30 Juni 2013

Lächelnde Gesangspower...{aus der Redaktion}

Gestern durfte ich für unsere lokale Zeitung das Konzert der Nonames im Oppauer Bürgerhaus besuchen. Dabei entstand eine ganze Reihe Veranstaltungsbilder. Schwarze Kleidung vor schwarzem Hintergrund sind zwar nicht des Fotografen Lieblingsfarben ;-), dafür zeigten die Sängerinnen und Sänger aber mit Mimik und Gestik, wie viel Freude sie am Auftritt hatten. Das transportierten sie auch ins Publikum und vieles davon ließ sich dann auch mit der Linse einfangen. Leider erscheint aber pro Zeitungsartikel immer nur ein Bild, deshalb hier noch eines als Vorgeschmack.
Nonames Konzert And so it goes - Bericht Pearl's Harbor Blog
Die Nonames unter Leitung von Dieter Scheithe.
Susanne Reisigel begeisterte mit ihrer kräftigen Stimme das Publikum.

Der dazugehörige Artikel nebst einem weiteren Bild erscheint am Mittwoch (03. Juli) im Marktplatz Lu in der Tageszeitung "Die Rheinpfalz".

27 Juni 2013

Wenn mich das Fernweh packt...{Beauty is where you find it}

Wandelt mit mir durch meine Fotoalben und reist in Gedanken...
...zu den Abenteuern im Dschungel auf Kuba...

 ...und dem Sonnenuntergang am Meer.

...oder zu den netten Menschen in ihren bunten Häusern in Irland
 ...zu der Jugendherberge im Kloster
 ...und der wahnsinnig beeindruckenden Landschaft


...in Zeiten, als Fotos noch durch das Belichteten von Filmstreifen entstanden.
(Bilder alle aus meinem Fotoalbum abfotografiert)

Mein Beitrag zur Fotoaktion "Beauty is where you find it", der jeden Donnerstag im Blog "Luzia Pimpinella" gesammelt wird.
Wen heute das Fernweh oder die Wanderlust gepackt hat, ist HIER zu finden.

26 Juni 2013

Ich liebe Blogger ...

...und damit meine ich die Menschen hinter den Blogs, die ich lese. Und weil ich keinen einzigen verlieren will, wenn der Google-Reader bzw. Google-Friend-Connect seinen seinen Dienst quittiert, bin ich zu bloglovin gewechselt. Bisher habe ich die Blogs über mein Dashboard gelesen. Aber da das nicht so ganz sicher ist, ob das dann auch noch funktioniert. Bin ich auf Nummer Sicher gegangen.



Seit fast zwei Wochen habe ich zur Probe nun zwei Blogs über Bloglovin gelesen und ich muss sagen, so ein Reader hat mir bisher gefehlt. Jeden Morgen bekomme ich eine Mail (ich vermute, das kann man einstellen) und bei Gelegenheit oder Zwischendurch lese ich die ganzen neuen Posts auch unterwegs auf dem Handy. So überbrücke ich dann die Zeit, wenn ich Kindertaxi spiele und die jungen Damen mich mal wieder warten lassen.
Versucht es doch auch mal mit Bloglovin und wenn ihr mir dann auch noch folgen würdet, dann würde ich mich natürlich freuen. Dafür gibt es jetzt auch einen extra Button in der rechten Seitenleiste.

Wie macht Ihr das so? Oder seht Ihr es als sinnvoll an auch noch Blog-Connect oder ähnliches einzurichten?

24 Juni 2013

Sommer, Sonne, Wäsche trocknen {Schnittmuster}

Habt Ihr auch eine Wäschespinne im Garten und liebt es Eure Wäsche an der frischen Luft zu trocknen? Gegen triste Klammernbeutel oder -eimer hätte ich da mal einen Vorschlag:

Das Klammerkleidchen selbst ist leider nicht zu verkaufen, aber mit dem Kauf des Schnittmusters könnt Ihr diese Woche noch die Arbeit der DKMS unterstützen. Ich spende die kompletten Einnahmen aus den Verkäufen, die noch bis zum 01. Juli über meinen Dawanda Shop getätigt werden, der Deutschen Knochenmarkspenderdatei.

