30 Mai 2013

Sommer oder doch eher Herbst? {kleiner Fashionreport}


Die Farben des Herbstes 2013

Nachdem es zumindest am Dienstag bei uns nach Frühling roch (und die Pollen mich fast umgebracht haben), hat uns heute der graue Himmel samt Regen wieder fest im Griff. Unsere Bananenstaude haben wir letztens aus dem warmen Flur in den Garten verpflanz und wenn wir Pech haben, so dem Erfrierungsschicksal ausgesetzt. Scheint so, als wird das wieder nichts mit einer eigenen gelben Frucht. Der Sommer will wohl gar nicht erst kommen und der nicht vorhandene Frühling geht sofort in den Herbst über. Ich überlege nun, ob ich den Gedanken an Sommerkleidchen verwerfen und mich um Garderobe für kühlere Tage kümmern soll. (Ich hätte da noch eine bereits angefangene Pellworm aus Wuschelfleece, die könnte ich doch endlich mal fertig nähen).
Im Moment gibt es ja überall wieder die Stoffmärkte, mich würde mal interessieren, ob diese bereits auf warme Ware umgestellt und Herbststöffchen dabei haben.
Quelle: Pantone Fashion Report / fall 2013

Pantone® hat ja, passend zum Wetter, bereits den Fashion Color Report für den Herbst 2013 veröffentlicht. Da kann man sich ja dann direkt schon daran orientieren.
Bei den Damen bleibt Emerald weiter im Trend und ist somit Pantones „Color of the year“. Ähnlich wie im Fashion Color Report für den Frühling sind die Farbtöne für den Herbst, rutschen lediglich in etwas dunklere Nuancen ab. Graue und braune Farben kommen, wie jedes Jahr hinzu.

Wieder vergibt Pantone wohlklingende Namen, mit dem sich auch jeweils ein Gefühl oder eine Stimmung verbinden lässt. "Samba" für ein rassische Rot oder Mykonos Blue regt zum Träumen von dunkel blauem Meer und Urlaub an. Die der jeweiligen Farbe zugeordneten gewährleistet, dass diese weltweit gleich umgesetzt werden kann, auch wenn sie im 4-Farbdruck oder je nach Bildschirmkalibrierung unterschiedlich dargestellt wird.

Bei den Damen sind das Emerald (PANTONE 17-5641), Acai (PANTONE 19-3628), Mykonos Blue (PANTONE 18-4434), Linden Green (PANTONE 15-0533), Samba (PANTONE 19-1662), Koi (PANTONE 17-1452), Deep Lichen Green (PANTONE 18-0312), Vivacious (PANTONE 19-2045), Turbulence (PANTONE 19-4215) und Carafe (PANTONE 19-1116)

Die Herren tragen diesen Herbst die gleichen Farben. Lediglich Vivaciour wird durch Beaujolais (PANTONE 18-2027) ersetzt.

Wie sieht es bei Euch aus? Sommerkleid in Arbeit oder lieber doch Fleecestöffchen?
Und gibt es schon warme Stoffe auf den Stoffmärkten

Der nächste bei uns in der Nähe ist am 15.06. in Mannheim

27 Mai 2013

Aus dem Nähkästchen gezaubert...{Buchvorstellung}

Ich mag Sachbücher, das hab ich alte Quasseltante bestimmt schon das ein oder andere Mal erwähnt. Nicht, dass ich nicht auch einen guten Krimi mögen würde, aber "Sie wissen ja, wir ham doch keine Zeit!". Wöchentlich 45 Minuten, während ich vor der Musikschule auf die Mini warte, sind da nicht wirklich zielführend. In diesem Schuljahr habe ich es mit "Die Flüsse von London " immerhin bisher auf Seite 188 gebracht (knapp 300 Seiten liegen noch vor mir- und Amazon erzählt mir gerade ich hätte das Buch am 05. Mai 2012 gekauft). Wenn ich dann weiterlese, weiß ich oft nicht mehr wer Mr. xy (irgendwer mit englischem Namen) ist und ich muss nochmals nachschlagen. Besser wäre da, zumindest ansatzweise in einem Rutsch durchzulesen. Bei Sachbüchern ist es anders. Da ist es egal, ob und wieviel man auf einmal liest. Man kann etwas nachschlagen, sich Informationen aneignen oder einfach nur Bilder betrachten. Und es gibt Sachbücher, die sind nochdazu amüsant geschrieben. Ups, jetzt habe ich schon wieder aus dem Nähkästchen geplaudert (Achtung, Überleitung!), dabei wollte ich Euch doch ein Buch vorstellen:

Aus dem Nähkästchen gezaubert

Aus dem Nähkästchen gezaubert...

von Katie Allen ist ein solches Sachbuch . Im Grunde ist es ein Anleitungsbuch, denn Katie stellt 25 individuelle Geschenke, alle natürlich selbstgemacht, vor. Dabei geht es von bestickten Taschentüchern  über Stoffpüppchen, Topfhandschuhe und einem Quilt bis hin zu gebastelten Karten, als Zugabe zu den handgemachten Mitbringseln.
"Na, das ist ja jetzt nicht wirklich was Neues" höre ich Euch gerade sagen. Und ich muss antworten: "Ja, stimmt. Ist es nicht wirklich ". Obwohl - die Kissen, die mit stilisierten Gesichtern berühmter Perönlichkeiten appliziert sind, finde ich schon sehr originell. Auf jeden Fall ist das Buch schön gemacht, wertig gestaltet und die Autorin stellt ihre Projekte jeweils mit einer netten Einleitung vor.

Zitat:
Jedes Jahr verspreche ich jemandem, einen Schal zu Weihnachen zu stricken, und jedes Jahr schaffe ich es wieder nicht. Falls es Ihnen ähnlich geht...
Aber hallo, kennen wir das nicht irgendwie alle?
Die Lösung kommt dann natürlich gleich mitgeliefert in Form einer Anleitung. Manchmal vielleicht ein bißchen unkonventionell und nicht immer sauber ausgeführt, was das ein oder andere Bild verrät. Aber darum geht es auch gar nicht. Vielmehr geht es um die Lust am Selbermachen und die Ermutigung, es zu tun, sich daran zu freuen und diese Freude weiterzutragen.

Die gezeigten Projekte sind allesamt einfach gehalten, anfängertauglich und es gibt jeweils eine ausführliche Materialliste.  Die wichtigsten Handstiche und die Grundausstattung wird beschrieben, ein Lehrbuch oder Nachschlagewerk ist es dennoch nicht. Dafür aber eine Inspirationsquelle mit schönen Bildern, witzigem Layout und ganz eigenem trendigen Stil. Nichts muss, alles kann und alles ist irgendwie auch individuell umsetzbar.
Sofern Vorlagen vorhanden sind, müssen diese dirket aus dem Buch kopiert und zum Teil auch vergrößert werden.

Das Buch ist eine Übersetzung aus dem Englischen, weshalb ich der Meinung bin, man hätte die Bemaßung der Stoffzuschnitte bei der beinhalteten Tasche in Inch lassen sollen um Ungenauigkeiten durch Umrechnung und Rundung zu verhindern.

Der Originaltitel lautet Just Sew & Stories und ist bereits im Okober 2012 bei Hardie Grand Books erschienen. Die Autorin Katie Allen veröffentlich außerdem auch DIY-Projekte in der Zeitschrift Mollie Makes. Auf Deutsch wurde es gerade erst (Mai 2013) veröffentlicht.

Aus dem Nähkästchen gezaubert: 25 individuelle Geschenke und ihre Geschichte
von Katie Allen
Erschienen bei Edition Fischer
ISBN 978-3-86355-137-7

Wenn Ihr mich demnächst mit einer bestickten Schlafbrille auf den Augen irgendwo rumliegen seht, dann wißt Ihr, wie ich auf die Idee gekommen bin...

26 Mai 2013

Boule across the scool...{Spieletipp}

...oder so ähnlich.

