27 August 2013

Sweets for my sweets... {DIY - Recycling}






...sugar for my honey *träller*

Die Pfälzer sind ein Volk, das entstammt aus einer langen Generation Jägern und Sammlern. (Da bin ich mir ganz ganz sicher, denn bei uns im Haus gibt es davon gleich mehrere und irgendwo muss das ja her kommen). Auch ich kann mich nicht ganz davon freisprechen obwohl ich in den letzten Wochen versucht habe, Herr Frau über Kisten und Kästen zu werden, zu sortieren und zu entsorgen um meine Mini-7qm-Nähbüro-Abstellkammer so auf Vordermannfrau zu bringen, dass Frau wieder darin arbeiten kann ohne auch die übrigen Räume des Hauses in ein kreatives Chaos zu stürzen.



Nun denn, zu Teilen mag mir das wohl geglückt sein, denn mein Computer ist wieder eingezogen, mein neues Spielzeug, ein Schneidplotter, hat seinen Platz gefunden und selbst neben der Nähmaschiene lugt wieder das Holz der Arbeitsfläche hervor.

Von ein paar Sachen konnte ich mich jedoch nicht trennen. Nicht alles, was Müll ist, ist schließlich auch welcher. Vieles kann man durchaus noch verwenden. Und dann kommt sie auch wieder - die Sammelleidenschaft. Nicht, dass jetzt einer meint, der Altglaskontainer wäre zu weit weg oder im gelben Haus mit der Nr. 57 würde das Nutella mit dem Löffel gegessen (oder so). Aber Gläser mit Schraubverschluß sind einfach zu schade für den Müll, oder? (Und mal umgerechnet auf die Anzahl der Personen und den Zeitraum über den ich die Glässer gesammelt habe...ok. Lassen wir das besser!)

Habt Ihr manchmal auch so aufgerissene Tüten mit Süßigkeiten? Teilt Ihr vielleicht den Süßkram dem Nachwuchs ein und alles wird dann trocken und der Zucker von den Geleeerdbeeren hinterläßt Spuren im Schrank?

Seht Ihr - dann ist sie gut, die Sammelleidenschaft. Denn ratzfatz oder "easypeasy" wie das wohl auf Neudeutsch heißt, verwandelt sich das Glasabfallnutellaglas in ein schniekes
Süßigkeitendomizil



Das verschmierte Kartoninnenteil aus dem Nutella-Glas entfernen. Glas in die Spülmaschine und Reste von Etikett mit Spüli und heißem Wasser wegrubbeln. Um die Kante des Deckels verschwinden zu lassen, habe ich etwas Volumenvlies maßgenau zugeschnitten und mit doppelseitigem Klebeband auf den Deckel geklebt. Deckel ausgemessen (Durchmesser zzgl. Rand + 0,5 cm) und dann einen Kreis mit der Zackenschere aus einem Rest Stoff ausgeschnitten. Ich habe den Stoff ebenfalls mit doppelseitigen Klebeband festgelebt außerdem habe ich mit Flüssigkleber (Pritt) noch ein bißchen nachgeholfen um das Geriffelte auszugleichen. Bändchen ebenfalls mit Klebeband aufgeblebt und Endstelle mit eienm Herzchen verziert.


 Mit dem neuen Spielzeug (Schneidplotter) Buchstaben erstellt und einzeln auf das Glas geklebt.
Das Etikett mit Kreidefeld ist von DEPOT (60 Stück, oval und rechteckig gemischt für 3,99€, gestern gekauft, weil ich die ovalen für ein anderes Projekt brauche)
Trara...sweets for my sweets...

Doppelt gemoppelt, denn dieser Beitrag ist gleichzeit für den Creadienstag und gleichzeitig ist das Nutellaglas mein heutiger Alltagsheld für die Aktion von Roboti liebt.

Kommentare:

  1. Schätzeken, das sieht sehr verlockend aus und ist ein Zückerchen auch für's Auge. Verlink Dich doch einfach in den Kommentaren der kommenden Woche, da simmer nicht spießig. Wat meinste?
    Beste Grüße von Nina

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    1. Oh danke, Nina! Das ist aber lieb! Ich wusste nicht das das geht. Und nächste Woche gibt es hoffentlich noch ein bißchen mehr Zucker fürs Auge. Allerdings höchstwahrscheinlich nicht aus dem Bereich upcycling!

      LG und frohes Schaffen!
      Susanne

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  2. Antworten
    1. Danke! Geht auch ganz fix. Viel schneller, wie fotografieren und posten!

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  3. Antworten
    1. Das ist gar kein Hexenwerk! Nur darauf achten, dass es ein großes Nutella-Glas ist, damit dann auch die Hand rein geht um die Süßigkeiten ....die Garnrollen...die Stempel...die Glasperlen...wieder rauszuholen ;-)

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Ich freu mich über nette Nachrichten und Meinungen.

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