24 Februar 2016

Ambiente Teil II: von Farben, Formen und gutem Geschmack

Nachdem Teil I meines Messereportes ein wenig produktlastig war, möchte ich im zweiten Teil ein bisschen mehr auf die Trends im allgemeinen eingehen. Produkte gibt es natürlich trotzdem zu sehen.
Vor ein paar Wochen habe ich Euch die Trendfarben des Jahres aus dem Pantone (R) Fashion Report für den Frühling 2016 gezeigt. Die Farben, die die Kleidungsindustrie in diesem Jahr dominieren und die auch bereits auf der Creativeworld zu sehen waren, ziehen sich auch im Einrichtungsbereich von der Vase über die Gläser bis hin zum Porzellan durch.

Bei Stelton z. B. gibt es die mit dem Red Dot Award ausgezeichnete Warmhaltekanne nun auch in der Farbe des Jahres 2016 - Rose Quarz.


Stelton kombiniert übrigens sein Meisterstück in diesem Jahr auch im Materialmix: sehr edel mit Griffen aus Holz.

Die moderne scandinavische Marke für Küchenutensilien RIG TiG kombiniert eine Art Gummi mit Seilen und hängt damit seine Blumentöpfe #GROW-IT mit Küchenkräutern an die Decke. Durch die speziellen "Innereien" bleibt aber Gießwasser dort, wo es hingehört, nämlich im Topf.

Fotocredit: RIG TiG. Übrigens das einzige Foto in diesem Bericht, das ich nicht selbst gemacht habe, weil meine Kamera auf der Ausstellungsfläche just den Geist aufgab. 


Überhaupt ist Materialmix immer noch Trend, Leder und das diesjährige Trendmaterial (auch im DIY-Bereich) ist eindeutig Kork. Mal wieder eine Renaissance, war doch Kork bereits in den 90ern als Tischsets, Pinnwänden oder Wandgestaltung zu finden. Und ich erinnere mich auch noch an ein paar Schuhe, die ich mal hatte, deren Obermaterial ebenfalls aus Kork, bedruckt mit bunten Blumen war. Wie bei vielen ehemaligen Trends kommen sie alle wieder, nur ein bisschen neu aufgelegt und vielleicht zeitgemäß interpretiert.

Die Firma Kähler, eigentlich bekannt für Keramik im Dänischen Design, vereint ihr "Hauptmaterial" mit Holz, Leder und Stoff und macht daraus zusammen mit einer Hülle aus Keramik einen transportablen Bluetooth-Lautsprecher. Elegant, trendy und zugleich formschön.


Apropos Renaissance: Römertopf hatte ich so gar nicht auf dem Plan. An deren Stand hat mich aber direkt die Brotform angesprochen.



Römertopf war für mich bisher immer so ein Relikt aus der Kindheit. Genauso, wie man sich daran erinnert, dass die Mutter einen Rumtopf angesetzt hat, der im dunklen Keller immer wieder aufgefüllt wurde oder an den Fonduetopf aus orangefarbigem Emaille an Silvester auf den Tisch kam.

Nach ein bisschen Recherche über die Vor- und Nachteile eines Römertopf, hat das Original durchaus für mich das Potential zu DEM Trendprodukt 2016 zu werden, da damit flüssigkeits- und fettfrei gekocht/gebacken werden kann. #ilike. Im Moment züchte ich übrigens gerade Kresse im Kresseigel von Römertopf.

Gesund und lecker wird es auch bei Gefu, die ein neues Mini-Gewächshaus, das Sprossenglas Bivita auf den Mark bringen.


Aber jetzt wieder zurück zu den Farben.

Bei Kahla gibt es eine neue Serie mit Mustern in Pastell.


 Kahla setzt Gold neu in Szene, modern und mit geometrischen Formen. Was man jedoch nicht auf dem Bild sieht, dass Kahla mit Magic Grip eine tolle Innovation herausgebracht hat. Das Geschirr hat an der Unterseite keinen rauen Rand mehr, sondern eine Silikonbeschichtung, so rutsch nichts und es klackert auch nichts mehr auf glatter Oberfläche.


Untertassen brauchen so auch keine Aussparung mehr, da die Tasse ja nicht mehr auf dem Teller verrutschen kann.