Spielt Ihr gerne Boule, Pétanque oder Boccia? Wenn ich Zeit hätte, wäre das mein Sport. Kein Lauf- oder Ausdauersport, man muss keinen Ball fangen und auch sonst ist das total gemütlich. Anstrengen muss man sich trotzdem, schließlich gilt es, mit einer Kugel so nah wie möglich an eine andere (das Schweinchen) zu treffen und dabei vielleicht sogar noch die gegnerische Kugel  wegzuschießen. Das macht auf jeden Fall total Spaß und so haben wir, und auch so ziemlich alle unserer Freunde aus dem Turnverein, mindestens einen Satz dieser Kugeln (wahllos verlinkt, gibt es auch billiger und natürlich viel viel teurer). Beim fast jährlichen Zeltlager spielen wir damit um "den Zeltplatzpokal" und das ist immer eine heiden Gaudi.
(...und für die Turner, die hier mitlesen und noch keine Kugeln haben, wäre es an der Zeit, sich vor dem nächsten Zeltabenteuer welche zuzulegen)

Die vergangene Woche haben wir nun gemeinsam die Betreuung einer Grundschule übernommen, in der Gäste des Internationalen Deutschen Turnfestes nächtigten. Bei einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung kam die Frage auf, wie beschäftigen wir uns und ggf. unsere Kinder bei Leerlauf. Keine Frage, Boule macht immer Spaß. Eisenkugeln auf Schulhofasphalt kommt aber irgendwie nicht so gut. Deshalb habe ich neben Tischtennisschlägern (1 € bei Tedi) und Malkreide, Crossboule besorgt.
Zoch - Cross Boule c³ Downtown
Die kleinen Säckchen bestehen aus Stoff mit einer Kunststoffgranulatfüllung und können so überall, selbst auf abschüssigem Gelände gespielt werden.

Ich dachte da zwar eher an ein kleines Spielchen im Schulhof, aber unser "Petanque-Trainer" meinte "Nene, das spielen wir hier" und warf dann dezent das Schweinchen, also die Zielkugel, einmal quer durch die Pausenhalle der Grundschule, über Tische und Stühle oder die Treppe nach oben und auf eine Fensterbank.


Wir mussten versuchen, mit den Stoffsäckchen so nahe wie möglich dranzuwerfen.
Boule across the scool, sozusagen. (Nee, Herr Rektor, wir haben nichts beschädigt und hinterher auch wieder aufgeräumt!)

Das war so lustig, fast noch schöner als das "echte" Boule und hat den Erwachsenen genausoviel Spaß gemacht, wie den Kindern.

Und weil man dieses Spiel auch Indoor und bei Regenwetter spielen kann, ist dies heute mein Spieletipp.

Ich habe übrigens gleich zwei Packungen gekauft und wir haben Zwei gegen Zwei gespielt.


Weitere Spieletipps gibt es HIER.

23 Mai 2013

Mord an der Nähmaschine oder...{Anleitung}

..."Die Paspel um die Ecke gebracht". 

Nein, ich geh nicht unter die Krimiautoren. Wäre aber sicher spannend. Würde natürlich ein Pfalzkrimi werden. Ist klar, ne? Da bin ich total patriotisch.
Aber nein. Es gibt zwar was Neues aus Pearl's Harbor (ahhh, Kopfkino hört sich ja an wie "Neues aus Uhlenbusch". Könnt Ihr Euch noch an den Gockel Konstantin erinnern. Vermutlich läuft das Lied jetzt die ganze Zeit, während ich hier schreibe in meinem Gehirr) Oh - ich schweif schon wieder ab.

Ich habe diese Woche also endlich wieder ein Projekt vollendet, oder zumindest zum Teil, denn es wurde nur ein Kissen, ein weiteres soll aber folgen. Und wie das so ist, wenn man gerne aber zu wenig näht und auch selten Serienproduktion, vergißt man   also ich vergesse dann hin und wieder was. Nämlich wie es geht. Für Maße, z. B. bei einem Kissen mit Hotelverschluß oder meinen Schlüzi habe ich mir mittlerweile ein Buch angelegt. Sonst muss ich jedes Mal wieder neu messen und rechnen. Diese Woche beschäftigte mich aber ein anderes Problem: Wie war das denn nochmal mit der Paspel? Wie bekomme ich die denn nun um die Ecke?
Wenn ich ehrlich bin, bin ich erst während des Nähens wieder drauf gekommen und weil ich es für "nachfolgende Generationen" oder spätere Projekte in Erinnerung behalten will, dachte ich, knippste mal mit und machst direkt eine Anleitung für das ganze Kissen drauß.

