30 September 2012

Geht auch 50 Cent ?...

...war gestern wohl einer der meistgesagten Fragen in Ludwigshafen. Oder zumindest auf dem Messplatz in der Heinigstraße.
Im Mai habe ich einen Artikel über die Flohmärkte in Ludwigshafen geschrieben. Zur Recherche war ich damals auch in Mannheim und Frankenthal. Ganz ehrlich: Was da teilweise gehandelt wurde, versetzte mich in Erstaunen. Gebrauchte Sachen, die ich schon in besserem Zustand in die Mülltonne geworfen hatte, wechselten den Besitzer. (Kinder, alles aufheben! Es gibt wohl für jegliche Gebrauchsgegenstände - egal in welchem Zustand - einen Abnehmer!) 
Mittlerweile machen die Stadtteilseiten in der Tageszeitung eine Serie über Nachhaltigkeit. Wir wollen nämlich "Nebenbei die Welt retten". Ich bearbeite den Überbegriff "Konsum". Und was ist beim Konsum nachhaltiger als die Wiederverwertung (wenn nicht gleich die Vermeidung). Also beschlossen wir, zukünftig nichts mehr wegzuwerfen, sondern alles schön zu sammeln. Nach Ausräumen der Küche und nachdem unsere Große ihre Kindheit für beendet erklärt und alles was damit zusammen hängt (Puppen, Barbies, Spiele, das halbe Universum eben) aussortiert hatte, war es an der Zeit, Blog und Stift gegen den Platz hinter dem Verkaufstisch einzunehmen und das ganze Geschehen mal aus einer anderen Perspektive zu beleuchten. Was sich auf einem Flohmarkt nämlich tatsächlich abspielt, erfährt man nicht durch Befragung der Beteiligten, sondern nur durch aktive Teilnahme am wirkliche Leben. 
Wir sind also schon vor Sonnenaufgang los. (Wir, das waren die 12-jährige Erwachsene und ich). Um 7 Uhr waren wir am Platz in der Ludwigshafener Heinigstraße. Einige Händler waren vermutlich vom Vortag noch da. Der Flohmarkt findet immer freitags und samstags zu festgelegten Terminen statt. Neuwaren sind erlaubt. Ein großes Zelt voll mit Süßigkeiten und anderen Artikeln wie Salatsoßen und Dosenwurst fertigte bereits erste Kunden ab. Später wurden die Schlange immer länger und die Aufbauten zunehmends leerer. Tüte um Tüte wurde vom Platz getragen.
Einige private Händler waren früh schon mit Standaufbau beschäftigt. Offiziell öffnet der Markt erst um 8 Uhr. Wir hatten noch nicht richtig angefangen, die "Waren" aus den Kisten zu räumen, waren schon die ersten Kunden da und fragten nach Handys, Playstation oder Uhren. Mit sowas konnten wir aber nicht dienen. Später waren ein Bodum-Kaffeebereiter, ein WMF-Topf und eine Alfi-Thermoskanne begeehrte Objekte, die wir hätten für 50 Cent bis 2 € verkaufen sollen.
Uns gegenüber stand ein Transporter. Die Händlerin fing aber erst sehr spät mit dem Aufbau ihres Pavillons und der Tische an. Sie ließ sich außerdem sehr viel Zeit. Als ich sie fragte, warum sie noch nicht aufgebaut hätte (sie war schon da, als wir ankamen) antwortete sie:
"Um diese Uhrzeit kommen nur die Schatzsucher und Wiederverkäufer. Das ist nicht meine Klientel. Die suchen Leute wie Sie, die sie über den Tisch ziehen können und die ihre Ware für einen Apfel und ein Ei verkaufen."
O.K. Ertappt. Wir hatten tatsächlich ein paar Sahnestückchen dabei. Der Rest sollte einfach nur nicht in den Müll. Klar, ne? Nachhaltigkeit eben. Was wir nicht mehr brauchen ist noch lange nicht so schlecht, dass es für jemand anderes nicht noch nützlich sein konnte!
Klamotten gehen gut. Der Ständer vom Nachbarstand war später ständig belagert.
Egal was, alles geht. Das ältere Ehepaar hatte das Prinzip schon kapiert. Sie hatten gleich mehrere Kleiderständer dabei. Das Auto wurde ebenfalls zur Ausstellungsfläche. "Platz ausnutzen" nannten sie das. Schließlich zahlt man pro laufendem Meter und da muss so viel drauf wie eben geht. Da waren wir schlecht vorbereitet. (Perfekte Opfer eben für die Schnäppchenjäger. Vermutlich riechen die das). Außer ein paar alter Kinderkleider hatten wir nichts mit. Die Kartons wurden auch ganz schnell zur Wühlkiste. Preise hatte ich für die guten Sachen im Kopf. Alles andere sollte für 1 € weg. Anfangs ließ ich auch noch mit mir handeln. Allerdings ging mir dann ganz schnell auf die Nerven, dass bei Sachen, die man nur für 1 € anbot, vor allem von den türkischen Kunden gefragt wurde "Geht auch 50 Cent". Und die Worte, die dann noch gemacht wurden. Unglaublich. Eine Frau (keine Türkin) wollte ein paar Sandalen für 50 Cent. Habe ich abgelehnt.
Später kam sie wieder. Die Schuhe hätten doch Tragespuren. (Hallo? Gehts noch! Schuhe für 1 €!)
ICH: Hier kosten die Gebrauchten 1 €. Willst Du neue, gehst Du ins Geschäft und kaufst Dir welche.
SIE: Geht nicht 50 Cent?
ICH: Doch. 50 Cent für den Rechten und 50 Cent für den Linken.
Sie lachte und kaufte die Schuhe nicht.

