nicht richtig funktionierte, sind wir dann so gegen 18.00 Uhr im Landhotel zur Kutsche angekommen. Fotos gibt es davon nicht, weil es schon dunkel war und geregnet hat. Nettes Hotel mit Restaurant in dem wir dann auch gemütlich zu Abend gegessen haben.
Am Freitag haben wir uns dann um 9.00 Uhr zur Fabrikführung
mit Herrn Amrhein in der Firma Alterfil getroffen. Auch hierher mußten wir leider wieder ein bißchen suchen, da "drüben" doch ganz schön viele Straßen aufgerissen sind und eine Umleitung die nächste ablöste. Da konnte auch die zu Hause ausgedruckte Wegbeschreibung nicht helfen und eine Straßenkarte von Oederan hatten wir leider nicht.

Ein rießiges imposantes Fabrikgebäude erwartete uns und ein total netter, unbürokratischer Herr Amrhein begrüßte uns in Jeans und Turnschuhen.


Die Besichtigungstour ging dann gleich in der Färberei los. Auf dem Bild sind die noch "rohen" Garnrollen, frisch aus der Qualitätsprüfung und schon ausgepackt für den Färbevorgang. Das Garn ist ganz locker aufgespult und die Innenhülsen haben Löcher, so daß die Farbe auch in die kleinsten Ritzen eindringen kann.


Und hier stehen Herr Amrhein und mein Göga neben einen einem Strang von 18 Rollen. Das Garn kam gerade frisch aus der Färbung und ist noch voller Wasser, das dann mit einer Zentrifuge noch ausgeschleudert wird, bevor es in eine "Microwelle" zum Trocknen kommt. Mein Göga wurde selbstverständlich mit allerhand technischen Details versorgt.


Übrigens: Auf jeder Rolle sind 40.000 Meter! Und wenn man mehr Faden in einer Farbe braucht, dann gibt es auch noch einen großen Kessel zum Färben.

Herr Amrhein führte uns durch die Labors, das Farblager und erklärte die Prüfstände. Nebenbei wußte er allerlei Interessantes über die alten Gebäude und die Betriebsführung in der ehemaligen DDR zu berichten. Zumindest einen Teil davon können Interessierte auf der Homepage nachlesen. Obwohl bereits einige Neuerungen und Maschinenanschaffungen vorgenommen wurden, wird noch vieles mit der Hand gemacht. So werden die Zutaten für das Färben noch immer nach einer geheimen Rezeptur mit Meßbechern und Waagen zusammengestellt und auch das Umsetzen der gefärbten Garnrollen in die Zentrifuge geschieht per Hand.

Die Garne werden natürlich auch auf Ihre Reißfestigkeit in der Anwendung geprüft und so werden im Dauerbetrieb etliche Meterchen am Stück vernäht. In der Nähwerkstatt werden auch die Garne an den Stoffen getestet oder Schaubeispiele hergestellt. Und ich weiß nun auch endlich was Bauschgarn ist und wozu man es benutzt. Ich weiß zwar, dass das einige Hobbyschneiderinnen auch als Unterfaden für die Stickmaschine benutzen, neben ihrer eigentlichen Bestimmung für die OVI, aber bewußt gesehen hatte ich noch keines. Herr Amrhein hat es mir aber anschaulich erklärt und so bin ich nun auch noch ein bißchen schlauer. Bei dieser Gelegenheit habe dann auch ICH kapiert, was an den Alterfil-Garnen so besonders ist: Sie werden mit einer patentierten Tinktur "ummantelt" die dafür sorgt, dass der Faden geschmeidig in den Stoff läuft. Dann bügelt man die Naht und an den Verschlingungspunkten zwischen Ober- und Unterfaden werden die Fäden punktuell miteinander verklebt. Das Verhindert ein Zusammenziehen der Naht oder einen späteren Kräuseleffekt. Ich konnte mir das auf einem Muster ansehen. Da war der gleiche Stoff vernäht, einmal mit patentierter Legierung und einmal mit dem gleichen Faden, aber ohne diesen zusätzlichen Mantel. Die Naht mit dem Alterfil-Garn war perfekt gerade, bzw. der Stoff war es, auf dem anderen Probestück konnte man das Zusammenziehen der Naht (das wir wohl alle kennen) zu sehen, obwohl - wie gesagt -mit dem gleichen Faden, von der gleichen Näherin - nur eben ohne die patentierte Tinktur vernäht. Die Naht hält dadurch natürlich auch besser und Knöpfe fallen nicht mehr ab!

