29 April 2014

Ruf mich, wenn es Essen gibt {DIY - Plotten}

Kennt Ihr das auch: Da hat man mal einen freien Tag, keine Termine und trotzdem kommt man irgendwie zu nichts. Anstatt mal was für sich zu tun, kümmert frau sich um die Bügelwäsche oder um die Belange der Lütten. Und dann das leidige Thema: Was gibt es zu Essen (und wer räumt den Tisch ab und spült das Geschirr)? Gut, ich kann mich nicht beklagen, mein Göga hilft wirklich, wo er nur kann. Aber will ich mal am Stück bzw. für mehrere Stundenwas machen und nicht nur schnell schnell zwischendurch, dann muss ich mir die Zeit wirklich freischaufeln und dann lass ich auch mal Staub Staub sein, schließlich ist der am nächsten Tag auch noch da.
Nachdem unsere Osterferien ja durch die Verletzung des starken Geschlechts bestimmt war (Krankenhaus, Arztbesuch, Fahrdienste), will ich nun wenigstens den Donnerstag (da ist Feiertag!) für mich haben und ein paar angebrochene Projekte endlich zu Ende bringen (und ein paar neue beginnen). Aber wie sag ich's meinen Lieben, dass ich mich nicht ums Essen kümmern will?
DIY auf Pearl's Harbor Blog mit Silhouette Cameo gedruckt und geschnitten. Schneidplotter

Ist eindeutig, oder?
Noch nicht ganz ausgereift. Gerade mit Illustrator erstellt, in Silhouette Studio importiert und gedruckt. Das Druckerpapier habe ich mit Sprühkleber (von Rico) auf Karton (300 gr.) geklebt und dann dank der zuvor gesetzten Passermarker mit meinem Schneidplotter (Cameo) ausgeschnitten. Nicht ganz perfekt, da fehlt noch der Feinschliff und die Schrift muss ich wohl nochmal ändern, denn die kommt im Druck nicht annähernd so deutlich raus, wie ich das gerne gehabt hätte.
Aber Übung macht den Meister und bis Donnerstag schaff ich das ;-).

Und weil heute Dienstag ist, wandert die Idee jetzt auch noch zum Creadienstag #121. Ich bin mal sehr gespannt, was die anderen Kreativhasen, dort heute schon so alles abgeliefert haben.

Echte Männer grillen Männerfleisch nur über echtem Feuer {Hausfrauentechnik}

ähm, ja. Klar, oder?!
Oder zumindest hätte hier ein echter Mann an Ostern über echtem Holzkohlefeuer das Lämmchen gegrillt, hätte er sich nicht in der Woche davor mit echtem Männerspielzeug (ner Flex) ganz echt in die Hand gesenst. Aber so….
Hausfrauentechnik: Kroketten aus dem Backofen, Putensteak vom Tefal-Kontaktgrill und Broccoli aus dem Dampfgarer. Nur die Hollandaise wurde noch auf dem Herd gerührt.
Mittagessen von gestern (schnell mal zwischendurch geknipst):
 Pute vom Grill, Kroketten aus dem Backofen und Broccoli aus dem Dampfgarer
Eigentlich wollte ich meine Zeit ein bisschen bester einteilen. Ihr wisst ja, bloggen kostet Zeit, viel Zeit. Bilder machen, Story telling, Ihr kennt das ja. Und wenn nicht, also für alle nichtbloggenden Leser, mal eben so runtergeschrieben ist das in den seltensten Fällen und selbst das dauert länger als 5 Minuten. Von Bildern machen, bearbeiten, zuschneiden etc. brauchen wir gar nicht reden. Und weil das immer so lange dauert, bis so ein Blogpost steht, wollte ich mich eigentlich hier im Blog aufs Wesentliche beschränken: Stoffe und Manipulating Fabric (als vernähen, besticken, beplotten etc.) und natürlich meine geliebten Kreativbücher.
Aber wenn ich mich für was begeistere, dann muss ich das einfach auch mitteilen. Schließlich ist das ja mein Blog und irgendwie wäre das sonst nicht ich und wär auch nicht authentisch. Deshalb müsst Ihr jetzt dadurch (wenn Ihr wollt), denn heute muss ich meiner Begeisterung einfach mal Luft machen.


25 April 2014

Ich nehme einen Faden und gehe mit ihm spazieren {Buchbesprechung}

Stoffkunst oder eher Kunst mit Stoff? Egal wie man es nennen mag, Gerlinde Merl macht aus einfachen Stoff mit Farben und manchmal auch Recyclingmaterial als Hilfsmittel Kunstwerke.
In ihrem Buch "Ich nehme einen Faden und gehe mit ihm spazieren", dass in der gleichen Reihe von Galeriebüchern erschienen ist, wie "Textile Kosbarkeiten" das ich letzte Woche vorstellte, gewährt sie einen Einblick in ihr Schaffen.

