25 März 2016

Reloved - Buchvorstellung und GiveAway

Ich hatte es ja schon angekündigt, jetzt habe ich es endlich in Händen: Reloved, das Buch mit ganz vielen Do-it-yourselfs bzw. Upcycling-Ideen und ich durfte auch einen Beitrag beisteuern.
Und dabei bin ich in allerbester Gesellschaft, denn ganz viele andere Blogger sind ebenfalls mit ihren kreativen Anleitungen ein Teil von Reloved geworden und so ist der Inhalt eine bunte Mischung vieler wunderbarer Ideen aus den verschiedensten Bereichen.


Wo fang ich denn an mit der Beschreibung? Hm, ich weiß, bei Katharina von Greenfietsen. Die Liebe durfte ich nämlich letztes Wochenende auf der H+H kennenlernen und Katharina beschäftigt sich genau wie ich (wenn ich nicht gerade backe, bastle oder fotografiere *hust*) mit Nähen und schönen Stoffen. Kein Wunder also, dass ihr Upcyclingprojekt auch damit zu tun hat. Gestern hat sie es bereits auf Ihrem Blog vorgestellt, da könnt Ihr also direkt mal stöbern gehen.

Lisa von "Mein Feenstaub" verarbeitet Einmachgläser, Bine Brändle (kennt Ihr doch alle noch von Pro 7 Avencio oder als Autorin von Flusi das Sockenmonster* und ganz vielen tollen Kreativbüchern) hat eine ihrer tollen Ideen beigesteuert und auch Christiane Hübner vom Label "Renna Deluxe" ist mit einer Kreation aus Stoffresten mit von der Partie und die liebe Julia vom Blog Funkelfaden, hat ein Stück eines ausgedienten Ledersofas "reloved". Spannend, nicht? Ich kann gar nicht alle aufzählen. Muss ich auch gar nicht. Denn im Anhang zu den Anleitungen gibt es jeweils eine kurze Beschreibung zu den Autoren und deren Blogs. Ein echter Mehrwert also, denn wer die Blogs besucht, findet dort natürlich noch weitere Anleitungen und Inspirationen. (Bei mir übrigens unter dem Reiter "DIY/Anleitungen", dort könnt Ihr Euch durch weitere kostenlose Anleitungen klicken und ein paar der Links führen auch zu downloadbaren kleinen Schnittmustern oder Plotterdateien).


Ich finde übrigens, dass das Buch ziemlich schön gestaltet ist und darüber bin ich sehr glücklich. Wenn man nur ein paar Bilder und eine Anleitung beisteuert, weiß man das vorher ja nicht.
Alles in allem eine ziemlich gelungene Mischung. Es gibt Arbeiten aus altem Besteck, Schüsseln aus Papier oder Spitze und ein Blumenbeet aus Autoreifen und das sieht absolut gar nicht nur nach altem Gummi aus. So, mehr will ich aber jetzt nicht verraten.

Reloved: Die besten Upcycling-Ideen für ein buntes Zuhause*
128 Seiten mit Hardcover für € 16,99
erschienen bei TOPP/frechverlag

zu ordern direkt bei TOPP (innerhalb D versandkostenfrei) oder wie üblich den großen Alles-Versender*

Nur noch eins:

Ich habe 2 Exemplare für Euch! (Danke an Topp/Frechverlag) Ist das nicht toll?
Und weil Ostern ist, ach quatsch, weil ich so megagute Laune habe, habe ich in meinen Stoffschrank geschaut und da noch zwei Stücke des Stoffes Julia von Swafing entdeckt, die ich bisher gehütet habe. Sie kommen aus der gleichen Serie wie die Stoffe mit denen ich die Dosen in meinem DIY bezogen haben. Da dachte ich mir, die lege ich mit dazu, dann müsst Ihr nur noch eine Chipsdose aus Pappe leerfuttern (oder ähnliche Verpackungen besorgen) und schon könnt Ihr direkt losbasteln.

