31 Juli 2014

2 Stunden wunderbares Hamburg - Roadtrip Teil II {unterwegs}

Ich schätze mit dem Satz "Haben Sie heute Abend noch ein Doppelzimmer frei" habe ich etliche Hotelrezeptionisten am Samstag nach 20 Uhr reichlich belustig. Schien anfangs keine gute Idee ohne Reservierung zu später Stunde noch nach einem Zimmer zu suchen. Letztendlich wurden wir aber in Quickborn im Hotel Quickborn, rund 20 km von Hamburg entfernt, fündig. Und das war gar nicht schlecht. Zwar in einem Gewerbegebiet gelegen, aber die Zimmer waren echt schön und sauber (inkl. free W-Lan ;-)). 
Die gute Dame aus dem Navi leitete uns dann quer durch Hamburg, vorbei am Hotel Atlantic und entlang der Alster hin (da entstand dann das Sonnenuntergangsbild von gestern).
So schön! Ich musste am Sonntag dann auch gar nicht lange betteln um den Göga von einem kurzen Stopp für ein paar Fotos am Alster-Ufer zu überzeugen. Also morgens direkt nach dem Frühstück anstatt Richtung Heimat noch einmal schnell nach ...

In der Nähe vom Hotel Atlantic haben wir auch direkt einen Parkplatz gefunden und sind dann die Uferpromenade entlanggeschlendert.

Blick auf den Messeturm und das Hotel Radisson



Zu schön, der Blick über die Außenalster und die vielen kleinen Segelbote an den Anlegestellen bzw. den Club-Anlegern.

Natürlich auch ganz was für den Göga. Fährt da doch tatsächlich ein altes Dampfschiff!

Wir sind dann weitergelaufen, haben die Kennedybrücke gequert um von der Lombardsbrücke einen wunderbaren Blick auf die Binnenalster mit dem Jungfernstieg zu bekommen.


Und wenn wir jetzt ja schon da sind, dann ist es bis zur Stadtmitte mit dem Rathausplatz und den Kanälen auch nicht mehr weit.





Am Jungfernstieg laden Ausflugsschiffe zur Fahr auf der Alster ein. Bei dem historischen Dampfschiff kauft man die Tickets dafür aber nicht am Schalter, sondern direkt im Boot. (Was für ein Glück). Kein Schlange stehen, nicht auf das gebuchte Schiff warten. Einfach einsteigen, eine nette Crew mit reichlich Informationen und Anekdötchen genießen und sich dabei einen Snack oder ein Getränk gönnen. Herrlich! So fühlt sich Urlaub an. Und weil es nun auf weitere 45 Minuten ja nicht mehr ankamm, haben wir so Hamburg von der Alster aus kennengelernt. So schööön!


Fahrt mit einem historischen Dampfschiff auf der Alster Hamburg 


Historisches Dampfschiff auf der Alster
Der Maschinist des Verein Alsterdamfpschiffahrt e. V.

Herrliche Fahrt auf der Alster mit einem historischen Dampfschiff


Roadtripp Pearl's Harbor Blog - Hamburg meine Perle
Ein Alsterwasser konnten wir leider nicht genießen, schließlich hatten wir noch einige hundert Kilometer Autofahrt vor uns. Aber wir haben dann mit einem Hamburger Wachmacher angestoßen und uns vorgenommen, bald mal wieder zu kommen - mehr als ein paar Stunden.


30 Juli 2014

1357 km in 2 Tagen - Roadtrip Teil 1 {unterwegs}

Vielleicht muss man verrückt sein, veilleicht hat MANN aber auch nur Spaß dran und FRAU freut sich einfach mit und lässt MANN seinen Spaß ;-).
Deshalb hab ich auch einfach nur gesagt "kauf das Ding" als er mir erzählt hat, dass es in Norddeutschland einen Original-Überrollbügel für seinen Traktor gibt, der Verkäufer ihn aber nicht verschicken möchte. 
(Wer das noch nicht mitbekommen hat: Der Göga hat sich im letzten Jahr einen uralten kleinen Traktor gekauft, der zwar fährt, aber in einem superschlechten Zustand war. Und während ich mich im Nähzimmer oder auf Messen rumtreibe, schraubt und poliert er im Hof. Nächste Woche hat er einen TÜV-Termin und wenn alles glatt geht, dann darf er auch bald mit Nummernschild schneller als 6 km/h auf der Straße fahren) #Männerspielzeug

