30 August 2008

Dürfen Vierjährige noch süß aussehen....

...oder
ICH HABE EIN RÜSCHENKLEID GENÄHT

Meine Mädels sind ja eher praktisch veranlagt: Jeans, Turnschuhe und die Welt ist perfekt. Das letzte selbstgenähte Kleid (mit Wunschstoffen) für meine Große wurde nur für das Foto angezogen. Seitdem hängt es im Schrank.

Jetzt habe ich für meine Kleine ein putziges Kleid genäht und hoffe, dass sie es anziehen wird.Die Stoffe habe ich Anfang Mai in Paris gekauft. Ursprünglich sollte das Kleid schon am 27. Juli fertig sein, dann am 02. August, am 19. August, am 22. August....ich bin ja so furchtbar langsam. Gerade habe ich ist es endlich fertig gemacht. Meine Freundin feiert heute ihren 40. vielleicht kann sie es dazu gleich anziehen. Das Wetter paßt ja perfekt! (und für später kann ich ja immer noch eine Jeans einpacken ;-))
Und passend zu UWYH habe ich dann auch endlich mal das Stickmuster verwenden können, dass schon seit einem Jahr hier vor sich hin schlummert. Und als Rockteil unter den Rüschen kam ein alter Bettbezug zum Einsatz. Aus weißer, ganz zarter, glänzender Baumwolle. Schönes Detail finde ich die doppelt gearbeiteten Träger in denen ein Gummi eingezogen ist. War zwar ein bißchen gefummel beim Wenden, hat sich aber gelohnt.

28 August 2008

Briefecken - Kuvertecken....

...oder ich nähe eine große Tischdecke.
Mein Stoff ist von APART in Gommersheim. Dort gibt es genähte Deko, also Tischdecken, Kissen etc.. Man kann sich alles in gewünschter Größe auch nähen lassen. Die Maschinen dazu stehen im Ausstellungsraum und die Näherinnen machen auch schon mal zwischendurch eine Extraanfertigung. Das Schönste ist aber, dass fast alle Stoffe in einer Breite von 280 cm liegen. So viel ich weiß, sind die Stoffe auch Eigenproduktion.Zum Saisonende gibt es immer gute Angebote. Dieses Mal habe ich zugegriffen und 5 Meter mitgenommen. Außerdem habe ich gleich ein paar fertige Sitzkissen gekauft, weil günstig. Die Tischdecke mache ich jetzt selbst. Mein Tisch ist 1 Meter breit und ausgezogen 240 cm lang. Zugeschnitten habe ich 165 cm breit, 310 cm lang. Überhang ist jeweils 25 cm .

Klartext:
Länge des Tisches 240 cm
Überhang 50 cm
Saum 10 cm (wird eingeschlagen und ergibt eine Saumbreite von 3 cm)
Dann habe ich noch 10 cm Einlaufzuschlag gegeben, da ich den Stoff vor dem Waschen zugeschnitten habe.

1. wollte ich ihn ursprünglich ungewaschen nähen, war mir dann aber nicht sicher, wie der Saum sich nach dem Waschen verhält, wenn die 100 % Baumwolle eingelaufen ist. 2. ich wollte nicht 500 x 280 auf einmal waschen und hinterher bügeln.

Der Stoff soll übrigens nicht in den Trockner, was ich dann aber trotzdem gemacht habe. (Eine Tischdecke in der Größe, die nicht in den Trockner darf, taugt nix!)

Das Schlimmste war dann das MARATHONBÜGELN:
3 Meter Stoff und dann noch den Rand.
Erst 2 cm umbügeln.
Dann noch einmal 3 cm umbügeln
Das ergibt dann die veranschlagten 5 cm.

Dann das Gebügelte aufklappen. Man sieht schön die gebügelten Kanten. Dann die jeweils nebeneinander liegenden Kanten genau aufeinander legen. Die Bügelkanten müssen aufeinander treffen. Das Geodreieck mit der 90 Grad-Lienie an den Falz legen und einen Strich ziehen
An diesem Strich wird bis zum ersten Knick genäht, also bitte nicht über die Nahtzugabe nähen, sonst läßt sich diese nicht mehr einschlagen. Dann kann das überschüssige Eck abgeschnitten werden.

