26 Februar 2013

Experimentieren, sticken, nähen und ein bißchen Recycling {DIY}

Seit ein paar Tagen bin ich schon am experimentieren, zeichnen und verwerfen (weil die selbstgemachten Buchstaben nicht auf den selbstgebastelten Schnitt gepaßt haben *grummel*).
Fertig bin ich noch lange nicht. Wie immer brauche ich ewig. Aber so ist es halt, wenn das wirkliche Leben ständig dazwischenfunkt. 
Aber nun ist zumindest alles gestickt. Mal sehen, wenn ich zum Zuschneiden und Nähen komme.


Auf jeden Fall macht es mal wieder richtig Spaß, ein bißchen zu tüfteln. Beim letzten Mal ist daraus ein Kulturbeutel für 4 Freundinnen entstanden. Ich habe jetzt gerade mal nachgesehen, das war schon 2010 (*ihk*). Dabei mache ich das doch total gerne....  Zur Druckreife hat es der Schnitt damals aber nicht geschafft und so haben die 4 Mädels wirkliche Unikate.
Und jetzt bin ich ganz geplättet, das einzige Ebook , dass ich jemals gemacht habe, entstand auch schon 2009 (!) - das hätte ich jetzt so auch nicht mehr gewußt. Deshalb liebe ich meine Blog so. Da kann ich immer mal was nachsehen.

22 Februar 2013

Mami, Papi und das Essenskännchen {Messebericht - Ambiente 2013}

Ich liebe Messen. Vielleicht merkt man das ;-). Ich geh da einfach gerne hin. Dabei spielt es jetzt nicht so eine große Rolle, ob es eine große Messe ist wie die auf dem Frankfurter Messegelände oder vielleicht "nur" ein kleiner Handarbeitsmarkt. Ich schau mir das einfach gerne an. Als ich am Montag zur Ambiente nach Frankfurt gefahren bin, hatte ich im Auto fast eine Stunde Zeit, mal darüber nachzudenken. Ich glaube, das liegt irgendwo in den Genen. Fast könnte man sagen (Achtung Kalauer!) in den Shoppingge(h)nen. Das hat mir wohl meine Mama vererbt, die ungekrönte Shopping-Queen. Schon als Kind schleppte sie mich auf alle möglichen Veranstaltungen. So auch auf den Maimarkt in Mannheim, der als Deutschlands größte Verbrauchermesse gilt. Ich habe das sozusagen mit der Muttermilch aufgesaugt und das ist wie eine Sucht. Auch heute noch muss ich jedes Jahr zum Maimarkt. Egal ob ich was brauche oder nicht. Maimarkt ist Pflicht, sonst habe ich das Gefühl etwas zu verpassen. Ich schau mir die Produkte an und freu mich über Neuentdeckungen. Also über alles, was ICH vorher noch nicht entdeckt oder ausprobiert hatte.
So ging es mir dann auch am Montag. Als ich so über die Messe lief, im Stechschritt selbstverständlich, denn die Messe ist groß und der Tag kurz, dachte ich beim Anblick der oft wunderschönen, manchmal auch schön kitschigen oder schön häßlichen Produkte, ich habe eindeutig den Beruf verfehlt.
Einkäuferin hätte ich werden sollen. Ach, was hätte ich da für einen Spaß gehabt beim Anblick von gelben Backformen oder Girlanden aus Papier. Und was hätte ich nicht alles gekauft...Vermutlich wäre ich aber bereits am ersten Tag wegen Budgetüberschreitung schon wieder gekündigt worden. Und so war es gut, dass die Ambiente eine Ordermesse ist und ICH dort nichts kaufen konnte.(*SchweißvonderStirnwisch* - Job ist noch da, mein privater Geldbeutel hat nicht gelitten und ich hatte trotzdem meinen Spaß am Anblick der schönen Dinge).