Also, meine Damen und Herren, hier ist sie, vielleicht nicht die ultimative, sondern die Anleitung, wie ich die Hüllen nähe und auch gleich noch die Paspel um die Ecke bringe:
Pearl's Harbor Blog Kissen mit Hotelverschluß und Paspel


Pearl's Harbor Blog Kissen mit Hotelverschluß und PaspelDer Kissenbezug mit Hotelverschluß ist zwar die einfachste Art, einem Kissen ein Mäntelchen zu verpassen, für mich aber die bequemste, weil kein Reißverschluß und keine Knöpfe beim Kuscheln stören und auch keine unschönen Abdrücke im Gesicht hinterlassen.
Für ein Inlet von 50 x 50 cm (z. B. Granat von IKEA) wird die Vorderseite 52 x 52 cm zugeschnitten. Für die Rückseite 52 cm brei und zwei Stoffstücke von 35 und 42 cm länge.
Enthalten ist jeweils die Nahtzugabe und 2 cm Saum.
(Ja, mein Handmaß ist schon gut gebraucht ;-))
Die lange Kante (Breite des Kissens) wird 2 cm umgebügelt und dann nochmals 2 cm nach innen geschlagen. Das gibt einen sauberen Saum und einen festen Halt.


Pearl's Harbor Blog Kissen mit Hotelverschluß und Paspel
Der Saum wird von Außen doppelt abgesteppt. Meine Maschine hat zwar eine Scala, damit ich es besser sehe, klebe ich aber mit buntem Tape ab. Gesteppt wird knapp an der Kante. Ich mache das durch verstellen der Nadelposition. Wer das nicht kann, muss eben das Klebeband ein paar Millimeter versetzt anbringen.
Pearl's Harbor Blog Kissen mit Hotelverschluß und Paspel
Wer ein Label anbringen will, der kann dies hier tun. 
Das Label muss dann aber auf das größere Rückenteil, weil dieses später Außen sein wird. Ich finde schön, wenn zumindest eine Kante bereits in der Naht mit eingefaßt wird. Das sieht dann sauber aus.

Pearl's Harbor Blog Kissen mit Hotelverschluß und Paspel
Mit oder ohne Paspel? Ich habe mich für "mit" entschieden. Gibt der Kombi noch mal einen Pfiff. Der Profi würde hier wahrscheinlich messen, markieren und schneiden. Ich bin kein Profi. Ich führ die vorgefertigte Paspel mit. Hier wäre angebracht, die Breite zu messen. Meine hat eine Nahtzugabe von einem Zentimeter und passt so genau zu meinem Stoffzuschnitt (ansonsten muss die Nahtzugabe entsprechend angepaßt werden). Ca. 5 cm Schnur überstehen lassen und unten in der Mitte anfangen anzunähen.
Ich benutze zum Annähen den Reißverschlußfuß, weil ich damit ganz nah an die Kordelkante komme (Nadelposition so weit wie möglich nach links verstellt.) Die Paspel führe ich beim annähen mit. Die Nahtzugabe schließt mit der Kante des Stoffes ab.



Pearl's Harbor Blog Kissen mit Hotelverschluß und Paspel

Genäht wird bis ein Stich vor der NZ. Die Nadel bleibt im Stoff stecken. Füßchen heben und bis direkt an die Naht das Paspelband einschneiden. Dann läßt es sich bequem um die Ecke legen. Stecknadel rein, Füßchen runter. Ein Stich weiter gerade aus in den Stoff. Nadel unten lassen, Füßchen wieder hoch, Stoff in die richtige Richtung drehen und wieder auf der Paspel entlang bis zur nächsten Ecke. Gleiches Spielchen  noch 3 mal und dann ab zum Ende...


