29 September 2007

Finish

Mein Outfit besteht aus 3 TeilenTeil 1: Rock mit Kellerfalten aus dem karierten Stoff nach dem Schnittmuster 8118 von burda young fashion. Allerdings etwas abgeändert, da ich a) keine Burda-Figur habe b) es nicht leiden kann, wenn was auf der Hüfte sitzt. Ich habe da immer das Gefühl es würde rutschen. Ich habe den Schnitt verlängert, da er aber in der Taille sitzt und nicht mehr auf der Hüfte ist der Rock trotzdem (sehr) kurz. Gut, dass das diesen Herbst wieder total in Mode ist. Außerdem musste er in der Taille hinten geändert werden. Jetzt passt er aber total gut.Teil 2: Die Tasche. Roter (Woll)-Stoff in Kombi mit dem Karo. Hierfür habe ich am längsten gebraucht. Da sich die Stoffe dehnen, mussten ich für die Träger stabile Vlieseline hinterbügeln. Außerdem wollte ich das Karo schräg haben, das fand ich schöner, sonst hätte man ja nur ein Kästchen gesehen. Also habe ich erst die Vlieseline aufgebügelt und dann „Schräg“streifen geschnitten. Dann habe ich den Afrikastoff in Streifen geschnitten und umgebügelt und als Paspel gearbeitet. Habe ich vorher noch nie gemacht. Wenn ich den Karo verlängern musste, habe ich ebenfalls ein Stück vom Afrikastoff zwischengesetzt. Rechts auf rechts zusammengenäht und gewendet (!), gebügelt und nochmal abgesteppt. Das war eine Heidenarbeit aber es hat sich gelohnt. Die Träger sind zur Tasche und dem Rock total harmonisch und der Afrikastoff fällt gar nicht als solcher auf. Die Tasche habe ich mit Volumenvlies gefüttert und extra abgesteppt. Innen ist der Toile de Jouy. Ich habe extra noch eine Tasche mit RV eingearbeitet (auch noch nie gemacht), weil ich meinen Geldbeutel bzw. Scheckkarten immer in einem Extrafach haben möchte, da fühl ich mich einfach sicherer. Die Tasche ist bestickt.
Teil 3: Bolero: Aus dem Strickstoff. Ursprünglich wollte ich einen Shrug (Ärmel ohne Pulli) nähen. Da dieser aber nur aus Rechtecken besteht, konnte ich mir nicht recht vorstellen, wie das bequem sein soll. Da müssen richtige Ärmel rein! Also habe ich einen Strickjacken-Schnitt aus einer Ottobre Women stark gekürz (also zwischendrin ein Stück rausgenommen). Das Ergebnis ist der Bolero. Jetzt hätte das gute Teil noch gesäumt werden müssen. Da ist mir aber die Idee gekommen, anstatt zu säumen, den Rand zu umhäkeln. War gar nicht so einfach gestern noch das richtige Rot zu bekommen! Gehäkelt habe ich heute Nacht. Als Verschluß habe ich die Perlen auf die optische Phase gefädelt und direkt in den Stoff gesteckt. Der Ring wurde durch ein Kabelverschlußdingens, das mein Göga zusammengequetscht hat (das macht man so) geschlossen. Auf der anderen Seite ist ein Häkchen angebracht. Das hatte ich nicht da und so musste dafür ein BH sterben.Somit sind alle Zutaten verarbeitet.
Die Stickerei auf der Tasche zeigt eine Nähmaschine und Zubehör (die Farben sind auf den Stoff abgestimmt) und den Text: La valeureuse petite couturière. Das ist die weibliche Übersetzung für „Das tapfere Schneiderlein“. Damit habe ich zum einen den Bezug zu den aus Frankreich stammenden Stoffen und zum anderen zu meiner Wenigkeit hergestellt. Ich bin nämlich ganz schön tapfer, die Herausforderung anzunehmen, mit mir unbekannten Stoffen bei meinen beschränkten Verarbeitungskenntnissen an einem Hobbyschneiderwettbewerb teilzunehmen! Jawollja! Auf der Rückseite der Tasche habe ich noch dezent Ton in Ton @achen 2007 eingestickt.
Ich brauche immer ewig bis was fertig ist. Auch heute habe ich noch genäht. Es hat mir aber tierisch Spaß gemacht und ich bin total Stolz, dass alles fertig ist und es so gut geworden ist. Die Tasche ist super geworden, die werde ich ganz sicher oft benutzen, wollte eh schon ewig mal eine richtige Tasche nähen. Der Rock passt auch richtig, den werde ich ganz sicher auch anziehen. Bei dem Bolero bin ich mir nicht ganz sicher, da er nicht so ganz mein Stil ist (sieht doch leicht nuttig aus). Trotzdem war es toll es auszuprobieren.

