23 Januar 2016

Pantone (R) Fashion Report Frühling 2016 - es wird bunt

Bunt ist es ja eigentlich immer in der Farbpalette von Pantone (R) aber auch wenn Pantone im Fashion Report für 2016 von gedeckten Farben spricht, erinnert die Farbpalette auf der Pantone (R) Seite doch sehr an das Colourblocking, dem sich im Sommer 2011 (und im Nachgang 2012 natürlich auch noch) kaum einer entziehen konnte. Aber natürlich kommt es immer auf die Kombination an.

Näher betrachtet lassen sich alle Farben schön kombinieren, geben ein harmonisch stimmiges Bild ab und lassen hoffen, dass der Frühling fröhlich und freundlich daher kommt. Schwarz und weiß sind gänzlich aus der Farbpalette verschwunden.


Pantone veröffentlicht den Report immer direkt nach der New York Fashion Week im Herbst, auf der die Frühjahrskollektion gezeigt wurde. Die Designer sind ja maßgeblich am Modetrend beteiligt. Seit ich den Pantone (R) Fashion Report verfolge, hat sich immer gezeigt, dass genau diese Farben, auch tatsächlich die Trends der Saison werden.

Pantone gibt seinen Farbendesigns auch immer so schöne Namen. Dieses Jahr heißen heißen Sie (im Bild von links nach rechts) Rose Quarz (PANTONE 13-1520), Serenity (PANTONE 15-3919), Snorkel Blue (PANTONE 19-4049), Buttercup (PANTONE 12-0752), Limpet Shell (PANTONE 13-4810), Gray (PANTONE 16-3905), Fiesta (PANTONE 17-1564), Green Flash (PANTONE 15-0146), Pech Echo (PANTONE 16-1548) und Iced Coffee (PANTONE 15-1040).

In den Bekleidungsgeschäften konnte ich auch schon einige der neuen Farben in der Frühlingskollektion entdecken. Kunstleder-Jacken in Rose Quarz und dazu gemütliche Hosen aus Jersey oder Sweet in Gray. Besonders Pech Echo, auch in zarteren Varianten als Kombi in der gleichen Farbfamlie lächelten schon vom Kleiderständer und schrien
"Nimm mich! Ich bin der Frühling!"
Die Farben werden aber nicht nur von der Bekleidungsindustrie übernommen. Auch beim Interieur und im Homedeko-Bereich spiegeln sich die Farben wieder.

Nächstes Wochenende ist in Frankfurt die Creativeword/Paperworld/Christmasworld auf der die Trends und Neuheiten in diesen Bereichen den Händlern vorgestellt werden. Zwei Wochen später folgt die Ambiente mit Küche und Einrichtung / Dekoration. Ich werde auf beiden großen Messen mal die Augen aufhalten.

Wie sieht es mit Euch aus? Wechselt Ihr auch die Homedeko nach Jahreszeit und Trend?



15 Januar 2016

Welcome to the jungle ...Couchbrötchen / Hefeteilchen {Rezept}

Ich gebe es zu, wir müssen "Ich bin ein Star, holt mir hier raus!" schauen.

Auch wenn ich die Ekelprüfungen ganz furchtbar finde und wegschalte oder mich unter der Decke verstecke, dennoch übt diese Sendung auf uns eine gewisse Anziehungskraft aus. Zumindest am Wochenende werden wir es schauen und zum gemeinsamen knuspern auf der Couch habe ich heute ein paar Stängelie  gebacken.


Zutaten:

  • 250 gr. Dinkelmehl 1050
  • 250 gr. Dinkelmehl 630
  • 2 Esslöffel Rohrzucker
  • 1 gehäufter TL salz
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml Milch 3,5 % Fett handwarm
  • 50 ml Wasser handwarm
  • 2 Esslöffel Distelöl
  • Sesamsamen zum bestreuen

So geht's:

  • Dinkelmehl, Rohrzucker, Salz und Trockenhefe in eine Rührschüssel geben und gut durchmischen
  • Milch (ggf. leicht warm machen, nicht kühlschrankkalt verwenden), Wasser und Dieselöl mischen und zu der Mehlmasse geben 
  • alles mit dem Knethaken der Rührmaschine so lange kneten, bis alle Zutaten gut vermengt sind und es eine geschmeidige Masse gibt
  • Knethaken aus dem Teig entfernen, Teig einmal mit der Hand durchkneten, so dass er nicht an der Schüssel klebt und mit Mehl rundum benetzen
  • Teig in der Schüssel mit einem sauberen Küchenhandtuch zudecken, an einen warmen Ort stellen und für ca. 1 Stunde gehen lassen 
  • Teig nochmals mit den Händen durchkneten, zu einer Rolle ziehen und in 10 - 12 bleichgroße Teile teilen. 
  • Teile zu Stangen oder Brötchen formen, Oberfläche mit warmem Wasser bepinseln und Teig in einen Teller mit Sesam drücken, dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Dabei genügend Abstand lassen, da der Teig noch weiter aufgeht. Weitere 15 Minuten ruhen lassen
  • Backofen auf 175 °C vorheizen und Brötchen / Stangen 15 Minuten backen, dabei eine Tasse gefüllt mit Wasser mit in den Backofen stellen (Garzeit variiert nach Backofen und gewünschtem Bräunungsgrat)
Die Brötchen oder Stangen lassen sich gut beim Fernsehabend auf der Couch knuspern. Sie schmecken natur genauso gut, wie mit Frischkäsedipp und lassen sich auch hervorragend noch warm als Burgerbrötchen benutzen. 

13 Januar 2016

12 am 12 im Januar ...ups zu spät...

...ja, ja, der zwölfte war gestern. Aber meine Fotos sind dafür alle vom zwölften #ehrenwort. Aber ich war einfach zu müde zum Bloggen. Deshalb heute
....tadaaaaa... meine 12 Bilder vom 12ten Januar 2016:

Der Tag beginnt mit... Büro


Dann schnell nach Hause gehetzt, weil ein Kindertaxi-Termin eingeschoben werden musste. Und weil vom Heimkommen bis wieder wegfahren gerade mal eine halbe Stunde Zeit war, musste das Mittagessen spontan umgeplant werden. Und statt der Zucchini-Spaghetti hab ich gerufen

"KINDER, MITTAGESSEN! HEUTE IST MIRACOLI TAG!"

Ich kann Euch gar nicht sagen, wie lange ich schon kein Miracoli mehr gegessen habe. Könnt Ihr Euch noch an die Werbung aus den 80ern erinnern?

Okay, unschön. Auf meinem Herd fand ein Vulkanausbruch statt.


Aber lecker war es und erinnerte an Kindheit.


Zum Nachtisch musste die Sau dran glauben.

Zum Gedenken an meinen Papa, ein Ewiglichtlein angezündet. 
Happy Birthday, Papa. Du bist nicht vergessen!



Weiter geht es mit Kindertaxi (ohne Foto), Buchhaltung und Nähbüro-Abstellkammer weiter durchsortieren (ohne Foto)...

...bis mir eingefallen ist, dass ich ja noch vorkochen muss um die Liste und Speisenfolge auf meinem neuen Blog "Was gibt's zu essen, Liebling?" einzuhalten.
(Morgen gibt es da übrigens die Liste für die nächste Woche!)

Ich muss weinen...


Große Kartoffeln ab in den Dampfgarer! (Hab ich Euch schon erzählt, dass ich meinen Dampfgarer Liebe? Die beste Entscheidung für diese Investition. Ever, ever, ever!


Na, was das wohl gibt?


Buuuhhh...*hahaha* ich habe Piranhasalz gelesen und eben beim Texten erst gemerkt, dass da ja  Piransalz steht *hahaha* und ich hab mich gestern schon gefragt, was der Piranha mit dem Salz zu tun hat (vermutlich war ich einfach nur müde).


Ganz spät hab ich mir noch ein Abendbrot gegönnt.

Ja, *hm* und einen Keks. Ich weiß, der hätte nicht sein müssen. Aber lecker war er trotzdem.

Ab auf die Couch. Nicht lange, dann hieß es *hajabubu*. Aber so ein bisschen Ofen muss sein. Zum Runterkommen.

Wer sonst noch seinen Tag dokumentiert hat, hat wie immer Caro vom Blog Draußen nur Kännchen festgehalten.

Liebe Grüße aus der Pfalz!