Bei Villeroy & Boch dreht sich eine komplette Themenwelt um die Pizza. Beim neuen Pizza-Brett für 4 wird setzt der Porzellanhersteller auch auf den Materialmix mit Holz.

Die Serie zum Grillen gab es zwar bereits im letzten Jahr, ist aber nach wie vor aktuell. #wunschzettel




Mit Pepper Schmidt vom Blog Heimatbaum könnt Ihr noch die Ambiente im Wohnbereich erkunden, ach, wenn ich ihre Bilder seh, dann weiß ich, dass ein Tag einfach viel zu kurz war und ich definitiv viel zu wenig gesehen habe.

23 Februar 2016

DIY-Kindergeburtstag mit T-Shirts und Textilfarben

"Mama, das war so ein schöner Geburtstag. Ich hatte so viel Spaß!"
Ihr glaubt ja gar nicht, wie ich mich gefreut habe, als mich am Tag nach unserer #dieminiwird12 - Party eine Mutter anrief und berichtete wie gut es ihrer Tochter bei uns gefallen habe.
Gibt es ein schöneres Kompliment? Da lohnt sich doch die Mühe. Nicht nur die Mini war abends erschöpft und glücklich, auch ihren Gästen scheint es wirklich gut gefallen zu haben.

"Und wie geht es Euch?" fragte sie weiter. "Bei Euch alles in Ordnung? Wenn es den Kindern gefällt, heißt das ja nicht, dass das die Eltern auch so empfinden". Ich vermute ja, ihr Ehemann, der die Tochter abgeholt hat, hat erzählt, dass es in unserem Erdgeschoss nicht mehr nach Wohnraum aussah.
Ja, ich muss zugeben. Ich hatte anfangs ein bisschen Bedenken, vielleicht sogar sowas wie Angst.
7 halbwüchsige pubertierende Mädchen, jede Menge Farbe, übersteht das die Einrichtung oder ist unserer Haus nach der Party ein Fall für eine Grundsanierung?
Nach der letzten Fashion-Party der großen Schwester (vor 4 Jahren) hat unser Wohnzimmer (und wir auch) mindestens noch 3 Wochen geglitzert. ....vielleicht war das aber auch einfach nur Feenstaub ;-).

Wegen schlechtem Wetter konnten die kleinen Fashion-Sprayer leider nicht nach draußen verlagert werden. Aber ich hatte vorgesorgt!


Vor der Terrassentür wurde meine große Kunststofftischdecke platziert, vor den Fenstern zusätzlich stabile Kartonage, die ich im Warenausgang eines Möbelhauses besorgt hatte. So hatten wir einen "Sprayplatz". Der Parkett davor wurde mit Malervlies geschützt und die Couch zusätzlich mit Malerfolie abgehängt.



Die T-Shirts hatte ich schon Wochen zuvor im Internet bestellt*, gewaschen und gebügelt. Damit bei der Farbaktion nichts durchdrückt, haben wir Karton auf T-Shirt-Größe zurechtgeschnitten und die T-Shirts darüber gespannt. Das erwies sich als sehr praktisch.

Der Esszimmertisch wurde zum Künstleratelier.









Und in der Küche hatten wir ein kleines Snack-Buffet aufgebaut, denn auf die Kuchentafel haben wir verzichtet. Den Kuchen gab es als zwischendurch, während die Jungdesingerinnen während der Trocknungsphase eine Kreativpause eingelegt haben.


Die Damen konnten wählen, ob sie mit Textilfarben schablonieren ...


... oder das Fashion-Spray benutzen. Das Spray war der totale Renner, der Sprayplatz eine begehrte Arbeitsstätte und Anker ...


... und Flamingos bevorzugte Motive (gefolgt vom kleinen Kolibri und er Blume).


Die Damen gingen total professionell ans Werk. Da wurden zuvor Skizzen gemacht, überlegt wo das Motiv platziert wird, Farben ausgewählt und Probesprühungen durchgeführt.


Während die einen sprühten und sich auch gegenseitig beim Platzieren der Schablone halfen, trocknete die nasse Farbe bis zum nächsten Sprühvorgang. Dass die Shirts auf die Pappe aufgezogen war, war hier eine große Hilfe, so konnten sie leicht transportiert bzw. weggestellt werden und die Gefahr mit der feuchten Farbe das Shirt oder sich selbst zu beschmutzen war so gut wie ausgeschlossen. Klappte alles reibungslos.