28 September 2007

Es dauert alles etwas länger....

....man könnte aber auch sagen "Ich bin zu langsam". Am Mittwoch war ich arbeiten und Göga kam dann auch noch so spät, daß ich die Kinder alleine zu Bett bringen mußte. Hatte ja insgeheim gehofft, dass ich um 4 Feierabend machen kann und er die Kids bei meinen Eltern holt und das Abendessen erledigt. War halt nicht. Nach 20.00 Uhr bzw. als die Kinder endlich im Bett waren, war ich dann zu müde um noch etwas zu machen und ich mußte auch die Couch. Desperate Housewifes lief.


Gestern habe ich dann meinen Rock mit zum Ballett meiner Mini genommen. Ich dachte, da könnte ich die Zeit nutzen und von Hand säumen. Scheinbenkleister. Mußte ich doch feststellen, dass ich durch das Ändern jetzt unten 4 cm Nahtzugabe hatte. Und wegen dem Fusselstoff hatte ich die erste Naht auch noch zusammen versäubert. D. h. ich mußte da noch ein Stück weg schneiden, wieder versäubern etc. . Also nix mit säumen. Da mußte zu hause erst noch mal die Ovi ran *grmmmm*.


Ich habe mir dann noch ein Schnittmuster für den Shrug gesucht. Das bei Natron und Soda waren nämlich nur irgenwie irgendwelche echteckigen Stücke zusammengenäht und das wäre so oder so nix für meine Ärmchen gewesen, sowas können nur ganz junge Dinger anziehen.

Ich habe mich dann entschieden richtige Ärmel zu nähen. Den Schnitt habe ich aus einer Ottobre Women genommen und das Strickjäckchen einfach auf Stofflänge gekürzt :-). Alle Kanten sind versäubert und warten jetzt nur noch auf einen anständigen Abschluß.


Heute gings dann mit der Tasche weiter. Gerade habe ich mir den Daumen gedämpft, deshalb schiebe ich hier mal schnell ein Päuschen ein. Gebügelt habe ich das hier:

Nein, das ist kein Schrägband.

24 September 2007

Das nächste Challengestöffchen....

....wird verarbeitet.

Den Rock habe ich mittlerweile geändert. Gut, daß er zu groß war. Besser als - wie befürchtet - zu eng. Allzuviel war es dann auch nicht, ging ohne große Verluste zu machen. Schade nur um die Zeit, die man mit auftrennen verbringt...und mit RV's wieder einnähen.

Ich muß jetzt nur noch den Beleg wieder ansteppen und säumen - mit der Hand. Mach ich vielleicht jetzt noch beim Fernsehen. Der Beleg ist übrigens aus dem Toille du jour gemacht, somit wäre Stoff Nr. 2 auch bereits verarbeitet.


Den dritten Stoff habe ich am Freitag in Angriff genommen und schonmal eine Taschenklappe zusammengepatchworkt (schönes Wort). Am Samstag hatten wir dann Rhein-Neckar-Odenwald-Clan-Treffen bei mir. Da kann ich dann keine größeren Arbeiten machen, bei denen ich mich konzentrieren muß. Schließlich muß ja nebenbei noch geplaudert und jede Menge gelacht werden. Da konnte dann die Sticki in der Zeit laufen und ich konnte dabei Trennen und noch Taschenhenkel für ein anderes Projekt stopfen. Mein Stickbild hätte normal 80 Minuten gebraucht. Ich war aber den ganzen Tag damit beschäftigt, weil ich immer so abgelenkt war.