Hier sollte man auch noch erwähnen, dass Alterfil ein Garn im Programm hat, dass für alle Unterwäsche- und Korsett-Näherinnen sehr interessant sein dürfte: Bauschgarn, das man vernähen kann! Ich kenn' mich da ja wie gesagt nicht so aus, Bauschgarn war mir vorher nicht wirklich bekannt und auch Unterwäsche habe ich noch keine genäht. Aber ich trage welche und das macht mich wohl doch schon wieder zu einer Art kleiner Expertin. Wer kennt nicht die kratzenden Nähte auf der Haut? Bauschgarn in der Ovi kann hier bereits Abhilfe schaffen, Bauschgarn mit der Näma zu verarbeiten geht aber nicht, da sich der Faden dabei eben "aufbauscht". Alterfil T ist nun eine Art Bauschgarn, die aber wieder über eine spezielle High-Tech-Ausrüstung verfügt, dadurch etwas härter, vielleicht auch kratziger, aber vernähbar wird. Wäscht man dann das fertige Stück, wird die Appretur herausgewaschen und der Faden ist genaus so weich und trageangenehm wie Bauschgarn. Hört sich doch echt gut an, sollten die Konfektionäre und Wäschehersteller ruhig mal drüber nachdenken! Leider gibt es aber Alterfil-Garne noch nicht im Handel, sondern sind Bestandteil so einiger großer Kleider-Labels. Könnte also durchaus sein, dass wir bereits Alterfil in einem gekauften Kleidungsstück nutzen, ohne es zu wissen. Übrigens: Wenn eine Naht reißt, dann war sie wohl nicht mit Alterfil S genäht ;-)! Herr Amrhein hat mir ein Röllchen des Alterfil T überlassen und ich werde das mal antesten.

Und jetzt kommt der Bereich, der wohl alle Hobbyschneider-Herzen höher schlagen läßt: DAS LAGER!460 verschiedene Farben, so gut wie alle vorrätig auf 40.000 Meter-Spulen. Jeder Kunde kann bei einer Bestellung seine Stückelung selbst bestimmen und bekommt die Rollen dann individuell gespult...und die Garne gibt es dann auch noch in verschiedenen Stärken...man kann sich vorstellen, wie viel Aufwand das alles ist. Übrigens gab es auch ganz tolle Ziergarne, sowas habe ich überhaupt noch nicht gesehen. Mädchenbenäherinnen bitte tief durchatmen: Bauschigdick in ROSA - leider ebenfalls nicht im Handel und nur für die Konfektionäre :-(.

Es gab auch noch ein Lager für fertig gespulte Röllchen in haushaltsüblichen Größen, davon habe ich aber kein Foto. Da sah man aber sehr schön auch die vielen verschiedenen Stärken. Ich verweise auch hier wieder auf die Homepage, da ist alles schön beschrieben und man kann sich die PDF's selbst runterladen und nachlesen, welche Stärke für was geeignet ist. Für mich Alles-mit-einem-Faden-Vernäher auch nicht uninteressant.

Dann ging es noch weiter in die Spulerei. An dieser Maschine wird die geheime patentierte High-Tech-Ausrüstung aufgebracht. Bzw. das sieht man jetzt nicht richtig, das Garn läuft durch eine zig Meter lange Anlage aus Tinktur-Bad und Heizung und wird hier nur wieder aufgespult. Das geht so schnell, dass man den Faden dabei gar nicht sieht.

Und hier wird dann auf die normalen Pappröhrchen oder Konen umgespult. Die Bestückung erfolgt hier natürlich auch manuell. Das einfädeln geht den Damen aber so schnell von der Hand, dass einem schon beim Zusehen schwindelig wird.

Ob das Röllchen wohl auf meine OVI paßt? Wohl kaum, aber was der Kunde gerne hätte, bekommt er auch gefertigt.

Edit: Wie ich gerade festgestellt habe, gibt es einen Teil der Alterfil-Garne bei Scherzkeks-Stoffe in Aachen (sogar das tolle ROSA-Ziergarn!)