Dafür habe ich aber ein paar Fotos mitgebracht, von Dingen, die Euch vielleicht auch gefallen.
Pearl's Harbor Blog - Farbauswahl an buntem Geschirr der Firma Dibbern Made in Germany

Ich weiß nicht, ob Ihr das kennt, ich jedoch bin alt genug, um mich noch an das Essenskännchen zu erinnern. Ich selbst hatte keins, ich gehöre zur Generation Butterbrottüte (wahlweise Papier oder Plastik). Aber mein Papa (deshalb auch die Überschrift - vorhin eine Geschichte über Mama, die Shopping-Queen, jetzt über den Papa mit dem Essenskännchen)...also mein Papa hatte in grauer Vorzeit, als ich noch ganz ganz klein war, auch so ein Ding. Mehrstöckig. So genau kann ich mich nicht mehr erinnern. War wohl Blech oder Aluminium. Auf jeden Fall nichts, was man als dekorativ einstufen würde. Mit der Einführung der Kantine verschwand es nach und nach aus den Arbeitstaschen. Dann gab es allenfalls noch Tupper-Brotboxen. Seit es an jeder Ecke einen Schnellimbiß oder eine Dönerbude gibt und die Stadt von Selbstbedienungsbilligbäckereien überzogen ist, ist auch sie nicht mehr notwendig, wenn man dem Alltagskantineneinheitsessen entfliehen will. Die Zeiten ändern sich und nun geht es wohl wieder zurück zum selbstgemachten Essen. Man nimmt sich wieder Zeit und macht sich das Frühstück selbst. Gesund und schmackhaft. Die vielen Blogs die sich um Bento drehen, machen es vor. Die Bento Box ist hübsch und was soll ich sagen, nun geht es auch ans Mittagessen, das warmgehalten werden kann! Das Essenskännchen ist wieder da:
Pearl's Harbor Blog: Thermobehälter für Essen - gesehen auf der Ambiente 2013
Doppelwandig und zum Warmhalten. Die Dosen heißen natürlich nicht "Essenskännchen", sondern Thermo Lunch-Set oder bei Alfi gibt es den foodMug. Die hier abgebildete Warmhaltebehälter mit eingebautem Löffel sind von Grunwerg aus England.

Auffallend auf der Ambiente waren auch die vielen bunten Messer und Bestecksets. Moderne Essbestecke sind grundstätzlich bunt. Passend zum Geschirr und auch in gemustert erhältlich. Nicht nur mit den hier abgebildeten Punkten und Streifen oder Karos. Ethno oder Blümchen waren genauso vorhanden.

Hier die italienische Kollektion von EME

Pearl's Harbor Blog: Ambiente 2013 Frankfurt - Besteck  mit Punkten und StreifenDie französische Firma tb-groupe bekannte Flagge. Allerdings nicht die eigene.
Pearl's Harbor Blog: Ambiente 2013 Frankfurt - Messer mit Union Jack und mit Punkten und Streifen

Und nicht nur bei Albert de Thiers gab es Küchenmesser mit Fotodruck. Das zog sich so durch und war immer wieder zu finden (natürlich dann nicht so schön gerahmt ;-)).
Pearl's Harbor Blog:Messer mit Fotodruck von der Ambiente 2013 Hersteller Albert de Thiers
Ob denn der Druck auch hält, fragte ich den netten Verkäufer am Stand. "Dishwasher-save" antwortete er. Das würden seine Kunden verlangen und natürlich auch bekommen. (Aber mal ganz ehrlich: Legt Ihr Eure guten Küchenmesser in die Spülmaschine? Also ich nicht. Da werden sie ja stumpf. Was nützt mir da der schöne Aufdruck?)

Es gab übrigens auch deutsche Firmen auf der Ambiente. Die Firma Alfi habe ich oben schon erwähnt. Der Stand glänzte mit vielen bunten Kaffeekannen.
Und das oberste Bild zeigt keine Essenskännchen, sondern die Farbauswahl der Firma Dibbern, deren bunte Geschirrkollektion in einer enormen Farbpalette erhältlich ist. Da gibt es nicht nur ein Gelb und ein Blau, nein, da muss man sich gleich zwischen mehreren entscheiden.

