26 Mai 2008

Und weil mir die Tasche so gut gefällt....

...habe ich für mich auch gleich eine genäht!
Meine Tasche hat noch ein Innenleben: Eine RV-Tasche habe ich hängend in die Bundnaht eingearbeitet, damit sie die durch das Gerüschte entstehende Mehrweite nicht beeinträchtigt. Außerdem gibt es einen Karabiner, damit ich meinen Schlüssel nicht suchen muß. Eine RV-Tasche ist für mich wichtig, damit ich beruhigt den Geldbeutel unterbringen kann, da man die Tasche selbst ja nicht schließen kann. Die Träger habe ich so angepaßt, dass ich die Tasche gemütlich über der Schulter tragen kann. Sie hat eine sehr angenehme Größe, so dass ich meine Wasserflasche, das Frühstück und was Frau sonst alles noch so braucht ohne Extraaufwand mit ins Büro nehmen kann.
Der Stoff ist vom Stoffmarkt Mannheim vom letzten Herbst und ist nun endlich seiner Bestimmung zugeführt worden.

Nachtrag: Am Samstag...

...habe ich schnell eine kleine Tasche für die Freundin meiner Tochter genäht. Sie hatte Geburtstag und ihre Wünsche auf einem Geschenketisch im Spielzeugladen, nur als ich endlich zum Einzukaufen kam, lag da nichts mehr außer einem kleinen Geldbeutel. Und der muß ja schließlich irgendwo rein.
HAPPY BIRTHDAY ANNA!
Und obwohl Anna ROSA ja eigentlich ganz furchtbar findet, hat ihr die Tasche super gefallen und sie wurde gleich bestückt - Kinder eben ;-)
In Kindergröße mit Kellerfalte, angeregt durch Gretelies. Zwar nicht nach ihrer Anleitung, aber zumindest optisch abgeschaut.

25 Mai 2008

Heute wird genäht...

...egal was der Wettergott macht! Sch... auf das schöne Wetter. Bei mir kommen immer neue Stöffchen dazu und keiner wird verarbeitet - das muß anders werden! Für heute habe ich alle privaten Termine abgesagt, der Göga kocht und die Kinder spielen. Das ist der erste "freie" Tag seit Wochen (wenn ich ehrlich bin, hätte ich schon noch was zu tun, aber ich bin so ausgelaugt - da wird das eh nix. Vielleicht fällt mir beim Nähen oder Bügeln was ein, dann kann ich das immer noch gleich aufschreiben).

Erst konnte ich mich nicht gleich entscheiden, was ich machen möchte. Es gibt so Vieles auf der To-Do-Liste. Ich möchte eine Tasche aus einem schönen Zeitungsstoff. Dann bräuchte ich ganz dringend T-Shirts für mich, die alten sind irgendwie alle *räusper* eingelaufen (nicht ein einziges paßt mehr), habe aber ausgerechnet keinen farblich akzeptablen Jersey...etc. etc. Ich denke Ihr kennt das auch!?
Heute Morgen habe ich dann endlich mal ein T-Shirt, das schon Wochen auf's pimpen wartet bestickt, ist allerdings für die Mini. Gerade habe ich einen Schnitt kopiert für ein Kleid, auch für meine Mini. Ottobre 2/2006 Nr. 22 soll es werden, damit die Stöffchen aus Paris gleich zum Einsatz kommen können. Jetzt suche ich mal eine Folienschere, die schneidet und mach mich weiter an die Arbeit.

13 Mai 2008

Feldstudie.....

...eigenhändig durchgeführt.

Wie schaffe ich es, dass ein stinknormales Baumwollstöffchen, nicht so schnell verdreckt, so dass ich es zur Kulturtasche verarbeiten kann oder als Tasche auch mal einen kleinen Regenspritzer verträgt?


Zur Probe habe ich ein etwas älteres Stück IKEA-Baumwolle, das schon mal ein Vorhang war, mit Imprägnol besprüht. Damit behandelt der Göga normalerweise unsere Lederschuhe.