Also zu gewinnen gibt es: 

1. Preis

Ein Exemplar "Reloved" von Topp
ca. 1 Meter Stoff (bereits gewaschen)
1 Tragetasche von Swafing, die ich von der H + H mitgebracht habe



2. Preis

Ein Exemplar "Reloved" von Topp
ca. 50 cm Stoff (bereits gewaschen)
ca. 2 Meter Webband von Tante Ema / Unionknopf




Gewinnspielregeln:

  • Das Gewinnspiel beginnt jetzt und läuft bis nächsten Freitag, 01. April 2016 - 23.59 Uhr
  • teilnehmen können erwachsene Personen mit einer Versandadresse in Deutschland
  • kommentiere hier im Blog
  • stell sicher, dass ich Dich kontaktieren kann. Eine Email-Adresse anzugeben ist keine Pflicht, erleichtert das aber ungemein. Gibst Du eine Email-Adresse an (z. B. xxxx (at) xxx.de) oder Dein-Loggin führt zu einem Blog mit vollständigem Impressum, so werde ich Dich im Gewinnfall per Mail kontaktieren, ansonsten musst Du wohl oder übel nächsten Sonntag (03.04.16) hier im Blog nachsehen, denn dann gebe ich den Gewinner/die Gewinnerin bekannt.
  • der Gewinner/die Gewinnerin wird hier im Blog bekanntgegben und hat dann 3 Tage Zeit sich bei mir mit einer Versandanschrift zu melden, ansonsten lose ich neu aus
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen




  • Dir ist bewusst, dass keine Firma hinter diesem Gewinnspiel steckt, ich auf meine Kosten versende und die Produkte bei einem Verlust auf dem Versandweg nicht wiederbeschafft werden können. Sollte dieser (bei mir noch nie vorgekommene) Fall eintreten, so gehst Du leider leer aus.


  • Ich freu mich natürlich mega, wenn Ihr mir folgt, über das Gewinnspiel berichtet oder es auf Facebook teilt, das wäre echt supernett von Euch, aber keine Bedingung.


    Ich wünsch Euch derweil frohe Ostern und schicke Euch liebe Grüße aus der Pfalz!





    ACHTUNG: Kommentare müssen freigeschaltet werden. Bitte nicht wundern, wenn ein Kommentar nicht sofort erscheint!

    EDIT: Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme am Gewinnspiel. Ich habe per Random.org ausgelost. Wer gewonnen hat, steht unter dem jeweiligen Kommentar. Die Gewinner habe ich bereits per Mail kontaktiert. 





    23 März 2016

    H+H Cologne - Handarbeit und Hobby, ein wunderbarer Messetag

    Am Wochenende war die H + H Cologne, die Handarbeits- und Hobbymesse in Köln. Es ist eine Ordermesse, man kann dort also ohne Gewerbe nichts kaufen, für mich aber ein Mekka an Kreativität. Wie es der Name schon sagt, es geht um Handarbeit, d. h. stricken, häkeln, nähen etc, anders als bei der Creativeworld, die in Frankfurt stattfindet und auf Kunst und Basteln (Papier, Farbe etc.) ausgelegt ist. Wie Ihr ja wisst, liebe ich Messen, habe aber lange hin- und her überlegt, ob ich fahren soll oder nicht. Köln liegt ja nicht gerade ums Eck. Den letzten Stups gab dann die Initiative Handarbeit, die mit einer netten Mail gefragt hat, ob ich nicht mal Lust hätte vorbei zukommen. Ja, die hatte ich! Der lieben Bella vom Blog Herzensüß ging es wohl genauso und so haben wir uns verabredet um gemeinsam die Messe zu erkunden. Und das hat sowas von Spaß gemacht!

    Am Stand von Unionknopf, dort hatten wir uns 2014 bei einem Wettbewerb kennengelernt, haben wir uns noch mit anderen handarbeits- und stoffverrückten Bloggern getroffen, viel gequatscht und uns Anregungen für neue Projekte geholt.

    Ein Turnbeutel für die Mini steht schon lange auf der Wunschliste. Ist dieses Ausstellungsmodell nicht toll?


    Passende Kordel in vielen Farben und Ausführungen.


    Die Taschenbügel haben es mir besonder angetan und wenn Ihr die Bilder von Modenschau anseht, dann könnt Ihr an einer der Taschen auch so einen süßen Fellbommel (Bild ganz unten) sehen. (Sowas brauch ich ganz dringend ;-))


    Am Stand von Farbenmix konnte man die neuen Taschenmodelle von der Farbenmix CD Taschenspieler 3 bewundern.


    Wir hatten Spaß, wie hier bei Lillestoff.

    Swafing ist nicht nur Großhändler für Stoffe, sondern bringt auch Swafing Exclusivstoffe raus. Hier der Digitaldruck Donna-Sofie von Designerin Sandra Prüßmeier/Lila Lotta. Wenn man genau auf das Foto schaut, dann seht Ihr, dass wir uns bis zum August gedulden müssen, bis der neue Stoff ausgeliefert wird. Aber es sind ja sowieso die neuen Herbstfarben, die Sandra verwendet hat. Ach, der Herbst wird sicher ganz großartig!