So ungefähr ging das den ganzen Tag. Oft haben die Kunden dann Sachen nicht gekauft, weil sie für etwas, das ich für 3 € verkaufen wollte, nur 2 zahlen wollten und ich ihnen nur 50 Cent entgegenkam.
Der Nächste hat es dann für 4 € genommen.

Ein netter älterer Herr interessierte sich für eine meiner alten analogen Kameras. 2 € hat er mir dafür gegeben. Er sammelt, sagt er. Ich gab ihm die anderen beiden auch. Ob sie noch funktionieren, wußte ich nicht. Sie lagen schon eine Weile bei mir im Schrank. Zu Schade für in den Elektroschrott, aber eben lange nicht mehr im Gebrauch. "Dann nehmen sie wenigstens noch den Euro" sagte er und freute sich sichtlich über ein Schnäppchen.
So geht Nachhaltigkeit auch. Dann gebe ich auch gerne.

Alles in Allem haben wir sehr viel verkauft. Angefahren waren wir mit 2 Autos. Für den Rücktransport war ein Auto nicht ganz voll und da war auch noch ein Tapeziertisch und leere Umzugskartons drin.

Den Erlös aus den Kindersachen hat natürlich die Große bekommen. 12-jährige Nichtkinder haben schließlich große Wünsche. Den Rest habe ich umgehend vor Ort reinvestiert. Das Geld muss schließlich im Umlauf bleiben. Wegen der Konjuktur und so. Ihr wißt schon...
Die Dame vom Stand gegenüber (Ihr erinnert Euch, die die so spät ausgepackt hat), hatte nämlich wunderschöne neue Ledertaschen im Angebot. Dazu Schals, Schmuck und Uhren mit Glitzersteinen. Das ist fast so schön wie Schuhe.

Der Anblick war nur schwer zu ertragen, als sie Stück um Stück aus dem Transporter trug und platzierte. Und so ging dann eine braune Ledertasche und ein Schal mit mir nach Hause. Die Große leistete sich einen apfeligen Schlüsselanhänger.

"Geht auch 50 Cent?" hab ich sie gefragt. Da musste sie lachen.

In der Artikelserie im Marktplatz LU in der Rheinpfalz ist bereits
am 26. September erschienen "Wohnraum sinnvoll nutzen" (Stichwort Planung).
Es folgen noch
Energie (02.10.)
Konsum (10.10.) - den mache ich
Zeitgeist (17.10.)
Erziehung (24.10.)
Verkehr (31.10.)
Ende mit dem Fazit ist am 07.11.

