24 August 2015

Pulled Pork aus dem Backofen - Niedertemperatur {Rezept}

Ich habe Euch ja schon beim Bericht über das Thomy-Bloggerevent erzählt, dass ich den dort kredenzten Pulled-Pork-Burger unbedingt nachmachen wollte.
Das Experiment ist genial gelungen, auch wenn ich die eigentliche Garmethode für meine Zwecke und unsere Möglichkeiten modifizieren musste.

Pulled Pork wird laut Wikipedia in einem Smoker zubereitet um das typische rauchige Aroma, den Barbecuegeschmack, zu erhalten. Jetzt haben wir leider keinen Smoker (obwohl das den Göga sicher freuen würde) sondern "nur" einen Holzkohle-Kugelgrill, der ausnahmslos von unserem Chefgriller bedient wird und dieser derzeit nicht greifbar war (und sich zudem eh geweigert hätte, bei der Hitze stundenlang auf der Terrasse über die richtige Temperatur zu wachen).

Also habe ich beschlossen, dass unser Pulled Pork im Backofen zu machen. Das funktioniert prächtig, ist lecker und man kann gleichzeitig noch eine hervorragende Soße produzieren. Das geht im Grill nämlich nicht.


Pulled Pork eignet sich super für eine kleine Gesellschaft, da man es gut vorbereiten kann und es auch nicht darauf ankommt, ob der Besuch sich vielleicht ein wenig verspätet. Im Backofen macht es sich eigentlich fast von selbst, so dass man zwischendurch Zeit hat, sich um weitere Beilagen zu kümmern, die Tischdeko zu basteln oder sich noch schnell ein Kleid für den Abend zu nähen.

Ich habe das Fleisch nur für den Göga und mich gemacht, also ein entsprechend niedrigeres Gewicht genommen und wir haben auch am nächsten Tag nochmals Sandwiches gemacht. Also dürfte die Zutatenangabe für ca. 4 Personen reichen.

Zutaten Pulled Pork:

1200 Gramm Schweinenacken am Stück
True fruits Smoothie Orange / Goji
Gemüsebrühe
Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika, Curry)
Nach Wahl Kreuzkümmel für den Krautsalat

Bei den Gewürzen kommt es echt darauf an, was man gerne mag. Ich habe Curry in Verbindung mit dem Saft sehr lecker gefunden, passend wäre aber auch z. B. Piment.

1/2 Kopf Weißkraut
2 Tomaten

Essig
Öl (Rapsöl und Olivenöl)
Zucker

Unbedingt zu empfehlen ist ein Bratenthermometer*. Der steckt auf dem Bild noch nicht im Fleisch, weil mir erst später eingefallen ist, dass ich ja irgendwie gar nicht weiß, wann denn das schöne Stück Schweinefleisch durch ist. Ich hatte aber einen im Küchenschrank (noch jungfräulich) und der wird jetzt ganz sicher öfter zum Einsatz kommen.


So wird's gemacht:

Am Vortag:
Fleisch waschen, trockentupfen und mit der Gewürzmischung einreiben (Trockenmarinade). Ich habe von den Gewürzen jeweils einen Teelöffel genommen, vorher vermischt und dann gut ins Fleisch einmassiert. Das hält auch ohne Öl.
Fleisch in einer Gefriertüte gut verschließen und in den Kühlschrank legen.

Halben Krautkopf reiben. Das geht in der Küchenmaschine aber ich nehme für so kleine Mengen immer nur meinen V-Hobel * (ich habe Euch den günstigsten, den ich finden konnte, verlinkt. Den gibt es aber in ganz vielen Ausführungen und Preisklassen und ich kann da für das Messer keinen wirklichen Qualitätsunterschied erkennen. Meiner ist der Gemüsehobel von Börner *, schon ewig alt und immer noch fingerkuppenscharf.)

Für die Krautmarinade 2 Esslöffel Rapsöl und 1 Esslöffel Olivenöl und 2 Esslöffel Balsamico Bianco (ich habe einen von Hengstenberg) mit 1 Teelöffel Zucker mischen und mit Salz, Pfeffer und einer Brise süßen Paprika mischen und über das gehobelte Kraut geben. Alles gut vermengen und einer geschlossenen Schüssel über Nacht ziehen lassen.

Am Festtag:
Backofen auf 120 Grad vorheizen.
Doppelte Menge Gemüsebrühe (instand) mit einem Liter Wasser anrühren und zusammen mit einer halben Flasche Smoothie in eine Auflaufform geben.