Im übrigen ist auf vielen Messen das Fotografieren nicht erwünscht. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei den netten Standbetreibern bedanken, die mir gestattet haben, die Produkte zu fotografieren. Leider zeigen die offiziellen Pressebilder nicht immer genau das, von dem ich berichten möchte. Wer sie aber gerne sehen mag, der kann das auf der Seite der Ausstellungsorganisation gerne tun.

18 Februar 2013

Alles so schön bunt hier! Ambiente 2013 {Messegeschichten}

Ich bin zurück von einem anstrengenden Messetag. Anstrengend aber schön.
Das erste Fazit lautet eindeutig - um mal mit Nina Hagen zu sprechen: Alles so schön bunt hier!


Die Kreativen wissen das ja schon lange und auch farbige Teller sind nun wirklich nicht mehr neu, aber  das setzt sich nun in noch schöneren Töpfen und gemusterten Bestecken fort. Sogar die Kuchenbackformen haben ihr Uniformgrau verloren und dürfen in schönen leuchtenden Farben aufwarten.

Darüber aber morgen mehr. Die Beine sind schwer und mich gelüstet nach Couch. Mich würde ja wirklich sehr interessieren, wie viele Kilometer ich heute gelaufen bin. Das waren sicherlich einige.

Live von der Ambiente in Frankfurt {Messegeschichten}

Es ist mal wieder  Messezeit und ich stehe hier auf der Ambiente in Frankfurt und schreibe live. Live und in Farbe könnte man fast sagen, denn es ist alles wirklich ganz schön bunt hier. Leider bin ich heute ohne großes Gepäck unterwegs. D. h. die Spiegelreflex blieb zu Hause. Ihr wißt ja - isch hab Rücken (und das Ding samt Blitz ist mega schwer). Ich hoffe aber, dass meine kleine Digi und das Handy trotzdem ein paar Schnappschüsse einfangen können. Ich war ja schon öfter auf Messen, aber auf der Ambiente bin ich zum ersten Mal und ich weiß gar nicht, ob ich zuerst vom bunten Geschirr oder von Steffen Henssler als Werbebotschafter für Villeroy & Boch berichten soll.
Steffen Henssler als Werbebotschafter für Villeroy & Boch

Und ich kann nur Fragen: Wo sind die ganzen Foooodblogger? Ein Mega der Verführung, auch wenn es eine reine Ordermesse ist und man hier nichts kaufen kann. Aber das Ansehen alleine weckt schon gelüste. Gerade habe ich Halle 3 durchstöbert und bin auf dem Weg in 3.1. Alles rund um die Küche. Ein Traum! Ich kann gar nicht so viel knipsen, wie ich gerne zeigen möchte.

Verfolgen könnt Ihr mich über Twitter oder Instagram. Der Hashtag heißt #ambiente2013. Da werde ich zwischendurch mal ein paar Fotos posten (sofern das Handy das will).
Ansonten "Stay tuned" und habt einen schönen Tag.

...meiner ist bereits jetzt voller neuer Eindrücke.

12 Februar 2013

Hellau, Alaf und Narrhallamarsch {12 am 12ten im Februar}

Erste Anweisung des Tages: Im Aldi Nostalgie-Tüten holen.
(Also nur nochmal kurz zur Klarstellung: Ich gebe die Anweisung und der Göga macht dann das Beste draus ;-))
Der Göga hat es dann auch super gut gemeint und gleich noch einen Label-Printer und buntes Papier mitgebracht.
Kann man ja immer gebrauchen ;-)

Pearl's Harbor Blog - Nostalgie Bonbons

Die Nostalgiedosen waren bereits leer, aber eine Freundin hat mir dann doch noch eine mitgebracht.
Ist die nicht schön?
Nostalgie-Blechdose mit Brand Zwieback

Heute war nämlich traditionell - wie jeden Faschingsdienstag in den vergangen 15 Jahren - 
Küchenparty angesagt. Wir haben zwar auch ein Eßzimmer und Stühle und so aber komischerweise stehen an Fasching bei uns immer alle in der Küche rum. War ganz schön voll heute - und schön!
Wie immer gibt es hausgemachte Kartoffelsuppe und Würstchen.
Der 25 Liter-Topf hat auf dem Bild schon ganz schön abgenommen aber die Vulkane darin sind dann um so blubriger!
Kartoffelsuppe mit Würstchen - Pearl's Harbor Blog