Es ist ein wirklich sehr dünnes Stöffchen. Nachdem das Imprägnol gut abgetrocknet war, habe ich 5 ml Wasser darauf verschüttet, das einfach auf der Oberfläche stehen blieb. Nach über einer Minute (ca. 1.20) habe ich das Wasser abgeschüttet und der Stoff darunter war trocken - Versuch geglückt. Jetzt kann ich ans Zuschneiden des gewünschten Stöffchens gehen.

Nähen macht dick....

...zumindest, wenn man viel rumsitzt und bei jeder Überlegung, wie rum jetzt was gehört und welches Teil wo ran muß und warum man jetzt schon wieder vergessen hat, das Paßzeichen ordnungsgemäß auf den Stoff zu übertragen, ein Kalorienbömbchen in Form eines Toffifee oder einer Mozartkogel einschieben muß.

Das Hobby selbst könnte aber auch schlank machen, sofern die begeehrten Stöffchen und Kleinigkeiten nicht in der virtuellen Welt erstanden, sondern in den Straßen einer Großstadt erjagdt werden.

Und deshalb habe ich vorletzten Samstag in Paris so einiges an Kalorien verbraucht. Und nachrechnen lassen kann man das HIER.

12 Mai 2008

Paris Nachtrag...

...vor lauter Stoffeuphorie habe ich ja glatt was vergessen, was bei der nächsten Tour nach Paris ganz oben auf meiner Liste stehen wird: Kaufhäuser mit Kreativabteilungen! Die kamen nämlich zu kurz und wurden in den 2 Stunden, die wir am 30. April noch hatten nur gestreift. Aber ich konnte ein paar ganz nette Sachen sehen, die einer weiteren Begutachtung bedürfen. Im Keller des BHV gab es Schusterleisten und Zubehör, das habe ich beim Ausstieg aus der Metro gesehen, mein Göga wollte da aber dann nicht mehr hin, weil er Angst hatte, er müsse zukünftig die Schuhe zu meinen Langzeitprojekten selbst machen.

Dann habe ich eine ganze Abteilung voller Wandtatoos gesehen und mir blieb nicht genügend Zeit, darüber nachzudenken, ob ich nicht doch eine Wand zu Hause hätte, an dem sie Verwendung finden könnten.

Und das Highlight - Möbelknöpfe:
Kreativstöbern in Paris auf Pearl's Harbor BlogUnd das ist nur ein Bruchteil davon, was es vor Ort gab. Alle Variationen, Farben und Formen.
Außerdem stehen Baumärkte auf meiner Besichtigungs-Wunschliste. Ich gehe mal davon aus, dass es auch dort Sachen gibt, von denen wir hier nur träumen.

09 Mai 2008

Kreativstöbern...

...in Paris ist eine schöne Sache. Marion hatte bei der Hobbyschneiderin dazu aufgerufen, Hotels gesichtet und auch sonst jegliche Hilfestellung gegeben.

Die Stoffstöbertour sollte am 02. Mai losgehen, wir sind aber schon am 30. April gefahren, damit wir noch unseren Hochzeitstag gemütlich (und ohne Kinder) in der Stadt der Liebe feiern können und noch einen gemütlichen Shoppingtag in Paris haben.Angereist sind wir mit dem Zug (der war auch auf die Minute pünklich), allerdings war ich mit dem reservierten Fensterplatz so ganz und gar nicht zufrieden. Ich bin ja schon Ewigkeiten nicht mehr mit dem Zug gefahren. Ansagen wie bei der Lufthansa (nein, Rettungswesten gab es nicht) und "in der ersten Klasse ist schon eine leichte Mahlzeit im Preis inbegriffen", die recht schwul ins Microfon gehaucht wurden, haben mich doch sehr erstaunt. Beim nächsten Mal werde ich dann dem Bodenpersonal mitteilen, dass ich nicht über dem Flügel sitzen möchte. Bei der Lufthansa geht das, ob die DB wohl auch weiß, wann der Fensterplatz kein Fenster sondern eine Wand hat? Immerhin konnte ich die diversen Einstellungen meines Fotos erkunden. Macht doch erstaunlich gute Bilder bei min. 280 kmh!