Hier gibt es schon mal eine kleine Aussicht auf Stoff Nr. 3

Nein, es gibt kein Sitzkissen, auch wenn ich zugeben muß, dass es derzeit so aussieht. Es gibt eine Tasche nach einem Burda-Schnitt. Weil ich aber keine Labeldudeltaschen mag, verstärke ich sie mit Volumenvlies. Und weil ich gespart habe, kann man es nicht einbügeln und deshalb steppe ich es fest. Die entsprechenden Linien habe ich eingezeichnet. Gefüttert wird die Tasche noch mit dem restlichen Toille du jour und schon muß ich nicht die Innereien meines Rockes zeigen!

21 September 2007

Endlich da.....

....meine heißersehnte Lieferung: Wolle und Nähzubehör von Buttinette. Jetzt kann ich endlich ein Projekt fertig machen und die Wartezeit, während meine Töchter beim Ballett-Unterricht sind nicht mit unnötigen Einkaufstouren, sondern mit Stricken überbrücken.

20 September 2007

Ohje, was hab' ich denn da gemacht?

Gestern war ich ganz arg klever! Ich hatte frei, hab' es aber keinem gesagt, so daß meine Eltern trotzdem meine Kids von Kiga und Schule abgeholt haben und ich mir sozusagen einen "freien Tag" gegönnt habe. Eigentlich wollte ich nichts anderes machen als nähen. Leider mußte ich mich dann aber erst noch durch die Bügelwäsche kämpfen um einen freien Weg ins Nähzimmer zu bekommen ;-)! Das ist aber nicht schlimm, nebenbei kann man noch Waschtücher besticken und Flicken fertigen um die durchgefallenen Turnhosen meiner Tochter wieder zu schönen.


Bis ich damit fertig war, war bereits Nachmittag. Bei einer Tasse Kaffee habe ich mich dann davon noch von meinem ursprünglichen Vorhaben abhalten lassen.

Außerdem hatte es der Boden in Wohnzimmer und Küche extrem nötig. Kids nicht da, keiner läuft im Weg rum - schnell noch den Wischmop geschwungen. Dann kam der Göga heim, hat süße Teilchen mitgebracht, also schnell noch eine Tasse Kaffee und ab vor's Hasengehe.


Mittlerweile war es 16.00 Uhr: Rückteil vom Rock in Falten gelegt und abgenäht. Falten von beiden Teilen ausgebügelt. Ist gar nicht so einfach bei dem Stöffchen. Ich habe ein Geschirrtuch zur Hilfe genommen. Falten gesteppt.

Vorder- und Rückteil zusammengenäht. RV eingenäht *schwitz* aber gut geworden.

Beleg für innen gefertig. Dabei habe ich den 2. Challenge-Stoff verwendet, so wurde dieser auch gleich ins Spiel gebracht obwohl man wohl einen Beleg nicht wirklich auf einer Bühne zeigen will.


Den Beleg eingenäht, abgesteppt, wieder aufgetrennt, verbessert wieder angenäht. Fertig. Jetzt fehlt nur noch der Saum!


Also ich raus aus den Hosen, rein in den Rock. Hoffendlich bekomm ich ihn zu!


ER IST MIR UM MINDESTENS 4 CM ZU GROSS!


Wie kann denn das passieren? Lt. Maßtabelle und nach meinem Umfang hätte er müssen min. 2 cm zu eng sein müssen?! Ich Dummerle habe zwar das Vorderteil angehalten aber nur festgestellt, daß bis zu meiner Hüfet ein paar Zentimeter fehlen. Zwischendurch habe ich nicht nochmal probiert, hätte mir ja den Elan nehmen können. Jetzt habe ich einen fast fertigen Rock, der mir beim Gehen von der Taille rutscht.
Sieht jetzt nicht so gut aus, wie er da auf dem Bügel hängt. Aber angezogen wäre er super, sofern er eben passen würde! (psst: Ich hab' da so schwarze Stiefel....)