Anschließend ging es auf den Faschingsumzug.
Das Bild muss so verwackel sein, schließlich haben wir ordentlich mitgetanzt.
Da kann man Frau natürlich kein scharfes Foto schießen. Ist klar, ne?
Pearl's Harbor Blog - Faschingsumzug Ludwigshafen-Edigheim

Pearl's Harbor Blog - Faschingsumzug Ludwigshafen-Edigheim

Pearl's Harbor Blog - Faschingsumzug Ludwigshafen-Edigheim

Pearl's Harbor Blog - Faschingsumzug Ludwigshafen-Edigheim

Aufgewärmt wird dann wieder bei uns zu Hause. Es gab Donats (das sind die Reste) und die Freund haben noch was für meine schlanke Linie mitgebracht.
Pearl's Harbor Blog - Süßigkeiten und Donats

Zum Tagesabschluß wurde mit den Kids noch eine (oder 2 oder 3) Runde(n) Skip-Bo gespielt. Das geht auch noch, wenn man eigentlich schon zu müde ist.
Pearl's Harbor Blog - Skip-Bo

Leider hat Michaela auf Instagram einen Pudding gepostet, was mich Lemming dazu verleitet hat, auch noch schnell einen zu kochen (*gr* hatte ja auch noch nicht genug Süßes heute, ne?)
Pearl's Harbor Blog - Pudding

Und nun lasse ich den Abend vor dem Ofen ausklingen.
Pearl's Harbor Blog - im Dunkeln vor dem Ofen

Ich bin heute ein bißchen spät dran. Ich habe einfach so lange gebraucht, weil ich ein neues Skript ausprobiert habe um zwei Fotos in Blogger nebeneinader darzustellen. Bisher habe ich das immer gemacht, indem ich sie bereits vor dem Uploud zu einem Bild zusammenfügte. Das formatieren hat, wie man sieht, noch nicht wirklich geklappt. Aber ich übe!

Die Fotos wurden heute alle mit meinem Smartphone Samsung Note gemacht und per Instagram bearbeitet (Rahmen).

12 am 12ten ist ein Fotoprojekt, bei dem an jedem 12ten eines Monats während des Tages 12 Bilder gemacht und im Blog veröffentlicht werden. Seinen Ursprung nahm die Aktion in den Vereinigten Staaten bei Chad Darnell. In Deutschland wurde die Idee von Caro aufgegriffen. Sie sammelt in ihrem Blog "Draußen nur Kännchen" regelmäßig die Bloggerbeiträge.

Während sich dieses Projekt in Deutschland immer größerer Beliebtheit erfreut und sich immer mehr Teilnehmer mit schönen, lustigen oder eben ganz alltäglichen Fotos beteiligen, hat Chad Darnell die Sammlung der Links mittlerweile eingestellt.

11 Februar 2013

Schlüsselband {DIY / Anleitung}

Pearl's Harbor Anleitung Schlüsselband nähen
Ich brauchte ein neues Schlüsselband. Mein altes fing langsam an sich aufzulösen. Deshalb habe ich flux ein neues genäht. Und weil lt. Statistik eh ganz viele Leser auf der Suche nach einer Anleitung für ein Schlüsselband auf den Blog kommen, will ich diese natürlich nciht enttäuschen und hab mal die Entstehung dokumentiert. (Das war schon im Dezember oder so, aber Ihr wißt ja wie das ist, mit dem Leben und dem was immer so dazwischen kommt). Aber jetzt ist sie endlich hier. 

Die Anleitung für mein Schlüzi...

...wie ich es nenne. Es ist kürzer als ein Lanyard, aber dennoch leicht zu greifen und wenn man in der großen Handtasche wurschtelt bekommt man es auch irgendwann zu fassen und kann den Schlüssel aus der Tasche ziehen. Deshalb heißt es auch Schlüzi.