    Das ist bestimmt das meistfotografierte Motiv der H + H. Eine Metzgerei mit gestrickter Wurst und Fleisch.


    Aus Wolle kann man nicht nur Pullis oder Schals stricken. Hier ist es Kunst. Wurstkunst.

    Bella und ich haben uns auch noch den neuen Brother Schneidplotter angesehen. Der Platzhirsch, der Silhouette CAMEO * ist aus dem Bastelbereich bekannt und auch schon bei vielen Hobbyschneiderinnen eingezogen um Bügelmotive aus Flexfolie oder Flockfolie ausschneiden zu lassen. Das funktioniert auch ziemlich gut. Uns hat vor allem interessiert, wo denn beim Brother Scanncut der Unterschied zum Silhouette-Modell liegt und was einen Preisunterschied rechtfertigt. Mittlerweile hat Brother aber auch das kleinste Modell schon zu einem ähnlichen Preis am Markt (derzeit 299,00). Der Brother Scanncut hat mehr Kraft und kann einen höheren Druck auf das Schneidmesser ausüben als Silhouette Portrait oder Cameo, wodurch auch Stoffe, ohne dass sie zuvor mit Vliesofix o.ä. bebügelt werden müssen, geschnitten werden können. Der Brother packt auch Leder / Kunstleder und sogar Filz (je nach Festigkeit des Materials). Praktisch am Brother Schneidplotter ist auch, dass er computerunabhängig schneiden kann und auch Hobbyschneider, die nicht so computeraffin sind, durch die Scanfunktion ganz einfach Motive einscannen und ausschneiden lassen können. Das Scannen funktionert einfacher als beim Cameo, dafür gibt es im Silhouette Store viele fertige Dateien, die man mit der Software des Silhouette Gerätes einfach an den Schneidplotter senden kann. 

    Gerne hätte ich mir auch noch ein paar Nähmaschinen näher angesehen, aber leider hat dafür die Zeit nicht mehr gereicht. 


    Wir mussten nämlich noch ganz dringend ein Buch beim Frechverlag abholen. Nicht für mich, das Buch ist für Euch!
    Jaaaaa! Ich habe es Euch schon erzählt, jetzt habe ich es aber in Händen! Ich freu mich wie Bolle, das Foto auf dem Cover, das mit den Dosen, jaaaaa! das ist von mir. Und das Buch hat noch ganz viele tolle Projekte von ganz vielen anderen Bloggern. Eine davon habe ich sogar am Samstag auf der h+h kennengelernt. Und das erzähl ich dann am Freitag, an meinem Buchtag und dann habe ich auch ein Exemlar für Euch! (Wieder reinlesen lohnt sich also!)

    Foto Irina Weiss
    Die Modenschau mit den tollen genähten und gestrickten Modellen habe ich Euch schon am Montag gezeigt. Von der Initiative Handarbeit wurde uns auf einem kleinen Bloggertreffen die Aktion "Mach Dein Ding" vorgestellt. Bei dem Wettbewerb soll eine Tasche nach vorgegebenem Schnittmuster gestaltet werden. Dem Gewinner winkt ein Wochenende in Berlin. (Einsendeschluß 31.07.2016)
    Das Schnittmuster gibt es kostenlos unter o. g. Link.


    Ich finde ja immer total interessant, wie viele verschiedene Versionen aus ein und denselben Schnitt entstehen. Wie sieht es auch? Macht Ihr mit?

    Jetzt bleibt mir nur noch, mich bei den vielen netten Menschen zu bedanken, die am Samstag meinen Weg gekreuzt haben. Es war ein so toller Tag, mit so viel kreativem Imput. Vielen Dank, dass Ihr den Tag zu so einem besonderen gemacht habt. (Das müssen wir nächstes Jahr unbedingt wiederholen!)

    22 März 2016

    Kleines Kosmetiktäschlein zwischendurch {DIY-Nähen}

    Morgen geht es weiter mit meinem Bericht über die H+H, aber heute muss ich Euch erst schnell noch was zeigen. Wir brauchten ein Geburtstagsgeschenk und die Mini hat sich dafür entschieden, ihrer Freundin ein kleines Kosmetiktäschlein, gefüllt mit Pflegeprodukten, die eine 12-jährige so braucht, zu schenken. Die Lieblingsfarben waren schnell abgefragt und die Mama (ich) mit dem Nähen beauftragt. 

