13 September 2015

Ein Tag wie jeder andere…{12 von 12 im September}

Moin,

I' m late, ich weiß. Meine 12 von gestern kommen leider erst heute. Aber ich habe gestern fast den ganzen Tag am Rechner gesessen und als es dann schon ganz dunkel und ganz spät war, da war ich einfach nicht mehr in der Lage auch noch die Bilder vom gestrigen Tag zu sichten und zu bloggen.
Ich hoffe, Ihr verzeiht. Dafür sind sie dann aber auch schön von gestern über den Tag verteilt und das letzte habe ich irgendwann nach 21 Uhr gemacht.

Alles übrigens mit dem Handy. Die "gute" Speicherkarte von der Spiegelreflex steckt nämlich immer noch im Mac, weil ich die gesammelten Werke davon immer noch am runterladen, sortieren und bearbeiten bin.

Mein Tag begann mit einem Kaffee und der Tageszeitung. Dafür hatte ich die ganze Woche noch keine  Zeit und ich habe das schön auf meinem Sessel in der Küche genossen, während es draußen noch dunkel und im Haus noch sehr ruhig war.
Danach ging es direkt mit der nächsten Tasse an den Computer. Interview fertig machen, Artikelrecherche. Bei einem Wortlautinterview muss der Befragte immer noch einmal gegenlesen und so musste das Frage-Antwort-Spielchen per Mail nochmals verschickt werden, bevor es online gehen kann. Deshalb war das gleich der erste Tagespunkt, der zu erledigen war. 


Danch konnte ich mich der Schmutzwäsche widmen. Davon gibt es aber kein Foto.
Dann muss ich dringend mein Nähzimmer aufräumen und meine Bänder sortieren. Damit bin ich noch nicht fertig, aber ein kleines Restepäckchen hab ich für eine Kollegin gepackt, die gerade zur Nachwuchsförderung eine Nähmaschine verschenkt. Und damit das Mäuschen auch direkt loslegen kam, gab es ein paar Stoffe, Bänder und Knöpfe aus meinem Fundus.

Küche aufräumen und sich über die Verschlüsse von Dosen ärgern.



Mal ganz ehrlich: Ein DIYer braucht absolut keine Aufmachhilfe und mag doch lieber die Dosen mit einem Dosenöffner aufmachen, der keine scharfen Kanten hinterlässt, oder?

Liebe Weißbleich-Dosen-Hersteller! So ein Ring, der womöglich beim Aufziehen noch abbricht, tut nicht not. Lieber innen eine schöne Beschichtung reinmachen, dann kann man die Dosen schön verbasteln!

Platz für die neueste Errungenschaft suchen. Bisher habe ich meinen Teig immer mit einer Weinstange ausgerollt. Aber der letzte war irgendwie so fest, dass ich Angst hatte, das Glas zu zerdrücken. Deshalb hab ich gestern eine Teigrolle* gekauft. Mit ergonomischen Griffen. Noch nicht benutzt (der Göga war noch nicht frech). Aber langsam wird der Platz in der Küche echt knapp. Ich glaub, wir müssen anbauen. 


Neue Runde Fotos einlesen.
Im Normalfall mache ich das nach jedem Shooting, weil ich die Fotos möglichst schnell brauche. Danach lösche ich die Bilder von der Speicherkarte. Dieses Mal habe ich sie stehen lassen, weil ich teilweise mit zwei Rechnern gearbeitet haben. Nun sollen aber alle Fotos sortiert auf eine externe Speicherplatte. Ich mache das über Lightroom. Im letzten Jahr habe ich das immer nur so hoppladihopp gemacht und jetzt habe ich alle Fotos nur nach Datum sortiert und manchmal tut man sich da beim Suchen schwer. Deshalb nehm ich mir jetzt beim Laden mal ein bisschen Zeit und versuche mit System zu ordnen und verwackelten Mist direkt in den Müll zu schicken.