Ich bin schon selbst gespannt, was die Kollegen so alles zu berichten haben.


27 September 2012

Ene mene Moffel..{Beauty is where you find it}

...die Mama kocht Kartoffel.


Wie jeden Donnerstag gibt es heute einen Beitrag zur Aktion "Beauty is where you find it" von Luzia Pimpinella.


Wer sonst noch mitgemacht hat, ist HIER zu finden.

Jedes noch so kleine Päckchen ist es wert...

...dass man dem Paketboten auf 7-cm-Absätzen (pff - lächerlich) hinterherläuft.
Unser Paketbote sah das etwas anders. Man könnte es auch verwundert nennen.
Wahrscheinlich sieht er nicht jeden Tag eine Frau im besten Alter wild gestikulierend und mit einem Paket-Abholschein winkend eine Straße entlang rennen. 
Eine ziemlich lange Straße wohl gemerkt.
Es ist ja eigentlich schon eine schlimme Angewohnheit, dass 
- wenn evtl. ein Paket eintreffen könnte - 
sich Frau auch möglichst bemüht, zur Paketankunftszeit zu Hause zu sein.
Um so schlimmer, wenn sich die Route des Beförderungsbeauftragten geändert hat und 
der nette Herr von DHL nun zu einem früheren Zeitpunkt kommt (ohne Vorwarnung versteht sich).
Der Paketabholschein lag nun also in meinem Briefkasten, 
der gelbe Wagen mit meinem Paket drin, stand kurz vor einem Knick in der ewig langen Straße.
Das konnte definitiv nur eines heißen: Handtasche in den Hof werfen, Hoftor ins Schloß knallen lassen und rennen. Wild gestikulierend und Paketabholschein in der Luft wedelnd in Schuhen, die absolut nicht für Sprints irgendwelcher Art gedacht sind.
Panikattacke! 
Wenn er jetzt um den Knick fährt,
 sieht er mich nicht mehr im Rückspiegel *hächel*renn*

Zu meinem Glück kam der gute Herr dann gerade aus einem Haus. 
Das verschaffte mir entscheidende Sekunden. (Kurz überlegt, ob ich schreien soll?!)
Er erkannte mich wohl, denn er schüttelte den Kopf und stieg ein.
(Weitere Panikattacke - fährt er jetzt weg?)

Kurz darauf kam er mit einem Päckchen wieder aus dem Wagen (immer noch kopfschüttelnd).

ER: Ist das denn den Aufwand wert? Sie hätten das Paket doch auch morgen früh im Paketshop abholen können. (Das ist nicht weit weg)
ICH: Jedes Paket ist so einen Aufwand wert.
ER: Jedes? Egal was drin ist?
ICH: Definitiv. Jedes Paket. Egal was drin ist.

Er schüttelt immer noch den Kopf und setzt seine Route fort.
Es ist ja nicht so, dass ich den Inhalt des Pakets dringend gebraucht hätte. 
Aber manchmal ist der Anblick von etwas Schönem doch eine Wohltat.

Meine Neuen von Tamaris
Ich geh dann jetzt noch ein bißchen Schuhe streicheln!

Schuhe, Schuh, Online-Shopping, Shopping, Einkaufen, Retail, fashion, Schuhshop, Sneaker, Sportschuhe, Highheels, Peeptoes

23 September 2012

Bunte Nachhaltigkeit...{aus der Redaktion}

Demnächst wird es bei uns im Stadtteilmagazin eine Serie über Nachhaltigkeit geben. Der nette Redakteur hat mir als bekennendem Shopaholic verantwortungsbewußter Familienmanagerin, einen Artikel über Konsum zugeteilt. Konsum im Sinne Kauf/Verkauf/Nutzung von Wiederverwertbarem. Nachhaltigkeit eben.
Und seht mal, was ich bei der Recherche gerade gefunden habe:



Schafft es als Filmchen leider nicht in Printmedien, ist aber viel zu schön um es für mich zu behalten.