Zwei der Flamingos-T-Shirst wurden in Regenbogenfarben besprüht.


Die Anker-Shirts bekamen mit Glitzerliner noch einen Hashtag.


Leider waren die Shirts beim Ende der Party noch ein bisschen feucht, deshalb gibt es keine fertigen angezogenen Fotos. Aber alles in allem war es sehr gelungen und hat Kindern und Mama echt Freude bereitet.

Material:
T-Shirts (Fruit of the loom) von TicTEX*
Marabu Fashion-Spray Cool Denim*
Marabu Silhouette Schablone Flamingo*
Marabu Silhouette Schablone Anker*
Marabu Silhouette Schablone Little Birdie*
Marabu Textil Painter *

Schrift auf Shirt: Stencil (CREATIVITY) mit dem Plotter aus
Quilter's Freezer Paper* ausgestupft mit Marabu Textil plus rot* und Glitter Gold
Restliche Schrift selbstgemacht und ebenfalls Schablone aus Freezer Paper mit dem Plotter geschnitten

verlinkt bei   HOT
*Affiliate-Link

21 Februar 2016

Scharf, gesund und kreativ: Die Trends der Messe Ambiente 2016

Über das letzte Wochenende fand in der Messe Frankfurt die Ambiente 2016 statt.
Die Ambiente ist die weltweit größte Einzelhandels- und Konsumgütermesse und wegweisend für Trends und Innovationen. An 5 Tagen besuchten über 137.000 Interessierte aus 143 Ländern die Messe um sich über Neuigkeiten zu informieren und Bestellungen zu tätigen. Die Ambiente ist eine Fachbesucher-Messe und Endverbraucher können dort leider nicht einkaufen.



Damit aber auch der Ottonormalverbraucher schon jetzt einen Eindruck von den bald zu erwartenden Produkten haben kann, lässt die Messe Frankfurt nicht nur Fachjournalisten zum berichten zu, sondern unterstützt auch uns Blogger. Unermüdlich dabei als Schnittstelle zwischen Messe, Händlern und uns Bloggern Claudia vom Blog Il mondo di Selezione und Tobias aka "Der Kuchenbäcker". So konnte eine große Anzahl das Gelände erkunden und das Netz wird in den nächsten Tagen voll sein mit Berichten aus den verschiedensten Bereichen.

Messeblogger vom Samstag. Fotocredit (c) Stefanie Rombach  / http://www.dassisdreamworld.de
Die Messe ist nämlich unfassbar groß (über 366.000 qm). Es gibt 10 Hallen mit jeweils mehreren Stockwerken und selbst wenn man 5 Tage auf der Messe ist, ist es schier unmöglich alles gesehen zu haben. Die Ambiente gliedert sich in die Bereiche "Giving", "Living" und "Dining" und präsentiert im Grunde alles was das Leben / Einrichten ein bisschen schöner oder einfacher macht.

Ich selbst war dieses Jahr leider nur an einem Tag da. D. h., dass ich mich auf ein paar wenige der 4387 Aussteller beschränken muss. Ich habe mein Augenmerk in diesem Jahr auf die Küche und ihre kleinen Helferlein sowie den gedeckten Tisch gerichtet und den Rest leider nur gestreift. Am Ende des Post werde ich Euch aber ein paar Blogs verlinken, die noch über andere Bereiche berichtet haben.
Meine Themenwelten heißen also "Ambiente kreativ", "Ganz schön scharf", "Auf dem Tisch" und "Gesund und lecker" und weil das immer noch so viel an Infos ist, teile ich es auf und jetzt kommt erstmal Teil I und der Rest folgt dann noch.

Ambiente kreativ

Scrollt nochmal nach oben und schaut Euch die Lampe im ersten Bild an? Na, ganz schön dreidimensional, was? Mein erster kreativer Fund auf der Ambiente und gleichzeitig eine optische Täuschung.


Die Lampen vom Studio Cheha sind in so erlesenen Shops wie dem vom MoMA, dem Museum of Modern Art in New York oder der Boutique vom Centre Pompidou in Paris zu erhalten. Studio Cheha selbst hat seinen Sitz in Israel (zumindest behauptet das die Ländervorwahl auf der Visitenkarte).