Wer sich sonst noch an der Aktion der Benefiz-Blogger beteiligt und welche Produkte angeboten werden, könnt Ihr HIER nachsehen.

Ich weiß, ich wiederhol mich. Aber für viele Menschen ist es lebensnotwendig einen Stammzellenspender zu finden. Bitte lasst Euch registrieren, es ist gar nicht schwer. Infos gibt es direkt bei der DKMS.

Anmerkung: Das Schnittmuster kann in 2 Versionen ausgeführt werden. Einmal mit mehr Volumen als bauchige Version oder flach, dann kann es auch noch schön bestickt oder verziert werden. Natürlich nimmt es nicht nur Wäscheklammern auf, sondern macht sich auch gut bei der Aufbewahrung von Schals an der Garderobe oder für Lockenwickler im Bad.

20 Juni 2013

Regenbogenfarben {Beauty is where you find it}


Mein Beitrag zur Fotoaktion "Beauty is where you find it".
Wer noch mitgemacht hat, ist wie jeden Donnerstag wieder auf dem Blog Luzia Pimpinella zu finden.


Sommer, Sonne, Sonnenhut {Buchvorstellung}

Ach herje, schwitzt Ihr auch so? Nein, ich will nicht klagen. Ich habe lange genug gefroren. Im Mai habe ich nochmal drüber nachgedacht die im letzten Herbst angegangene Fehmarn-Weste aus Kuschelfleece zu Ende zu nähen und im April, noch schlimmer, da war ich mit Daunenjacke im Schnee in Berlin. Wer übrigens mal nachsehen möchte, bei Wetterwilli gibt es bis 1983 zurück Aufzeichnungen über die einzelnen Temparturen. Ich bin ja geringfügig zu alt, aber hat wer Lust hat (und nach 1983 gebohren ist), kann ja mal nachsehen, wie das Wetter am Tag seiner Geburt war.
Heute (an dem Tag an dem ich schreibe - es ist schon nach 23 Uhr, bis es online geht, ist dann also schon morgen, also gestern - ach lassen wird das...) wir waren  also schon früh unterwegs und die Sonne strahlte mir auf den Kopf und ins Gesicht und ich kann Euch sagen, ich habe mir definitv nichts sehnlicher gewünscht, als einen Hut mit breiter Krempe, der mir Schatten spendet und die vornehme Blässe bewahrt *kicher*. (Achtung: Überleitung...) und genau so einen gibt es in

 Chapeau {Buchvorstellung}


In Chapeau sind 25 Nähprojekte für Hüte, Mützen und Kopfschmuck enthalten und mich hatte vor allem der kleine Fascinator auf dem Cover angesprochen. Ich muss gestehen, dass ich eine Schwäche für schöne Bücher habe (sagte ich das bereits?) und hat es dann ein schönes Äußeres, dann hat der Layouter alles richtig gemacht und mich schon so gut wie in den Fänger. Manchmal auch zu meinem Leidwesen (weil es dann eine Fehlinvestion war), in diesem Fall aber nicht. Denn das Buch ist nicht nur Außen schön, sondern hat auch Innen was zu bieten. Und zwar auf einer großen Bandbreite, zumindest was Kopfbedeckungen anbelangt. Es gibt gleich zwei Fascinator, Haarbänder, eine Regenhaube und lustige Mützen für Kinder. Und auch die Jungs vom Kleinkind bis zum Senior werden gut behütet, oder in diesem Fall besser gesagt bekapptDie Projekte sind von verschiedenen Designern und so individuell wie die Künstler selbst, sind dann auch die Anleitungen. D. h. wärend manche das Nacharbeiten der Modell anhand von Fotos zeigen, gibt es an anderer Stelle Zeichnungen oder reine Erklärungen. 

Es gibt recht simple und schnell nachzumachende Kleinigkeiten, aber eben auch die großen Klassiker (siehe Bild unten).