    Schnitt: mein eigener
    Webband: eins meiner Lieblinge, der Vorrat ist aber leider jetzt auch bis auf einen Fitzel aufgebraucht (Farbenmix/Lucia Pimpinella)
    Stoff: Oben weiß ich nicht mehr, unten Hamburger Liebe

    Das kleine Geldbörschen ist mein aller aller allerliebstes In-the-Hoop-Stickmuster und ist aus dem Set Taschenspielereien von Der Stickbär.
    Es passt eine Geschenkkarte rein oder eben auch ein gefalter Geldschein. 

    Die Verpackung hat die Mini dann noch selbst gestaltet.














    21 März 2016

    Hobby & Handarbeit 2016 in Köln: Die Trends für Herbst und Winter {Messegeschichten}

    Am Wochenende war ich auf der Hobby & Handarbeit in Köln und bin immer noch ganz fasziniert, inspiriert und geflashed. Im Moment sichte ich gerade Fotos, Daten und Fakten und am Mittwoch will ich Euch dann ein bisschen über die Messe erzählen.

    Vorab könnt Ihr Euch aber bereits die Trends für den Herbst ansehen, die während der Modenschau der Initiative Handarbeit vorgeführt wurden.
    Natürlich sind das alles Modelle, die von den Strick- und Nähbegeisterten nachgearbeitet werden können. Die Wolle bzw. der Stoff und die Schnittmuster gibt es von den jeweiligen Lieferanten.

    Lang Yarns




    Schoeller + Stahl 



    Katia


    ggh 


    Swafing

    Stoffdesign von Andra Müller / jolijou und Sandra Prüßmeier / Lila-Lotta
    Und wem der ein oder andere Schnitt bekannt vorkommt, mir ist so, als hätte ich an Anke Müller bei "Geschickt eingefädelt" sowas in der Art schon gesehen (und auf Instagram habe ich heute gelesen, dass es die Schnitte bald bei Cherry Picking gibt).




     Rico Design


    ONLINE 


    Güthermann Creativ



    Lana Grossa 



    FINALE


    08 März 2016

    Neuveröffentlichung: Das Buch mit Projekten von Bloggern!

    Ich bin total aufgeregt. Ich habe es selbst noch gar nicht in Händen, aber ab heute ist es online: Das Buch mit Projekten von Bloggern. Ich bin sehr gespannt und freu mich, es endlich selbst blättern zu können.
     
    *klick auf's Bild* (Affiliatelink)

    Ich bin sehr gespannt, welche Projekte enthalten sind und wer noch so alles einen DIY-Beitrag geleistet hat. Sobald es in meinem Briefkasten liegt, stell ich es natürlich vor. 

    02 März 2016

    Dinkelbrot aus dem Römertopf

    Ich hab Brot gebacken. Okay, das alleine ist noch nicht wirklich eine Besonderheit. Brot habe ich schon viel gebacken und eine ganze Weile sogar sehr oft, wenn nicht sogar täglich. Allergiebedingt. Damals hatten wir uns sogar einen Brotbackautomaten angeschafft. Den hatten damals viele, war wohl sowas wie eine Modewelle.

    Nungut, irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf Brot aus dem Brotbackautomaten. Das schmeckte sowieso immer nur ganz frisch gut, es hatte keine anständige Kruste und ein Loch vom Rührer im Boden, den man umständlich rauspulen musste. Manchmal habe ich abends gebacken und dann wurden die paar Stückchen so schnell gefuttert, dass keines mehr für das Frühstück am nächsten Morgen übrig war. Hab ich 2 am Tag gebacken, dann wollte am nächsten Tag keiner die Reste. Wir haben dann wieder angefangen Brot zu kaufen und der Automat verschwand in der Abstellkammer.

    Letztens haben wir ihn dort wieder "gefunden". "Wir haben einen Brotbackautomaten?" hat die Große gefragt. "Mama hat früher ganz oft selbst Brot gebacken" hat der Göga geantwortet. "Da hätte ich mal wieder Lust drauf, auf ein schönes frisches Dinkelrot".

    Was soll ich sagen, ich hatte den Backschrank gerade mit frischem Vollkornmehl aufgefüllt, da stolperte ich auf der Ambiente in den Stand von Römertopf auf deren Ausstellungsregal mich eine runde (!) Brotform förmlich anlachte. Ich hatte mich ehrlich gefragt, wie ich ein rundes Brot backen könnte, ob man da Bastkörbchen zum vorgehen nimmt oder wie das eigentlich funktioniert.