22 September 2012

Kürbissuppe {Soup on Saturday...}

Kürbissuppe ohne Firlefanz

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis
3 Zwiebeln
2 Karotten
5 Kartoffeln
300 gr. Suppengemüse (ich bevorzuge TK, weil nichts ist frischer)
Gemüsebrühe instant (ich bevorzuge Gefro, da ohne  tierische Fette, aber das ist Geschmacks- oder Einstellungssache)
Öl
Pfeffer, Salz, Chilli (Flocken), Curry






Den Kürbis gut waschen, Strunk entfernen und in kleine Stücke schneiden.
Meiner widersetzte sich wehement, was ihm einen Aufenthalt im Dampfgarer einbrachte.


Nach 20 Minuten ist er butterweich und läßt sich hervorragend teilen. Als Alternative hilft auch der Backofen. Dann allerdings unter 100 Grad und immer darauf achten, dass er nur weich und nicht braun wird.


Kürbis teilen, Kerne entfernen und Fruchtfleisch samt Schale in kleine Stück schneiden.
Zwiebeln schälen und kleinhacken
Kartoffeln und Karotten schälen und ebenfalls zerkleinern.
Etwas Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln darin goldgelb dünsten
zerkleinerte Karotten zugeben
dann die Kartoffeln und zum Schluß das Kürbisfleisch
Gemüsebrühe nach Herstellerangaben zufügen und alles mit ausreichend Wasser übergießen und kochen.
 Wir mögen es etwas dickflüssiger, deshalb überdecke ich alles nur leicht.

Nach 20 Minuten das TK Gemüse zufügen.
Würzen mit Salz, Pfeffer, Chilliflocken
Nach weiteren 10 Minuten Topf vom Herd nehmen und Einlage mit dem Zauberstab pürieren.
Etwa Currypulver darüberstreuen.
Fertig!


Mit Krabben oder Lachsstreifen schmeckt das superlecker.
Sahne schmeckt natürlich auch, die gab es hier allerdings nur für das Foto.
Wer es gerne "zart" hätte, ohne Sahne hinzuzufügen, gibt zum Gemüse noch etwas Zucchini hinzu. Das verleiht der Suppe eine tolle geschmeidige Konsistenz.

Guten Appetit!

21 September 2012

Spruchreif...

Ricarda von 23qm Stil hat kürzlich Sprüche gesucht, aber an der Aktion konnte ich mich nicht beteiligen. Klar laufen mir jeden Tag haufenweise welche über den Weg. Nur merken kann ich sie mir nicht. 
Nur "There's always room for icecream", den ich auf der Suche nach einem "Café"-Schild für die neue Küche bei Westpaket entdeckt hatte, konnte ich mir merken. (Mit Hilfe der Merkliste bei Dawanda) Aber auch nur weil ich ihn bei meiner Eiscreme verrückten Familie so passend fand - Eis geht nämlich immer bei Mann und großer Tochter. 

Dies Woche forderte mich nun mein Mac (ein Jahr alt) auf,  Daten zu löschen um wieder Platz auf der Festplatte zu schaffen. Habe ich es ja glatt fertig gebracht, ihn innerhalb eines Jahres mit so vielen Fotos im kapatzitäsintensiven RAW-Format zu füttern, dass er nun voll ist und keine weiteren Bilder mehr will.
Also muss ich aussortieren, löschen und den Rest dann auf eine externe Festplatte speichern.
Bei der Durchsicht der Fotos ist mir dann dieser nette Spruch über den Bildschirm geflattert:
Ich verrate nicht, wo dieses Schild häng. Aber ich bin mir ganz sicher, dass viele schon daran vorbei gelaufen sind. Vielleicht hat der eine oder andere auch schon beim Lesen geschmunzelt.

(So wie ich über die Gesichter meiner Großen - 
der Misses SelbstironischundFotosbittenurmitverzerrrtemGesichtsausdruck)

Der Spruch könnte auch sehr gut auf ein Kissen, eine Decke oder eine Tasche. Findet Ihr nicht?

Europameisterschaft der Damen im Heißluftballonfahren

Bei meinem Fotofangausflug am Mittwoch sind natürlich noch eine Reihe anderer Bilder entstanden.
Diese können ab sofort in der Galerie angesehen werden.