Kurzes Päuschen mit Hitschler. Nöö, das ist kein Lakritz. Das sieht nur so aus. Das sind Cola-Hitschler. Gibt es nicht? Doch! Haben wir letzte Woche aus dem Werksverkauf mitgebracht. Gibt es angeblich nur dort und nicht im Handel. Definitiv ein Grund nochmals in den kleinsten Werksverkauf ever, ever, ever zu fahren und dann mehr als nur ein Päckchen zu kaufen. (Von dem Werksverkauf erzähl ich demnächst, das war Teil eines Ausflugs und sehr lustig).


Dann ging es weiter mit Bilder einlesen und sortierten und dann war Kaffeezeit. Mit eine der schönsten Tageszeiten überhaupt.

Und was isst man so als Nachmittagssnack? Obst? Klar. Die Birnen müssen weg!


Aber Birnen schmecken ja irgendwie immer am besten in Verbingung mit Teig und Schokolade. Woahhh! Und weil wir neuerdings eine Mikrowelle haben, habe ich direkt mal einen Tassenkuchen angerühr. ZWEI Tassenkuchen meine ich natürlich.


Ups, aufgegangen ist er zwar, aber irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt. Hab ihn dann warm gegessen. Hat geschmeckt, obwohl ich die Konsistenz doch irgendwie gummiartig empfand. Habt Ihr schon mal Kuchen nur mit der Mikrowelle gemacht?

Mittlerweile war dann auch die Interview-Freigabe da und ich habe den Text eingestellt. 
Wenn Ihr mal schaun wollt, den ganzen Artikel findet Ihr bei Anne Liebler und Freunde. (Hier auf dem Blog folgt dann ein Artikel mit Interview morgen).


Und weil ich gerade am Apfelbilder einlesen war und dachte, ich könnte ja ein paar davon zu Fotolia schieben, habe ich mein Archiv noch nach weiteren Bildern durchsucht. Das hat eine ganze Weile gedauert, weil ich früher nicht getaggt und umbenannt habe und der Apfel mit der Schnecke z. B. in einer Serie entstand, die einfach den Namen "Garten" trug. (Und jetzt wisst Ihr, warum ich mir bei neuen Bildern Zeit lasse und versuche dirket zu ordnen. Ich such mich im Archiv nämlich dumm und dämlich.)


Und dann war es irgendwann ganz arg spät. Die Mini saß alleine auf dem großen Sofa und der Samstagabend-Film hatte schon längst begonnen. Also postete ich meine 12 Bilder vom Tag nicht, machte den Computer aus und die restliche Familie versammelte sich im Wohnzimmer und schaltete "Schlag-den-Raab" ein, da war es ja nicht so schlimm, dass man den Anfang verpasst hat.

Kommentare:

  1. Beim ersten Bild kommen schon Heimatgefühle bei mir auf, Die Rheinpfalz ist auch meine Kindheit und meine Ursprüngliche Zeitung, wenn man umzieht und sich an eine neue Tageszeitung gewöhnen muss ist das immer eigenartig, heute ist es eigenartig in die Rheinpfalz zu schauen, hihi. Das tue ich immer wenn ich bei meinen Eltern bin
    LG
    Martina

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    1. Hallo Martina,
      ja, das ist merkwürdig alte Gewohnheiten abzulegen. Deshalb habe ich auch damals direkt die Rheinpfalz abonniert, als ich ausgezogen bin. Und trotzdem war das komisch, weil wir einen anderen Lokalteil haben als meine Eltern. Deshalb schau ich da als auch mal rein, was es denn in meinem Heimatdorf neues gibt (mach ich online ;-))
      Es ist doch irgendwie schön, dass man online so ein Stückchen zusammenrücken kann und es freut mich, wenn Du öfter mal vorbei schaust und Dir ein Stück Pfalz/Heimat abholst!

      Liebe Grüße aus der Pfalz!
      Susanne

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