28 Dezember 2013

Es wird Zeit Abschied zu nehmen...

…Abschied vom alten Jahr.
Ich habe mir ja schon eine kleine Weihnachtsauszeit genommen. Eher ungewöhnlich, dass ich fast 14 Tage so rein garnichts geschrieben habe. Aber das Leben 1.0 hatte mich voll im Griff und lies mir einfach keine Zeit. Zu schreiben hätte es vieles gegeben, denn ich hatte die Familie an Weihnachten zu Besuch und vorbereitet, gebacken und gekocht was das Zeug hält. Nur hatte ich dann abends bzw. nachts einfach nicht mehr die Kraft, das auch noch niederzuschreiben. Geschweigedenn zwischendurch anständige Bilder von meinem Mangochutney, den Linzertörtchen oder dem leckeren Restegulasch (#yammi) zu machen.
In der blogabstinenten Zeit hab ich mir allerdings auch ein paar Gedanken gemacht: Es ist schön, wenn im Haus alles blitzeblank und sauber ist und man in ein aufgeräumtes Haus kommt. Auch wenn putzen für mich jetzt nicht wirklich zu den befriedigensten Aufgaben gehört (und ich das liebendgerne deligieren würde.) Deshalb muss sich in meinem Zeitmanagement einiges ändern und dafür habe ich mir jetzt einen schönen neuen Kalender zugelegt, mit dessen Hilfe ich das bewerkstelligen möchte.

Wenn ich mein Bloggerjahr so Revue passieren lasse, so habe ich einiges an Rezepten veröffentlicht,
dabei ist Pearl's Harbor ursprünglich mal ein Nähblog gewesen. Naja, vielleicht auch ein Querbeet-Blog, denn es sollte ja mein kleiner Hafen werden, bei dem ich alles einfach über Bord kippen kann. Pearl's Harbor war aber auf keinen Fall ein Foodblog. Natürlich hat sich das im Laufe der Jahr gewandelt. Der Stil wurde anders und die Fotos auch. Aber irgendwie ist es doch ein Heidendurcheinander. wenn Messegeschichten, Essen, Grafikdesign, kleine Fotoprojekte und DIYs in einem einzigen Blog Platz finden sollen.
Das soll sich nun ändern.

Der Blog muss aufgeräumt und die einzelnen Posts strukturierter werden.

Alle Rezepte, die bisher noch nicht einsortiert waren, sollen in die Rubriken (unter dem Header) und können dann besser gefunden und gezielt aufgerufen werden.
Das gilt auch für die Feebies und Grafiken, die derzeit in der Timeline stecken.

Die Links in meiner Sidebar müssen dem neuen Header angepasst werden. Die neuen Grafiken habe ich bereits gemacht und ich freu mich schon drauf, wenn endlich alles einheitlich aussieht.

Außerdem möchte ich wieder mehr in meinem Arbeitszimmer und am Nähtisch und weniger in der Küche werkeln. Back to the roots also. Auch hier muss im Blog mal gründlich durchgewischt und die Labels geordnet werden, damit die ganzen DIY's auf gefunden werden. Denn auch bei den alten Sachen sind immer noch ein paar nette Anleitungen dabei, die man auch zukünftig noch verwenden kann.


Das Hauptaugenmerkt möchte ich aber wieder dem Nähen widmen. Durch dieses Hobby ist überhaupt der Blog erst entstanden. Ich habe also neue Projekte im Kopf. Bereits im Sommer ist hier ein Schneidplotter eingezogen, der aber noch gar nicht wirklich zum Einsatz kam (außer bei einer Papierdeko). Das soll sich nun bald ändern, denn mit dem Teil kann man mehr machen, als ich ursprünglich gedacht habe und so ergeben sich hier unglaublich viele Möglichkeiten.

Speziell habe ich mir für 2014 vorgenommen:
- ein Nutellaglas-Projekt mit Kindern (ca. Februar). Die Gläser dafür habe ich bereits ein ganzens Jahr gesammelt
- ein Projekt mit Gießharz. Material ist auch schon da
- mein zweiter Barockstuhl muss noch runderneuert werden (ähnlich diesem Recyclingstuhl vom November)
- eine Landkarte meiner Stadt als Grafik erstellen
- 2 Bilder für unser Wohnzimmer selbst entwerfen und gestalten
- einen Stoff selbst gestalten, drucken lassen und vernähen (bis Ende des Jahres)
Und dann möchte ich mir noch eine Mütze häkeln oder Stricken samt Schal. Das gibt allerdings ein Gemeinschaftsprojekt, denn ich bekomme Unterstützung von einer Freundin, mit der ich gemeinsam Nadeln werde. Als gegenseitige Unterstützung sozusagen. (Die Anleitung ist übrigens aus dem Buch
"Kopfsache: Mützen stricken"). Damit geht es dann die nächsten Tage auch schon los.