12 Januar 2016

Es lebt sich besser mit leichtem Gepäck... aufgeräumt und aussortiert


Ich habe die freien Tage über Silvester auch dazu genutzt endlich mal den Müll der vergangen Jahre zu verräumen. Ganz nach dem Liedtext von Silbermond. "Es reist sich besser mit leichtem Gepäck". Ich hatte so wenig Zeit im letzten Jahr (und die Jahre davor *hust*), dass sich Stapel von Ablage angesammelt hatte, die Ordner überquollen und meine Näh-Büro-Abstellkammer im Grunde nur noch Abstellkammer war (reinschieben, Tür zu). Früher war es so, dass ich trotz kreativem Chaos alles immer gefunden habe. Zack, ein Griff in einen Haufen und *tadaaaaa*. Das ist irgendwo auf der Strecke geblieben. Es türmten sich Kistchen und Kästchen und der rote Reißverschluss, wo war der nochmal? In der Schublade mit den Reißverschlüssen jedenfalls nicht. *grrrr*.

Und wenn man so gar nichts mehr findet, da wird das schnellste Do-it-yourself zum Kraftakt.
Also habe ich mich tagelang hingesetzt bzw. eher gestellt und sortiert. Uralte Rechnungen aus den Ordnern durch den Reißwolf gejagt, neue ordentlich einsortiert, Listen geschrieben, neue Ordner angelegt, Knöpfe sortiert, Bänder aufgerollt und die Stickgarne nach Farbe eingeräumt.
Und... ganz viel weggeworfen. Ich habe die alten Ufo's (unfertige Nähobjekte) entsorgt, angeschnittene Bastelpapiere ins Altpapier gestopft und Stoffe, die ich garantiert nicht mehr vernähen werde, aussortiert. Sogar am Schrank mit den Klamotten und den Handtüchern war ich.

Ja, ich geb' es zu, ich bin noch nicht fertig. Vermutlich muss ich auch noch ein zweites Mal an die Klamotten, denn ich kann mich so schlecht trennen. Aber am Ende des Tunnels ist ein Licht! (Und die Winterjacken, die alle noch gut aber aus denen ich rausgewachsen bin, drehen gerade eine Runde in der Waschmaschine und gehen dann direkt an die Sammelstelle für Flüchtlinge).

Und weil ich gerade so schön "im Flow" bin, geht es direkt weiter in die Küche (ja, Wohnzimmer, zu früh gefreut, Dir geht es auch noch an den Kragen!)

Als erstes habe ich die Magnete am Kühlschrank aussortiert und alle unnützen Zettel entfernt und bei der Gelegenheit sollte es eine Tafel für die Einkäufe geben. Aber irgendwie habe ich nichts Schönes gefunden, dafür aber beim Aufräumen meiner *hust* Sammlung an Bilderrahmen, einen in passender Größe gefunden.

Eigentlich wollte ich dem Göga gerade den Auftrag "Bitte Tafelfarbe mitbringen" geben, als er sich auf den Weg zum Baumarkt machte, da haben wir vorsichtshalber nochmals gecheckt, ob der Rahmen denn auch eine glatte Innenseite hat, die man bestreichen kann oder ob es dafür noch ein zusätzliches Brettchen braucht. Dabei kam mir eine Idee: Nicht streichen, einfach nur so aufhängen.

Also habe ich lediglich ein Stück schwarzes Bastelpapier zugeschnitten und das Passepartout entfernt und Voila: Meine neue Einkaufsliste:




Siegelt ein bisschen, das stört aber nur beim Fotografieren.

Beschrieben wird die neue Tafel mit einem Kreidestift * (Stift mit flüssiger Kreide), den mir meine Freundin Christa letztens für ein anderes kleines Projekt vererbt hat.

Mit dem Stift kann man relativ dünn schreiben und den gibt es von ganz vielen Firmen und auch in ganz vielen Farben. Er lässt sich spielend leicht auftragen und genauso einfach wieder mit einem feuchten Schwämmchen abwischen. Ganz ohne diese ekeligen Staubpartikel an den Händen.
Das geht natürlich auch auf anderen glatten Oberflächen und für Kinder stelle ich mir das toll vor um Fenster zu bemalen.

09 Januar 2016

Alles anders...

... so lässt sich besser in die Zukunft starten...

Euch alles Liebe und Gute für das neue Jahr!