In dem handlichen Buch in quadratischer Form (16 x 16 cm) stellt Gerlinde Merl nicht nur ihre Werke vor, sondern zeigt in einfachen Anleitungen auch die Entstehung. Sie arbeitet vor allem mit Damast und  Leinenstoffen, denen sie mit Farbe und verschiedenen Färbetechniken Strahlkraft verleiht bevor sie diese zu ihren Wandbildern weiterverarbeitet. Dabei bedient sie sich verschiedener Techniken, mal wird appliziert und gefilz, mal gepatched und kreuz und quer und scheinbar willkürlich gequiltet oder mit Nähten versehen (crazyquilting). Dabei spielt sie mit Farben und Formen, die auch dadurch entstehen, dass sie Materialien verpackt und so den Stoffkunstwerken zur Dreidimensionalität verhilft.

Sie spielt mit der Vernetzung von Textilien, färbt und schneidet, um sie dann wie in einem Netz zu einem Wandbehang oder einer textilen Skulptur werden zu lassen. Organische Formen und Farbverläufe bestimmen oftmals das Ergebnis.

Ein Galeriebuch, das nicht nur Kunstwerke zeigt und dadurch Anregungen liefert, sondern auch die Techniken in verständlichen Anleitungen vorstellt, so dass sie nachgearbeitet werden können.

Auf dem Cover ist die Bisquittechnik abgebildet, die auch im Buch als Anleitung vorhanden (neben einigen anderen).

Ich nehme einen Faden und gehe mit ihm spazieren
von Gerlinde Merl
144 Seiten/Hardcover
erschienen im MaroVerlag

Gerlinde Merl bietet auch Kurse zu diversen Themen an. Auf ihrer Homepage sind einige ihrer Arbeiten zu bewundern.

Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung von MaroVerlag, der mir das Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

24 April 2014

Endlich ein neues Schlüsselmäppchen {DIY - Nähen}

Gerade von der Nähmaschine gehüpft und auch schon längst überfällig: (leider nicht für einen Bulli)

Echt schlimm oder sogar schon peinlich: So sah mein Autoschlüssel bis heute aus. Aber irgendwie habe ich mir ständig vorgenommen, ein neues Schlüsselmäppchen zu nähen, aber immer kam irgendwas dazwischen (komisch, gell?!)


Jetzt sind ja gerade Osterferien und die verbringe ich mit meinen Kindern. Aber heute Abend habe ich sie einfach GNTM alleine schauen lassen hab mich in meine Nähbüroabstellkammer zurückgezogen. Echt doof, dass dort kein Fernseher ist, denn eigentlich will ich schon wissen, was meine Kids so schaun (und mitreden muss ich natürlich auch).


Aber zumindest die Sache mit dem Schlüsselmäppchen habe ich erledigt. Gleich 2x, damit der Ersatz-/Zweitschlüssel auch raus kommt aus seinem abgenutzten Lederetui, das fast noch den Aufdruck vom Autohaus hätte, wäre er nicht bereits total abgegriffen.

Genäht hab ich aus Resten meines tollen gewachsten Baumwollstoffes aus dem auch bereits mein Schlüsselband und ein Schminkmäppchen für die Handtasche sind. Deshalb sind es jetzt auch zwei verschiedene Schlüsselmäppchen, weil ich den Stoff so verwendet habe, wie es gerade aufgeht.
Beim größeren habe ich ein Band innen angebracht, damit man ihn darin verstauen kann, während das kleineren Mäppchen am Schlüssel baumelt. Das Band habe ich aus 4-fach gelegtem Stoff genäht (wie Schrägband nur ohne schrägen Fadenlauf). Gefüttert habe ich es natürlich auch und der grüne Julia-Stoff passt farblich ganz genau, obwohl der Außenstoff doch schon älter und abgelagert ist und ich noch nicht einmal weiß, wo ich ihn gekauft habe. (So lange habe ich den jetzt schon gehütet).

Fehlt jetzt eigentlich nur noch der passende Geldbeutel. Mal sehen. Ein bißchen Stoff habe ich davon noch und ich denke, dieser gewachste Stoff würde sich dafür sicher gut eignen.


Und das Problem, mit dem "Ich würde gerne Fern sehen, aber ich will auch nähen" habe ich dann doch noch gelöst. Und zwar sogar ohne Werbung. Ich habe Heidi und ihre Mädels auf dem PC per Livestream im Auge gehabt und während ich jetzt gerade den Blogpost schreibe läuft nebenbei RED und ich kann schaun, was die Schönen und Reichen die Woche über so gemacht haben. Warum bin ich  eigentlich nicht schon viel früher darauf gekommen, mal nachzusehen ob man übers Internet fernsehen kann?!


Und weil ich endlich auch mal wieder was für mich genäht habe, geht es jetzt direkt ab zu RUMS. Mal sehen, was die anderen Weiber (von Rund ums Weib) heute so alles genäht haben.

18 April 2014

Textile Kostbarkeiten {Buchbesprechung}

Freitag = Buchtag hier auf dem Blog. Das ist auch heute so. Nur heute fällt es mir irgendwie schwer, mit dem Schreiben anzufangen. Das Buch, das ich heute vorstellen möchte, hat nämlich auch keinen Text. Es ist ein reines Bilderbuch. Ohne Anleitung, ohne Beschreibung - aber wahnsinnig faszinierend.