28 Oktober 2007

Eine Überraschung.....

....habe ich heute Morgen zum Geburtstag bekommen:
Eine Schneinerpuppe! Hat doch mein Göga ganz heimlich (unter Mitarbeit meiner Schwiegereltern - sonst hätte der Paketbote ja bei mir geklingelt ;-0 ) eine Lady Valet besorgt und den Karton in 2 Meter wunderschönen, karierten und geblümten Stoff (Farben kommen auf dem Bild leider gar nicht so raus) eingepackt. Jetzt muß ich mir nur noch überlegen, was ich denn daraus bastele?! Und in Zukunft muß ich jetzt wohl mehr für mich selbst nähen!

26 Oktober 2007

Für den Kindergarten...

....habe ich dem uralten Geburtstagsstuhl ein neues Gesicht verpaßt:
Die Husse ist materialsparend zugeschnitten ;-), deshalb paßt auch das vordere Muster nicht recht. Außerdem war der Stuhl ein wenig unförmig, da die Lehne einfach durch Brettchen verlängert wurde, das hat das Ganze nicht gerade einfacher gemacht. Gespannt wird der Stitz durch Organzabahnen, die hinten zu einer großen Schlaufe gebunden sind. Die Farben sind etwas knalliger, als auf dem Bild. Die Erzieherinnen haben sich so gefreut, dass sie mir zum Dank ein kleines Blumensträußchen geschenkt haben. Das war mir echt schon peinlich, sind doch die freudigen Gesichter schon Dank genug!

25 Oktober 2007

Freu, freu, freu.....

....denn nächste Woche geht es zu Alterfil nach Oederan.
Bei uns ist am Donnerstag Feiertag und am Freitag hat meine Große einen beweglichen Ferientag und deshalb können wir die Mädels zu meinen Eltern abschieben und meinen Challenge-Gewinn einlösen.

Zum ersten Mal seit 8 Jahren ohne Kinder unterwegs! Hoffentlich kann ich da überhaupt abschalten.

18 Oktober 2007

Eine Herztasche....

...habe ich nun auch endlich einmal genäht.
Anscheinend brauche ich immer einen Anlaß um in die Pötte zu kommen. Meine Freundin Sabine hatte gestern Geburtstag. Wir konnten uns zwar nicht sehen, da wir beide gearbeitet haben, ich habe aber trotzdem gestern morgen (heimlich, still und leise) die Tasche für sie abgegeben.

Die Stoffe sind aus dem Fundes und tragen so zum Stoffbergeabbau bei. Und wie immer, wenn man nur mal schell was nähen will, hatte ich mit meiner OVI zu kämpfen und die Näma produzierte nur Schlaufen *grrrrr*. Wahrscheinlich saß der Fehler aber mal wieder vor der Maschine. Nach 2 x neu fädeln gings dann endlich doch.

14 Oktober 2007

Den Hasen geht es gut....

....alle 8 sind wohl auf. Mittlerweile sind die Häschen 6 Wochen alt. Noch 2 Wochen und ein paar von ihnen müssen uns verlassen. Leider! Aber sie fressen uns die Haare vom Kopf. 10 Hasen sind einfach zu viel!
Sind sie nicht süß, wie sie da alle beisammen sitzen?
Die Karantäne unseres nun kastrierten Rammlers ist auch vorbei und wir haben eine Familienzusammenführung gemacht. Dafür haben wir das Gehege wieder von dem Trennungszaun befreit und auch sonst ein bißchen modifiziert.
Unter dem kleinen Stall ist noch ein Durchgang (auch zum buddeln) der unter die Steinhöhle führt. So haben alle ausreichend Möglichkeiten sich aus dem Weg zu gehen. Es gibt jetzt auch im freien eine Toilette, die wir eigens überdacht haben, so müssen die Hasen jetzt nicht mehr extra in den Stall und wir hoffen, dass sie nun bald das Knödeln ins Gehege unterlassen. Unsere beiden Großen, Lilli und Max, waren ja schon stubenrein. Hoffentlich schauen sich das die Kleinen ab. Ständig das Gehege sauber machen macht bei der Menge auch nicht wirklich Spaß.

Stoffmarkt...