Wenn der Backofen warm ist, das Thermometer in das Fleisch stecken und auf dem Rost auf der mittleren Schiene platzieren. Die Auflaufform mit der Brühe darunter platzieren.

Nach über einer Stunde, die Kerntemperatur lag bei über 70 Grad, anfangen den Braten stündlich mit der Brühe zu übergießen. Darauf achten, dass die Brühe nicht lehr dampft, ansonsten mit Wasser oder Saft auffüllen (ich musste 2 x mit Wasser nachgießen).
Der Braten ist nach 5 - 6 Stunden fertig. Das Thermometer steht auf "Schwein".

Den Braten entnehmen, in Alufolie wickeln und in einer Auflaufform in einem dicken Handtuch (oder im Bett) noch min. eine Stunde nachziehen lassen.

Die Brühe in einen kleinen Topf abgießen. Nach Bedarf etwas einreduzieren lassen.

Tomaten in dünne Scheiben oder Streifen hobeln.

Fleisch mit 2 Gabeln auseinanderziehen. Wer kein Fett mag, kann das hierbei entfernen. Pulled Pork mit etwas von der Soße übergießen und Brötchen oder Sandwiches und zum Belegen bereitstellen.

Für den Göga habe ich auf das leckere Ciabatta-Brötchen (habe ich gekauft) mit der Barbecue-Sauce von Tomy bestrichen (die ist mit Brandy und schmeckt rauchig) und darauf das Pulled Pork und den Krautsalat geschichtet. Darauf gab es noch einen Spritzer Steak-Senf-Sauce.
Für mich gab es die mildere Version mit Cocktail-Sauce, dazu noch die gehobelten Tomaten obendrauf und Majo (ja, ich weiß, ich bin ein Majo-Freak).
Ein bisschen frischer Pfeffer aus der Mühle drüber und hmmmmm... einfach nur lecker !!!

Mit den Saucen und Zutaten kann das dann ja jeder halten wie er möchte, aber das Fleisch war echt gigantisch zart und lecker, wenn man das als Buffet aufstellt ist das die leckere Alternative zu Burgern oder Steaks, weil bei einer Feier dann keiner stundenlang hinter dem Grill stehen muss und das Fleisch auch kalt megalecker schmeckt und auch am nächsten Tag noch ein Genus ist.


Ich wünsch Euch eine schöne Woche und schick Euch liebe Grüße aus der Pfalz!


16 August 2015

Ein Sonntag in Berlin {Berlin mit Kindern}

Was macht man eigentlich an einem Sonntag in Berlin, wenn die Läden geschlossen und Frau bereits alle Touristenattraktionen durch hat?

Einen entspannten Tag im Mauerpark verbringen!

Wir hatten dieses Jahr zum ersten Mal das Vergnügen auch sonntags in Berlin zu sein. Sonst war das immer unser Reisetag. Dabei gibt es in Berlin dies schönsten Flohmärkte natürlich am Wochenende und auch sonntags.

Im Mauerpark kann man herrlich entspannen. Es gibt einen großen Spielplatz und viel Wiese zum Relaxen. Man darf auf ausgewiesenen Plätzen sogar grillen und im Amphitheater gibt es kostenlose Vorführungen. 

Das wohl bekannteste Vergnügen ist das Karaokesingen, das jeden Sonntag ab ca. 15 Uhr stattfindet und viele Besucher auf die Ränge und Wiesen lockt.

Hier wird nicht gesungen, sondern jonglieret und dabei mit lustigen Sprüchen und Outfit das Publikum bestens unterhalten. 
 Der Fernsehturm am Alexanderplatz scheint nah, ist aber ein ganzes Stück entfernt.

Auf dem Flohmarkt am Mauerparkt gibt es allerhand zu entdecken.


Das freut auch das Heimwerkerherz.

Da hat der Heimwerker Spaß: Alte Hobel und Werkzeug aus vergangenen Tagen. Auf dem Flohmarkt am Mauerpark in Berlin gibt es viel zu entdecken.
Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Maiskolben am Flohmarkt Mauerpark von Mamas Food Manufaktur

Graffiti: Wandmalerei statt Schmiererei. Das geht auch in Berlin. Kunst kann auch schön sein.

