29 Juli 2010

Barock oder Empire?

Wenn die Geschichte lebendig wird
Ein Mal im Jahr (Mai) findet in der Festung die „Schlacht um Bourtange“ statt bei der von Reactern im jährlichen Wechsel die Schlachten von 1814 und 1640 nachgestellt werden.




Festung Bourtange

Inmitten einer sternförmigen Befestigungsanlage aus Erdwällen und Krachten liegt ein kleines Dorf, welches bereits im 16ten Jahrhundert erstand. Über die Zeit wurde es mehrmals verwahrlost und wieder aufgebaut, je nachdem, wie die Anlage zur Verteidigung des Landes in den verschiedenen Kriegen gebraucht wurde. Ab 1960 wurde die bereits seit 100 Jahren aufgegebene Festung von der Gemeinde Vlagtwedde rekonstruiert und vorhandene Gebäude in den Zustand im Jahr 1742 zurückversetzt, als die Anlage ihren größten Umfang erreichte. Der Eintritt in die Festung selbst ist kostenlos. Am Markplatz in der Mitte des Dorfes gibt es ein Café und ein Restaurant sowie mehrere kleine touristische Geschäfte. In einer Seitenstraße gibt es ein Kerzengeschäft, in dem man auch selbst Kerzen ziehen und färben kann (für Kinder ein schönes Erlebnis).
Am Parkplatz vor der Festung gibt es ein Informationshaus in dem Eintrittskarten verkauft werden, die allerdings lediglich in ein kleines Museum und in einen Filmsaal führen (dass der eigentliche Eintritt frei ist, wurde uns hier nicht gesagt). Die Kirche und eine Roßmühle, die Toilettenhäuschen über den Krachten und die Schießscharten mit Kanonen konnten gratis besichtig werden und auch an der die Synagoge und der Kapitänswohnung fanden wir ohne Nachweis der Karten Einlass. Für geschichtsinteressierte Erwachsene ist der Filmvortrag interessant, der Entstehung und Verfall dokumentiert.

http://www.bourtange.nl/


Am 14. und 15. August findet in Bourtange ein Spectaculum statt.

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