....und hier sind die Stöffchen, die ich nicht brauche und auch nicht kaufen wollte
aber deren Charme ich erlegen bin.

03 Oktober 2007

Immer dem Faden nach....

....heißt ein Buch von Anne-Pia Godske Rasmussen, das im Klematis-Verlag erschienen ist.
Neben schönen Einkaufstaschen, lustigen Teekannenwärmern und Kulturbeuteln findet man nette Beutelchen und Körbchen für alle Gelegenheiten. Freunde von Tone Finnanger kommen sicher ebenfalls auf Ihre Kosten, denn stehende Engel sind ebenfalls beinhaltet, genauso wie nette Verzierungen von Taschen und Geschenkbeutel.Daneben werden Material und Zubehör genaustens beschrieben, so daß man sicher weiß, was man besorgen muß. Selbst wie man das benötigte Schrägband selbst fertigt oder Taschengriffe wendet wird genau erklärt und auch die notwendigen Stiche sind bildlich dargestellt.
Ich habe bereits eine Tasche davon genäht. Ursprünglich sollte es eine Probetasche für die Challenge werden, da ich mir gut vorstellen konnte, einige der Stoffe darin zu verarbeiten. Die Tasche gefällt mir auch sehr gut, nur entspricht sie gar nicht wirklich meinem Typ. Ich mag nämlich am Liebsten Umhängetaschen, da habe ich die Hände frei. Außerdem müssen meine Taschen oben geschlossen sein und mindestens eine Innentasche haben. Meiner gekauften "4you"-Tasche konnte bisher noch kein Schnittmuster das Wasser reichen (Raumwunder mit genialer Aufteilung). Die abgebildete Tasche ist leider oben offen, wie ein Korb eben. Sie hat einen ovalen Boden und ist in 3 Größen im Buch vorhanden. Genäht wird sie mit Volumenvlies (habe ich aufgebügelt). Sie hat keine Innentaschen, die könnte man aber notfalls selbst einbasteln. Sie ist gefüttert und ich habe noch schnell einen Karabiner eingenäht, damit ich daran anstatt einer Innentasche noch ein kleines RV-Täschlein befestigen könnte (Diebstahlschutz sozusagen.)Ich habe mich für die Challenge dann für ein anderes Schnittmuster entschieden und bin auch wirklich glücklich damit.
Aus dem Buch werde ich sicher noch ein paar andere Sachen nähen, da sind so knuffige Körbchen z. B. für Wolle oder Garne drin. Allerdings sind es aufgrund der aufwendigen Verzierungen sicher keine schnell genähten Kleinigkeiten (und mit der Hand nähe ich auch nicht wirklich gern).

Was für 'nen Streß....

...im positiven Sinne.
Die Challenge-Auflösung und Gewinnvergabe sollte ja Samstag/Sonntag in Aachen sein. Ursprünglich wollte der Rhein-Neckar-Odenwald-Pfalz-Clan am Sonntag auch zu viert dort hin fahren. Ausgemacht war ein Treffpunkt um 7.30 Uhr.

Ich war gerade am Saum meines Rockes umnähen (mit der Hand ! ), da bekam ich einen Anruf von Karin, dass die beiden anderen Damen aufgrund erhöhten Streßaufkommens abgesagt hätten und es ihr auch nicht gut ginge. Ich war ihr deshalb aber nicht böse, hatte ich doch meine Familie und die Wohnung dezent vernachlässigt und könnte den "freien" Sonntag dann zum Aufräumen und Putzen benutzen *grrrrr*.

Also schnell dem Göga gerufen, er solle sich bereit halten, da ich ihn sofort nach Fertigstellung des Saums zu fotografischen Zwecken auf dem Rewe-Parkplatz bräuchte. Schließlich konnte ich an der Challenge auch per Fotos im Internet teilnehmen.

Das Fotografieren war dann auch ziemlich lustig, da am Rewe ein Café ist und da einige Leute draußen saßen. Die haben sich bestimmt gefragt, was wir da machen !? Die Blicke waren auf jeden Fall schon mal nicht schlecht! Die Fotos sind bereits im vorangegangen Beitrag, da ich diesen auf ungefähr zur Challenge-Vorstellung benutzt habe (Copy and Paste machts möglich).