 So, und nun tricksen wir ein bißchen: Aus dem überstehenden Ende der Paspel (das Stück vom Anfang) wird die Schnur bis zum Nahtanfang enfernt und zur Kante umgeschlagen. Jetzt wird es Zeit, die Paspel auf die richtige Länge zu schneiden. Also 3 cm nach dem eigentlichen Ende kappen. Und aus den letzten cm ebenfalls die Schnur entfernen.

Enden auf die Seite kippen und wegstecken. Rest festnähen.

Pearl's Harobr Blog: Anleitung Paspel um die Ecke legen

Natürlich könnte man auch messen, das Paspelband aufstecken und jeweils bei 50 cm einschneiden und direkt die Vorderseite mit annähen, d. h. das Paspelband direkt zwischen den beiden Stofflagen mitfassen.

Pearl's Harobr Blog: Anleitung Paspel um die Ecke legenIch finde das aber so einfacher, weil ich sehe, was ich tue. Das Paspelband ist somit also im Moment nur auf einer Stofflage. In der Ecke ist ein Stich vom Paspelband runter und der nächste geht wieder auf das Paspelband rauf.

Zusammengenäht wird jetzt rechte Stoffseite auf rechte Stoffseite, wobei die Saumkante des oberen Stoffteils (also das größere) direkt auf dem Vorderseitenstoff liegt. Das kleinere Teil liegt jetzt noch Außen. Anständig feststecken, besonders an den Übergängen / der Öffnung der einzelnen Stofflagen.

Achtung: Die Paspelenden liegen unten!

Festnähen, Nadeln raus, wenden und nachsehen, ob alles chic ist. Dann evtl. nochmals auf links drehen und versäubern.

Pearl's Harbor Blog Kissen mit Hotelverschluß und Paspel

Pearl's Harbor Blog Kissen mit Hotelverschluß und PaspelWenn alles gut gemacht ist, sieht man nicht mehr, wo das Ende der Paspel ist.
Die Aufnahme ist mit einem Macro-Objektiv gemacht, damit Ihr die Verarbeitung sehen könnt.


Pearl's Harbor Blog Kissen mit Hotelverschluß und Paspel

Selbst wenn das Kissen mal verkehrt herum liegt, macht es mit den Maßen der Rückseitenstoffe immer noch eine gute Figur.


Hach, und dann muss ich noch was erzählen, was man auf den Bildern nicht sieht: Den Kreis habe ich mit Volumenvlies unterfüttert und mit Crazytechnik mit dem Zickzackstich und Garnen in Grau und in Gelb mehrfach umnäht. Das Volumenvlies gibt dem Kreis eine Dreidimensionalität, die durch den  Schriftzug, der nachträglich aufgenäht wurde, nochmals hervorkommt.

Stoffe: Design Hamburger Liebe. Bereits im letzten Jahr gekauft.


Noch mehr Anleitungen aus meiner Feder Tastatur findet Ihr unter DIY/Anleitungen.





Edit: Grad bei Lila-Lotta gelesen: Heute ist RUMS und da darf jeder mitmachen, der was für sich selbst gemacht hat. Na, das ist ja praktisch, denn das Kissen ist ja sowas wie für mich, das geht ja schon gar nicht mehr mehr, da personlisiert. Das Kissen beschützt übrigens zukünftig meinen Küchensessel, der ständig von irgendeinem anderen Mitbewohner besetzt wird.
Also, denn hier geht es zu den anderen Mädels bei RUMS.

Und weil Klara Klawitter auch noch Ideen und Links sammelt, gleich nochmal einen Link zu ein paar DIY-Ideen.
Pulsinchens Linkparty zum meistgelesenen Blogpost

16 Mai 2013

Mädchenkram...{Beauty is where you find it}

...aber wir ham doch keine Zeit!
Merkt Ihr, gell? Ich bin schwer beschäftigt im Moment. Deshalb ist hier auch so wenig los. Aber das ändert sich. Ich bin nämlich mit herstellen von Inhalten beschäftigt, Content, wie der Blogger sagt. Ich sag dazu einfach: ich näh und ich schreibe und ich habe hier 3 neue Kreativbücher liegen, die ich Euch die nächsten Tage vorstellen will. Und dann gibt es natürlich noch sowas wie Realleben, was soviel heißt wie, dass ich zwischendurch auch noch ein kleines Bißchen zum Lebensunterhalt beitragen muss.