Leider hatte ich bei der Buchung nicht bedacht (eigentlich wußte ich es gar nicht und konnte es auch deshalb gar nicht bedenken!), dass der 1. Mai nicht nur bei uns Feiertag ist, sondern auch in Paris so ziemlich alles zu hat. Sogar die Museen waren geschlossen, sonst hätte ich dem Göga einen Tag Kultur gegönnt.


Dank Frau mhs aus B. und dem Tipp vom "l'officiel des spectacles", einer kleinen Zeitschrift in der alle Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen steht und für wenig Geld am Bahnhof zu erstehen ist, haben wir uns dann mehr oder weniger gezielt auf den Donnerstag vorbereiten können.

Jutta war auch schon vorzeitig angereist und so machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur



















Ich war schon öfter in Paris und finde daran nichts Besonderes, aber Jutta fand, wenn sie schon mal in Paris ist, dann auch auf der Champs Elysees. Da hat sie schon recht. Einmal muß sein. Also mit der Metro zum Arc de Triuph (der natürlich auch geschlossen war) und dann Richtung Place de la concorde die Flaniermeile runter. In der Hälfte sind wir dann in die Avenue Montaigne eingebogen Richtung Seine und Tour Eiffel und da waren wir dann genau richtig:

 





























Die großen Designer, einer neben dem Anderen. Gucci, Prada, Dior, Chanell und wie sie alle heißen. Herrlich!

Den Eifelturm haben wir uns dann lediglich vom Trocadero aus angesehen und sind dann unter im durch Richtung Ecole Militair gelaufen. Der Eifelturm hatte offen und entsprechend lange Schlangen hatten sich an allen vier Beinen gebildet. Ich frage mich immer, wer sich das antut. Einmal in Paris und dann den ganzen Tag in einer Schlange stehen!? Nö, nö - nicht mit uns!

Wir sind schön weiter gelaufen Richtung Tour Montparnasse. Ich war zwar schon etliche Male in Paris aber dort war ich noch nie. Der Turm hatte offen und die Schlange an der Kasse war erstaunlich klein. Binnen 2 Minuten hatten wir die Tickets und konnten innerhalb einer weiteren

 

Minute die 56 Stockwerke bis zur Aussichtsetage hochfahren. Auf der Terrasse war es windig und es hat minimal geregnet, vielleicht war das der Grund, dass da so gar nichts los war und wir extrem viel Platz hatten.

Kreativstöbern mit Hobbyschneiderinnen in Paris

Und die Aussicht ist viel besser als vom Eifelturm aus.


Wir sind an diesem Tag so viel gelaufen, dass ich mittags schon Probleme hatte die Füße richtig zu heben. Nur gut, dass ich da nicht die bzw. der Einzige war!

Am nächsten Tag ging dann die Kreativtour los. Marion und Frau mhs kennen sich gut aus in Paris und haben uns vom Buchhandel über Handarbeitsläden und Bändergeschäften durch die Stadt geschleift. Im Perlenladen bin ich dann zum ersten Mal an meine Grenzen gestoßen. Mit dieser geballten Auswahl hatte ich nicht gerechnet und war so total überhaupt nicht vorbereitet.

Das ist jetzt ein echt kleiner Bruchteil, diese Schütten gab es in allen Farben. Dazu noch jede Menge Roccails. Ich schätze mal, da waren ein paar Millionen Perlen, die einzeln oder in Flaschen gekauft werden konnten. Alleine die Mengen an Roccails und Swarowskis war überwältigend. Ich hätte meine Tochter nach einem Farbwunsch fragen sollen, dann hätte ich gleich ein Mitbringsel gehabt. So ging sie leider leer aus...