Seit das Buch letzte Woche bei mir eingetroffen ist, habe ich es immer wieder zur Hand genommen, darin geblättert und mich in die Strukturen der abgebildeten Werke vertieft.
"Textile Kostbarkeiten" ist ein Galeriebuch in einem sehr handlichen Format (16 x 16 cm). D. h. wie in einer Bildergalerie gibt es "nur" die Werke der Künsterlin zu sehen. Bis auf eine Einleitung und ein kurzes Portrait am Ende des Buches gibt es keinen Text (mit Ausnahme eines Gedichtes).

Inspiriert von der Natur verarbeitet Judith Mundwiler in ihren Arbeiten gebrauchte Materialien. Dabei verwendet sie Schraubenmuttern geanauso ein wie alten Draht oder Teebeutel und schafft damit zusammen mit Stoffen und Garnen wieder ein komplett neues Erscheinungsbild.

Blick ins Buch: Metallicgarn, Stofffasern oder Kunststofftüten? Vielleicht Filzwolle , gestickt und mit goldener Farbe verziert. Das Kunstverk von Judith Mundwiler und das Gegenstück aus der Natur veranschaulichen die Arbeiten der Künstlerin, die in dem Buch "Textile Kostbarkeiten" wie in einer Galerie ausgestellt werden.
Sie baut quasi mit Recyclingmaterialien Strukturen aus der Natur nach und erschafft somit ihre Kunstwerke. Dabei geht sie so detailverliebt vor, dass "Manipulating fabric" für mich eine ganz neue Bedeutung bekommt.
Die Inspirationsquellen sind zusammen mit den Werken in wunderschönen Fotografien abgebildet. Ob Seifenblasen, Baumrinde oder Mohnblumen auf einer Wiese. Judith Mundwiler bannt die Motive in ihre Arbeiten und schafft so tatsächlich "Textile Kostbarkeiten".

Ein Buch voller Kunstwerke. Textilien können so viel mehr sein, als Werkstoff für Alltagsgegenstände.

Textile Kostbarkeiten
von Judith Mundwiler
192 Seiten/Hardcover
Erschienen im MaroVerlag
(Preis in D 22,00 €)

Judith Mundwiler lebt und arbeitet in der Schweiz. In ihrem Atelier in Sissach bietet sie experimentelle Textilkurse an. Auf der Textile Art Berlin 2014 (28. und 29. Juni) wird sie mit ein paar Werken vertreten sein und einen Workshop leiten. Zur Homepage der Künstlerin.


Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung von MaroVerlag, der mir das Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat. 

14 April 2014

Kostenlose Schnittmuster, freie Zeitschriften und ein Blick in die aktuelle SisterMAG {Hausfrauentechnik}

Die neue SisterMAG, das digitale Magazin für die digitale Frau von heute, ist online. Und dieses Mal haben die Herausgeberinnen die Ausgabe erneut verbessert bzw. noch komfortabler für die LeserInnen gemacht. Im Index führt nun ein Direktklick zu allen angebotenen Schnittmustern, die ebenso wie das Magazin selbst, kostenlos sind. Außerdem gibt es in der 12ten Ausgabe wunderschöne Grafiken nebst Anleitung zum T-Shirt-Druck und wie üblich ist die Ausgabe mit schönen Rezepten gespickt, die ebenfalls direkt ausgedrucht werden können. 


Ich habe mir die App für das Magazin bereits auf meinem Handy installiert. Im Wlan lade ich mir immer die aktuelle Ausgabe herunter, so dass ich unterwegs und bei Wartezeiten immer was zum Lesen in der Tasche habe. Das ist dieses Mal extrem viel, denn die Ausgabe hat 294 (!) Seiten voller Schönheitstipps für Wohnung, Aussehen und Essen *Mjammi*.
Alles über SisterMag und wie man an das Magazin und die Apps kommt gibt es auf der HOMEPAGE.

Zur neuen Ausgabe und den Links geht es direkt HIER.

Und weil ich das eh schon immer mal vor hatte, habe ich begonnen, eine Sammlung mit schönen digitalen Zeitschriften und Links zu kostenlosen Schnittmustern anzulegen.
Dazu braucht ihr nur den Seitenreiter unter dem Header "Linksammlung" anzuklicken. Da ist jetzt noch nicht so viel drin, wird sich aber nach und nach ganz sicher füllen.

Und jetzt wünsch ich Euch viel Spaß beim Lesen und
sende viele Grüße aus der Pfalz!
(heute bewölkt)

12 April 2014

Langer Tag nach kurzer Nacht {12von12}

Der Tag begann früh, nach einer kurzen Nacht.
Der Göga hat sich am Vorabend an der Hand verletzt und während er in der Unfallklinik auf die Untersuchung wartete, wartete ich zu Hause bei den Kindern, dass ich ihn abholen konnte. …bis 3 Uhr in der Früh.