O.k. Schon wieder zu viel geschwätzt... Also eigentlich wollte ich nur mal kurz bei Nic schnuppern gehen und gar nicht groß fotografieren, weil...wir ham doch keine Zeit!

Aber dieses Thema schreit ja nahezu nach einem Bild und das geht dann auch relativ schnell, denn im Grunde brauch ich mich nur umzudrehen.

Mädchenkram...

Eine Etage voll. Verteilt auf verschiedene Altersstadien...

Also schleich ich durch die Zimmer und fotografiere an der Decke hängende Ballettschuhe, Kunstturnmedaillen, Retrostoffe, Bonbonketten und Barbiepuppen.

Entschieden habe ich mich aber letztendlich dafür:

Pearl's Harbor Blog: Punktebändchen mit Häkelrand in Gelb, Zackenlitze

Und wißt Ihr warum?
Weil ich bei all den anderen Sachen dachte, o.k. auf dem Stoff ist ein Pin-up-Girl (auch was für Männer), die Bonbonketten ißt der Freund meiner Tochter total gerne, tanzen, turnen und nähen tun heute ja auch Männer.
Aber bei den Rollen dachte ich: Das hätte kein Mann so gekauft. Männer sind da praktisch. "Einmal 4 Meter Zackenlitze in Gelb, bitte". Aber wir Mädchen, wir kaufen doch auch mal was, nur weil es schön aussieht, oder?

"...4 Meter Zackenlitze in Gelb, bitte! Ich nehm die auf dem Holzröllchen..."

Mein Beitrag zur Fotoaktion "Beauty is where you find it".


Wer sonst noch Mädchenkram vor die Linse bekommen hat,
gibt es wie jeden Donnerstag bei Luzia Pimpinella zu sehen. 

09 Mai 2013

Turnlastig...{Deutsches Turnfest 2013}

...geht es hier gleich weiter. Und das liegt nicht nur daran, dass wir jetzt eine Gaumeisterin des Turngau Rhein-Limburg im Haus haben. Ab dem Pfingstwochenende steigt hier in der Region das Deutsche Turnfest und wir sind nicht nur dabei, nein, wir sind MITTENDRIN!
Ihr werdet also noch ein bißchen die Berichterstattung ertragen müssen. Sorry!

Klick aufs Bild führt zur offiziellen Homepage
 (credit: Logo www.turnfest.de)
Wen es interessiert, der kann sich über die offizielle Homepage sämtliche Infos holen. Es wird jede Menge geboten. Von Deutschen Meisterschaften, Festmeile, Mitmachangebote bis zu einem supertollen und umfangreichen Rahmenprogramm. Vorführungen und Live Acts an (fast) jeder Ecke. Also nicht nur Turnen, sondern sehr viel Drumherum.

Und für meine Leser aus der Nachbarschaft und den befreundeten Vereinen im Örtchen :
Die Hompage der Turner des TV Edigheim ist wieder aktuell und unter www.turnen.tv-edigheim.de freuen sich die Aktiven auf Besucher. Und verdient haben sie es allemal. Bei den Gaumeisterschaften im Gerätturnen (Vierkampf) haben es immerhin 4 Turnerinnen auf Platz eins gebracht.



Dass sich Mrs. Neon für die Pfalzmeisterschaften qualifiziert hat, habe ich Euch ja schon HIER erzählt. Unsere Mini hatte sich bei den Gaumeisterschaften auf Platz 4 geturnt und somit auch die Quali geschafft. Anders wie bei den Großen ist die Pfalzmeisterschaft allerdings das Höchste, das sie erreichen kann.
Wir haben also das letzte Wochenden wieder in der Turnhalle verbracht und mussten dazu nach Contwig fahren.







Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Mini hat es auf Platz 5 gebracht.




Ich bin da ja eher ein Körperklaus und weiß nicht, wo die Mädels das sportliche her haben (und die Bilder sind auch nicht mal gut getroffen, denn die Zehenspitzen waren am Schluß gestreckt).

Turnen ist ja nicht so sehr beachtet, wie z. B. Fuß- oder Handball. Dabei ist es echt ein spannender Sport und noch dazu so ästhetisch. Und da man oft bis zum Schluß nicht weiß, wer nun vorne liegt, ist es dann auch bei der Medaillenverteilung immer noch furchtbar aufregend.
Lange Rede kurzer Sinn: Sie wurde Zweite (im letzten Jahr noch Platz 22!).
Und somit geht es für uns jetzt nahtlos uns sehr turnlastig weiter. Noch eine Woche, dann versinkt die Region höchstwahrscheinlich im Turnfestfieber und anschließend turnt die Große dann auch noch bei den Rheinland-Pfalzmeisterschaften. Hach, was für eine Aufregung...
Aber eigentlich kann ja gar nicht schief gehen, denn schließlich habe ich heute doch glatt 2 vierblättrige Kleeblätter gefunden.






 
 






05 Mai 2013

Berlin im Winter Teil III und Ende {Unterwegs}

Ich hoffe doch mal, dass der Winter nun endlich vorbei ist. Eigentlich hätte er das auch schon zu unserem Berlin-Tripp sein sollen. Aber das Wetter kann man sich ja leider nicht aussuchen. Hier kommt dann nun also noch der letzte Teil des Mama-Tochter-Berlin-Shopping-Tripps:

Ganz klar, als 13-Jährige bekommte man definitiv leuchtende Augen und der Schritt wird schneller, wenn am Straßenrand das Schlild "Outlet" auftaucht.

Pearl's Harbor Blog: Berlin, Shopping Tripp

Ich baute also vorsichtshalber noch die Eastside-Gallery in die Tagesplanung ein und so war das erste Ziel mit der U 1 zur Haltestelle Warschauer Straße. Von da aus kann man schön an der U-Bahn entlang, deren Schienen dort auf einer schönen roten Steinbrücke verlaufen, zur Gallery gelangen.
Pearl's Harbor Blog: Berlin, Eastside-Gallery

Direkt hinter der Mauer gibt es übrigens einen sehr netten Gastronomiebetrieb, das Pirates Berlin.

Pearl's Harbor Blog: Berlin, Hostel an der Spree, Shopping TrippWir konnten es nicht testen, wir waren zu früh. Aber wir haben die Toiletten benutzt und die sagen ja bekanntlich einiges aus. Sehr sauber! Schöne Inneneinrichtung. Im Außenbereich war gerade ein großes Holzdeck in Arbeit und auf der anderen Seite ließ ein großer Sandbereich auf eine Beachbar *to be* schließen (war ja noch zu kalt).
In unmittelbarer Nähe ankerte ein Hostel. Jawohl, das Hostel ankerte, denn es ist auf einem Schiff. (In der Warschauer Straße gab es übrigens noch mehr Hostel, die von Außen einen netten Eindruck machten. Vielleicht ganz interessant für Backpacker oder auch junge Familien).



Pearl's Harbor Blog: Seeed an der Spree
 Auf der Oberbaumbrücke kommt man über die Spree. Auch hier interessante Grafiti. Unter der U-Bahn-Brücke wurde gerade irgendetwas gedreht. Und am Gebäude erkannte meine Große das Markenzeichen von Seeed (*klick* für die Homepage mit Video und "Deine Zeit").

Um die Ecke geht es dann in die Köpenicker Straße und das erklärte Ziel der Großen. Der Schritt wurde schneller und ich konnte kaum noch  folgen. Dabei gab es da schon noch ein paar interessante Sachen zu sehen. Um das nächste Bild zu machen, musste ich um eine Pause bitten.