Sehr schön finde ich, dass die Designer jeweils einzeln kurz vorgestellt werden. Homepages, etsy-shops und sogar facebook-Steiten werden genannt, so dass man sich hier auch noch Zusatzideen holen kann. Das stellt für mich einen echten Mehrwert dar.

Ursprünglich wollte ich den Fascinator vom Cover nähen, bevor ich Euch das Buch vorstelle. Aber was meint Ihr, wo der Sommer nun so erbarmungslos zuschlägt, den klassischen Sonnenhut oder doch lieber die mondäne Variante, den eleganten Sonnenhut?

Kleiner Wermutstropfen: Manche Schnitte müssen aus dem Buch herauskopiert werden und selbst auf dem anhängenden Schnittmusterbogen (per Perforation aus dem Buch herauszutrennen) sind die Schnittteile nur verkleinert abgebildet und müssen noch vergrößert werden.

Sommerhut - wie in sicher auch Audrey Hepburn gerne getragen hätte - in dem Buch Chapeau
Chapeau ist eine Übersetzung aus dem Englischen (durch die Umrechnung der Maßangaben von Zoll in cm kann es durch Rundungen zu mimimalen Differenzen kommen).
Im Original heißt das Buch "Hat Shop". Ins Deutsche übersetzt und erschienen ist es bei Edition Michael Fischer. (Mai 2013)

Amazon gewährt einen Blick ins Buch:
Chapeau: 25 Nähprojekte für Hüte, Mützen, Kopfschmuck & mehr

Das Buch wurde mir vom Verlag zur Vergügung gestellt. Die Meinung darüber bleib aber meine eigene!

18 Juni 2013

Wellen sind das neue Chevron {Grafikdesign}

Ich habe mal ein bißchen mit meinem Grafikprogramm gespielt und ein kleines Design entworfen.
Eigentlich wollte ich damit beim Wettbewerb der Stoff-schmie.de teilnehmen. Gestern war Annahmeschluß. Bei mir kam wie so oft das Leben dazwischen und so habe ich bis gestern in die Nacht gemalt, verschoben und Farben getauscht und kopiert, eingefügt und verworfen. Aber irgendwie hat dann der Upload nicht wirklich geklappt und die Mitmachmöglichkeit war auch nicht mehr gegeben (obwohl da stand bis 17! und das war gestern, nur mal so nebenbei erwähnt).
Egal. Auf jeden Fall hat es mir total Spaß gemacht und ich hab in kürzester Zeit ganz viel dazugelernt. 
(Und das will was heißen. In meinem Alter lernt man anscheinend nicht mehr so leicht *räusper*)
Wenn man sich durch so ein Projekt beißt, dann macht das viel mehr Laune als stures Anleitungsbefolgen und Schulbuchwissen pauken.

Stoffdesign Herbstzeitlose2013 auf Pearl's Harbor Blog

Stoffdesign Herbstzeitlose2013 auf Pearl's Harbor Blog TapeteWar vielleicht ganz gut, dass der Upload nicht hingehauen hat, heute habe ich nämlich nochmals verfeinert und dafür gesorgt, dass das Muster flächendeckend und mit seitlichem Anschluß auch endlos gedruckt werden könnte. Wenn man sowas noch nie gemacht hat, dann merkt man erst beim Erstellen, auf was man alles achten muss. Als ich heute das Muster zum ersten Mal aneinandergesetzt habe, waren z. B. zu viele rote Blätter auf einem Fleck, da ich diese sowohl am oberen als auch unteren Bildrand angebracht hatte. Mittig fehlte dafür Orange. Aber jetzt finde ich es auch in einer ganzen Bahn recht passend. Wäre ja möglich, dass mich ein Tapetenhersteller entdeckt ;-) und ich könnte mir da tatsäch auch einen Vorhangschal draus vorstellen.  Wie findet Ihr das Muster?
Als kleinere Version in Millefleur-Optik

Stoffdesign Herbstzeitlose2013 auf Pearl's Harbor Blog Millefleur

Zwecks Größenvergleich habe ich beide Versionen mal zusammen gebastelt. 
So könnte dann ein Patch-Kissen aussehen. (Natürlich mit Paspel, ist klar, ne?)
Stoffdesign Herbstzeitlose2013 auf Pearl's Harbor Blog Millefleur

Die Farben entsprechen übrigens dem Pantone Fashion Report Fall 2013, dessen Farbvorhersagen (solange ich das beobachtet habe) immer zutrafen.