Und weil mein lieber Göga immer hinter mir steht, mir den Rücken stärkt und mich auch schon mal mehrere hundert Kilometer auf eine Handarbeitsmesse fährt, habe ich mich am Samstag mit ihm ins Auto gesetzt um einmal quer durchs Land in den Norden zu fahren um drei rostige Stück Eisen zu holen.

Und das war so schön! Endlich mal wieder schön geplaudert, ohne dass Mini-me reinquatscht oder es besser weiß (oder was wissen will, was sie eigentlich nichts angeht). Denn die Lütten mussten zuhause bzw. bei der Oma bleiben.

Eckdaten:

Start: 7.00 Uhr samstags morgens 
gefahrene Kilometer: 1357 in 2 Tagen
besuchte Orte: 3 und die Füße im Meer gewaschen
gefunden: die besten Raststätten entlang der A7
Ende: 20.47 Uhr sonntag abends


Trotz Ferienbeginn in Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen konnten wir ganz angenehm fahren. Ein paar kleine Bausellen verlangsamten den Weg.
Erste Rast haben wir bei Kirchheim an der A7 gemacht. Sehr sehr zu empfehlen. Wir waren nicht an der Autobahnraststätte sondern in einem kleinen Gewerbegebiet mit McDonald (Toiletten!), Tankstelle und einem wunderschönen REWE (inkl. frischem Salat und belegten Sandwiches) mit nettem Cafe. Da haben wir uns gestärkt und der Göga konnte noch die Dampfwalze (oben) bestaunen. (Außerdem Outlet von Puma und Trigema. Notiz an mich selbst: beim nächsten Mal einplanen!)

Die zweite Rast - ohje Kalorienfalle - haben wir an der Ausfahrt Schwarmstedt gemacht. (Wieder keine Raststätte!). Unbedingt da abfahren. Das Café Vatter ist eine Sünde wert. Daneben gibt es für die Lütten einen McDonald und gegenüber einen Track-Stop mit Bedienrestaurant. Dauert vielleicht ein bißchen länger, als die Selbstbedienungstheken in den Autobahnraststätten, dafür ist es streßfreier und das Essen liegt nicht stundenlang vitaminneutral in irgendwelchen Warmhaltebehältern.

Am Zielort gab es noch einen Bruder zu unserem Güldner zu bewundern und ein bißchen Fachsimpelei und Austausch der Herren...


…um dann noch 20 km bis zum Timmendorfer Strand zu fahren.

Boha, was war ich lange nicht mehr am Meer. Alleine dafür hat sich die Fahrt gelohnt.

Wochenende am Meer, Timmendorfer Strand mit Strandkorb und Motorboot

Nackte Füße im Wasser - Handyfoto

Nasser Sand mit Muscheln. Pearl's Harbor Blog - unterwegs Roadtripp

Tschüß Strandkorb! Wir kommen ganz bestimmt mal wieder. Dann aber nicht nur für eine Stunde!

Timmendorfer Strand, Strandkorb und sanfte Wellen in der Abenddämmerung

Zum Abendessen haben wir uns dann auf die Terrasse des Café Wichtig in Timmendorf gesetzt. Das hat sich angefühlt wie Urlaub. Die Luft hat wie Urlaub gerochen und das Essen hat wie Urlaub geschmeckt. Und entspannt waren wir, das hätte auch ein Urlaub nicht besser hinbekommen.