Und wenn man genug vom urbanen Trubel hat, läuft man die Eberswalderstraße entlang bis man auf die Schönhauser Allee trifft. Unter der Woche kann man dort beim kultigen Konnopke's Imbiss eine lecker und preisgünstige Currywurst essen. Sonntags ist da leider geschlossen aber gegenüber führt die Kastanienallee zum "Ein Sonntag im August" (Bild ganz oben), das zu Kaffee und Kuchen einlädt oder zum Prater Garten, wo im urigen Biergarten bei schönem Wetter sonntags ab 12 Uhr Kleinigkeiten vom Grill oder aus dem Kessel angeboten werden.

Ach, herje. Jetzt habe ich schon wieder Berlinweh.

Ich kann Euch nämlich heute nur liebe Grüße aus der Pfalz und nicht aus der Hauptstadt schicken!



08 August 2015

Cola in der Soße {Rezept}

Habt Ihr schon mal ein Tomahawk Steak vom U.S. Beef gesehen?
Ich auch nicht. Geschweige denn gegessen. Bis zum letzten Wochenende.
Da wurde uns das lecker Häppchen beim Grillen mit Thomy im KochWerk Frankfurt vorgesetzt.

Thomy Bloggerevent Grillen. Die neuen Grillsoßen von Thomy im KockWerk Frankfurt

Das ist halt doch mal eine andere Nummer als Schwenksteaks oder Bratwürstchen vom Grill (oder für mich Pute). Gutes Fleisch ist eben gutes Fleisch. Aber natürlich muss man es auch gut zubereiten. Ist natürlich fein, wenn man so einen genialen Grill hat.

Thomy Bloggerevent Grillen. Die neuen Grillsoßen von Thomy im KockWerk Frankfurt

Gut, haben wir nicht. Aber ich bin immer noch schwer verliebt und irgendwie träum ich mich dann in eine amerikanische Vorstadt mit kurzgeschnittenem, saftiggrünem Rasen, der etwas mehr Fläche hat, als das Miniteil hinter unserem Haus....ach ja, träumen darf man.

Das Grundstück und den Rasen bekomme ich jetzt so schnell nicht (wobei ich heute Lotto gespielt habe, man soll ja nicht aufhören zu hoffen) aber zumindest habe ich ein Rezept für eine tolle Soße zu dem leckeren Fleisch und so kann man es sich ja auch im Kleinen ein wenig gut gehen lassen.

Ein bisschen schöne Deko und dann passt das.

Thomy Bloggerevent Grillen. Die neuen Grillsoßen von Thomy im KockWerk Frankfurt

Florian hatte sich auch hier wieder etwas einfallen lassen und mit uns ein Sößchen gekocht, dass durch eine besondere Kombination glänzte: Cola und Gurkenwasser.
Passt nicht? Passt super und war sowas von lecker.

Thomy Bloggerevent Grillen. Die neuen Grillsoßen von Thomy im KockWerk Frankfurt

Auch hier hatte der Chefkoch schon etwas vorbereitet, nämlich eine Kalbsgrundsoße. Die macht man nicht eben mal in 2-3 Stunden, die muss köcheln und reduzieren und schmeckt am nächsten Tag nochmal so gut. Das kennt Ihr ja?! Aufgewärmt wird manches doppelt lecker.

Wer den Kalbsfont selbst machen möchte, dafür gibt es bei EatSmarter ein gutes Rezept.
Der Tipp vom Profi: Den ersten Font einen Tag früher ansetzen und am zweiten Tag nochmals, ergibt eine schönere Farbe und einen intensiveren Geschmack. Für die Cola-Sauce braucht man 150 ml, den Rest kann als Grundlage für weitere Saucen einfrieren.

Rezept für die BBQ-Sauce (Rezept von Florian Paulus, KochWerk Frankfurt)

150 ml. dunkle Kalbsgrundsoße
2 Schalotten
Rapsöl
2 Essiggurgen
1/2 rote Papirka
Cola
Essiggurkenwasser
Thomy BBQ Sauce
grober Senf
etwas Tabasco

Schalotten, Essiggurken und Paprika klein würfeln.
Schalotten in etwas Rapsöl anschwitzen, dann Essiggurken und Paprika zugeben und ebenfalls kurz dünsten. Mit Cola und Essiggurkenwasser ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen. Die Kalbsgrundsoße zugeben, erneut aufkochen und nach Geschmack mit Thomy BBQ Sauche (für den leicht rauchigen Geschmack), Tabasco und grobem Senf abschmecken.

Thomy Bloggerevent Grillen. Die neuen Grillsoßen von Thomy im KockWerk Frankfurt

Schmeckt nicht nur zu Tomahawk Steak, sondern funktioniert auch bei anderem Kurzgebratenem.