Oder über einen Klick auf das Bild


Übrigens war ich mit zwei Kameras und Objektiven mit unterschiedlicher Brennweite unterwegs.
Die Canon 60D war mit einem Zoomobjektiv 70-300 mm bestückt. Das allerdings bei Aufnahmen aus der Nähe nur Ausschnitte zeigen kann aber dafür für fahrende Ballons besser geeignet ist. Die Canon 400D mit dem Kitobjektiv 18-55 mm konnte aber die Ballons am Boden und eine größere Himmelsfläche aufnehmen. Somit konnte ich fast den gesamten Bereich abdecken. Beim nächsten Mal, denke ich daran, bei der kleinen das Objektiv zu wechseln, denn das 18 - 85 mm schlummerte in der Fototasche.

20 September 2012

Catch Golden Light {Beauty is where you find it}


Nic stellt die Aufgabe und ich folge. 
Gestern hat das Einfangen des Bildes wahnsinnig Spaß gemacht,
denn es war eine besondere Herausforderung,
den Ballon von der richtigen Seite aus zu erwischen.
Wir (die Mini und ich) haben also nicht nur das Goldene Licht gefangen,
sondern waren auf der Jagd nach einem Ballon.

Zuvor hatten wir 25 von ihnen bei einem Massenstart beobachtet.
Aber das ist eine andere Geschichte.

Das Bild ist ein Beitrag zur Fotoaktion "Beauty is where you find it" 
initiiert von Nic Hildebrand vom Blog Luzia Pimpinella.

Wer sonst noch alles Golden Light eingefangen hat, 
ist wie immer HIER zu sehen

16 September 2012

Sunday ...Ballonsunday....


Heute muss für Ballonfahrer ein toller Tag gewesen sein.
Herrliches Wetter war ja, aber die schwebenden Gebilde brauchen auch ein bißchen Wind.
Gegen 18 Uhr waren gleich 5 dieser Fahrzeuge über Edigheim  und/oder Frankenthal zu sehen. 
Einer schaffte es leider nicht mit auf s Bild.

Vielleicht ist das schon ein erster Vorgeschmack auf die Europameisterschaften im Ballonfahren der Damen, die ab 19. September vom Strandbad Frankenthal aus stattfinden.
Da dürfen wir wohl auf viele schöne Gebilde am Himmel gespannt sein.

15 September 2012

Mein Po will auf Max Winzer....

...oder zumindest auf einen Sessel von Herrn Winzer.

Ich bin schon ewig auf der Suche nach DEM EINEN Sessel, der ganz genau meinen Farb- und Formvorstellungen entspricht. Dabei halte ich mich auch an winzig kleinen Strohhalmen - oder sollte ich besser sagen - Polsternadeln fest. Denn irgendwie will Herr Google mich nicht zum richtigen Händler führen. Heute jedoch sprang mir in einem Werbeprospekt von REAL ein Sesselchen ins Auge und ein dazu passender Name des Herstellers: Max Winzer. Meine Polsternadel sozusagen, mit der ich wieder eine Suchanfrage im www starten konnte. Und was sehen meine taubenblauen Augen: 

RETROSESSEL in Filzoptik
(klick auf das Bild führt zum Anbieter)


und buntigst mit Törtchen



Nicht das, was ich suchte, dafür sind wir zu "modern" eingerichtet. Aber für alle, die derzeit auf der türkisnen Welle reiten oder vom Stil, der 1950er/60er-Jahre angetan ist, sicherlich ein Augenschmaus.
Gibt es übrigens in vielen Farben. Einfach nach "Max Winzer" suchen.

- Artikel nicht gesponsort -

13 September 2012

Seek for rust {Beauty is where you find it}

Dieses Mal leider Bilder aus dem Archiv.
Von einem der wenigen Ausflüge, bei denen ich mich nur mit der Fotografie beschäftigen konnte.
Ein Streifzug in 2008 durch Ludwigshafen.
Damals noch mit der Canon D400 und dem Kitobjektiv.





Ein Beitrag zur Fotoaktion "Beauty is where you find it" von Luzia Pimpinella.

Wer sonst noch Rostiges durch die Linse eingefangen hat, 
ist HIER zu sehen.