Meines ist 9 cm breit und 42 cm lang, d. h. der Stoff muss in diesen Maßen zugeschnitten werden. 
Verwendet habe ich in diesem Fall Wachstuch. Genäht ist es ganz fix: Einfach der Länge nach falten und bügeln. Dann aufklappen, Ränder bis zum Mittelfalz einklappen und wieder umbügeln.

Pearl's Harbor Anleitung Schlüsselband nähen

Alternativ kann man hier auch mit dem Schrägbandformer von Prym arbeiten. Das funktioniert mit dem Großen in der Breite 50 mm auch ganz wunderbar.

Nach der leidigen Bügelei, alle Seiten wieder aufklappen und die kurzen Enden rechts auf rechts zusammen nähen. Wenn man einen Karabiner benutzen möchte, dann muss dieser vor dem Nähen eingefädelt werden!

Pearl's Harbor Anleitung Schlüsselband nähen
Den Stoff entsprechend den gebügelten Kanten wieder zusammenfalten und an der offenen Seite schmalkantig absteppen.

Pearl's Harbor Anleitung Schlüsselband nähen

Die gefaltete Kante ebenfalls absteppen.

Pearl's Harbor Anleitung Schlüsselband nähen

Den Karabiner an die kurze Naht schieben und in der Quernaht beide Seiten nochmals zusammen nähen.
Pearl's Harbor Anleitung Schlüsselband nähen
Fertig!

Das Schlüsselband ist sehr einfach zu nähen und somit auch für Anfänger geeignet.
Man kann es natürlich auch länger machen um es um den Hals zu hängen und es ist allemal schöner, als mit so einem Werbedingens rumzulaufen.

10 Februar 2013

Dinge, die die Welt besser machen...

...wollte das Couch Mag wissen und macht daraus einen kleine Blogger Wettbewerb, den Couch Blog Star. 
Da fallen mir auf Anhieb ein paar Kleinigkeiten ein. 
Und die müssen gar nicht so groß und alles entscheidend sein.
Ja, ich bin eine Frau und die ersten Gedanken waren Schuhe, Handtaschen, Schokolade und schöööne  Bücher. (Ich liebe schöne Bücher. Bilderbücher.  Sie machen mich beim Durchblättern glücklich - ich glaube, das sagte ich irgendwo schon.) Und alles was glücklich macht ist gut.
Der Göga würde jetzt wahrscheinlich große Bäume, Brennholz, Kettensägen und alte Traktoren nennen, das darf er auch - wenn's ihn glücklich macht ;-).
Sind es nicht die kleinen Gesten und netten Augenblicke, die die Welt besser machen?
(Und ist das nicht eine nette Geste, dass ich dem Göga seinen Traktor und er mir meine Schuhe gönnt?)


Und dann gibt es außer Schuhen natürlich noch ein paar andere Sachen, die glücklich machen. Ich finde es z. B. ganz toll, wenn sich Menschen auch für andere Menschen engagieren. Und ganz rührend fand ich den Einsatz von Förderverein, Eltern und Lehrer der Lessingschule in Ludwigshafen-Edigheim, die bewiesen haben, dass "viele Hände sorgen für ein schnelles Ende" eine wahre Redewendung ist. Mit der Hilfe vom Ortsvorsteher, Mitgliedern des Gesangvereins und einer spontanen und großzügigen Spende, konnte ein brachliegendes Gelände für die Kinder zum Freiluftklassenzimmer hergerichtet werden (1). Ich freu mich über ein Kinderlachen (2) und nackte Füße in offenen Schuhen bei strahlend blauem Himmel (3). Frische Blumen - für mich natürlich gelbe Tulpen (6) und Schokolade oder Kuchen (7) machen das Leben liebenswert.

Die Firma Gütermann hat mit ihrem Allesnäher rPE (4) einen Faden aus 100 % recyceltes Polyster auf den Markt gebracht, bei dem nicht nur das Material für Nachhaltigkeit steht. Auch die Fertigung in Deutschland spart Wege und somit wertvolle Resourcen.
Die nette Box aus einer leeren Shampoo-Flache (5) hat Tamara Koch über die ich hier schon berichtet habe, gefertigt. Tamara kann aus Müll noch etwas zaubern. Ihre Ideen gibt sie in Kursen weiter und macht damit die Welt auch ein bißchen besser.