Ich habe zwar jetzt nicht an dem Wettbewerb teilgenommen (habe aber irgendwie trotzdem gewonnen, zumindest an Erfahrung), aber wer trotzdem mal sehen will, was die anderen Kreativen so alles gepinselt, fotografiert und entworfen haben, der kann sich ja bei der Stoffschmiede mal umsehen und seinem Favoriten eine Stimme geben und zum Sieg und ein paar Meterchen Stoff verhelfen.

Vielleicht mögt Ihr mir auch erzählen, ob Ihr schon mal einen Stoff habt drucken lassen. Ich habe das nämlich noch nie gemacht.

Mein Herbstdesign habe ich übrigens mit Adobe Illustrator erstellt und bin auch ganz stolz, dass ich die Anschlüsse so schön hinbekommen habe. Das Muster paßt perfekt zusammen. Die Raporte habe ich in Photoshop zusammengefügt. Allerdings sieht man bei den gepuzzelten Teilen einen leichten Rand von dem ich noch nicht weiß, wie ich ihn entferne könnte, sofern ich das müsste. Also, wenn da jemand einen Tipp für mich hätte oder vielleicht auch eine Buchempfehlung (hab ich schon erwähnt, dass ich Sachbücher mag? ;-)).

Das ist übrigens auch gleichzeitig mein Beitrag zum Creadienstag. Ist doch egal mit was man kreativ ist, oder?


16 Juni 2013

Sommer, Sonne, Camping {DIY}

Hallo Ihr Lieben *träller*,

Ihr merkt schon, die Sonne scheint und das schöne Wetter macht mich froh und heiter *weiterflöhtundmitderSonneumdieWettestrahl*.

Die Mini hat derweil ihren Camping-Stuhl hervorgekramt und ich muss sagen, darauf sitzt man immer noch sehr gut (und vermutlich hat auch das aufgesogene Vitamin-D zur Stimmungsaufhellung beigetragen).

Wer mir auf Instagram folgt, der hat schon gesehen, dass ich heute Mittag dem süßen Nichtstun in der Sonne gefröhnt habe.Ganz bequem auf jenem selbstdesignten.
Wer jetzt Lust hat, seinen Camping-Stuhl ebenfalls zu individualisieren, der ist eingeladen in meinen Beiträgen vom letzten Jahr zu stöbern.

Hier habe ich dem Göga einen Stuhl zum Vatertag beschriftet. Schabloniert direkt auf die Rückenlehne.
Die Entstehung von Minis Stuhl (der vom Bild oben) gibt es in diesem Beitrag.
Und eine Anleitung zum Schablonieren samt Vorlage zum Selbstausdrucken haben ich auch noch.

14 Juni 2013

Leukämie und die DKMS


Heute fragt nun Steffi von Ohhh mhhh  bei ihrer Aktion "Frage-Foto-Freitag" 
Wofür brauchst du Hilfe?


Die Antworten, die ich geben könnte, wären im Vergleich zu wirklich benötigter Hilfe lächerlich. 

Vor gar nicht allzu langer Zeit, habe ich Euch mit diesem Artikel mal ein bißchen aus meinem Leben erzählt, dass ich ganz nah am Wasser gebaut habe und die DKMS unterstütze.

Heute ist es wieder so weit. Die Tränen rollen, denn jemand, den ich schon persönlich getroffen habe, braucht Hilfe. Inga schreibt den wunderschönen Blog Glomerylane und ich durfte sie im April beim Bloggertreffen in Stuttgart kennenlernen.