Leider habe ich gerade erst gesehen, dass es da noch einen Fabrikverkauf gab. Ich war beim Fotografieren so auf den Lederreste-Laden fixiert, der leider zu hatte, da es Donnerstag war.
*Notiz an mich selbst: Vormerken für den nächsten Besuch: Trippen in Kreuzberg! mittwochs oder samstags...(Trippen Outlet, Köpenicker Straße 187 - 188, Mo-Sa 10-18 Uhr)

Pearl's Harbor Blog: Outlet Shopping

Das Zalondo Outlet ist also ebenfalls in der Köpenicker Straße und befindet sich auf zwei Etagen eines alten Fabrikgebäudes. Das finde ich persönlich ja immer total schön und spannend. Einkaufen darf man nur mit Shopping Karte. Wer also bereits Kunde ist, der bringe seine Zugangsdaten fürs Online-Shopping mit, damit kann man sich dort direkt einloggen und bekommt eine vorläufige Zutrittsgenehmigung sofort ausgehändigt. (Ansonsten muss man sich halt neu anmelden).

Die Waren sind, wie das eben so ist, in einem Outlet, ausgesucht. Dafür aber bis ca. 70 % reduziert. O-Ton der Großen "Sieht ein bißchen aus wie Flohmarkt oder Second Hand". Ja, irgendwie hat sie da nicht ganz Unrecht. Wir sahen wirklich viele Frauen einkaufen und Tüten nach Hause schleppen, wir haben allerdings nichts gefunden. Obwohl Zalando meine Lieblings-Schuhmarke führt, stand davon nicht ein einziges Paar im Regal. Aber sind wir mal ehrlich: Für Ware, die sich gut verkaufen läßt, braucht ein großer Versender wahrscheinlich kein Outlet. Wir vermuten mal, dass es sich um Rückläufer und Ladenhüter oder Einzelteile handelt. Es gab Ledertaschen mit Druckstellen, Blüschen, die zu sonst nichts passten, Kleidung mit ein paar mit kleinen Fehlern oder Schuhe mit leichten Verschmutzungen. Wir haben nichts gekauft. Ich glaube aber, dass man dort bestimmt auch das ein oder andere Schnäppchen machen kann, wenn man sich mit geübtem Auge durch die Ware auf den vielen Kleiderstangen gewühlt hat. Schließlich kommen ja auch immer wieder neue Sachen hinzu. Ich habe zwischendurch mit eine paar süßen Schuhen geliebäugelt. Für 20 € ein echtes Schnäppchen. Da ich damit aber auch gerne gehen und nicht nur sitzen wollte, habe ich dann doch verzichtet. Aber schön waren sie....


Auf dem gleichen Grundstück gibt es auch noch ein Möbelhaus, auch in einem alten Fabrikgebäude. Man kann also gleich mehrere Gelüste befriedigen.

So, und wer jetzt immer noch nicht genug vom Shoppen hat, der könnte im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf weiter machen. Dort gibt es sogar eine Fußgängerzone (U-Bahn-Haltestelle Bismarkstraße oder Wilmersdorfer Straße) und bei schlechtem Wetter die Wilmersdorfer Arcaden.
Und Teens werden es lieben: Im Schloßstraßen Center gibt es einen Primark. Aber Vorsicht! Die Schloßstraße gibt es in Berlin wohl mehrmals. Zum Einkaufscenter geht es mit der U 9 bis zur Haltestelle Walter-Schreiber-Platz.


Zur anderen Schloßstraße und zum Schloss Charlottenburg geht es mit der U 2 bis zum Sophie Charlotte-Platz, wo wir auch viel Spaß mit einer Berlinger Gang hatten.


Weiter Artikel über Berlin gibt es hier:

Berlin im Winter Teil I (Konnopke, Kauf Dich Glücklich und Arcaden-Shopping)
Berlin im Winter Teil II (Barcomi's, Knopf Paul und die Markthalle in Kreuzberg)
Berlin mit Kindern {Part 1} - Die Berlin Welcome Card
Berlin mit Kindern {Part 2} - Schiffchen fahren auf der Spree
Berlin mit Kindern {Part 3} - Madame Tussauds
Berlin mit Kindern {Part 4} - Mit Bernd das Brot in der Reichstagskuppel

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