Gewendet sieht das dann so aus:
Stoff unter den Nähfuß gelegt.....Der Stoff stößt an der Meßskala bei 3 an.Die Nadelpositon, die jetzt ja normalerweise genau am Rand des Saums wäre, wenn man richtig gemessen und gebügelt hat, stelle ich um 2 Positionen nach rechts. Somit erfaßt sie genau, das Stück, das ich annähen möchte.
Bei einer großen Decke muß man darauf achten, dass der Stoff hinter der Maschine ausreichend Platz hat, damit nichts staut. Also z. B. auf einem freistehenden Tisch nähen, damit der Stoff hinten wieder vom Tisch laufen kann, sonst gibt es geknubbel und die Naht wird vielleicht schief.

26 August 2008

Im Farbenrausch...

...oder "Willkommen in der Villa Kunterbunt" (Vorsicht grell!)

Ich mochte meine Wände schon immer etwas buntiger als andere. In meiner ersten Wohnung wurde ich in meiner Farbwahl noch belächelt, da diese von Blümchentapete oder weißem Rauputz ein wenig abwich. Jedes Zimmer hatte an mindestens zwei Wänden eine mehr oder weniger dezente Farbe und die Türrahmen, die damals noch aus Metall waren, waren in der gleichen Farbe lackiert, was dann auch dem Flur ein entprechend buntes Bild verlieh. Auch in unserem Häuschen wollte ich auf warme Farben nicht verzichten und so konnte ich mich im Wohnzimmer ursprünglich nicht zwischen Gelb und Rot entscheiden. Schließlich siegte gewischtes Gelb. Meine Tochter hat diesen Drang nach warmen Farben wohl geerbt. Sie entschied sich nach einigem Hin und Her für Rot und Gelb für ihr neues Zimmer.

Mein Göga muß wie immer alles was sich Mama und Töchterchens so ausdenken umsetzen und dokumentiert dies in seinem eigenen Blog. Wenn Ihr wollt könnt ihr mal bei ihm reinschauen und sehen, was man aus einem dunklen, mit Holz verschalten Zimmer so alles machen kann.

18 August 2008

Kreativitätswochenende.....

...oder ich brauche ein neues Bild!
Was dann natürlich heißt, dass nicht nur Mama malt und bastelt, sondern die Mädels eifrig mitwerkeln.
Also wurde die Küche ausgeräumt, da sie außer dem Bad das einzige Zimmer ist, das kein schnellsaugendes Parkett hat (für den Fall, dass was umfällt).
Arbeitszeug: Für Mama einen großen Keilrahmen. Die Mädels malen auf Resten von Gipskartonplatten, die bei der Renovierung vom Zimmer unserer Großen übriggeblieben sind.
Dann gab es noch Acrylfarben, Gips, Fugenfüller, Zeitung, Auflagengold und Sand.

Und wie das halt so ist, bei strukturierten Bildern, kommen sie am PC natürlich nur eindimensional rüber und man kann gar nicht (Achtung, jetzt kommt die künstlerisch wertvolle Beschreibung) meine ausgefeilte Kreativität und das geniale Zusammenspiel zwischen Farben, Putz und Sand auf der Oberfläche erkennen.*schnief*

Hängt aber gut und "batscht" richtig schön, wenn man auf dem Sofa liegt *selig lächel*

11 August 2008

Mal wieder was genäht...

...wenn auch schon länger her.

Kissen mit appliziertem Namen und passende Decke (IKEA). Meine Mini hat seit letzter Woche einen halben Ganztagskindergartenplatz. Hört sich gut an gell?! Eigentich heißt das, dass die Kita jetzt ganztags ist, sich die Eltern aber die Plätze teilen können. D. h. meine Mini bleibt jetzt 2 Tage in der Woche den ganzen Tag in der Einrichtung und die restlichen drei Tage bis um 14.oo Uhr. Bisher ging sie immer nur bis 12.00 Uhr. Die verlängerte Zeit vereinfacht alles ein bißchen. Ich brauche keinen weiteren Babysitter mehr wenn ich arbeite und habe auch keinen Streß mehr, wenn dieser ausfällt. Die Kinder bekommen ein warmes Mittagessen und ich muß nicht mehr so viel hetzen. Mal sehen wie das so wird.

Auf jeden Fall sollten die Kinder ein Kissen und eine Decke mitbringen, damit nach dem Mittagessen ein bißchen geruht (also nicht geschlafen) wird. Alle legen sich dann hin und bekommen eine Geschichte vorgelesen oder es wird leise Musik gehört während die ganz Kleinen in einem separaten Raum ein Mittagsschläfchen halten.

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