Jetzt nehm ich mir aber erst noch ein bißchen Familienzeit und der Blog macht Pause bis ca. 10. Januar. Zwischendurch werde ich mich dem Blogputz widmen und Inspiration beim Spielen mit meinen Kindern holen.

Ich wünsch Euch eine schöne Zeit und kommt gut rüber ins Neue Jahr!
Ich hoffe, wir lesen uns dann wieder.

Bis dahin mach ich es mir ein bißchen GELB

und grüße aus der Pfalz!

16 Dezember 2013

Oh what a beautiful moooornin...

…oh what a beautiful day,
i've got a beautiful feeling
everything's going my way…



Herrlich heute, nicht?! Hier scheint die Sonne und das ist schon die halbe Miete. Oder der halbe Wohlfühlbonus. Zumindest bei mir. Scheint die Sonne, lacht mein Herz.

Noch dazu habe ich heute einen richtig guten Lauf.
Erst hat die Postbotin ein bestelltes Weihnachtsgeschenk gebracht, dann kam der nette Herr von DHL, den Schalk im Nacken und immer einen Scherz auf den Lippen. Ihr wißt schon, dass ist der Mann, den man anschreien kann, wenn Zalando kommt; der sich wundert, wenn man beim Anblick der gelieferten Stickmaschine auf der Straße tranzt; auch mal ein ewig schweres Packet bei der nettesten Nachbarin von allen abgibt, auch wenn diese eigentlich gar nicht direkt neben einem wohnt und sich dann auch noch am nächsten Tag erkundigt, ob das o.k. war und alles angekommen ist. Ja und es ist auch der Mann, dem ich tatschächlich mal die ganze Straße entlang hinterhergerannt bin - wegen ein Paar Schuhen. Aber das habe ich ja hier schon mal erzählt.
Ups, schon wieder dezent verplaudert…

Also in den netten Packeten (ja, es waren gleich ZWEI! - Glücksspiegel steigt!) waren dann fast die ganzen restlichen Geschenke und der heiße Stein. Und das beruhigt doch dann ungemein, wenn man weiß, unterm Baum und auf dem Tisch steht dann auch was und kann vorher sogar noch getestet werden. Wir haben an Weihnachten nämlich die ganze Familie da. Zumindest, was davon übrig ist. Die hat sich nämlich in diesem Jahr leider stard dezimiert. Aber das ist traurig und darüber möchte ich eigentlich gar nicht schreiben, denn der Tag heute hat gut angefangen und das soll auch so weitergehen. *tränchenwegwischundausdemfensterdieSonneanstrahl*
Auf jeden Fall ist in diesem Jahr alles anders als sonst. Es wird nicht das übliche flambierte Lendchen bei meiner Schwester geben und auch sonst wird nichts sein, wie es in den vergangenen Jahren war. Deshalb wir wir entschieden, dass sich jeder dieses Jahr selbst kochen muss ;-). Ganz retro auf dem heißen Stein. Ein Buch mit Rezeptideen hat mir eine Freundin geliehen. Im Buchhandel gab es nur Retroausgaben. Wenn ich mir aber ein neues Buch zulege, dann möchte ich keines in dem die Protagonisten mit Vokuhila, Schnauzer und 80er Jahre Frise zu sehen sind. Scheint derzeit nicht aktuell zu sein. Wäre doch mal ein Grund für die Verlage, ein modernes Kochbuch mit inovativen Rezepten und schönen Bildern fürs Grillen auf dem Heißen Stein in Verbindung mit Raclette auf den Markt zu bringen. Das fehlt anscheinend. (Sollte es bereits eines geben, wäre ich für umgehende Infos dankbar). Wie dem auch sei. Bei uns gibt es an Weihnachten selbstgebrutzeltes vom heißen Stein.

…Zeitsprung zurück zum Heute...