Karin hatte noch beschlossen, dass wir uns sonntags kurzfristig entscheiden, ob wir nun vielleicht doch fahren.
Dementsprechend unruhig habe ich geschlafen und war entgegen meiner sonstigen Gewohnheit bereits vor meiner Familie aufgestanden (ich bin sonst meistens die Letzte). Nachdem bis nach 8.30 Uhr noch nichts von Karin zu hören war, bin ich davon ausgegangen, dass Aachen ins Wasser fällt. Das waren dann ziemlich gemischte Gefühle. Zum einen hättte ich wie gesagt einen "freien" Tag gehabt, zum anderen hatte ich mich auf die anderen Challenge-Teilnehmer und ihre Outfits gefreut.
Kurz vor 9 klingelte dann doch noch das Telefon: " Mir geht es besser, wir fahren" war die kurze Message. Und so bin ich dann kurz nach 10 in mein Auto gestiegen und zum verabredeten Treffpunkt gefahren, wo wir dann gegen 11 endlich Richtung Aachen gestartet sind.

Mit Karin im Auto war die Fahrt recht kurzweilig. Ich weiß gar nicht genau, wann wir dann nach Stau und im Kreis fahren endlich angekommen sind. Aber ich war glücklich da zu sein und konnte mich auch gleich noch live der Jury stellen, die bereits am Sichten der Online-Bilder war.

Lange Rede, kurzer Sinn: Leider waren am Sonntag gar nicht mehr viele in ihren Outfits da, aber die ich gesehen habe, waren alle sehr schön.

Dann kam die Preisverleihung und.......ich habe gewonnen! Für mich völlig unerwartet. Es hatten sich so viele angemeldet, die schon so lange und viel nähen und ich ja eher der Tischdecken und Kissenfreak bin. Deshalb muß ich mich auch bei allen bedanken, die letztendlich zwischendurch kapituliert haben (warum auch immer) und nicht fertig geworden sind. Ich bin sicher, da wären oder werden noch ein paar Highlights dabei sein.

Gewonnen habe ich 2 Übernachtungen mit Frühstück im Hotel zur Kutsche und eine Führung bei Alterfil, dem Sponsor. Da freu' ich mich schon tierisch drauf. Ich liebe ja "hinter die Kulissen schauen".

Ich hätte natürlich auch den 2. Preis - eine OVI oder den 3. Preis - ein Nähgarnsortiment - genommen. Das Beste daran ist, dass ich mit Göga jetzt mal eine Kurzreise - ganz alleine und ohne Kinder - unternehmen werde. Das haben wir noch nie gemacht und hätten wir wahrscheinlich auch nie gemacht, weil wir sicher ein schlechtes Gewissen gehabt hätten (die Große hat auch schon geweint und findet es gemein, dass wir ohne sie verreisen wollen). Jetzt müssen wir nur noch schauen, wann und wo wir die Kinder unterbringen und dann verbringen wir 2 ganze Tage ohne Kinderanimation!

@ Marion: Ich hätte Dich ja gerne mitgenommen, Du hast es auch ganz sicher verdient, bei der vielen Arbeit die Du mit der Challenge hattest, aber Göga mußte in letzter Zeit auch so einiges in Kauf nehmen (ungeputzte Wohnung, nicht gekochtes Essen, Kinderaufpaßdienst), so dass wir uns jetzt gemeinsam 2 schnuckelige, romantische Tage und Nächte machen ;-).