Inga hat Blutkrebs und braucht dringend eine Stammzellenspende.
Und wie ich schon einmal geschrieben habe, denke ich dann immer, meine Kinder sind gesund, aber wenn sie es nicht wären, dann würde ich mich auch freuen, wenn mir jemand hilft. 
Deshalb bin ich schon lange bei der DKMS registriert. Denn je mehr Personen sich typisieren lassen, desto größer ist die Chance, einen passenden Spender für die Betroffenen zu finden.

Wie Ihr helfen könnt beschreibt Inga ganz genau in ihrem Bericht auf ihrem Blog

Über die Benefiz Blogger nimmt mein Shop übrigens immer noch an der Spendenaktion zu Gunsten der DKMS teil. Sämtliche Einnahmen aus dem Verkauf meines Klammerkleidchen-Schnittmusters gehen ohne Abzüge an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei.

Es ist allerdings nicht nötig, etwas zu kaufen. Die DKMS nimmt Spenden auch gerne so.




12 Juni 2013

Der Herr am Telefon {Geplauder}

Gestern am Nachmittag. Eine 0800er Nr. auf dem Telefondisplay.
Ein Herr am anderen Ende der Leitung.

Er:   Entschuldigung, ich möchte Sie nicht stören.
Ich:  Sorry, bereits passiert.
Er:   Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass Sie demnächst einer unserer Energieberater anruft.
Ich:  Sie erzählen mir jetzt ernsthaft, dass Sie mich anrufen, um mir mitzuteilen, dass mich jemand anrufen wird?
Er (hat wohl gemerkt, wie absurt das ist, ich hör ihn lachen): ehm, ja!
Ich (muss natürlich auch lachen und antworte wie immer höflich und nett): Ich glaube, ich will nicht angerufen werden, nicht von dem Energieberater und auch nicht mehr von Ihnen, ist das okey? Können Sie mich von Ihrer Liste streichen?
Er (ich hör ihn immer noch lachen): ja, ist gut.
Vermutlich hat der nette Herr Callcenter-Agent gerade selbst darüber nachgedacht, was er doch für einen dämllichen Job macht.

Liebe Marketingstrategen, fällt Euch denn nichts Besseres ein, als einen unerwünschten Anruf, mit einem weiteren unerwünschten Anruf anzukündigen?

11 Juni 2013

Dosenwerfen mal anders {DIY}


Kennt Ihr das? Dosenwerfen. Der Hit auf jedem Kindergeburtstag aber elternunfreundlich laut.
Deshalb habe ich heute mal die geräuscharme Version gebaut. Alles aus vorhandenen Materialien/Müll.
 Das braucht man dazu:
6 leere und gespülte Blechdosen (oder halt so viele wie man hat oder in den Karton passen)
Klebebänder in verschiedenen Farben. Maskingtape habt Ihr wohl alle. Ich habe allerdings Gewebeband benutzt. Das hat der Göga in schönen leuchtenden Farben und das ließ sich sowas von gut um die Ränder der Dosen legen, dass ich jetzt schon überlege, für was ich das sonst noch benutzen könnte (und ob man das wohl mitwaschen kann?).
Stoffreste
Füllmaterial. Ich habe Traubenkerne genommen, weil die im Fundus waren. Gut wäre bestimmt auch Kunststoffgranulat.
Schöner Karton.
Silikon/Kleber
In diesem tollen Karton verschickt DM seine DM-Lieblinge. Viel zu schade um im Altpapier zu landen. Den DHL-Aufkleber habe ich mit dem Fön entfernt.

Die Ränder der Dosen mit dem Gewebeband umklebt. Das dient nur der Farbgebung und nicht dem Schutz, da mein Dosenöffner keine scharfen kanten hinterläßt. (Aufpassen! Es soll noch Dosenöffner geben, bei denen das nicht so ist!)

Die Dosen selbst habe ich mit Silikon aus dem Baumarkt aneinadergeklebt und dann auch noch auf dem Boden des Kartons befestigt. Da wackelt jetzt nichts mehr und macht auch keinen Lärm!