Also, heute Morgen habe ich auf jeden Fall schon einiges geschafft und das hat mich fröhlich gestimmt.
Mein Badezimmerschrank ist aufgeräumt, entrümpelt und sauber. Die zwölfzigtausende Produktproben in Ausquetschtütchen habe ich entsorgt. Ich weiß gar nicht, warum ich die immer aufhebe. Ich benutze doch eh kaum was, außer Nivea. Das funktioniert. Bei allem anderen habe ich Angst Pickel zu bekommen. Wieso sollte ich mir imens teures Zeugs ins Gesicht schmieren, wenn es Nivea doch auch tut?! Alle Cremes, Tigels, Lippenstifte und Puder, die zerkrümelt waren und von denen man eh nicht mehr wußte, wie alt sie schon sind, flogen im Hohenbogen direkt hinterher. Meine Gesichtsmalartikel haben sich somit auf ein Minimum, das tatsächlich auch benutzt wird, reduziert.
Wußtet Ihr, dass auch Cosmetika schlecht werden kann? Und man z. B. mit alten Kajalstiften Bindehautentzündung o. ä. überträgt *uahhh, grusel* schnell weg damit...
Wer das nicht wußte, weiß es jetzt und sollte ebenfalls mal ausmisten. Befreit dazu noch ungemein. Wirklich! Schrank schön, Mülleimer voll - alles gut!

..oh, what a beautiful mornin…oh, what a beautiful day…i've got a beautiful feeling…everything's going my way…

Und weil das gerade die Glückshormone so schön in die Höhe getrieben hat, erst noch eine Waschmaschine voll mit Wäsche gestopft und dann direkt mit dem Abstellkammerregal weitergemacht und einen Sack voller Altkleider entsorgt. Es ist ja echt unglaublich, warum man immer denkt, alles nochmals brauchen zu können. So ein Quatsch. Wenn man nicht mal weiß, was in der Kiste ist, braucht man auch die Kiste nicht mehr.
Ich sortier jetzt noch die Kinderkleider durch, wenn ich doch gerade so einen Lauf habe…

…everything's going my way…

In diesem Sinne, wünsch ich Euch ebenfalls

a beautiful morning…
oh what a beautiful day…

und bestell schon mal für die nächsten Tage ebenfalls so herrlich GELBEN Sonnenschein!

14 Dezember 2013

Dinkelkekse {Rezept}

oder "Kökseeee" wie wohl das Krümelmonster sagen würde.
Ich habe mal wieder gebacken. Um mich gibt es nämlich ein paar nette Kekskrümler, die mögen das sehr sehr gerne. Und nicht nur zur Weihnachtszeit.

Und wem es jetzt gelüstet, der hat das ruckizucki nachgebacken und in eine Dose gebannt dann auch immer was für Zwischendurch.

Zutaten:
250 g weiche Butter
1 Ei
140 g Zucker
400 g Dinkelmehl (630)
1 gehäufter TL Backpulver
1 Prise Salz

Wer es gerne fruchtig mag, kann noch den Abrieb einer Orange mit unbehandelter Schale zugeben.

Butter mit dem Zucker und dem Ei schaumig rühren. Mehl (ggf. sieben), Backpulver und Salz mischen und zugeben. Alles so lange kneten bis es einen glatten Teig gibt.

In Frischhaltefolie wickeln und mindestens für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Wer kein Nudelholz hat, kann sich auch mit einer Weinstange behelfen (Liebe Pfälzer: Bitte hier ausnahmsweise kein Dubbeglas!). Ich lege Frischhaltefolie zwischen Teig und Glas, das funktioniert wunderbar. (Aber Achtung: nicht zu dolle drücken, nicht dass am Ende das Glas zerbricht - das wäre ja sonst eine schöne Bescherung!)

Ausstechen und auf Backpapier im vorgeheizten Ofen mit Ober- und Unterhitze bei ca. 200° C rund 12 Minuten backen. Bei mir werden das ca. 40 Kekse, die auf 2 Bleche passen.

Kleiner Tipp: Teig abends vorbereiten, über Nacht in den Kühlschrank und am erst nächsten Morgen backen und die Lieben mit lecker warmen Keksen überraschen!

Ich geh dann jetzt mal Kekse naschen und wünsche Euch ...


10 Dezember 2013

Großstädte sind schon was Feines…{Geplauder}

…besonders wenn es um das Einkaufen bestimmter Sachen gibt.  Die findet man im Dorf oft nicht oder zumindest nicht so geballt oder in der Auswahl.
Diesen Winter habe ich mir in den Kopf gesetzt, den Esszimmertisch für das Weihnachtsessen in Silber mit Lackweiß zu halten. In fünf Läden war ich gestern und was hab ich gefunden: Einheitsbrei. Natürlich gab es Silber und Gold und Rot. Aber alles uniformiert.

Wie schön hat es da Rothenburg oder Berlin, die mit einen ganzjährigen Käthe-Wohlfahrt-Laden, immer und immer im Weihnachtstaumel schwelgen können.

Oder kennt Ihr den Wohnprinzen? Der war im Hamburger Waschsalon zum Kitschshopping und hat darüber natürlich ein Filmchen gedreht. Schnuppert mal rein und schaut, was es da alles Schönes gibt.