Bildnachweis: (5) Tamara Koch via Facebook, (4) Gütermann, Rest von mir

09 Februar 2013

Frühlingsgefühle - Der Blog braucht ein neues Outfit

Ganz komisch ist das. In regelmäßigem Abstand überkommt mich das Bedürfnis, das Blogoutfit zu ändern. Deshalb verabschiede ich mich heute von Weiß mit Rot und Schwarz.




Ich brauch wieder mehr Farbe. Etwas Fröhliches. Eine Farbe, die mich glücklich macht.
Und weil das alles Zeit braucht, bis der Header neu gebastelt und sämtliche Knöpfchen farblich passend ausgetauscht sind, wird es hier die nächsten Tage wohl noch etwas holpern. Also bitte nicht wundern.


Ich mach es mir gelb!

Cirque du Soleil im Kino - Traumwelten


Auch die Zeitung hat manchmal was Gutes ;-) (und nicht immer nur schlechte Nachrichten!) Da habe ich heute Morgen im Kinoprogramm einen Film mit dem Cirque du Soleil gefunden. Gerade habe ich noch Nic vom Blog Luzia Pimpinella beneidet, dass der Circus in Hamburg gastiert und sie ihn besuchen konnte. Vor vielen vielen Jahren habe ich eine Vorstellung in Stuttgart gesehen und war so begeistert. Die Artisten und der Erzähler führten in eine fantastische Welt und ich konnte total abtauchen. Das war so schööön. 
Ab Herbst 2013 gibt es wieder eine neu Tour und der Vorverkauf hat auch schon begonnen und auf dem Plan steht auch eine Stadt in unserer Nähe *freu*.
Bis dahin können wir uns ja schon mal einen Vorgeschmack im Kino holen. 

(In Mannheim läuft er im Cineplex auf den Planken)

07 Februar 2013

Nummern {Beauty is where you find it}

Diese Nummer erzählt eine Geschichte. Es ist nicht einfach nur eine Nummer. Nein, das ist keine Agentennummer. Auch wenn da 007 (in Worten Null Null Sieben) steht. Denn das steht 2 (Zwei) 007.
Die Jahreszahl 2007 um genauer zu sein. Eine schöne Nummer. Eine Nummer mit Erinnerungen.

Denn diese Tasche entstand 2007. Und sie trägt die Jahreszahl auf ihrem Rücken eingestickt.


Sie entstand im Rahmen einer Challenge. Einer Challenge von Hobbyschneiderinnen für Hobbyschneiderinnen und mit Hobbyschneiderinnen.
Ein tolles Gemeinschaftsgefühl war das damals. 
Alle arbeiteten auf dieses Treffen hin.
Ein Hobbyschneidertreffen in Aachen. 
Die Stöffchen hatte Marion extra aus Paris mitgebracht und an uns andere verschickt. 
Ein Stoff-Blinddate sozusagen, denn wir wußten nicht was uns erwartete.
Die Aufgabe war, ein tragbares Outfit daraus zu basteln.
Und die Tasche war ein Teil meine Outfits.


Auf der Rückseite steht der Anlaß und erinnert immer noch an eine tolle Gemeinschaft.


Ein Beitrag zur Aktion "Beauty is where you find it" von Nic Hildebrandt.
Wer sonst noch mitgemacht hat, ist auf ihrem Blog Luzia Pimpinella zu finden.

Und wer jetzt noch Lust bekommen hat, das kmpl. Outfit zu sehen, der fühle sich in 2007 zurückversetzt. Und beim Anblick bitte beachten: ICH KANN NICHTS DAFÜR, der Stoff wurde vorgegeben und passte eigentlich noch nicht einmal zusammen. Es war Pflicht den halben Meter rosaroten Strickstoff zu verarbeiten.