Zu allem Übel hat es auch noch bei uns im Wohnzimmer durch das Fenster geregnet und heute morgen war der Fensterbauer da. Die Herren haben dann einen Beregnungstest gemacht und die ganze Wischerei von gestern war umsonst. Das ganze Wohnzimmer ist jetzt voller Fußspuren.

18 September 2007

Balast über Bord kippen...

...sehlischen Balast, besser gesagt.
Ich war gerade meine Mini in den Kiga bringen, fängt mich doch die Leiterin am Eingang ab. Sie hätte einen Anschlag auf mich vor. Die Kinder hätten doch sowieso schon alles und deshalb würden sie gerne an Nikolaus Kissen mit Namen drauf verschenken, die dann während des Lesefestes im Kiga als Sitzkissen verwendet würden. Und ob ich nicht eben mal so nebenbei für 50 ! Kinder die Stoffe zuschneiden und die Kissenbezüge nähen könnte, eine andere Mutter hätte sich schon bereit erklärt, die Bezüge zu besticken.

Ich habe sie dann mal gefragt, ob sie eine Vorstellung davon hat, wie viel Arbeit das ist und ob sich die andere Mutter auch darüber im Klaren wäre?! Sie hat dann gleich mal abgeschwächt, man könne die Kissen ja auch bedrucken, dann würden sich vielleicht mehr Mütter einfinden, die helfen. Evtl. könnten ja noch mehr nähen.

Und wer übernimmt bitte die Kosten? Ich koste ja nix, das wird ja vorausgesetzt. Aber dass der Stoff kostet und die Inlets und was ist mit dem Kleingram wie Nadel, Faden, Vliese? Ein Nicht-Näher hat da wohl eher keine Ahnung von. Können ja mal eben 2 Mütter 50 bestickte Kissen machen, klar!

Am Meisten ärgert mich, dass ich mir jetzt darüber Gedanken mache und mich das belastet. Lehne ich ab, bin ich die Böse. Die die nicht gefragt wurden sind fein raus!
Dabei gehöre ich noch zu denen, die bei der Gartenarbeit und auf dem Flohmarkt helfen oder auch sonst wenn möglich parat stehen. Gerade hatte ich für ein Lesezelt einen Ballen Bomull verliehen, mal sehen, wie der Stoff aussieht, wenn ich ihn zurück bekomme - Waschen und bügeln bleibt dann auch wieder an mir hängen. Und von meiner Sorte gibte es bei 50 Kindern höchstens eine Hand voll. Aber wenn sich keiner engagiert schadet es ja auch nur den Kindern!

Und das Beste ist, dass mich meine Schwägerin bereits am Freitag gefragt hat, ob ich nicht für ihren Kindergarten 100 Jutetäschlein nähen könnte. Ich hatte für meinen Neffen eines gemacht und die Kiga-Leiterin fände die so toll, stabil und genau die richtige Größe. Kath. Kiga - natürlich für umme. Aber meine Schwägerin hat gleich gesagt, dass ich nur für die Familie nähe!

17 September 2007

Veränderungen im Blog....

....waren schon längst fällig (genau wie der Hausputz, den ich mir für heute vorgenommen und dann doch nicht gemacht habe).
Hoffe es ist jetzt besser und man wird durch die Farbzusammenstellung nicht mehr so erschlagen. Ob das jetzt so bleibt, weiß ich noch nicht. Aber zumindest sind die Farben jetzt harmonisch.

Oder was meint Ihr?

16 September 2007

Tschällängsch......

....im Endspurt. Zeitlich gesehen. Ich bin noch lange nicht soweit.

Den Proberock habe ich jetzt mal zur Seite gelegt, unfertig natürlich. Für solche Spielchen habe ich keine Zeit, jetzt geht es doch gleich an das Original.

