04 Dezember 2014

Weihnachtliche Betonliebe {DIY}

Mein Betonprojekt ist fertig. Ich bin mächtig happy. Wenn man erst mal weiß, wie es geht, dann ist es ganz einfach. Ich habe ja letzte Woche schon erzählt, dass ich nicht mit Blitzzement gearbeitet habe, sondern mit echtem Beton, der auch ein paar Tage zum Trocknen brauchte.


Aber ich finde, dass die Warterei sich gelohnt hat und dass hat das heutige Finnish nochmals bestätigt. Ab heute fühl ich mich total weihnachtlich.



Ich habe erst andere Farbe ausprobiert. Aber letztendlich hat mich die goldene Version in den Bann gezogen. Der rauhe Beton, die gebrochenen Kanten und dann das Kontrastprogramm in glänzendem Gold, das gefällt mir. Und deshalb bleibt die Schale auch bei mir.



Das pfälzer Dubbeväschen hat einen Mini-Weihnachtsstern bekommen und ich finde, das passt perfekt zusammen.



Und das Schönste am Beton hat sich erst durch die Sprühfarbe herauskristallisiert. Der Beton schluckt ja erstmal die Farbe und es sind mehrere Durchgänge und Schichten nötig um einen Glanz zu erhalten. Die eingeschlossenen kleinen Kiesel hingegen nehmen die Farbe sofort an und nun leuchten und schimmern sie wie echte Goldnuggets mit den Kerzen um die Wette.

Die Anleitung zum Betonieren gibt es im Post von letztem Donnerstag, da habe ich meinen selbstgemachten Weihnachtskranz aus Beton gezeigt. Die Betonschale und der Kerzensänder / Blumentopf aus Beton habe ich mit breitem Paketband abgeklebt und in mehreren Schichten mit Sprühfarbe lackiert. Der obere Rand hat jeweils nur einen dünnen Hauch Farbe bekommen. Auf die Unterseite der Betonteile habe ich Filzgleiter geklebt, damit sich auch auf lackierten Möbeln die Oberfläche nicht zerkratzen. Und natürlich ist auch Betonieren ein anständiger RUMS ;-).

Material:

Handelsüblicher Betonestrich aus dem Baumarkt
Sprühfarbe Montana Gold M3000 goldchrome, 400 ml Sprühdose*

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Kommentare:

  1. Das sieht toll aus. Beton mit Gold, der Knaller! Suche jetzt mal die Anleitung und stöbere noch etwas auf deinem Blog rum. Sehr schön hier!
    LG,
    Stephanie

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    1. Danke, Frau Schmitt. Bin selbst ganz entzückt und freu mich, wenn es dir hier in meinem kleinen Hafen gefällt.
      Sei herzlich willkommen!

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  2. Oha, das wäre etwas für Kind 1.0, der in der Schule mit Begeisterung beim Keramikkurs mitmacht. Beton und Sprühfarbe wären quasi das nächste Level.

    Nur eine Kleinigkeit für Mütter mit tiefen Augenringen. Wieso ist der Post von letztem Donnerstag nicht gleich verlinkt? Ich finde den doch sonst nicht... ;-)

    LG Sophie

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    1. Ah, Sophie, Du hast Recht, ich habe nicht verlinkt. #totalvergessen. Mach ich aber jetzt gleich. Im Übrigen ist betonieren viel einfacher als mit Ton arbeiten. Dein Sohn ist mir also einiges voraus.
      Liebe Grüße aus der Pfalz!

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Ich freu mich über nette Nachrichten und Meinungen.

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