Witzig, oder? Ich bin ja mal gespannt, wie Bastian mit seiner Mutti die Tischdeko zaubert.

Und Ihr so? Einfarbig, kitschig bunt oder im angesagten dänischen Style?

Das Foto oben ist übrigens auf der Messe Christmasword in diesem Jahr entstanden. Da gab es ganz ganz viele tolle Sachen zu sehen. Ich freu mich schon, wenn man sich im Januar auf der Messe in Frankfurt wieder Inspiration für 2014 holen kann. Ich hoffe nur, dass sich hier ein paar Baumärkte, Blumenhändler und Dekoläden in der Gegend vielleicht auch mal ein bißchen mehr trauen und zu dem Einheitsbrei etwas mutiger und vielfältiger einkaufen.

Zum Artikel über die Christmasword in 2013, auf der die Ware für diese Weihnachten geordert werden konnte, geht es hier entlang.

05 Dezember 2013

Weihnachten in aller Welt {x-mas-inspiration}

Bei mir ist heute am Donnerstag Mittwoch, denn gestern hab ich schlicht und ergreifend im allgemeinen vorweihnachtlichen Putz- und Aufräumstreß einer arbeitenden Mutter ganz vergessen zu bloggen (sowas aber auch *zezeze*).
Eigentlich wollte ich einfach nur ein paar Fotos raushaun. Aber jetzt mag ich doch noch ein bißchen was erzählen:
Ich war nämlich letztens im Auftrag der Redaktion im Weltladen. Ja, da war ich schon ein paar Mal, aber eigentlich liegt er nicht in meinem Einzugsgebiet und so fällt er gedanklich immer hinten raus. Dabei gibt es da echt viel Nettes zu entdecken. Fair gehandelt. Oder zumindest in Teilen. Ich musste mir nämlich erklären lassen, dass gerade mal 20 % der Inhaltsstoffe z. B. von Schokolade aus fairem Handel sein müssen, damit das Produkt so benannt werden darf. Das erklärt dann auch, wieso es für billiges Geld im Discounter Sachen aus fairer Produktion gibt.

Zurück zum Weltladen: Da ist das nämlich ein bißchen anders. Dort wird Wert darauf gelegt, dass zumindest der Prozentsatz der enthaltenen fair gehandelten Inhaltsstoffe höher liegt. Und die Lieferanten und Produzenten in den fernen Ländern auch mit dem Verkaufserlös anständig leben können. Und wer jetzt glaubt, dass da jetzt eh alles so teuer ist, der irrt. Der Weltladen in Ludwigshafen wird von einem gemeinnützigen Verein betrieben und gemeinnützig heißt in dem Fall auch, dass kein Gewinn erwirtschaftet oder zumindes reinvestiert oder in andere Projekte gesteckt wird. Und schon sind die Spannen eben nicht so hoch wie im normalen Einzelhandel und die Produkte zumindest erschwinglich.
Ich habe dann dort auch mal schön querbeet fotografiert, damit die Redaktion genug Bilder zur Auswahl hat. Vorgabe war min. 2 Bilder und nach Möglichkeit ein Rezept. Genommen wurde dann aber ein Bild, dass es so ähnlich letzte Woche schon hier im Blog gab. Ich habe nämlich aus Zutaten aus dem Weltladen gebacken und so meine Mango-Kokos-Happen gemacht.
Artikel und Rezept sind gestern in der Sonderbeilage Friesenheim in der Rheinpfalz erschienen. Tsja, so ist das manchmal. Keines der vielen schönen Sachen aus dem Weltladen haben es in die Zeitung geschafft. Aber so ist das eben ganz oft im Print und speziell im Zeitungswesen. Artikeltext und ein Bild. Gut, dass da Online doch mehr geht und deshalb gibt es jetzt zumindest ein paar Bilder aus dem Weltladen und zur Inspiration, dort vielleicht auch mal nach Geschenken oder Zutaten für leckere exotische Gerichte zu schaun.





Schüsseln aus Papier
Sammlerstücke aus Altmetall - Fahrzeuge

Schokolade mit personlisiertem Einband - hier extra für Ludwigshafen-Friesenheim
mit dem Turmrestaurant aus dem Ebertpark



Meine Bilder sind alle aus dem Weltladen in Ludwigshafen, Kreuzstraße 2. Der Eingang ist in der Sternstraße. Da alle Weltläden anders sind, gibt es in andern Städten und anderen Läden auch andere Produkte aber sicher nicht weniger zu entdecken.

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