Papa Asata mit Salat und Hänchenbruststreifen. Lecker leichtes Essen am Abend

Leider konnten wir nicht auch noch auf das Feuerwehrfest, denn wir hatten kein Hotelzimmer und ganz Timmendorf war ausgebucht. Also mussten wir weiter fahren. Und während der Göga das Auto sicher in den Sonnenuntergang gesteuert hat, habe ich auf dem Beifahrersitz ein Hotel nach dem nächsten ergoogled und angerufen. Bis wir dann nach einer abendlichen Fahrt durch Hamburg totmüde ins Bett gefallen sind. Aber davon erzähl ich Euch dann in einer anderen Geschichte ….

Hamburg meine Perle: Roadtrpp von Pearl's Harbor



25 Juli 2014

Crossboule selbst nähen

Ein fröhliches "Hallo" in die Runde.
Heute beginnen in Rheinland-Pfalz die Ferien. Das ist hier die Zeit, die noch weniger im heimischen Nähzimmer oder am Computer gewerkelt werden kann, weil die eh knappe Freizeit kmpl. durch die Lütten in Anspruch genommen wird (keine Mama-Auszeit während die Kids in der Schule sind *grmml*).
Da heißt es ganz oft "Mama spielst du mit mir"… und das mach ich dann auch.
Ein Spiel, das ich ganz gerne mag, weil man es so gut wie überall spielen kann, ist Crossboule. Kennt Ihr oder? Habe ich letztes Jahr schon einmal vorgestellt. Geht im Freien oder auch in der Wohnung bei Regen und man ist nicht, wie beim Boule oder Petanque auf eine freie gerade Fläche angewiesen, sondern kann das locker zwischen den Dünen im Sand oder querfeldein spielen.



Das Schnittmuster für so eine Crossboule "Kugel" könnt Ihr bei meiner Anleitung zum Dosenwerfspiel sehen und natürlich auch kostenlos mitnehmen. Die Bälle sind nämlich so ziemlich gleich. Für das Crossboule braucht man einfach pro Person drei davon und noch ein kleineres als "Schweinchen", der Zielkugel. Dann kann man sich mit relativ wenig Mitteln ein Crossboulespiel nachbauen. (Für den privaten Gebrauch. Bei solchen Sachen muss man ja immer darauf achten, ob es nicht irgendwelche Eintragungen und Geschmacksmuster gibt).

24 Juli 2014

Neues Shirt für Mutter und Tochter {Genähtes}

Es gibt was Neues im Kleiderschrank von Mutter und Tochter und da dürfen sich alle Nähbegeisterten drauf freuen, denn Alexandra von Lalexi.de hat einen tollen Schnitt konstruiert und ein Ebook geschrieben, das ab 31. Juli bei Farbenmix erhältlich ist.

Ich bin ehrlich: Ich bin eigentlich kein Probenähfanantiker. Ich warte normalerweise lieber bis was fertig ist, Fehler ausgemerzt und das Teilchen etabliert ist. Dann zahle ich gerne den Preis für ein Schnittmuster. Denn Probenähen bedeutet nicht, mal eben ein kostenloses Schnittmuster abgreifen. (Ich schreib das jetzt mal, weil ich immer wieder lese, dass sich manche beschweren, wenn einige probenähen und andere nicht). Probenähen bedeutet Arbeit und Zeit investieren und im schlimmsten Fall auch Geld, wenn man ein nicht ausgereiftes Teilchen für die Tonne produziert.
Deshalb mache ich sowas nur, wenn ich jemand total gerne mag oder mich bereits der Entwurf fasziniert. Beides traf hier zu. Als Alex die Bleistiftzeichnung zeigte und fragt, ob ich es zur Probe nähen würde, war ich gleich begeistert.
"Wenn sie das schafft, das als Schnittmuster umzusetzen, dann ist das genau mein Ding!" dachte ich mir. Und sie hat es geschafft!


Der Schnitt ist eigentlich recht einfach, denn er besteht nur aus 2 Teilen. Das Rückenteil ist etwas länger. Das mag ich sehr. Es kaschiert und obwohl ich eigentlich kein Legginsträger bin, sehen sogar Leggins gut darunter aus. 