    Römertopf kannte ich nur aus der Kindheit, dass es auch Brotfbackformen gibt und die Tontöpfe einen entscheidenden Vorteil haben, wusste ich nicht. Am Küchentisch wurde das gleich mit Mutter, Schwägerin und Freundin bequatscht und jeder hatte nur positive Erinnerungen. Meine Mutter hat einen Römertopf zum Brot aufzubewahren und ist sich sicher, dass das Brot darin länger frisch bleibt.  Die Freundin erzählte, dass sie sich an die leckeren Gerichte aus dem Römertopf bei den Eltern erinnere, aber gar nicht wisse, warum sie keinen hat. War denn der Römertopf früher mehr in Mode als heute, so wie der Brotbackautomat?

    Ich habe dann auch direkt bei Wikipedia was dazu gefunden: ... wurde in der deutschen Küche populär in den 70ern und 80ern. Kein Wunder, dass wir alle daran Kindheitserinnerungen hatten.
    Eigentlich wollte ich ja nur mal wieder Brot backen, aber mittlerweile habe ich auch große Lust, den Sonntagsbraten in einem Römertopf zu machen, so im eigenen Saft und ohne Fett.

    Aber jetzt wieder zum Brot: Ich habe also ein Brot gebacken. Zur Einstimmung ein altbewährtes Rezept. Ein Dinkelbrot in einer Kastenform, dem Brotbacktopf Pane* von Römertopf. Lecker, sag ich Euch! Endlich eine schöne braune Kruste und der Teig ist total schön aufgegangen. Das Brot war ganz locker und fluffig und das Brot ganz schnell leergefuttert.



    Was ist der Unterschied zur herkömmlichen Backform?
    Die Form wird vor Gebrauch gewässert und speichert die Feuchtigkeit, die dann beim Backen im Ofen für ein gutes Klima bzw. die richtige Luftfeuchtigkeit sorgt. Dadurch wird das Brot ganz besonders knusprig.

    Das Rezept für Dinkelvollkornbrot: 

    500 gr. Dinkelvollkornmehl
    250 gr. Dinkelmehl 630
    1 großer Esslöffel flüssiger Honig
    500 ml lauwarmes Wasser
    1 Päckchen Trockenhefe
    1 Esslöffel Meersalz
    ein bisschen Butter für die Form

    Das Rezept mit frischer Hefe könnt Ihr hier nachlesen, dafür muss ein Vorteil angerührt werden.

    Mit der Trockenhefe geht das ganz einfach.
    Beide Sorten Mehl zusammen mit der Trockenhefe und dem Salz in eine Rührschüssel geben und gut vermengen. Honig und lauwarmes Wasser dazugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut durchkneten lassen. Könnt Ihr natürlich auch mit der Hand machen aber ich lass das die Küchenmaschine erledigen und geb ihr dafür min. 10 Minuten Zeit.

    Rührschüssel mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken und an einen warmen Ort stellen. Der Teig geht dann auf. Wenn er sich ca. verdoppelt hat, Teig aus der Schüssel nehmen und nochmals ca. 10 Minuten mit der Hand durchkneten.
    Backform buttern und den Teig hineingeben. Backform zu 2/3 in warmes Wasser stellen und abdecken. Der Teig geht nochmals auf. Den Backofen NICHT ! vorheizen.
    Die Wände des Backofens mit Wasser besprühen und die Backform auf den Rost auf die unterste Schiene stellen und bei Ober- und Unterhitze bei 220°C backen.
    Bisher hat das immer ca. 1 Stunde gedauert, dieses Mal musste ich den Backofen bereits nach 50 Minuten ausstellen, da sich bereits eine schöne dunkle Kruste gebildet hatte. Brot noch 10 Minuten im Backofen stehen lassen, erst dann aus dem Ofen holen und die Form auf Kork oder ein Handtuch stellen. Auf keinen Fall auf eine kalte Fläche, damit der Ton nicht zu schnell abkühlt, da er sonst reißen könnte.

    Das war so lecker. Wir haben es direkt abends angeschnitten und mit Butter, etwas Salz und frisch geschnittener Kresse gegessen.

    Ich möchte jetzt noch mehr Sorten ausprobieren und gestern war ich bereits im Alnatura und habe Backferment geholt um einen Sauerteig anzusetzen. Dann gibt es am Wochenende rundes Sauerteigbrot, denn die runde Backform steht hier mittlerweile auch und wartet auf den Einsatz. Da freu ich mich drauf: Frisches selbstgebackenes Sauerteigbrot.

    Wie ist das eigentlich bei Euch? Habt Ihr einen Römertopf?


    Römertopf hat mir übrigens die Backform ohne jegliche Verpflichtung zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Geschichten und Meinungen sind aber wie immer aus dem echten Leben und werden durch das Produktsponsoring nicht beeinflusst. Ich schreib sowieso nur über Sachen, die ich mag. Was anderes kommt mir nicht in diesen Blog!

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