Beim neu entdeckten Bäcker erst einmal Frühstück für Unterwegs geholt…


…und dem Göga Kleidung ins Krankenhaus gebracht. Er wurde operiert und muss noch ein bißchen bleiben.


Die Große hat daheim Päckchen entgegengenommen. Das Buch soll mir den Einstieg erleichtern, zumindest was den Workflow angeht. Da bin ich wohl noch einbißchen umständlich.

5 Minuten für nochmal Koffer packen. Die Mini wollte zur Großmutter und ich mussste auf einen Termin. Also direkt wieder ins Auto.

Bei der Großmutter entdeckt. Definitiv "Beauty is where you find it!". Hier in einer Mauerritze.

 Schnell noch ein paar Sachen eingekauft und mit der Großen zum Kaffeeklatsch zum Göga ins Krankenhaus. 6 Wochen Gips für einen Heimwerkerking, Gartenumbauer und Traktorrestaurator wird nicht leicht werden.



Sturmfreie Bude für die beiden großen Mädels im Haus. "Wollen wir uns einen Film ausleihen?" fragt die Große. Wir zappen uns durch itunes.

Ich wäre ja dafür: Bildungsfernsehen fürs große Kind. Die Ballettschule macht mit dem gleichnahmigen Titel eine Aufführung im Mai. Wer erkennt es?


Sie mag aber lieber keinen uralten nachcolorierten Film sehen.
Dann vielleicht doch was, was mit Internet zu tun hat?


Eigentlich bin ich viel zu müde und hätte gerne leichte Unterhaltung, gebe dann aber nach und wir wählen einen oskarprämierten. (Sollte ich einschlafen, so kann ich ihn notfalls ja am nächsten Morgen nochmals sehen).


Ganz ehrlich: Muss ich nicht nochmal haben. Es gibt zwar tolle Bilder aber ansonsten ist die Story, hmm. öde, vorhersehbar, nicht wirklich voller Spannung und überhaupt…
Und im Anschluß bin ich dann wirklich gleich eingeschlafen.

12von12 ist eine Mitmachaktion bei der immer am 12ten eines Monats 12 Bilder über den Tag verteilt gemacht werden. Wer sonst noch alles mitgemacht hat, sammelt Caro in ihrem Blog Draußen nur Kännchen.

11 April 2014

Meine wundervolle Welt der Mode {Buchbesprechung}

Unsere Mini ist total scharf auf Malbücher. Aber nicht irgendwelche Malbücher, es muss was mit Mode sein. Im letzten Jahr hat sie sich fast durch sämtliche Topmodel-Bücher gemalt und auch die Kindermalschule (habe ich hier schonmal vorgestellt) ist immer noch eines der Bücher, das samt Zeichenblock in die Unterwegstasche kommt.
Wenn wir einen Buchladen betreten, sind es dann auch nicht die Lesebücher, die ihr Interesse wecken, nein, es sind immer die Mal- oder Modebücher. "Meine wundervolle Welt der Mode" haben wir allerdings nicht in einem der Buchladen-Ketten hier in der Gegend gefunden, sondern bei Boesner, einem Geschäft für Künstlermaterial.
Designbuch für angehende Modedesigner / Malbuch auf Pearl's Harbor Blog

Die Mini war gleich davon angetan, vielleicht auch, weil es einen so schönen und ansprechenden Einband hat. Wir haben es damals nicht direkt gekauft, da es mit knapp 17 € "für ein Malbuch" doch eher in die gehobene Preisklasse gehört. Betrachtet man allerdings den Umfang gegenüber anderen gleichartigen Büchern, dann ist es doch schon wieder ein Schnäppchen ;-). Es ist so vielfältig und umfgangreich, da wird nicht mal eben eine Seite angekritzelt. Da heißt es Aufgaben bewältigen, Ideen sammlen und umsetzen. Die Mini hat es sich auf jeden Fall zur Taufe gewünscht (sie wurde erst mit 9 im letzten Jahr getauft) und die liebste Mama-Freundin hat diesen Wunsch gerne erfüllt und gleich noch Nr. 2 draufgelegt.

Designbuch für angehende Modedesigner / Malbuch auf Pearl's Harbor Blog

Designbuch für angehende Modedesigner / Malbuch auf Pearl's Harbor BlogUnd seitdem gibt es kein "Mal mal was" von mir mehr, das mit einem "Was soll ich denn malen?" quittiert wird. In "Meine wundervolle Welt der Mode" wird aufgezeigt, wie Kleopatra ihre Haare trug oder wie Stoffmuster zusammen passen. Es gibt nicht nur Ausmalvorlagen mit Modetrends und Desinginspirationen...

…sondern auch Anregung, Anleitung und Aufgaben.
Designbuch für angehende Modedesigner / Malbuch auf Pearl's Harbor Blog

Es gibt angefangene Modelle zum Fertigzeichnen, kleine Rätsel (Zahlenzeichnungen zum Ergänzen) oder Designaufträge, die die Kreativität anregen.