Das Shirt fällt sehr lässig, hat aber eine Silhouette, ist also nicht kerzengerade geschnitten. Das schmeichelt der Figur.
Ich habe mich hier für einen ganz weich fallenden Viskosejersey entschieden und den Schnitt in Größe 42 genäht. Ich mag das, wenn es weit fällt und nicht wie Preßwurst aussieht, denn ja, ich habe da so meine Problemzonen. Vermutlich hätte ich aber auch in eine kleinere Größe gepasst.
Im Ebook ist dann auch für die Mini-me noch ein Schnitt enthalten und so gehen Mama und Tochter mal gemeinsam als Modell aufs Foto. Und auch das ist ein Zugeständnis an den tollen Schnitt und die Designerin, denn normalerweise mag ich nicht auf Fotos und stehe lieber hinter der Kamera. (Deshalb wird es so eine Bilderstrecke von mir wohl auch niemals wieder geben!)


Aber das Shooting hat echt total Spaß gemacht. 
Fotografiert hat übrigens die große Tochter, die genau wie ich, nie selbst gerne auf Bilder möchte.
Hinter der Kamera macht sie sich allerdings total gut und ich kann gar nicht sagen, wie oft wir diesen Weg hoch und runterlaufen mussten, bis Frau Fotografin zufrieden war.


Das Shirt heißt übrigens REBEKAH und die kleine Version Becky. Das bleibt sicher nicht die einzige Version. Das näh ich ganz sicher noch ein paar Mal. Danke Alexandra für diesen tollen Schnitt!

REBEKAH und Becky gibt es als Mutter-/Tochterschnitt als Ebook in dem auch noch ein Puppenschnitt enthalten ist ab 31. Juli bei Farbenmix.

Und wir Rumsen heute mal wieder.

22 Juli 2014

Jumpsuit im Geometric Fever {DIY - Nähen}

Hach, ich freu mich. Mit meinem Kind natürlich. Schon ewig wünscht sie sich so einen "Hosenanzug", einen kurzen Jumpsuit. Aber alles was es zu kaufen gab, war schlichtweg entweder was für Kleinkinder oder viel viel viel zu weit. Deshalb habe ich ein Schnittmuster für einen Jumpsuit gekauft und einfach selbstgenäht. Einzigartig sozusagen.
Und so hat Mama den Kinderwunsch erfüllt und morgen darf sie ihn dann auch ausführen (ich muss gleich noch den Saum umnähen)


Schnitt: Sina von Frau Liebstes in Größe 134 (passt perfekt ohne Änderungen). Die Träger habe ich auf Wunsch der jungen Dame hinten überkreuz angenäht. Sie wollte keine Druckknöpfe.
Stoff: Geometric Fever in Purple aus der ersten eigenen Stoffproduktion von Snaply Nähkram, Design Pattydoo

Heute ist übrigens Creadienstag!


19 Juli 2014

Ich bin nicht im Urlaub…ich habe zu tun

Hier ist es ungewöhnlich still. Aber nur hier, nicht im richtigen Leben. Da ist wie immer ganz schön viel los. Ab und zu muss ich nämlich auch ein bißchen Geld verdienen und dann muss der Blog zurückstecken. Zwischendurch versuche ich aber immer zu werkeln und genäht habe ich auch, aber *psssst* noch darf ich es nicht zeigen. Aber bald. Und dann gibt es richtig viel Augenfutter, denn es ist eine Mutter-/Tocher-Kombi und ich habe mich dafür sogar ablichten lassen. Mag ich ja gar nicht. Aber die Fotografin war ganz prima, auch wenn sie meinte, dass es in diesem Leben wohl nichts mehr wird mit einer Modelkarriere. (Was man sich vom hauseigenen Teenager immer so alles sagen lassen muss *zezeze*).