Bei Wildlife Garden geht es eher klassisch zu. Dazu gibt es dann auch gleich noch eine persönliche Geschichte. Wir haben nämlich tatsächlich vor Weihnachten ziemlich lang nach einem schönen und vor allem sinnvollen Vogelhaus gesucht, das nicht nur schön anzusehen ist, sondern bei dem eine ältere Dame den Vögeln beim Fressen zusehen kann. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie viel Freude meine Mutter an dem Vogelhaus vor ihrem Esszimmerfenster hat. Das Futter ist im inneren geschützt und die kleine Grünmeise, die täglich kommt, hat auf dem Steg davor Platz.

Die schwedische Firma Wildlife Garden hat aber u. a. auch Vogeläuser auf Stelen und welche, bei denen im Dach gleich ein kleines Becken für Wasser eingebaut ist.

Bei Städter ist die Kreativität auch gleich noch dazu sehr lecker.

Städter bringt einen Airbrush-Apparat heraus, durch den der Farbauftrag auf Kuchen und Keksen zum Kinderspiel wird. Besonders attraktiv und megaleicht aber extrem effektvoll sind Silikonmatten und passende Glitzerpasten mit denen kunstvolle essbare Spitzenbordüren hergestellt werden können.  Dazu habe ich Euch ein Mini-Filmchen mitgebracht, damit man das besser sehen kann.

video

Und weil mir die Produkte so gut gefallen, habe ich diese Woche bereits im lokalen Fachhandel nachgefragt: Die Firma Kießling in Frankenthal hat Backmatten und Pasten bereits bestellt und sie werden ab Ende März im Laden in der Wormser Straße erhältlich sein.

Ganz schön scharf


Das Schweizer Familienunternehmen fertigt in Rikon innovative Swissmade Produkte. Dazu gehören Töpfe, Pfannen und Küchenhelfer. Kuhn war eines der ersten Unternehmen, das bunte Messer auf den Markt brachte. Das Colori (R) Titanum gibt es nicht nur farbig, sondern auch mit Mustern z. b. als schwarz / weiße Version*. Der neue Mehrzwecköffner vereint gleich 5 Öffner in einem. Der Vorgänger* hat sogar einen Red Dot Award gewonnen. Besonders praktisch daran, der Dosenöffner öffnet ohne scharfe Kanten, es gibt einen integrierten Kronkorköffner und einen Greifer für Drehverschlussflaschen. Der angebrachte Haken fasst die unhandlichen Dosenringe und vermeidet somit abgebrochene Fingernägel oder verbogene Gabeln (Erfahrung aus erster Hand!).
Im Sommer wird Kuhn Rikon noch ein neues Produkt auf den Markt bringen, das auf der Ambiente bereits vorgeführt wurde, damit der Handel bestellen kann. Zum KUHN RIKON Universalhacker* wird sich eine große Schwester gesellen, eine stromlose Küchenmaschine, mit der per Seilzug mühelos Gemüse (oder z. b. auch Salami) geschnitten werden kann.


Richtig scharf war es auch am Stand von Microplane. Microplane kommt aus den USA und ist auf Feilen jeglicher Art spezialisiert ist.


Und weil manchmal bewegte Bilder einfach mehr sagen, als ein Foto, habe ich Euch ein kurzes Filmchen mitgebracht, das zeigt wie vielfältig diese feine Reibe einsetzbar ist.

video

Microplane Reiben gibt es in vielen Farben* und weil die Reibe bei meiner Schwester schon lange im Einsatz ist (passend zur Küche in grün), hat sie mir im Nachgang gleich verraten, dass sie damit alles kleinhobelt, was ihr Sohn im Essen nicht sehen soll. Z. B. die Karotten für die Bolognaise oder Knobi.

Bei Gefu bin ich im Vorbeigehen auf den Spiralschneider* gestoßen, der mit verschiedenen Einsätzen auch verschieden breite "endlos" Streifen schneidet.

Gerade in der gemüsereichen Küche ein wirklich netter kleiner Helfer, da er mit verschiedenen Einsätzen nicht nur unterschiedlich schneidet, sondern das Essen dadurch eine schöne Optik bekommt. Gerade bei Zucchinispaghetti oder die Extraportion Karotten im Salat sicher ein gutes Hilfsmittel.