Knapp vier Wochen habe ich jetzt pausiert und nicht gebloggt. Zum einen habe ich natürlich die Vorweihnachtszeit für Vorbereitungen und die Familie gebraucht und die Auszeit genossen. Aber glaubt nur nicht, dass ich untätig war. Die Gedanken zum Blog waren immer da und untätig war ich natürlich auch nicht (das erzähl ich dann die nächsten Tage).

Viele meiner Blogger-Kollgen haben das alte Jahr mit einem Rückblick beschlossen oder beginnen das neue Jahr damit.
Ich mag das aber nicht machen, ich habe den Kehraus schon Mitte des letztens Jahres hinter mich gebracht. Für mich und heimlich still und leise.
Manchmal passieren Dinge, die man nicht voraussehen kann (obwohl man die Zeichen hätte vielleicht besser deuten können). Man sieht das Leben an einem vorbei rauschen und die Zukunft droht in einer mittleren Katastrophe zu enden. So ungefähr war das bei uns kurzfristig.

Keine Sorge: Hier ist mittlerweile wieder alles im Lot, aber es hat zum Umdenken und Umorganisieren geführt. Eines der gravierendsten Notwendigkeiten war, Mama arbeitet wieder. Also fest, so richtig, mit eigener Krankenversicherung, Lohnsteuer und regelmäßigen Arbeitszeiten und auch regelmäßigem Einkommen. Adé flexible Selbstständigkeit, 24 Stunden Familienverfügbarkeit, Terminschieberei und nächtlichem Arbeiten am PC, wenn alle anderen vor dem Fernseher chillen oder schon schlafen und willkommen finanzielle Sicherheit. Ja, alles hat seine Vor- und Nachteile.

Auch die Kinder müssen sich anpassen, Mama kann jetzt nicht mal eben das vergessenen Hausaufgabenheft in der Schule vorbeibringen und es steht auch keine warme Mahlzeit mehr auf dem Tisch, wenn sie nach Hause kommen. Und das ist für mich irgendwie auch das Schlimmste.

Das "Was gibt es zu essen, Mama?" hat nämlich nicht aufgehört. Wenn ich nach Hause komme, lungern da zwei hungrige Gestalten herum und warten, dass Mama was zu essen macht. Bestenfalls hat eine von ihnen schon Nudelwasser aufgesetzt (wenn ich per Whats-App-Nachricht darum gebeten habe).

Alle Versuche, abends zu kochen und am nächsten Tag einfach in die Mikrowelle zu schieben, sind bisher gescheitert, dabei haben wir sogar extra eine Mikrowelle angeschafft. Die gab es nämlich bisher in unserem Haushalt gar nicht.

Irgendwie brauchen meine Mädels das, gemeinsam mittags am Tisch zu sitzen. Und es ist ja auch schön, wenn einem die Kinder dann alles Mögliche erzählen.

Kurzum haben wir jetzt beschossen, einen Wochenplan zu erstellen, was es denn zu essen geben soll, gezielt einzukaufen und nicht mehr jede Woche eine schnelle Spaghetti oder Maultaschen in Gemüsebrühe auf dem Tisch zu haben. Ich brauch mir also nur noch 1 x in der Woche Gedanken ums Essen zu machen und spare auch noch Zeit, da ich nicht mehr so oft zum Supermarkt muss.

Und damit das Ganze dann auch noch Hand und Fuß bekommt:

Taaadaaaa.....unser neues Baby: "Was gibt's zu essen, Liebling?"

Ja, es gibt einen neuen Blog. Noch nicht ganz ausgereift, an der Optik wird noch gefeilt, aber ich freu mich auf unser "Nachschlagewerk". Vorerst mit der wöchentlichen Speisenfolge, später vielleicht auch mit Rezepten. Die Große backt und kocht nämlich jetzt auch und vielleicht findet das eine oder andere den Weg in den Blog.

Zu den "schwierigeren" Rezepten gibt es jeweils den Link zu der Seite, auf der wir sie entdeckt haben oder eben auch die Angabe aus welchem Buch wir das Rezept ausprobieren.

Die erste Woche ist auch bereits online und ich würde mich freuen, wenn Ihr mal vorbei schaut. Für den Beginn habe ich auch direkt einen downloadbaren Wochenplan dagelassen.



Liebe Grüße aus der Pfalz!





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