Dieses Wochenende habe ich *frei*. Der Göga ist mit den Kindern beim Zelten und ich habe Eßzimmer und Küche assimiliert um endlich mal ein lange schon geplantes Objekt zu verwirklichen. Leider ist aber die To-Do-Liste höchstwahrscheinlich um einiges länger als die Zeit, die ich habe. 
Noch dazu ist bei meiner Nähma das Nählicht kaputt gegangen und das ist echt übel. Frau wird halt älter und das fehlt. Aber ich habe mir mal die Maschine der Großen geholt und hoffe, dass ich damit zurecht komme. 

Wollt Ihr mal luschern?
Stoff vom Stoffmarkt mit Nähmaschienen, Schuhen und Mode, Kunstleder
Hoffentlich wird das was. Ich will nämlich ganz nach meinen Vorstellungen nähen und kein fertiges Schnittmuster benutzen. Es soll funktionell werden. Und wie hat eine Freundin gesagt: "Ich will das so nehmen, und so, und so. Verstehst Du, was ich meine?" Ähm ja. Eine Tasche 1000 - Möglichkeiten, klein soll sie sein aber 2 Zimmer/Küche/Bad beherbergen. Ich habe jetzt schon ewig gebraucht, Schnallen und Schieber ins Gurtband zu fädeln (und zwischendurch wieder raus und wieder rein und noch eine Schnalle und noch einen Ring etc.). Aber wenn es wird…dann...

Und dank Snaply Nähkram kann ich bei der Stoffauswahl aus dem Vollen schöpfen. Kinders Ihr kennt das: Da gibt es auf Facebook ein Gewinnspiel, man macht mit und würde nicht im Traum daran denken, dass einem die Glücksfee holt ist. Oder? Frau kommentiert aber trotzdem (und landet dadurch im Lostopf), weil der Gewinn so schön ist. Und was passiert? Da hätte mich am Mittwoch doch fast der Schlag getroffen. Ich habe gewonnen!
Und am Donnerstag hat mir der Postbote direkt ein Paket geliefert mit 23 verschiedenen Meterstücken wunderschönster Baumwollpopeline mit grafischem Muster das von Paddydoo entworfen und von Snaply exklusiv vertrieben wird. Ich Glückspilz *einmalumdenEßtischhüpf*. Die Stöffchen sind bereits gewaschen und *manno* warum ist das Wochenende nur so kurz. Ich habe da noch so viele Ideen. Hoffentlich schaffe ich das, wenigstens ein paar davon noch umzusetzen bevor die Bande wieder kommt.

Könnt Ihr auch mal schnell noch schaun: Foto mit dem Handy über Instagram. Im Moment warten die Stoffe auf das Bügeleisen. Die Stoffe heißen übrigens Geometric Fever und sie gibt es in vier verschiedenen Farbkombis, die Linien green, purple, blue und orange.

Geometric Fever von Paddydoo in den Farben grün, purple, blue and orange

So, jetzt aber ganz schnell wieder weg vom Rechner, sonst wird das ja nix. Zeichenblog geschnappt, Taschenentwurf gezeichnet und los…
Und was macht Ihr so bei dem schönen Wetter?

Liebe Grüße aus der Pfalz!
Susanne

08 Juli 2014

Anleitung für ein kleines Täschlein mit Schlüsselring {DIY / Nähen}

Als ich im Mai zum Creadientag #123 hier meine kleinen Mäppchen für Geschenkgutscheine gezeigt habe, hat Vanessa darum gebeten, doch mal zu erklären, wie man denn als Anfänger so ein Mäppchen näht. Die Gutscheinmäppchen vom Mai sind mit einem In-the-Hoop-Stickmuster vom Stickbär entstanden und ich mag sie sehr sehr gerne. (Tatjana hat auch gerade eine neue Serie davon rausgebracht und für Stickmaschinenbesitzer ist das nur zu empfehlen, da es so einfach und so genial sauber zu machen geht). Aber natürlich kann man auch ohne Stickmaschine kleine Täschlein nähen.
Ich habe mir mal Gedanken gemacht, wie ich vorgehen würde und Schritt für Schritt für Euch mitgeknipst. (Bitte nicht so auf die Nähte achten. An meiner Nähma ist das Licht seit gestern kaputt und ich habe nicht gleich gemerkt, dass die Fadenspannung nicht stimmt).