Vorderseite ist soweit schon mal in Falten gelegt:
Sieht schon mal gut aus, die Karos treffen aufeinader! Die Kellerfalten sind noch zugedingends. Leider würde ich ihn als ein wenig *räusper* zu schmal bezeichnen. Und dabei war es doch schon die größte Größe. Da war wohl der Wunschgedanke stärker als das Maßband *schäm*. Entweder ich esse jetzt die nächsten 14 Tage nichts mehr oder es geschieht doch noch ein Wunder! (Nein, die Nahtzugabe reicht nicht aus!)

Und auch an mir kamen sie nicht vorbei....

....die Tatütas!
Habe ich gestern noch auf die Schnelle genäht, da die Schwiegermama morgen Geburtstag hat.

Und zwischendurch....

...noch eine Hasennachricht:

Die kleinen neugierigen verlassen bereits das Nest für erste Erkundigungen. Sie werden immer süßer und es fällt mir jetzt schon schwer, sie hergeben zu müssen.

Heute haben wir sie gewogen, damit wir kontrollieren können, dass alle an Gewicht zulegen.

Da fehlt noch eine Antwort.....

...und die kommt jetzt: ja, es waren Schrägstreifen, oder zumindest ein Teil davon.
Und so macht man sie:
Und so sieht es dann aus, wenn es schief gegangen ist:
Und was lernen wir daraus? Immer schön auf die Nahtzugabe achten!
So, jetzt paßt es! Nahtzugabe umbügeln und absteppen für mehr Festigkeit!
Und jetzt dürft Ihr nochmal raten: Für was brauch ich den Schrägstreifen? Noch eine kleine Info: der Streifen ist 5 cm breit!
Noch was in eigener Sache: ANONYMUS, wenn Du wieder antwortes gib Dich doch bitte auch zu erkennen! ANONYMUS ist ja voll unpersönlich!

Wir ham doch keine Zeit....

...sagt Stefan Raab immer so schön und im Moment geht es mir genau so. Irgendwie läuft mir die Zeit weg, obwohl ich eigentlich viel mehr mache als sonst, habe ich trotzdem das Gefühl "Ich komme zu nix". Gut, ich bin Hausfrau und Mutter und ganz nebenbei habe ich noch zwei Jobs. Einen Tag in der Woche gehe ich in meine "alte" Firma und misch ein bißchen den Laden auf. Die restliche Zeit verbringe ich mit hausfraulichen Tätigkeiten *würg* und einer freien Mitarbeit bei einer Zeitung. Ja, ich bin die nervtötende, die immer alles genau wissen muß und einem Löcher in den Bauch fragt, das mach ich aber ganz charmant ;-). Das Beste daran ist, dass ich mir meist die Zeit frei einteilen kann (außer man hat einen Termin) und man zwischen zwei Anrufen oder zwischen Zeile 23 und 24 schnell noch im Keller eine Waschmaschine mit Schmutzwäsche füllen kann. Das Schlechte ist, dass ich oft am Wochenende dafür unterwegs bin, während Göga sich um die Kinder kümmert und Montag deadline ist, so dass ich dann sonntags noch vorm Laptop sitze und schreibe (wie jetzt auch *grrrr*) anstatt zu nähen. Früher habe ich mir sonst immer einen Samstag oder Sonntag "frei" genommen und mich ganz meinem Hobby gewidmet, das fällt jetzt flach. Nein, der Wochenendeinsatz ist nicht wirklich schlecht, nur dass ich eben in der Zeit nicht nähen kann. Aber ich wollte den Job ja und bin froh über jeden Artikel, den ich schreiben darf, denn es macht ja auch Spaß.

Ich bin echt eine Plaudertasche, hätte ich in dieser Zeit doch die wirklich wichtigen Dinge bloggen können *kopfschüttel* aber das kommt jetzt - in einem neuen Posting, damit Ihr auch immer schön sortieren könnt!