Weitere lecker Saucenrezepte zum Grillen findet Ihr unter

Gegrillter Wildlachs mit Knoblauch-Zaziki
Zitronengras-Spieße mit Mango-Chili-Dip

Kleine Vorschau:

Uns wurde ein Mini-Pulled-Pork-Burger serviert. Super lecker. Nur mit dem tollen Fleisch, Weißkraut und der Thomy Cocktail Sauce. Dafür haben wir leider kein Rezept an die Hand bekommen.
So lecker können Burger sein: Selbstgemacht mit Zupffleisch und frischen Burger Buns
AAAAAber: Ich wäre ja nicht ich, wenn ich das nicht trotzdem probieren würde. Deshalb seid sehr gespannt (ich bin es auch). Ich habe nämlich beim Türkischen Lebensmittelladen einen schönen ganzen Weißkrautkopf mitgenommen und bereits gestern Abend ein ordentliches Stück Schweinenacken gewürzt. Das kommt jetzt in den Backofen und wenn alles gut geht, dann hab ich bald ein Rezept für so einen leckeren Burger.

leckere Alternative zu Fertigprodukten: so lecker können Burger schmecken. Selbstgemacht und frisch serviert

Guten Hunger und schönes Wochenende!
Ich schick Euch liebe Grüße aus der Pfalz!






06 August 2015

Blumenhänger aus Weißblechdosen {DIY-Anleitung}

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was ein bisschen Farbe ausmacht. Und der absolute Beweis, dass man Dosen jedweder Art nie und nimmer wegwerfen darf.

Als ich gestern so beim Putzen und Aufräumen unserer kleinen Terrasse alles leergeräumt hatte und ich so am Wischen war, fiel mir wieder auf, dass der Katzenschutzzaun ziemlich leer und langweilig aussieht. Erst überlegte ich kurz, ob ich mal eben schnell zu IKEA düse um Blumenhänger zu holen.

Dann hab ich aber beschlossen im Keller meine Lackierschutzkabine (ein großer Karton) und die Sprühfarben zu holen sowie die Kiste mit den gesammelten Einmachgläsern und Dosen zu suchen. Ich werde ja hier öfter mal kritisiert, wenn ich Weißblech vorm gelben Sack rette und die Sammlung überhand nimmt, aber jetzt konnte ich dafür aus dem Vollen schöpfen. 

Die Dosen bekamen erst eine weiße Grundierung.


Dann habe ich angefangen ein bisschen zu experimentieren: Farbverlauf mit Gelb


... oder doch lieber mit Graniteffekt?


Dabei habe ich gemerkt, dass das eigentlich ganz cool und zweifarbig werden kann, wenn man die Dosen von oben nach unten lackiert. Dabei legt sich die Farbe nur auf die eine Seite der Rillen. 
Also schnell zwei Dosen kmpl. in meiner Lieblingsfarbe lackiert.


Dann den Boden und die unteren Rillen in Schwarz und anschließend mit Graniteffekt nochmals drüber.

Sieht irgendwie aus wie Biene Maja und könnte man beim nächsten Motto-Geburtstag auch als Tischdecke für Besteck oder Blümchen verwenden, oder was sagt Ihr?


Nach dem Trocknen bekommen die Dosen noch einen Schutzlack. Der nennt sich Varnish und soll vor dem verblassen (und hier auch vor Nässe) schützen. Zumindest steht auf der Dose "UV-Protection".


Meine Dosen brauchen noch einen Aufhänger, deshalb bekommen sie auf die Rückseite ein Loch.


Und ein weiteres Loch, damit sich keine Staunässe bildet bzw. überschüssiges Gieß- oder Regenwasser ablaufen kann. Das Bohren funktioniert am Besten mit einem Widerstand. Hier ein alter Stützpfahl. (Vorsicht an den Bohrkanten: Späne und Rand sind scharf!)

Mit einem Kabelbinder durch das obere Loch werden die Dosen, sorry Blumentöpfe, am Zaun befestigt.

Ich habe sie mit Kräutern und Peperoni, die man naschen kann gefüllt.



Die Sprühfarben:

Montana Gold S9120 white pure, 400 ml Sprühdose*
Montana Gold 7090 coke, 400 ml Sprühdose*
Montana Gold T1010 varnish matte, 400 ml Sprühdose*
Montana Gold Sonnengelb
Montana Graniteffekt

Und natürlich rumst das wieder ;-)




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05 August 2015

Gegrillter Wildlachs mit Knoblauch-Zaziki {Rezept}

Heute geht es direkt weiter mit dem von Thomy organisierten Grillevent.