Designbuch für angehende Modedesigner / Malbuch auf Pearl's Harbor Blog

Und manchmal gibt es auch einfach nur leere Seiten, auf der der junge Künstler dann selbstständig einen Entwurf zeichnen kann, ohne dass Mami sagen muss "Jetzt mal doch mal einen Schuh!"(Das übernimmt das Buch!)
Designbuch für angehende Modedesigner / Malbuch auf Pearl's Harbor Blog

Unsere Mini beschäftigt sich sehr selbständig mit den Büchern, so dass eines davon auch immer in die Unterwegstasche muss.

(Wer jetzt auf die Idee gekommen ist, ebenfalls eines dieser Bücher zu verschenken, der sollte gleich noch eine große Packung Stifte dazulegen).

Meine wundervolle Welt der Mode* und
Meine wundervolle Welt der Mode 2*
von Nina Chakrabarti
erschienen im Knesebeck Verlag

08 April 2014

Die Dosen, der Eiffelturm und das Mädchenzimmer {Projekt Mädchenzimmer}

"Ham die denn das Zimmer immer noch nicht fertig?" hör ich so manchen laut denken. Doch ham se! Alle Wände sind gestrichen, die alten Möbel im Wohnzimmer zwischengelagert *grmml*, neue Möbel aufgebaut, an den alten die Möbelknöpfe ausgetauscht und auch ein paar Accessoires, wie Puppenmöbel und Zeitschriftensammler sind lackeriert und aufgehübscht.
Alles was aufgehängt werden soll, haben die Mini und ich bereits zurechtgestellt.

Und weil mir bei den mit Stoff bezogenen Dosen der Aludeckel dann doch ein wenig kahl und nüchtern vorkam, hab ich den auch noch ein bißchen aufgehübscht. Schließlich geht ein bißchen BLING BLING derzeit auch bei größeren jungen Damen. 
Das ist übrigens Moosgummi. Funkelt ganz toll. Das kann die Kamera so gar nicht einfangen. Weil ich leider nur zwei Farben da hatte und das gewünschte Pink im Bastelladen aus war, hat die mittlere Dose dann doch nochmal Stoff und Knöpfe bekommen. (Alles mit Leim angeklebt).

Die Mini durfte nun auch endlich den Eiffelturm an ihrem neuen Schreibtisch mit der großen Platte puzzlen. Da hat sie jetzt aber auch schon ganz oft nachgefragt, seit das Päckchen mit dem 3D-Puzzle bei uns angekommen ist.

Tula Moon Edition Puzzle vom Eiffelturm Frankreich Paris bunt

Eigentlich hatte ich nach einer Grafik, also einem Bild vom Eiffelturm zum Aufhängen gesucht. Manchmal ist es aber echt gut, dass Herr Google dann auch ein paar andere Sachen ausspuckt. In dem Fall keine Grafik, sondern ein 3D-Puzzle von Ravensburger. Das bunte Patchwork-Design der Künstlerin Tula Moon passt farblich ganz genau zum Farbkonzept des Zimmers, den verarbeiteten Stoffen und natürlich zum Motto "Rock around the world". 

Mädchen puzzlet den Eiffelturm von Ravensburger in der Tula Moon Edition
Ab 12 Jahre stand auf der Anleitung. Die Mini ist erst 10. Aber sie hat schon Erfahrung mit Puzzle-Bällen und so war auch der Eiffelturm für sie kein Promblem. Ich hab auch direkt gleich erklärt bekommen, dass da hinten ja Zahlen drauf sind und wenn man anhand des bunten Stoff-/Muster-Durcheinanders auf der Vorderseite nicht weiterkommt, dann dreht man die Puzzleteile einfach um und weiß sofort Bescheid. 

Mädchen puzzlet den Eiffelturm von Ravensburger in der Tula Moon Edition
Die Maus hat echt konzentriert daran gearbeitet (und das kommt zu meinem Leidwesen jetzt nicht wirklich oft vor, dass sie eine ganze Weile an was dran bleibt). Man könnte echt sagen, das Kind war ziemlich happy. Oder vielleicht in dem Fall besser, wie der Franzose sagt: L'enfant était très heureux.Bunte Puzzleteile im Patchwork-Look

Sie hat auch tatsächlich geschafft, den Puzzle-Eiffelturm noch bis zum Abend fertigzustellen. Lediglich an ein paar Puzzleteilen, die geknickt werden müssen, musste ich ein klein wenig nachhelfen.
Paris, Frankreich, Eiffelturm als Puzzle vorgestellt auf Pearl's Harbor Blog
Da ist sie, die Maus: Stolz und glücklich.
Der Eiffelturm als Patchwork-Kunstwerk mit bunten Stoffdetails vorgestellt auf Pearl's Harbor Blog

Der Eiffelturm soll dann künfig auf dem Aufsatz auf ihrem neuen Schreibtisch stehen. Da wo jetzt im Hintergrund noch das Bild (das noch aufgehängt werden muss) steht. Das hat sie übrigens bereits im letzten Jahr selbst gemalt und wir haben letzte Woche erst gemerkt, dass es sowohl das Motto als auch die Farben des neuen Zimmers wiederpiegelt. Deshalb hat es sich auch gleich einen neuen Rahmen verdient.