12 September 2012

Zurück und voll im Leben {12 am 12ten}

Ich bin wieder da, aufgeschnippelt, zugenäht und Fäden gezogen. 
Hat auch was Kreatives, nicht wahr Frau Doktor?!
Vielen Dank für die lieben Genesungswünsche. 
Darüber habe ich mich sehr gefreut!
Und kaum ist man raus aus dem Krankenhaus, kommt der böse Alltag und nimmt einen voll in Beschlag.
Ausruhen war gestern, heute geht es wieder rund im Haus und am Herd.

Als erstes nahm ich mir vor, in der neuen Küche mit den neuen Backförmchen (die schon seit Monaten noch eingepackt in einer Kiste lagen) ein paar Tartelettes zu backen.

Dafür musste ich nachschauen, was ich denn schon alles im Vorrat wieder aufgefüllt hatte.

 Zwischendurch kam die Post (gut, dass ich noch zu hause war) 
und hat mir Lesefutter und Kartenmaterial gebracht, 
damich ich zwischendurch schon mal meinen Ausflug planen kann.

 Teig vorbereitet. Auf meiner neuen Lieblingswaage *schwärm*. 
Alles so schön glatt, keine doofen Ränder mehr ums Anzeigenfeld, die schmutzig und nie wieder sauber werden. Und so schön flach, dass sie in die Schublade paßt und man jede! Schüssel darauf stellen kann. Ich erwähn das jetzt alles mal, weil der Vorgänger total schmotzig wurde und nur mit dazugehöriger Schüssel zu bedienen war.
(Ich hab sie ertränkt *ups*)

Mürbeteig.
Auf der neuen Arbeitsfläche.
Ich wußte gar nicht, was mir früher so alles gefehlt hat.

Für den Belag
- später
- viel viel später

Erst noch Vorbereitungen für das Mittagessen machen *heul*

Tomaten in Stücken.
Das mögen die Kinder gar nicht. Ich schon.
Heute haben sie es gar nicht gemerkt.

Da sind die Stücke mit drin.
Gut versteckt.
Noch nie gemacht.
Ausprobiert und für lecker empfunden.
Dazu gab es grünen Salat.

Noch einmal Post.
Dieses Mal für die Große.
Lauter unnötiges Zeug.
Aber die Uhren (pink, rosa und weiß/türkis) sind echt schön.
Und wer braucht schon eine Icewatch?

"Girls wanna have fun" *ohohohoh*....oder so.....

Die Törtchen gab es dann erst nach dem Abendessen.
Der Tag war wieder viel zu kurz.


12 am 12ten ist ein Fotoprojekt, bei dem an jedem 12ten eines Monats während des Tages 12 Bilder gemacht und im Blog veröffentlicht werden. Seinen Ursprung nahm die Aktion in den Vereinigten Staaten bei Chad Darnell. In Deutschland wurde die Idee von Caro aufgegriffen. Sie sammelt in ihrem Blog "Draußen nur Kännchen" regelmäßig die Bloggerbeiträge.

02 September 2012

Ich packe meinen Koffer...

...und verabschiede mich ein paar Tage ins KH.


Damit es mir ohne Blog, Instagram und Twitter nicht langweilig wird, habe ich die Mollie makes und ein paar Knäuel Baumwollgarn im Gepäck. Das war eine ganz schöne Herausforderung mir das Heft so lange aufzuheben. Ich hoffe wir lesen uns bald wieder, dann mit ganz vielen bunten Häkelblümchen.

Seid alle lieb gegrüßt


P.S. In Ludwigshafen gibt es Wolle in großer Auswahl in der Pfingstweide
bei Liselotte Lauer, Dr.-Hans-Wolf-Platz 1  67069 Ludwigshafen am Rhein. 
Die drei Knäuel sind noch aus der Sommerkollektion aber die neue Herbst-/Winter-
Ware ist bereits eingetroffen. In dem hellen und freundlichen Laden, kann man 
die Ware noch erfühlen und bekommt die passende Beratung. (Kleiner Tipp für
alle, die dem Trend folgen möchten, denn das kann kein Internetshop bieten).
Wer also nicht allzuweit weg wohnt, sollte sich den Laden mal ansehen.
Kaffee gibt es dort übrigens auch. 

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