13 September 2007

14 Tage sind sie nun schon alt....


...unsere kleinen Häschen:


Das ist der größte und ihn oder sie werden wir wohl auch abgeben müssen. Es ist rabenschwarz, genau wie der Vater und mein Göga hat Angst, dass man die beiden dann nicht auseinander halten könnte. Ich meine dazu nur: wer abhaut, sobald man das Gehege betritt ist der Vater!

Wir haben 8 junge Hasen, das Geschlecht kann man noch nicht feststellen. Höchstwahrscheinlich werden wir 6 davon abgeben. Vielleicht nehmen meine Eltern noch welche, da ist aber meine Mutter noch dagegen ;-).

Wir möchten sie gerne paarweise abgeben, da ein Hase nicht gerne allein ist. Wer eines/zwei haben möchte kann sich bereits jetzt gerne melden und die Häschen auch besuchen. Abgegeben werden sie allerdings erst in 6 bis 8 Wochen, dann können sie bis dahin noch von ihrer Mutter lernen.

Man sollte sich allerdings auch darüber im Klaren sein, dass ein Rammler kastriert werden soll und ein Kaninchen alle 6 Monate geimpft werden muß und dies natürlich mit Kosten verbunden ist. Und : ein Tier ist kein Spielzeug!

Allerdings muß man auch dazu sagen, dass es wirklich viel Spaß macht, zumindest bei unseren Kaninchen. Sie buddeln, hüpfen, springen und verstecken sich. Und es ist wirklich schön ihnen zuzusehen. Bei uns haben sie aber auch direkt ein Gehege vor der Terrasse und wir können sie auch von der Küche aus beobachten.

12 September 2007

Neues von der Hasenfront


11 Tage sind sie jetzt alt, die Süßen. Sie haben bereits die Augen auf und sind ordentlich gewachsen. Sie nehmen jetzt fast den ganzen geschlossenen Teil vom Stall ein.
Ist der Winzling nicht süß mit seiner weißen Blesse?

10 September 2007

Besuch im Nähzimmer



"Manchmal kann ich mich wunderbar selbst beschäftigen. Heute habe ich heimlich, still und leise die Wintersachen ausgeräumt. Das ist aber gar nicht schlimm, Hauptsache ich habe Mami nicht beim Arbeiten gestört *kicher*"

08 September 2007

wusel wusel wusel.....

....im Stall:
Die Kleinen sind jetzt 8 Tage alt (also gestern, als wir das Foto gemacht haben). Unser Häsin ist übrigens überhaupt nicht aggresiv. Im Gegenteil, so schmusig war sie noch nie. Mag auch daran liegen, dass ihr Herzblatt ja derzeit von ihr getrennt ist. Wir haben ihn am Montag kastrieren lassen und er muß jetzt noch ein paar Wochen separiert bleiben, damit er nicht nochmal Babys macht. Wir haben ihn allerdings im gleichen Gehege gelassen. Er hat ein neues Haus bekommen und ein Zaun trennt nun das Gehege in zwei Außenbereiche. Das kleine Böckchen leidet sichtlich. Erst hat er sein neues Heim nicht angenommen und lieber vor Lillis Stall geschlafen, dann mußte er nach der OP ein paar Tage in der Küche wohnen, weil er die Temperatur nicht ausgleichen konnte, da hat er seinen Stall gar nicht verlassen und kaum gefressen. Gut, der Mini frißt sowieso kaum was. Als wir ihn dann wieder raus liesen konnte man die Freude den beiden förmlich ansehen, auch wenn sie sich jetzt durch den Zaun beschmusen müssen.
Ist das nicht putzig? Und von der Sorte gibt es 8 Stück in verschiedenen Farbkompositionen. Einer ist ganz schwarz und hat weiße Ohren. Ein anderer hat eine Blesse auf der Stirn.
Ich bin ganz stolz auf unsere Lilli, sie ist ja auch noch ganz jung und meistert das wirklich prima. So 8 kleine Kaninchen zu stillen ist ja auch keine Kleinigkeit. Bisher sind sie alle wohl auf. Hoffen wir, dass es so bleibt!
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