Die 3D-Puzzle von Ravensburger in der Tula Moon Edition gibt es übrigens auch noch als Big Ben* und als Schiefer Turm von Pisa*. Und ich denke, zumindest der Big Ben wird sicherlich noch auf die Wunschliste des kleinen Fräulein wandern. (Wir planen gerade eine London-Reise.)

Die gesuchten Grafiken in einem minimalistischen Stil, hab ich übrigens immer noch nicht gefunden, deshalb habe ich heute mal den Eifelturm selbst gemacht. Angefangen habe ich schon letzte Woche, aber ich musste mich erst durch das Programm arbeiten, zeichnen, verwerfen und nochmals beginnen. Ein kreativer Prozess sozusagen. Aber ich denke, so geht das jetzt, oder?
Gemalter Eiffelturm kindgerecht auf Pearl's Harbor Blog
3 kleine weiße Rahmen liegen schon da. Ich brauch also noch 2 weitere Hauptstädte, die ich da rein verbannen kann.

Und weil heute Dienstag ist, wandert mein Eifelturm auch zur Inspirationssammlung vom Creadienstag-Projekt.

Nächste Woche geht es bei mir dann - wenn nichts schief geht - mit dem fertigen Mädchenzimmer weiter, denn ich will Euch natürlich auch noch zeigen, wo die Arbeiten vom Unionknopf Bloggercontest ihren Platz finden.
Und am Freitag hab ich natürlich noch ein Buch, dass ich Euch gerne vorstellen möchte.

Bis dahin verbleibe ich mit
besten Grüßen aus der Pfalz!
(Heute mit heftigem Wind *wuahhhh*)

06 April 2014

Tadaaa….Tuschschsch…And the winner is….{Geplauder}

Die Anzahl der Teilnehmer war leider sehr überschaubar. Ich habe mir aber trotzdem die Mühe gemacht und jeden auf einen (bzw. zwei) Zettel geschrieben, alle durch die Luft geworfen und eine ordentliche Ziehung celebriert. Wie sich das so gehört, ne?! (Leider habe ich vergessen davon ein Filmchen zu drehen, aber Ihr hättet sicher eine wahre Freude daran gehabt, meine Kinder fanden es jedenfalls peinlich totaaal witzig).

Und gewonnen hat: 

Marietta (Nutzername neve.clark) 

mit dem Zettel für ihren Kommentar hier im Blog. 

Vielen Dank fürs Mitmachen, Marietta! Schick mir doch bitte Deine Postanschrift (per Mail, meine Adresse ist am Ende dieser Seite oder im Impressum), dann schick ich Dir ein Päckchen mit dem Buch, der Zeitschrift und den Bändern. 


Bei allen anderen möchte ich mich auch fürs Kommentieren und Mitmachen bedanken. Marietta hat jetzt ein Schnittmuster für ein Wäscheklammernkleidchen im Buch Mollie Makes Vögel. 
Allen anderen, die sich an der Verlosung beteiligt haben,  möchte ich gerne ebenfalls ein Schnittmuster schenken, nämlich mein eigenes. Wer also gerne ein Schnittmuster für ein Klammerkleidchen (das man natürlich auch zur Aufbewahrung von allem Möglichen nehmen kann) haben möchte, der schicke mir bitte ebenfalls eine Mail und bekommt dann das Ebook mit Schnittmuster und Anleitung auf elektronischem Wege zugesandt.
Morgen ist das tolle Wochenende schon wieder vorbei. Hier ist die Woche dann aber kurz, denn ab Freitag haben nicht nur die Kinder Osterferien.
Euch schicke ich derweil schöne Grüße aus der Pfalz!
(heute mit total herlichem Sonnenwetter und verkaufsoffenem Sonntag im Nachbarstädtchen)

04 April 2014

Quilten - Schritt für Schritt {Buchbesprechung}

Ich nähe einen Quilt. Meinen alleraller ersten. Eigentlich bin ich nicht die Patchworkerin oder Quilterin (wobei ich den Unterschied noch gar nicht so lange kenne). Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich die Arbeiten bei anderen immer bewundert. Für mich ist das aber nichts. Zu viele kleine Teile, sehr akurate Arbeit, viel Handarbeit und dauert entsprechend lange. Außerdem passt ein Quilt so gar nicht zu meinem Stil. Dachte ich jedenfalls bis jetzt.

Auf jeden Fall haben mir zumindest Quiltdecken schon immer gefallen und als Uli vom Blog Das Königskind auf Instagram verkündete, sie mache einen 365-Tage-Quilt, also jeden Tag ein kleines Stück bis das Jahr zu Ende ist, da dachte ich (und ein paar Hundert andere auch) da mache ich doch mit. (Hier könnt Ihr mal den Anfang und meine Planung sehen).