Die Wurfsäckchen habe ich aus Stoffresten gefertigt. Der Stoff ist ziemlich kräftig gewebt (also keine so feinen Baumwolle, die müssen schließlich was aushalten).
Die Kugeln sind natürlich nicht richig rund. Es sind aber auch keine Säckchen.  Dafür liegen sie gut in der Hand  und fliegen schön. Gefüllt habe ich sie mit 130 Gramm Traubenkerne. Wer das gerne nachnähen möchte, kann sich das Bild abspeichern und ausdrucken. Beim Scalieren einfach darauf achten, dass der runde Teil ungefähr einen Durchmesser von  8,5 cm hat. Pro Säckchen den Schnitt 2 x aus Stoff ausschneiden. Genäht wird relativ knapp. Also weniger als füßchenbreit. Dann kommt man leichter um die Kurven. Das ist nämlich gar nicht so einfach. Zum Wenden und Befüllen muss natürlich eine Öffnung gelassen werden, die ich danach mit der Hand geschlossen habe. (Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Handnähen hasse?)
In die Naht habe ich noch einen Rest Bändchen eingenäht. Einfach damit es schön aussieht.


Technische Zeichnung zum Zusammennähen.

Die Werbung auf dem Karton habe ich überklebt. Mein Spiel heißt jetzt "TinStrike".
Und weil meine Druckerfarbe schon wieder alle ist (wenn ich den erwische, der die Blau immer wieder trinkt *grmml*), musste ich leider das Innenleben mit der Hand beschriften. (Hab ich Euch schon erzählt, dass ich Handnähen schrift hasse? achso nee, war was anderes...vergesst es wieder...)
Beim TinStrike muss man versuchen in die Dosen zu treffen ;-). Für die Treffer gibt es je nach Farbe eine unterschiedlich hohe Punktzahl.


Praktisch, scheppert (pfälzisch "schebbert") nicht und ist ruckizucki wieder weggeräumt.

Das ist mein Beitrag zum Creadienstag. Wer sonst heute noch kreativ war ist HIER zu sehen.
Und weil ich außerdem nur Sachen wiederverwendet habe, die schon da waren oder für den Müll bestimmt reihe ich mich außerdem heute zum ersten mal beim Upcycling Dienstag #65 ein. Die Beiträge hierfür sammelt Nina auf ihrem Blog.

07 Juni 2013

Kein endloses Debakel: der Endlosreißverschluß {Anleitung}

Die Pfälzer sind ja bekanntlich Sammler und Jäger (vermutlich bezieht sich das auf noch mehr Bundesländer), sicher ist aber, dass Hobbyschneider definitiv Sammler sind. Ich zumindest kenne kaum jemand aus der Gattung, den ich hier ausschließen könnte. In meinem "Lager" befinden sich also viele Sachen, die man vielleicht irgendwann nochmal gebrauchen könnte (nein, die Chipsdosen kommen nicht in den gelben Sack!), Stöffchen, die man mal vernähen wollte, die Kinder aber mittlerweile dem Schmetterlings- und Pünktchenalter entwachsen sind und Kleinigkeiten, bei denen sich eine Bestellung wegen der Versandkosten nicht lohnt und deshalb noch etwas mit in den Warenkorb muss *räusper*.
Von diesem Schatz, aus Zeiten in denen ich dachte, ich würde viel mehr nähen, als ich es je tatsächlich tat, zehre ich derzeit. 

Gestern habe ich ein Stück meiner Endlosreißverschlüsse verarbeitet, die ich in vielen Farben horte. So habe ich definitiv immer eine passende Länge im Haus. 
Lediglich wenn ich vor habe eine Jacke mit zweigeteiltem Reißverschluß zu nähen, greife ich auf fertige Reißer zurück, weil da die Enden schöner zu verarbeiten sind (und ich nicht noch zusätzliches Material, wie Stopper oder ähnliches, brauche).

Ganz einfach: Wie nähe ich einen Reißverschluss ein? Pearl's Harbor Blog

Die erste Frage stellt sich meist direkt nach der Lieferung "Wie bekomme ich jetzt den Schieber auf die Zähnchen?" Das ist definitiv ein wenig tricky. Aber Gabriele von Congabaeren erklärt das in ihrem Video ganz fantastisch und danach ist das wirklich kein Hexenwerk mehr:



Wer Congabären noch nicht kennt, sollte sich mal bei Youtube umschauen. Dort gibt es ganz viele tolle Anleitungen und Erklärungen.