Im Übrigen, wen es noch interessiert:  Ursprünglich waren gar keine Preise ausgeschrieben. Den "Wettbewerb" veranstalteten wir nur zum Spaß. Irgendwie haben sich dann aber ein paar Sponsoren eingefunden. Platz 2 war eine OVI und Platz 1, den ich gewonnen habe, war die Besichtigung einer Garnfabrik in Oederan. Das war wirklich super. Wer gerne einen über fünf Jahre alten Bericht nachlesen möchte, kann das gerne hier tun:
Die Links sind nicht mehr aktuell (und die Schreibe auch nicht), aber ist es nicht schön, einen Blog zu haben, in dem man so alte Erinnerung auffrischen und teilen kann *haaachh*

06 Februar 2013

Fleckenschutz {Tipps aus dem Archiv}

Nein, die Tasche ist nicht neu. Sie entstand schon 2009 zusammen mit zwei anderen Stofftaschen.
Sie wird heiß geliebt und es gibt dazu noch zwei Kissen mit gestickten Namen in korrespondierenden Stoffen.
Tasche und Kissen sind gerade mit meinen Eltern auf Reisen.


Man sieht ja, die Tasche ist beige. Nicht unbedingt die beste Farbe um in Kofferräume geknautscht oder in Busablagen gequetscht zu werden. Und weil gerade die Frage nach der Waschbarkeit von Taschen aufgetaucht ist, habe ich etwas im Blogarchiv gewühlt und dieses Bild hervorgekramt.
Meine Taschen kann man alle waschen. Die oben geht sogar in die Waschmaschiene. Sie ist einfach gehalten, die Stoffe wurden vorgewaschen und sie hat weder Vlies noch sonst irgendwas Zerstörbares. Alles also kein Problem.

Um sie aber trotzdem etwas zu schützen, denn vom Waschen werden Stoffe ja nicht besser, hatte ich einmal eine kleine Feldstudie betrieben, an die ich mich nun wieder erinnerte. Und seither bekommen meine Stofftaschen einen netten Schutz mit Imprägnol.

Und wer sich die Feldstudie nochmals anschauen möchte, der ist HIER gerne dazu eingeladen.

05 Februar 2013

Bunt

Die Krümelmonster AG sammelt heute bunte Bilder. Ich hätte da noch eins übrig von der Täschlein-Fotosession. Ist das BUNT genug?
Pearl's Harbor Blog: Bunte Nagellackfläschlein von essence in Großaufnahme
Die Nagellacksammlung der Großen

04 Februar 2013

Jojos oder Rosetten? Hier kommt die Anleitung! {DIY}

Ich hab genäht! Ja, das kommt tatsächlich ab und an mal vor, auch wenn nicht immer alles den Weg in den Blog findet. Aber ich habe mich mal auf meine Wurzeln besonnen, denn dies war ja ursprünglich mal ein Kreativblog, auch wenn jetzt so manches andere Thema Einzug gehalten hat. Aber so ist das halt, wenn man mitteilungsbedürftig ist. Ich muss eben alles an den Mann/die Frau bringen, was mich begeistert oder beschäftigt. Dafür ist er ja schließlich da, der Blog. Und deshalb heißt er ja auch immer noch Pearl's Harbor. Und früher stand da mal drunter "da kann ich alles über Bord werfen". Und so mach ich das dann auch. (Ich halte es da wie mit dem Kühlschrank: Am Ende muss alles raus. Was drin bleibt wird schlecht ;-))

Heute werfe ich mal ein Kosmetiktäschlein in die Runde. Davon habe ich schon viele genäht, lange Zeit aber keine mehr und dann musste ich ja tatsächlich wieder darüber nachdenken, wie das eigentlich geht (und den Trenner habe ich auch bemühen müssen *räusper*). Letzte Woche brauchte die große Tochter Täschlein als Geschenk, denn dafür eignen sie sich immer gut. Die Große wollte dann natürlich auch genau so eines. Personalisiert natürlich. Soll ja einzigartig sein. Und das schafft es nun auch in den Blog. 