29 September 2007

Finish

Mein Outfit besteht aus 3 TeilenTeil 1: Rock mit Kellerfalten aus dem karierten Stoff nach dem Schnittmuster 8118 von burda young fashion. Allerdings etwas abgeändert, da ich a) keine Burda-Figur habe b) es nicht leiden kann, wenn was auf der Hüfte sitzt. Ich habe da immer das Gefühl es würde rutschen. Ich habe den Schnitt verlängert, da er aber in der Taille sitzt und nicht mehr auf der Hüfte ist der Rock trotzdem (sehr) kurz. Gut, dass das diesen Herbst wieder total in Mode ist. Außerdem musste er in der Taille hinten geändert werden. Jetzt passt er aber total gut.Teil 2: Die Tasche. Roter (Woll)-Stoff in Kombi mit dem Karo. Hierfür habe ich am längsten gebraucht. Da sich die Stoffe dehnen, mussten ich für die Träger stabile Vlieseline hinterbügeln. Außerdem wollte ich das Karo schräg haben, das fand ich schöner, sonst hätte man ja nur ein Kästchen gesehen. Also habe ich erst die Vlieseline aufgebügelt und dann „Schräg“streifen geschnitten. Dann habe ich den Afrikastoff in Streifen geschnitten und umgebügelt und als Paspel gearbeitet. Habe ich vorher noch nie gemacht. Wenn ich den Karo verlängern musste, habe ich ebenfalls ein Stück vom Afrikastoff zwischengesetzt. Rechts auf rechts zusammengenäht und gewendet (!), gebügelt und nochmal abgesteppt. Das war eine Heidenarbeit aber es hat sich gelohnt. Die Träger sind zur Tasche und dem Rock total harmonisch und der Afrikastoff fällt gar nicht als solcher auf. Die Tasche habe ich mit Volumenvlies gefüttert und extra abgesteppt. Innen ist der Toile de Jouy. Ich habe extra noch eine Tasche mit RV eingearbeitet (auch noch nie gemacht), weil ich meinen Geldbeutel bzw. Scheckkarten immer in einem Extrafach haben möchte, da fühl ich mich einfach sicherer. Die Tasche ist bestickt.
Teil 3: Bolero: Aus dem Strickstoff. Ursprünglich wollte ich einen Shrug (Ärmel ohne Pulli) nähen. Da dieser aber nur aus Rechtecken besteht, konnte ich mir nicht recht vorstellen, wie das bequem sein soll. Da müssen richtige Ärmel rein! Also habe ich einen Strickjacken-Schnitt aus einer Ottobre Women stark gekürz (also zwischendrin ein Stück rausgenommen). Das Ergebnis ist der Bolero. Jetzt hätte das gute Teil noch gesäumt werden müssen. Da ist mir aber die Idee gekommen, anstatt zu säumen, den Rand zu umhäkeln. War gar nicht so einfach gestern noch das richtige Rot zu bekommen! Gehäkelt habe ich heute Nacht. Als Verschluß habe ich die Perlen auf die optische Phase gefädelt und direkt in den Stoff gesteckt. Der Ring wurde durch ein Kabelverschlußdingens, das mein Göga zusammengequetscht hat (das macht man so) geschlossen. Auf der anderen Seite ist ein Häkchen angebracht. Das hatte ich nicht da und so musste dafür ein BH sterben.Somit sind alle Zutaten verarbeitet.
Die Stickerei auf der Tasche zeigt eine Nähmaschine und Zubehör (die Farben sind auf den Stoff abgestimmt) und den Text: La valeureuse petite couturière. Das ist die weibliche Übersetzung für „Das tapfere Schneiderlein“. Damit habe ich zum einen den Bezug zu den aus Frankreich stammenden Stoffen und zum anderen zu meiner Wenigkeit hergestellt. Ich bin nämlich ganz schön tapfer, die Herausforderung anzunehmen, mit mir unbekannten Stoffen bei meinen beschränkten Verarbeitungskenntnissen an einem Hobbyschneiderwettbewerb teilzunehmen! Jawollja! Auf der Rückseite der Tasche habe ich noch dezent Ton in Ton @achen 2007 eingestickt.
Ich brauche immer ewig bis was fertig ist. Auch heute habe ich noch genäht. Es hat mir aber tierisch Spaß gemacht und ich bin total Stolz, dass alles fertig ist und es so gut geworden ist. Die Tasche ist super geworden, die werde ich ganz sicher oft benutzen, wollte eh schon ewig mal eine richtige Tasche nähen. Der Rock passt auch richtig, den werde ich ganz sicher auch anziehen. Bei dem Bolero bin ich mir nicht ganz sicher, da er nicht so ganz mein Stil ist (sieht doch leicht nuttig aus). Trotzdem war es toll es auszuprobieren.

28 September 2007

Es dauert alles etwas länger....