Aber hier weiter im Text mit dem Endlosreißer: Gestern ist einer davon, bzw. nur ein Stück in meine Mar-Ta gewandert. Und da hat der RV einen eindeutigen Vorteil gegenüber einem bemaßten: Man kann den Schieber total aus dem Weg räumen.
Normalerweise befestigt man den RV zwischen den Lagen, näht ein Stückchen, muss dann den Schieber vor oder zurück / aus dem Weg schieben und näht dann den Rest an. Beim Endlosreißverschluß kann man sich das sparen.
Einfach ein Stück länger zuschneiden. Ich sicher dann das Ende mit ein paar Stichen, weil er mir da schon öfters beim Öffnen wieder rausgeflutscht ist. Den Schieber einfach in das überstehende Ende schieben und den RV ganz ohne Hinternis annähen.

So einfach kann es gehen: Mit einem Trick einen Endlosreißer einnähen - How to sew a endless zipper

Auf Pearl's Harbor Blog gibt es Anleitungen und DIY rund ums Nähen sowie Freebies

Mit dem zweiten Teil genauso verfahren. Dann den Schieber zur Hälfte schließen. Bei der kleinen Tasche wird die rechte Stoffseite der Außenseite und die rechten Stoffseiten des Futters aufeinander gelegt und bis auf eine Wendeöffnung geschlossen. Dabei wird über den RV genäht.

Selbstgemacht: So geht's: Kosmetiktasche mit Reißverschluss selbsts nähen auf Pearl's Harbor Blog

Vor dem Wenden einfach die überstehenden Enden des RV abschneiden.


Geht schnell und einfach und kostet lediglich ein paar Zentimeter Reißverschluß.

Danke an meine Freundin Christa, die mich letzte Woche darauf hingewiesen hat, doch den RV nicht so kurz abzuschneiden! Christa, Du hattest ja so Recht!

Für meine Freunde...{Kreative Kleinigkeiten}

...für meine guten Freunde", wie der Grieche aus der Ouzo-Werbung immer so schön sagt.


 Meine Freundin hat sich auf Geburtstag ein besticktes Handtuch von mir gewünscht. Ein Probeexemplar habe ich HIER schon mal gezeigt. Und weil so ein Handtuch irgendwie...nennen wir es mal langweilig einfach ist, denn sie weiß ja schon, was sie bekommt, hab ich noch ein passendes Täschlein genäht.


Aus dem Saunahandtuch ist jetzt eine ganze Serie geworden und das Täschlein hat keine Kellerfalten, sondern eingesetzte Keile und die sind auch nochmals abgesteppt, damit die Falte, die eigentlich gar keine ist, plastisch hervorkommt. Das hat einiges an Zeit gekostet und auch an Probematerial *räusper*. Aber jetzt ist es fertig und ich hoffe, es gefällt.



Die Stickmuster sind aus der Serie UnterwasserSEElchen von MyMaki (gekauft bei Kunterbuntdesign). Das passende Webband ist von Farbenmix. Ich habe es allerdings im örtlichen Stoffgeschäft gekauft. Die kleinen Duschgels sind von Douglas und durften mit, weil sie farblich zum Handtuch passen ;-).

06 Juni 2013

Umbrella {Beauty is where you find it}

Erst fleht man, dass sie endlich kommt und kaum ist sie da, schützt man sich vor ihr. 
Man kann es auch niemandem Recht machen, gell, liebe Sonne?!

Pearl's Harbor Blog: Beauty is where you find it Heute: der Schirm

Nic hat uns heute mit der Aktion "Beauty is where you find it" dazu aufgefordert, die Augen aufzuhalten um Schönheiten zu finden. Denn diese verstecken sich oft im Detail.

Wer heute noch alles mitgemacht hat, ist wie immer im Blog Luzia Pimpinella zu finden.

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