Als zweiten Gang hatte Florian Paulus Schottischen Wildlachs vorbereitet, der zusammen mit einem Lachstatar auf den Teller kam. Und spätestens ab diesem Moment habe ich mich dann spontan in den Gasgrill verliebt.

Wir sind Holzkohlegriller und haben einen Kugelgrill aber das ist doch wesentlich umständlicher. Selbst der Göga hat zuhause direkt nachdem er die Bilder gesehen hat gesagt, dass der nächste Grill ein Gasgrill wird, weil man da auch die Temperatur besser regeln kann.


Zum gegrillten Lachs gab es ein Lachstatar, das hat in Kombination und zusammen mit dem Dip wirklich lecker geschmeckt. Solo wäre das jetzt nicht so meins.
Das Gericht haben wir nicht zusammen vorbereitet und so gibt es für das Lachstatar leider kein Rezept, wenn Euch das jetzt aber gefällt und Ihr es gerne nachkochen möchtet, so findet Ihr bei Google einiges dazu. (Grundzutaten, die ich rausschmecken konnte sind roher Lachs, Frühlingszwiebeln und Dill).

Der Lachs auf dem Grill braucht nichts außer ein bisschen Salz am Ende des Garvorgangs.


Das Auge ist ja bekanntlich mit. Selbst der Anrichtetisch war hübsch dekoriert und die gefüllten Teller waren eine Augenweide. Schönes Geschirr macht doch gleich nochmal was aus.



Der Teller ist übrigens aus der Serie Mood von ASA Selection* (schwerst verliebt!)

Als Dil gab es eine Art Tzaziki. Der Chefkoch hatte das bereits vorbereitet. Ich nehme mal an, damit es über Nacht durchziehen kann und leider fehlt mir das Rezept in der Handreichung.

AAAAber: Ich hatte noch Lachsfilet im Gefrierschrank und wollte den Liebsten damit beglücken, also habe ich das Rezept direkt nachgebastelt. Jetzt habe ich noch nie ein echtes Tzaziki gemacht, weil ich eigentlich kein großer Fan von Knoblauch bin und Tzaziki immer mit einer Menge Knoblauch verbunden habe. Deshalb ist die Idee von Florian Paulus, mit der Thomy Knoblauch Sauce abzuschmecken natürlich genial für mich. Es geht schnell, man muss keinen Knoblauch schälen, es ist leicht zu dosieren und man stinkt am nächsten Tag nicht danach.

Mein Rezept (nach einer Idee von Florian Paulus, KochWerk Frankfurt)

250 Gramm Quark (20 % Fett)
5 Esslöffel fettarmer Joghurt (1,5 %)
1 Schlangengurke
1 Esslöffel weißer Balsamico-Essig (nach Bedarf mehr)
2 Esslöffel Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer (aus der Mühle)
Paprikapulver (scharf)
Dill (frisch oder Dillspitzen aus dem Gewürzstreuer)
Thomy Knoblauch Sauce

So geht's:

Schlangengurke schälen und in Spalten hobeln. Ich benutze dafür einen V-Hobel * mit dem Einsatz für dünne Streifen. Gut salzen, so eine Gurke verträgt einiges.
Quark, Joghurt, Essig und Olivenöl zugeben und gut vermischen. Mit Paprikapulver, schwarzen Pfeffer und Dill würzen. Zum Schluss mit Thomy Knoblauch Sauce abschmecken.
Ich habe einen gehäuften Esslöffel davon in die Masse gedrückt, das gibt eine ganz leichte Knoblauchnote und nach Bedarf kann man das natürlich verstärken.

Das gab es dann genau so gestern zum Mittagessen mit Kartoffeln aus dem Dampfgarer. Nicht ganz so schön dekoriert, aber nicht weniger lecker.


Ich habe übrigens mittlerweile nachgelesen, dass das Original-Tzaziki nicht mit Quark, sondern nur mit Joghurt gemacht wird. Das wusste ich aber noch nicht, als ich meine Mischung angerührt habe. Meine Quark-Version ist aber echt lecker und erfrischend, das kann man ruhig so machen ;-).

Teil eins des Blogger-Events von Thomy mit Rezept zu Zitronengras-Spießen mit Mango-Chili-Dip, könnt Ihr im vorigen Post nachlesen.

Ich wünsch Euch dann mal guten Hunger und schick Euch liebe Grüße aus der Pfalz!






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