Und was mach ich, wenn ich eigentlich keine Ahnung von was habe, es aber richtig machen will?
Ich lese nach. Klar, es gibt zich Anleitungen im Netz. Ich mag aber immer noch blättern und mir nicht jedes Eckchen irgendwo zusammensuchen. Ich kauf mir also ein Buch (hab ich schonmal erwähnt, dass ich Bücher liebe?!)

Quilten - Schritt für Schritt  von Maggi Gorden aus dem Verlag Dorling Kindersley


Ich muss gestehen, ich habe ein Fabel für diese Reihe von Büchern, seit ich vor 2 Jahren mit meiner Tochter nach einem Anfängerbuch fürs Nähen gesucht habe und wir uns dabei durch einen ganzen Stapel Bücher kämpften mussten. Es war gar nicht so einfach eines zu finden, das nicht nur kleine Mädchenprojekte zum Nachhähen beinhaltet (von den Büchern gibt es einige), sondern auch Grundwissen einfach und gut vermittelt, damit dadurch Erfolgsergebnisse entstehen, die Lust aufs Weitermachen (extrem wichtig gerade bei Kindern!) macht.
Mit der Buchreihe Schritt für Schritt ist das Dorling Kindersley gelungen. Gibt es außer fürs Nähen auch noch fürs Häkeln * , das stell ich demnächst auch vor. Außerdem gibt es die Bücher noch fürs Sticken und fürs Stricken, die habe ich aber leider noch nicht.

Wie gesagt, ich bin weder Patcher noch Quilter, so war mir wichtig, die Techniken von Anfang an zu erlernen. Das Buch fängt dann auch mit den grundlegenden Notwendigkeiten wie Nähutensilien, Erklärungen zu den Nadeln über Nähmaschinen nebst den verschiedenen Nähfüßchen dazu, Garnen, Meß-, Markier- und Schneidewerkzeugen an, geht dann über Stoffe und Wattierung bis hin zum Bügeln.
Eigentlich perfekt für Jemanden, der so gar keine Ahnung hat und sich vielleicht mit dem Gedanken trägt, mit dem Nähen, Patchen oder Quilten zu beginnen. Für Fortgeschrittene auf jeden Fall eine tolles Nachschlagewerk. Und ganz ehrlich, ich näh ja schon seit über 12 Jahren, aber einen Falzmarkierer hatte ich bisher nicht und wusste auch gar nicht, dass es ihn gibt. Jetzt bin ich schlauer ;-).

Für meinen Quilt wollte ich eigentlich wissen, wie setze ich die einzelnen Quadrate zusammen, was mach ich mit der Nahtzugabe, aus welchen Lagen besteht der Quilt und wie verbinde ich diese am Besten. Und was mache ich, wenn ich für die Rückseite keinen Stoff bekomme, der die Breite meiner geplanten Decke hat? Diese Fragen wurden mir alle beantwortet und viele mehr, die ich eigentlich gar nicht hatte, jetzt aber froh bin, dass ich durchs Lesen darauf aufmerksam geworden bin.
Es gibt beim Quilten nämlich sehr viele Möglichkeiten der Gestaltung. Im Kapitel "Kapitel Gestaltungsprinzipien und Grundtechnik"wird sogar Farblehre behandelt. Ein nicht zu vernachlässigender Ansatz, damit der Quilt am Ende auch harmonisch ist.
Wie wird der Rollschneider benutzt, wie werden Streifen zusammengesetzt und wie kommt das Runde in das Eckige ;-)? Mit welchem Stich macht man das und wie geht der überhaupt? Das sind nur ein paar der Fragen, die ausgiebig in Text und vor allem guten Bildern erklärt werden.
Und hey?! Wer schon immer wissen wollte, wie man dieses moderne Chevron-Muster auf eine Decke zaubert, im Buch wird das erklärt.

Es gibt eine "Galerie der Blöcke" mit vielen Mustervorgaben und auch Applikationen werden erklärt.
Egal, ob man mit der Maschine oder per Hand arbeiten möchte, die verschiedenen Vorgehensweisen (ja, da gibt es Unterschiede!) werden in Quilten - Schritt für Schritt aufgezeigt.

Ich habe nun übrigens meinen ersten Ansatz über den Haufen geworfen und aus dem bereits zusammengefügten Block wird ein Kissen. An die Decke mach ich mich nun neu. Mit ganz neuen Erkenntnissen.

Quilten - Schritt für Schritt
von Maggi Gorden
Erschienen bei Dorling Kindersley

Bei Amazon kann man auch einen Blick ins Buch werfen:
Quilten Schritt für Schritt: Techniken für Einsteiger und viele Ideen für Muster und Applikationen *


01 April 2014

Aus dem Leim gegangen... {DIY - Recycling - Projekt Mädchenzimmer}

…oder "Kleben statt nähen"

Dieses Mal: Ich pimpe die öden Zeitschriftensammler von IKEA

"Mama, der ist kaputt, den kann der Papa auch verbrennen" rief die Mini beim Ausräumen des Mädchenzimmers. 
Wer kennt das nicht: Holz, dünn, verzahnt - aber aus dem Leim gegangen.