....man könnte aber auch sagen "Ich bin zu langsam". Am Mittwoch war ich arbeiten und Göga kam dann auch noch so spät, daß ich die Kinder alleine zu Bett bringen mußte. Hatte ja insgeheim gehofft, dass ich um 4 Feierabend machen kann und er die Kids bei meinen Eltern holt und das Abendessen erledigt. War halt nicht. Nach 20.00 Uhr bzw. als die Kinder endlich im Bett waren, war ich dann zu müde um noch etwas zu machen und ich mußte auch die Couch. Desperate Housewifes lief.


Gestern habe ich dann meinen Rock mit zum Ballett meiner Mini genommen. Ich dachte, da könnte ich die Zeit nutzen und von Hand säumen. Scheinbenkleister. Mußte ich doch feststellen, dass ich durch das Ändern jetzt unten 4 cm Nahtzugabe hatte. Und wegen dem Fusselstoff hatte ich die erste Naht auch noch zusammen versäubert. D. h. ich mußte da noch ein Stück weg schneiden, wieder versäubern etc. . Also nix mit säumen. Da mußte zu hause erst noch mal die Ovi ran *grmmmm*.


Ich habe mir dann noch ein Schnittmuster für den Shrug gesucht. Das bei Natron und Soda waren nämlich nur irgenwie irgendwelche echteckigen Stücke zusammengenäht und das wäre so oder so nix für meine Ärmchen gewesen, sowas können nur ganz junge Dinger anziehen.

Ich habe mich dann entschieden richtige Ärmel zu nähen. Den Schnitt habe ich aus einer Ottobre Women genommen und das Strickjäckchen einfach auf Stofflänge gekürzt :-). Alle Kanten sind versäubert und warten jetzt nur noch auf einen anständigen Abschluß.


Heute gings dann mit der Tasche weiter. Gerade habe ich mir den Daumen gedämpft, deshalb schiebe ich hier mal schnell ein Päuschen ein. Gebügelt habe ich das hier:

Nein, das ist kein Schrägband.

24 September 2007

Das nächste Challengestöffchen....

....wird verarbeitet.

Den Rock habe ich mittlerweile geändert. Gut, daß er zu groß war. Besser als - wie befürchtet - zu eng. Allzuviel war es dann auch nicht, ging ohne große Verluste zu machen. Schade nur um die Zeit, die man mit auftrennen verbringt...und mit RV's wieder einnähen.

Ich muß jetzt nur noch den Beleg wieder ansteppen und säumen - mit der Hand. Mach ich vielleicht jetzt noch beim Fernsehen. Der Beleg ist übrigens aus dem Toille du jour gemacht, somit wäre Stoff Nr. 2 auch bereits verarbeitet.


Den dritten Stoff habe ich am Freitag in Angriff genommen und schonmal eine Taschenklappe zusammengepatchworkt (schönes Wort). Am Samstag hatten wir dann Rhein-Neckar-Odenwald-Clan-Treffen bei mir. Da kann ich dann keine größeren Arbeiten machen, bei denen ich mich konzentrieren muß. Schließlich muß ja nebenbei noch geplaudert und jede Menge gelacht werden. Da konnte dann die Sticki in der Zeit laufen und ich konnte dabei Trennen und noch Taschenhenkel für ein anderes Projekt stopfen. Mein Stickbild hätte normal 80 Minuten gebraucht. Ich war aber den ganzen Tag damit beschäftigt, weil ich immer so abgelenkt war.


Hier gibt es schon mal eine kleine Aussicht auf Stoff Nr. 3

Nein, es gibt kein Sitzkissen, auch wenn ich zugeben muß, dass es derzeit so aussieht. Es gibt eine Tasche nach einem Burda-Schnitt. Weil ich aber keine Labeldudeltaschen mag, verstärke ich sie mit Volumenvlies. Und weil ich gespart habe, kann man es nicht einbügeln und deshalb steppe ich es fest. Die entsprechenden Linien habe ich eingezeichnet. Gefüttert wird die Tasche noch mit dem restlichen Toille du jour und schon muß ich nicht die Innereien meines Rockes zeigen!

21 September 2007

Endlich da.....

....meine heißersehnte Lieferung: Wolle und Nähzubehör von Buttinette. Jetzt kann ich endlich ein Projekt fertig machen und die Wartezeit, während meine Töchter beim Ballett-Unterricht sind nicht mit unnötigen Einkaufstouren, sondern mit Stricken überbrücken.

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