Pearl's Harbor Blog - Kulturtäschleine und Nagellack mit Jojo Rosetten

Und weil irgendwann Anfang Januar im Forum bei den Hobbyschneidern die Frage nach den Jojos aufkam, habe ich damals direkt eine Foto-Anleitung geschrieben und die gibt es dann gleich dazu:

Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff: 

Ich mache meine Rosetten mit selbstgebastelten Schablonen. Es gibt aber auch welche zum Kaufen. Die Anleitung dazu hängt ebenfalls an, dann könnt Ihr Euch entscheiden, welche Methode für Euch die  bessere ist, denn beide haben ihre Vor- und Nachteile.

1. Die Selbstmachmethode.

Was man dazu braucht, findet sich oft im Küchenschrank und im Altpapier.
Ich bastle mir eine Schablone aus Karton, natürlich kann man auch mit einem runden Gegenstand oder dem Zirkel die Form direkt auf den Stoff bringen.

Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff
Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff

Meine Schablonen haben die Durchmesser 
16 cm, 12 cm und 8 cm. Die fertigen Jojos sind etwas kleiner als die Hälfte also 
ca. 7,5 cm, 5,5 cm und 3,5 cm.







Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus StoffMit Hilfe der Schablone zeichnet man einen Kreis auf den Stoff und schneidet disen aus.
Der Rand des Stoffes wird knapp (ca. 0,5 cm) nach innen umgeschlagen und mit einem normalen Geradstich gereiht. Also nur einstechen und wieder ausstechen - ohne Rückstich.
Nach Möglichkiet in gleichmäßigem Abstand und relativ nah am Rand. Ich nehme den Faden dazu doppelt. Das Ende habe ich mit einem Knoten gesichert.

Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff

Anschließend sieht das so aus. Damit man den Faden besser sieht, habe ich es nachgezeichnet.
Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff

Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff
Wenn man dann an den Fäden zieht, entsteht ein Beutelchen.

Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff
Das nur noch plattgedrückt werden muss.
Jetzt noch einen Knopf in der Mitte annähen und fertig ist das Jojo.
Ich mache gerne zwei Rosen übereinander, das gibt dann nochmal einen netten Effekt.
Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff

Die Schablonenmethode

Die Firma Clover hat eine JoJo Schablone im Sortimen, mit der der gleiche Effekt erzielt werden kann.

Die Schablone besteht aus zwei Teilen mit Einkerbungen.
Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff

Zum fertigen des Jojos / der Rosette, wird einfach ein Stück Stoff zugeschnitten, das etwas größer als die Schablone selbst sein muss.
Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff
Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff
 Dieses wird zwischen die beiden Schablonenteile geklemmt.





Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus StoffUnd der Rest wird abgeschnitten.

Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff
Genäht wird durch die vorgegebenen Löcher in der Schablone.











Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff
Dadurch werden die Stiche gleichmäßig und nahe am Rand.


Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus StoffNach dem herausnehmen der inneren Schablone, hat man auch wieder ein eingereihtes Stückchen Stoff...




...das nach dem Zusammenziehen zum Säckchen und anschließend zum Jojo wird.

Pearl's Harbor Blog: Anleitung für Jojos bzw. Rosetten aus Stoff

Mit beiden Methoden kommt man zum gleichen Ziel.

Vorteil der "selbstgemachten" Version:
- kostet nicht und ist sofort zur hand
- Größe variabel wählbar

Vorteil der Clover Schablone:
- regelmäßiger Stichabstand für eine saubere gleichmäßige Raffung
- Naht nah am Rand

Die Schablonen von Clover gibt es für Jojos in den Größen 45 mm, 60 mm, extra klein (ca. 2o mm Endergebnis) und Jumbo.
Clover bietet außerdem Schablonen für Jojos in Herz-, Blumen- und Kleeform an.


Ein Klick auf das Bild führt zum Produkt

Weitere Verwendungsbeispiele findest Du unter der Überschrift "Tool Time". Da habe ich letztes Jahr einen Rahmen für meinen Schmuck gebastelt, bei dem ich die Jojos als Aufhängung benutzt habe.

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