Mein Rezept für Zucchinispaghetti findet Ihr übrigens unter meinen Küchenperlen.

Bei Kochmesser.de kann man zwar als Endverbraucher nichts bestellen, aber vielleicht gefallen Euch ja die ausgefallenen und vor allem scharfen Messer und Ihr fragt im Fachhandel danach. Kochmesser.de ist noch eine relativ kleine Firma, die sich auf den Import japanischer und asiatischer Messer spezialisiert hat.

Das Messer aus Croma Cnife im F.A. Porsche Design glitt so butterweich durch die Tomate, da kann mein total geniales Tomatenmesser zuhause bleiben. Wer Interesse an guten japanischen Messern hat, dem sei die Homepage von Kochmesser.de ans Herz gelegt (da könnt Ihr auch nach Fachhändlern suchen, die dann wiederum an Endverbraucher verkaufen).

Teil II meines Messeberichtes folgt am Mittwoch, da erzähl ich Euch noch ein bisschen über gesundes Kochen / Essen, Geschirr und Farben, denn auch die spielen bei den Trends eine große Rolle.

Ich war übrigens zwischendurch auch noch bei Fissler kochen und hab mir dort den Schnellkochtopf mal genauer angesehen. Darüber habe ich bereits in meinem Zweitblog "Was gibt's zu essen, Liebling?" berichtet.

Steffi vom Blog Cuchikind war zum großen Teil in einem ganz anderen Bereich der Messe unterwegs als ich, was sie so entdeckt hat, könnt Ihr in ihrem Blog nachlesen.


16 Februar 2016

Kindergeburtstagsvorbereitung - Einladungen selbst gestalten {DIY}

Bei uns steht diese Woche der nächste Kindergeburtstag an. Dieses Jahr hat sich die Mini eine Bastelparty zuhause gewünscht. Genau wie die große Schwester vor ein paar Jahren, dürfen die großen kleinen Mädchen zum Designer werden und T-Shirts gestalten.

Die Einladung dazu haben wir bereits dem Motto angepasst und in T-Shirt-Form weitergegeben.
Ich muss gestehen, dass wir (die Mini und ich) ziemlich lange rumprobiert haben um die Einladung zu gestalten und dann unter dem Motto "ach, wir probieren mal, ob das funktioniert" das Stencil, das eigentlich für die Party und zur Textilgestaltung gedacht war, auf das Papier gelegt und in eine Plastiktüte geschoben haben. Dann wurden die Karten in der Tüte mit Fashionspray besprüht. Eigentlich nur ein Test ob es überhaupt hält und wie die Oberfläche des Papieres mit der Farbe umgeht. 
Und weil wir so begeistert waren und der Look so "cool" war, haben wir dann alle Karten mit Textilfarben besprüht. Da das Textilspray eigentlich durch bügeln oder im Backofen haltbar gemacht wird, haben wir die Karten nach dem Trocknen vorsichtshalber noch geföhnt, so dass dann auch wirklich nichts mehr abgefärbt hat, wenn man mit den Fingern darübergewischt hat.


Im nächsten Schritt wurde die Schrift "Einladung" mit dem 3D-Liner aufgetragen. Die Schrift ist dann schon ein bisschen erhaben und glänzt schön. Am nächsten Tag (auf der Packung steht eine Trocknungszeit von 6 Stunden) habe ich dann direkt mal den Fön drauf gehalten und seht, was dann passiert: Es plustert sich auf und wird samtig! Sehr cooool!


Die Namen der Eingeladenen haben wir dann ncoh mit Glitterliner aufgetragen.


Material:

Papier Clairfontaine 205 gr. eigentlich für Karteikarten. Hat eine schöne Stärke, lässt sich mit dem Tintenstrahldrucker bedrucken und auch mit dem Silhouette Cameo einwandfrei schneiden.

Marabu 3D Liner * für den Plustereffekt
Glitter Liner *
Marabu - Silhouette Schablone Flowerbed, 15 x 15 cm*
Marabu Fashion Spray*

Die letzte Designer-Party ist jetzt schon 4 Jahre her und damals gab es diverse Farben und Schablonen, die wir dieses Mal verwenden wollen noch gar nicht. Einen kleinen Einblick von damals gibt es HIER.


*Affiliate-Link 
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

.