21 Juni 2012

Pictures and Films of London {London Love}

Blow-up gilt als einer der wichtigsten Fime der 1960er.
Foto vom laufenden Film gemacht
Er spielt im London der "Swinging Sixties" und die Hauptperson ist ein Modefotograf, der nebenbei an einem Bildband mit Straßenfotografien arbeitet. Bei Aufnahmen im Park wird er zufällig Zeuge eines Mordes. Dies bemerkt er aber erst bei der Entwicklung der Bilder.
Oder ist die Leiche im Hintergrund gar keine Leiche?

Der Film bedient gleich mehrere Leidenschaften. Zum einen gibt es wirklich viele Aufnahmen aus dem London seiner Zeit, was bei Filmen selten ist, da sie nicht an Originalschauplätzen oder im Studio produziert werden. Zum anderen dreht es sich um das Thema Fotografie.


Zumindest suggeriert das die Inhaltsangabe.



Wikipedia lobt, der Spiegel Kultur London auch.

Foto vom laufenden Film gemacht
Mode der 1960er und Fotografie war dann auch der Grund, warum ich mir den Film angesehen habe. Über itunes kann man ihn ihn englischer Sprache leihen. Aber was soll ich sagen: Kunst muss man wohl nicht verstehen. (Oder es liegt daran, dass - als der Film entstand, ich noch gar nicht gebohren war). Kriminalfilm bzw. Thriller war als Genre angegeben. Bis zur ersten und einzigen Stelle, an der es spannend wurde, dauerte es allerdings eine geschlagene Stunde. Dann sieht der Fotograf auf den grobkörnigen Abzügen eine Hand mit Pistole im Gebüsch und in den noch grobkörnigeren Vergrößerungen erahnt er eine Leiche. Zuvor vermutet man zwar, dass was nicht stimmt, weil die Dame, die er samt Gespielen ablichtet, unbedingt den Film haben wollte und dafür sogar die Hüllen fallen lässt.
Danach gibt es bekiffte Mädels, eine Leiche, die nicht mehr da ist und keine Auflösung. 
Dafür aber ein pantomisches Tennisspiel.
Aber wie gesagt, Kunst muss man nicht verstehen und liegt auch ganz oft im Auge des Betrachters. Wobei mich manchmal echt interessiert, wer überhaupt entscheiden darf, was Kunst ist und was nicht (und was der vorher geraucht hat.)

Dann kommen wir doch lieber zu einem meiner Lieblingsfilm mit Londoner Background:

 Sherlock Holmes in der Verfilmung mit Robert Downey Jr. und Jude Law entspricht zwar nicht der Romanvorlage von Sir Arthur Conan Doyle, dafür ist er aber kein seichtes Frauenfilmchen sondern auch für hartgesottene "Schlag-drauf-hau-zu"-Fans. Gleichzeitig bedient er natürlich wieder die Fans von Kleidung aus anderen Epochen oder wie ich sonst zu sagen pflege: die Kostümfreaks. Absolut nicht negativ gemeint, ich zähle mich selbst dazu und deshalb werden solche Filme auch von mir gekauft, damit ich mir die Kleider im Notfall immer und immer wieder ansehen kann.
Die Darstellung des historischen Londons, das zu dieser Zeit eher einer stinkenden Kloake glich, finde ich übrigens sehr überzeugend dargestellt. Besonders schön finde ich die Darstellung der Tower Bridge, die sich noch im Bau befindet. Teil 2 (Sherlock Holmes - Spiel im Schatten) ist mittlerweile auch erschienen und wird ebenfalls in meinen DVD-Schrank wandern (wegen der Kostüme natürlich).


Und für alle, die gerne einmal unter Anleitung eines britischen Profifotografen durch London gehen  und über den Dächern oder an ausgewählten Lokations fotografieren möchten, für die habe ich noch einen (leider unerprobten) Tipp: Unter Leitung von Robin Preston findet ein solcher Workshop im Herbst statt. 
Bildschirmfotot von der Homepage
Ich habe im Dezember 2011 bei Robin einen Streetfotography-Workshop in Köln besucht. Obwohl er ein bekannter Fotograf und PS-Artist ist, gibt er sein Wissen ganz locker weiter und schubst dich auf der Straße schon mal direkt vor ein Motiv. Schaut Euch mal die Bilder auf seiner Homepage an. Natürlich ist der Workshop in London nicht gerade billig, trotzdem würde ich mir wünschen, dabeisein zu können (Sponsors are wellcome!)


Unter dem Label "London Love" ist bereits erschienen:


Nettigkeiten mit dem Union Jack

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