Aber Mami hat sich natürlich ein paar Perlen gegönnt.

Bei Toto im Stoffgeschäfft habe ich dann zugeschlagen. Ich habe 7 Meter hellgrüne Baumwolle für mein Langzeitprojekt gekauft, 3 nette Baumwollstöffchen für ein Kinderkleidchen. (Wohlgemerkt, eigentlich hätte ich die nicht gebraucht, aber was man hat, hat man!.)

Der gestreifte ist Duschvorhangstoff, der das Futter für einen Kulturbeutel werden soll und der graue mit den aufgeflockten Blumen ist Möbelstoff. Ich konnte aber nicht wiederstehen. Am Liebsten hätte ich da bei Dreyfus oder Reine von jedem Dekostöff einen Meter mitgenommen, weil ich mich nicht entscheiden konnte. Aber ich finde die Stoffe für Taschen so toll, dass ich eigentlich einen DAWANDA-Shop eröffnen müßte, damit ich mehr davon vernähen könnte *späßcheg'macht*. Außerdem habe ich mir einen Magneten für die Pinwand gegönnt. Ist made in China, hat aber eine Näma drauf, da konnte ich nicht wiederstehen.
Das Knöpfchen mußte bei Entrée des Fournisseurs mit. Gab es leider nur noch in einer Größe (das ist der Kleine ich hätte aber lieber den Großen gehabt). Deshalb habe ich auch nur einen als Andenken mitgenommen. Mal schauen, wo ich ihn drauf nähe.

Ansonsten war ich von der Menge der Stoffe und der Auswahl total überfordert. Ich hatte sozusagen samstags nachmittags den totalen Stoffoverkill. Marion hat sich in ihrem Blog darüber schon amüsiert geäußert. Ist aber echt war, da glaube ich ihr gerne, dass sie am Liebsten die Gesichter der "Neulinge" sieht, wenn sich das Stoffviertel vor einem auftut. Das ist schon auf der Straße umwerfend und wenn man dann die 5 Etagen von Dreyfus durchkämmt hat, gegenüber noch weitere Kaufhäuser und die ganze Straße entlang Stoffgeschäfte sieht, dann ist das überwältigent.
Glücklich und zufrieden nach dem ersten Stoffgeschäft, da wußte aber ein Teil von uns noch nicht, was uns noch erwarten würde!

Im Übrigen fand ich das Gruppenstöbern echt cool. Ist nochmal ein Stück besser als alleine so einen Laden zu erkunden. Ständig rief jemand "hast Du das gesehen....", "da gibt es noch...." und man konnte sich noch "beraten lassen". Das hat wirklich Spaß gemacht und ich freu mich schon auf die nächste Tour!

Ach, nochwas: Mein Göga war ja auch mit und hat uns ganz tapfer er- und später die Tüte ge-tragen. Er war sehr amüsiert.



04 Mai 2008

Ich bin wieder zurück.....

...vom Stoffe shoppen in Paris.Die Aufbereitung wird wohl eine Weile dauern, schließlich muß frau die nächste Zeit auch noch ein bißchen arbeiten (und Stöffchen streicheln). Marion hat uns auf jeden Fall ein paar schöne Fleckchen gezeigt und ich mußte mich ganz schön zusammen reißen, dass ich nicht zu viel kaufe (da ich ja eigentlich noch genug habe). Aber auch ohne ein gekauftes Meterchen Stoff (ich habe 11 davon, wobei der zwölfte bei Toto irgendwo auf der Strecke geblieben ist :-() wäre der Tripp auf jeden Fall ein Erlebnis gewesen. So viel Stoff auf einem Fleck (und Bänder und Perlen) hatte ich noch nie gesehen. Aber wie gesagt, wird aufbereitet und erscheint demnächst...
.... hier in IHREM Blog
*kicher*

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