14 März 2011

Küchengeschichten - Teil I

Letzte Woche hatten wir einen Termin in einem Küchenfachgeschäft. Ich kann das ruhig erwähnen, es war bei Plana. Die Beraterin war nett, freundlich und nahm sich auch wirklich ausgiebig Zeit (mehr als wir eigentlich hatten). Wir haben ihr den Blanko-Plan vorgelegt. Nichts sollte sie beeinflussen. Und was muss ich sagen: Nach den ersten Skizzen, sah unsere Küche fast so aus wie jetzt. Wir haben dann erklärt, was wir auf keinen Fall mehr wollen: Küchenplatten vor den Festern und Minischränke, in die nichts rein geht. Nach einer Weile und etlichen Radierungen auf dem Skizzenblatt kam dann eine Küche raus, die uns wirklich gefällt. Die Vorgaben waren für die Küchenberaterin etwas schwer. Wir haben einen amerikanischen Kühlschrank, der eingeplant werden musste und der Weg zum jetzigen Stellplatz erschien wohl etwas weit, für mich aber voll akzeptabel (je mehr Schritte desto schlank!)

Die Planung sieht dann ungeähr so aus:

Ich habe sie selbst erstellt um das Copyright nicht zu verletzen. Allerdings ist das dann auch nicht das selbe Planprogram wie bei Plana und ein paar Details kann ich nicht einstellen. So sind die geplanten Schränke des Küchenblocks alle 100 cm breit. Hier aber nur 90 und der Tisch ist eigentlich in Arbeitsplattenmaterial angebau. Und die Spüle stimmt auch nicht und wir haben keine Tür, sondern einen türlosen Durchgang von 136 cm. Da steht also nichts im Weg.

Die nun entstandenen Freiflächen an der Türseite ergeben für uns ganz neue gestalterische Möglichkeiten, auf die wir gar nicht gekommen wären. Der offene Durchgang bekommt also nun doch eine Tür: und zwar eine zum Schieben. Ich habe da schon eine Glastür mit Ornamenten im Auge ;-).

Außerdem bleibt genügend Platz für z. B. eine großflächige Tafel oder den gewünschten Fernseher/PC *kicher*. So verpass ich dann zukünftig auch in der Küche nichts mehr. (Und der Göga spült weiterhin, wenn er dabei Dokumentationen schauen darf).

Am nächsten Tag durften wir dann auch gleich wieder kommen um die 3-D-Planung anzusehen, kleine Änderungen durchzuführen und den *schluck*schwerschluck* P R E I S *nochmalschluck* zu erfahren. Gut, eine gute Küche kostet Geld. Wir haben zwar bereits neue Geräte, aber außer den Schränken kam auch noch ein Dampfgarer hinzu und der will auch bezahlt werden. Auf jeden Fall überstieg der Preis unser angegebenes Budget um 30 % und das ist wirklich eine Menge. Aber sonst waren wir wirklich super zufrieden und der vorgelegte 3D-Plan hat uns wirklich super gefallen. Die Beraterin hat sich wirklich Gedanken gemacht und kleine Details einfließen lassen. Daran merkt man schon die Erfahrung. An vieles hätten wir nicht gedacht, wurde aber automatisch von ihr mit eingeplant.
Und über das Gegenangebot eines anderen Küchenanbieters erzähle ich dann beim nächsten Mal.

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