Das schmeißt man doch nicht weg, da geht doch noch was.
Ganz klar. Mit Mamas derzeitiger Allzweckwaffe, dem Holzleim, kann man sowieso so gut wie alles reparieren und Holz natürlich auch.


Und weil wir gerade beim Kinderzimmer aufpimpen sind, bekommt der Stehsammler (und noch ein paar andere Sachen) gleich ein bißchen Farbe. Im ersten Fall Strühfarbe nur von Innen und am Guckloch.

Das trocknet recht fix, so dass eigentlich fast gleich weitergemacht werden kann. Da gibt es nämlich noch ein paar Reste der neuen Tapete und der Papa musste auch den resstlichen Tapetenkleister aufheben, denn Mutti hat da so eine Idee...

Der Stehsammler bekommt ein gestreiftes Kleid. Ich habe den Stehsammler feucht abgewischt, da sich dann die Fasern des Holz stellen und die Oberläche noch rauher wird. Das habe ich dann kurz mit Sandpapier abgeschliffen. Stehsammler gut mit Kleister einpinseln. Und wenn ich sage "gut", dann mein ich wirlich "sehr gut". Das Holz dieser Sorte Stehsammler schluckt den Leim wie nix. Also Tapete großzügig zuschneiden und ebenfalls einkleistern. Alles gut andrücken. Sollten sich Blasen bilden unter denen Leim ist, dann macht das nichts, die verschwinden nach dem Trocknen. Bilden sich Blasen, weil darunter kein Leim ist, dann ist das Schlecht, denn diese Blasen sind später auch noch da. Also sollte das passieren, lieber gleich nachbessern.
….wie es mit dem tapezierten Stehsammler weiter geht, seht Ihr weiter unten.

Erst bekommen Stehsammler 2, 3 und 4 einen Anstrich bzw. eine Sprühdusche. (Was eben gerade im Haus ist). Ich bevorzuge Acrylfarbe. Die trocknet schnell und man kann zügig weiter arbeiten.
Stehsammler feucht auswischen und trocknen lassen, damit sich die Fasern stellen. Diese dann mit Sandpapier entfernen (grobe Körnung).

Will man eine Deckende Farbe und dass die rohe Holzmaserung verschwindent, reicht ein Anstrich nicht. Den Farbauftrag immer in Richtung der Holzmaserung vornehmen. Darauf nicht zu viel Farbe nehmen, auch wenn es anfangs nicht deckt und Pinselstriche zu sehen sind. Ansonsten gibt es nämlich Nasen wie diese hier (extra für Euch absichtlich gestrichen)

Aber keine Panik. Das kann man mit Schleifpapier natürlich beheben. Nach dem ersten Anstrich ist die Oberfläche immer noch sehr uneben und muss sowieso nochmals geschliffen werden.

Dabei entsteht dann Feinstaub...

… der mit einem feuchten Schwämmchen entfernt wird. Alles wieder trocknen lassen und Anstrich bis zur gewünschten Deckung wiederholen.

Oder grundierten Stehsammler mit Stoff beziehen (dafür dann auch die weiße Grundierung).
Ich bleib hier aber im Farbschema fürs Projekt Mädchenzimmer und pimpe auch nur die Front. Dazu grob ein Stück Stoff zuschneiden. Zum Kleben habe ich Sprühkleber permanent genommen (im Freien sprühen). Stoff gut festdrücken.

Überstand mit dem Cuttermesser oder wie hier mit dem Rollschneider entfernen.

Auf den Rand wieder Holzleim auftragen. Das wäre nun auch hilfreich um ein Ausfranzen des Stoffes zu verhindern. Der Leim trocknet durchsichtig auf und ist dann nicht mehr zu sehen.

Hier wurde allerdings noch ein bißchen weiter verziert. Die Knöpfe und die Herzen sind ebenfalls aufgeklebt (auf dem Bild sieht man, dass der Kleber noch nicht trocken ist). Damit die Knöpfe nicht wegrutschen, den Holzleim ein bißchen antrocknen lassen und erst dann fest andrücken.

Und nun zieren sie (noch unbefüllt) das neue Regal in einer Nische des Mädchenzimmers.


Und wer bis hierhin durchgehalten hat, der mag vielleicht auch noch ein Kreativbuch gewinnen?
Dann schaut mal im letzten Post nach.

Mein Recyclingpost wandert jetzt noch zur Recyclingqueen Nina und natürlich zum Creadienstag.

…ach vor lauter Freude über die neuen Stehsammler fast vergessen…
natürlich sende ich auch heute (wenn auch sehr späte)
aber herzlich liebe Grüße aus der Pfalz!
(Heute war es wunderschön und jetzt ist trotz Sommerzeit stockdunkel… zumindest draußen, innen brennen die Lampen und der Mac und machen hell und behaglich)

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