Das Schnittmuster für das kleine Täschlein könnt Ihr Euch for free downloaden.

Ich bin ja ein bißchen faul und deshalb hab ich mir den Schnitt entsprechend gebastelt, dass ich die Nahtzugabe nicht anzeichnen muss. Für Euch gibt es im o. g. Download in meiner Dropbox eine Version ohne Nahtzugabe, dann könnt Ihr Euch die NZ anzeichnen wie Ihr mögt. Auf der dritten Seite gibt es noch eine Grafik in der 0,75 cm NZ inkludiert sind. Ich habe einfach alle Teile ausgeschnitten und als Schablone verwendet.

Für ein kleines Täschlein braucht man
- Stoff für dei Außenseite 2 x Schnittmuster zuschneiden
- Stoff für die Tasche/Innen 1 x zuschneiden
- aufbügelbare Vlieseline H 640 Zuschnitt 1 x lt. Schnittmuster als Einlage für Innen
  1 x als Einlage lt. Schnittmuster für Außen

Es passen mehrere Gutscheinkarten, Geldkarten oder Kundenkarten in die Tasche und sie ist auch gut für den Notgroschen oder den Autoschlüssel.


Das Innenschnitteil in der Mitte falten und umbügeln. (Auf Seite 3 mit dem Schnittmuster inkl. Nahtzugabe ist noch ein Fehler, das Rechteck ist das Innenschnittmuster und nicht für Außen)


Die Vlieseline aufbügeln. Die Nahtzugabe muss freibleiben.

Auf ein Außenteil die vorgesehene Vlieseline aufbügeln.

Dann hat man drei Teile, die nun wie ein Sandwich zusammengesetzt werden müssen.

Zuerst das Außenteil ohne Verstärkung. Die rechte Stoffseite zeigt nach oben. Darauf kommt das gefaltete Innenteil. Der offene Rand unten schließt mit dem geraden Rand des Außenteils ab.

Darauf kommt das Außenteil mit der Vlieseline. Rechte Stoffseite nach unten. Die linke Stoffseite mit der Vlieseline ist oben. Hier muss dann auf der rechten Seite noch das Webband zwischengesteckt werden, wenn ein Schlüsselring befestigt werden soll.

Am Rand der Vlieseline (Nahtline) entlangsteppen. Die gerade Seite unten bleibt offen.

An den Rundungen mit einer spitzen Schere V-förmig einkerben, damit sich die Kante nach dem Wenden schöner legen kann.

Wenden. Unten ist noch alles offen. Die Innentasche ist bis hier nur an der Seite festgenäht.

Offener Rand schließen und versäubern. (Fäden abschneiden, sofern man keine OVI benutzt). Ecken abschneiden und nochmals wenden. Dann liegt die Nahtstelle in der Tasche und ist von Außen nicht mehr zu sehen.

Kampsnaps oder Knöpfe anbringen und Schlüsselring befestigen. Und TADAAA… schon hat man ein Täschlein ganz ohne Stickmaschine. Ich habe hier den Rand nach dem ersten Wenden knappkanting abgesteppt.

Den Link zum Download des Schnittmusters für das kleine Täschlein findet Ihr am Anfang der Anleitung. Ich habe ihn noch ein bißchen modifiziert, damit man mehrere Geldkarten, Gutscheinkarten oder Kundenkarten darin aufbewahren kann. Das Schnittmuster ist noch nicht probegenäht und für Fehler kann ich keine Haftung übernehmen. Ansonsten wünsch ich Euch viel Spaß beim Nachnähen!

Schnittmuster und Anleitung für ein Minitäschlein - Freebie - kostenlose Anleitung - kostenloses Schnittmuster

02 Juli 2014

Mittwochs mag ich … gerne mal ganz groß DANKE! sagen

Mittwochs fragt Foilein Pfau immer "Und was mögt Ihr am heutigen Mittwoch so". Noch eine Linkparty und mittwochs habe ich einfach keine Zeit zum Bloggen, habe ich bisher immer gedacht. Leider kann frau ja nicht überall mitmischen. Aber heute, heute ist es mir ein Bedürfnis. Denn heute mag ich einfach mal     DANKE    sagen!

Heute Morgen bin ich aufgewacht, habe mir im Handy meine Nachrichten angesehen und bin zum Raumwunder-Voting bei Stylefruits gesurft. Und was sehe ich da: Unser Schrank ist über Nacht auf den 2. Platz gestiegen *kreisch*. Und das Erste was ich echt gedacht habe war: Was habe ich doch für tolle Freunde, die da für mich gevotet haben. Erst bin ich 6 Tage zu spät ins Rennen gegangen und dachte schon, das hol ich nie wieder auf. Dann war ich am Freitag plötzlich gemeinsam mit noch einer Teilnehmerin auf Platz 3, dann wieder Platz 4, dann wieder Platz 3 mit weitem Abstand zu den beiden Führenden und nun diese Überraschung! *doppelkreisch* (Wer die Geschichte noch nicht kennt, kann sich HIER nochmals unser selbstgebautes Raumwunder und die Aktion bei Stylefruits ansehen).

Ich habe in den letzten Tagen soviel positiven Zuspruch bekommen, sei es, weil der selbstgebaute Dachschrägenschrank so toll ankam oder weil Freunde, Leser und wildfremde Menschen ihn nun mit ihrer Stimme auf den zweiten Platz geschoben haben. Und ganz viele dieser netten Menschen habe ich virtuell kennengelernt. Einige habe ich noch nie persönlich getroffen aber am Telefon schon gehört, mit manchen nur schriftlich verkehrt und ein paar treffe ich sogar öfter persönlich und sie sind weit mehr geworden als schlichte Internetbekanntschaften.
(Natürlich danke ich auch meinen Freunden aus dem Leben 1.0 - Mädels Ihr seid toll ! Wobei die meisten das hier gar nicht lesen werden)

Auf jeden Fall, war das Aufstehen heute morgen doch um einiges leichter als sonst. Und deshalb nochmals DANKE an alle mit denen man sich auch unbekannterweise mal austauscht, an alle, die mit ihren Beirägen im Net, sei es im Blog, bei FB oder diversen Foren Anregungen und Hilfestellungen geben oder mit der Veröffenlichung ihrer kreativen Arbeiten Inspiriation liefern. Und natürlich bei allen, die mir in den Jahren seit ich mich im Internet rumtreibe zu echten Freunden geworden sind!



Die Postkarte habe ich in meine Dropbox hochgeladen und wer mag, kann sie sich dort downloaden und natürlich auch verwenden. Bild aus der Dropbox Downloaden.
Ihr könnt es ausdrucken (bis DIN A 4 möglich) und weiterreichen um selbst jemanden zu danken, an Eure Pinwand hängen oder auch Euren DAWANDA oder Etsy-Verkäufen beilegen, wenn Ihr mögt. (Einzig verkaufen dürft Ihr die Datei nicht!)

Eine zweite Karte mit Luftballons als Dankeskärtchen könnt Ihr Euch ebenfalls als Freebie holen und für wen es ein guter Tag werden könnte um glücklich gemacht zu werden, der darf sich hier auch noch ein Freeprintable downloaden.

Und wer bis hierher durchgehalten hat und jetzt noch Lust hast hat, mich bei Raumwunder-Voting zu unterstützen, der darf das natürlich sehr gerne tun.

Die Abstimmung läuft über Stylefruits und ich freu mich natürlich über jede einzelne Stimme für unseren selbstgebauten Dachschrägeneinbauschrank, die uns hilft, den Platz zu halten oder vielleicht sogar noch weiter auszubauen. Gevotet werden kann jeden Tag 1 x mit der gleichen IP-Adresse noch bis zum 16.07.2014.


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