29 August 2016

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub...oder so ähnlich ...

Gerade habe ich meine Mädels in die Schule verabschiedet. Für mich beginnt dann morgen wieder der Ernst des Lebens. Die Wäsche, die in den Ferien angefallen ist, ist bereits gewaschen und wartet darauf gebügelt zu werden, darauf hab ich aber bei der Hitze keine Lust.

Lieber häng ich dem vergangen Urlaub nach, der wirklich sehr schön war. Dabei hatte das alles ziemlich holperig angefangen. Nach einem üblen letzten Jahr und neuem Job, hatten wir vorsichtshalber nichts gebucht und waren, nachdem dieses Jahr dann gut anlief, alles geregelt und in trockenen Tüchern war, sehr spät mit Destinationssuche beschäftigt.

Wir hatten zwar einen Tripp mit dem Wohnmobil im Hinterkopf, entsprechende Anbieter kontaktiert und ich hatte sogar schon das Buch "Europa mit dem Wohnmobil"* gekauft (aber noch nicht gelesen). Allerdings wird mit nahender Reisezeit und noch dazu in den Sommerferien das Angebot an Fahrzeugen dann auch immer weniger.

Auf jeden Fall wollte die Familie dann auch einen festen Standort und da wir keine Camper sind, konnte ich mir 14 Tage in doch beengtem Raum nicht vorstellen. Also haben wir umentschieden und glücklicherweise und am Ende doch noch eine tolle Unterkunkft für uns gefunden (dazu irgendwann mehr).

Wohnmobil für Anfänger / Reiseblog


Trotzdem spukt mir das Thema Reisen mit dem Wohnmobil noch durch den Kopf. Wir waren in der Nähe von Hamburg und auf der Fahrt dahin und wieder zurück, konnte ich auf der Autobahn so richtig gut die Gedanken kreisen lassen. Dazu beigetragen haben sicherlich auch die vielen unterschiedlichen Wohnmobile oder Gespanne die zusammen mit uns unterwegs waren. Da gab es riesige Kolosse, die busähnlich die Straße einnahmen, winzige Oldtimer und solche die schon ganz vergilbt erahnen liesen, dass sie mindestens so alt waren wie ihr Fahrer. Sogar ein kleines englisches Mobil mit dem Lenker auf der rechten Seite war unterwegs.

Schon seit wir vor 20 Jahren mit einem Leihwagen den "Ring of Kerry" in Irland befuhren, dachte ich, wie muss diese Freiheit doch grenzenlos sein, dahin zu fahren, wo einem der Sinn steht und spontan bleiben zu können.

Nunja, die nächsten Ferien kommen ja schnell, denn dieses Jahr sind es bis zu den Herbstferien in Rheinland-Pfalz gerademal 6 Wochen.

Was ich mir nun garnicht vorstellen kann, ist einen Campingplatz anzufahren und dort zu bleiben. Was ich mir aber sehr gut vorstellen kann, ist eine ganze Riege an Zielen anzufahren. Alles was man gerne mal sehen möchte, wohin man aber vielleicht nicht gerade 14 Tage mit 2 Teenagern in Urlaub fährt, man aber eben mit dem Wohnmobil die Möglichkeit hat, doch eben länger zu bleiben, wenn es gut gefällt. Die Ziele sollten dann auch nicht so weit von einander entfernt sein, unsere Mini fährt nämlich überhaupt nicht gerne Auto.

Ich fang hier mal an, ein paar Ziele zu sammeln, vielleicht habt Ihr ja Lust und helft dabei.

  • Wart Ihr schonmal mit dem Wohnmobil unterwegs?
  • Gibt es Ziele, die für einen Kurztripp ins Auge gefasst habt?
  • Habt Ihr Tipps für das Reisen im Wohnmobil?
Meine Wunschziele (müssen noch ergänzt werden):
Wenn Ihr darüber schon gebloggt habt, oder das in den nächsten 14 Tagen tut, dann wäre es toll, wenn Ihr das in den Kommentaren verlinkt. Vielleicht können wir daraus eine schöne Mitmachaktion machen.

Liebe Grüße aus der Pfalz! 





23 August 2016

Sommerpause

Moin, moin!

Im Moment ist hier wenig  los. Grund dafür sind diese beiden Hübschen und die rheinland-pfälzischen Ferien. Die Familie verlangt nach Aufmerksamkeit und kleinen Abenteuern und die soll sie natürlich auch bekommen.

Genäht habe ich derweil trotzdem. Auf Wunsch der beiden Damen sind nämlich diese Ballettröcke aus Tüll und Organza entstanden. Sie sind in der Form eines Tellerrockes genäht. Die Bundweite ist extragroß und wurde passend zur Taille in Falten gelegt. Die Tänzerinnen wünschten sich einen Tunnelzug und eine Weitenregulierung per Schleifenband.


2 Ballerinas in der Speicherstadt Hamburg Outdoorfotoshooting

Alster Outdoor Ballerinashooting





Linkparty: HOT

15 August 2016

Expresskochen Low Carb {Rezept}

...bei uns ist es nicht ganz Low Carb.

Nunja, ich bin ja ständig auf der Suche nach schnellen Rezepten um aus der ewigen Kochroutine rauszukommen, da war es ganz toll, dass letzte Woche ein Bücherpaket bei uns ins Haus flatterte. (Ich habe in einem Preisausschreiben gewonnen.)
Eines der Bücher heißt "Expresskochen Low Carb" und wurde direkt als Inspirationsquelle fürs Mittagessen verwendet. Schnell muss es gehen und lecker muss es sein. Und das war es.
Bei dem Coverbild dachte ich zwar erst, es wäre eine gefüllte Laugenstange, es war aber Hühnchenbrust mit Speckummantelt. Mhhhmmm, lecker! Das musste es sein.

Ich habe also das Rezept frei interpretiert. Im Buch gibt es zum Hühnchen Selleriepüree, ich habe dazu Ofengemüse und eine Ofenkartoffel mit Sour Creme gemacht.



Das Ofengemüse war auch eine Idee aus dem Buch, wird dann aber vegetarisch mit Tofu-Guacamole zubereit.

In den meisten Rezepten werden die Zutaten ja neutral, also ohne Marken, angegeben. Ich weiß, dann oft nicht, was ich nehmen soll. Beim Frischkäse stand ich vor einer schier enden wollenden Auswahl an Möglichkeiten. Originalzutat: 150 gr. fettarmer Kräuterfrischkäse.

*edit: und jetzt merk ich beim Schreiben erst, dass ich mich vergriffen habe und in meinem Rezept gar kein Frischkäse sondern Quark gelandet ist *ups*. War aber sehr lecker!

Ich schreib Euch auf, was ich gekauft habe:

knapp 600 gr. Hühnchenbrust (4 Stück, abgepackt je 2) aus dem Kühlregal
150 gr. Schwarzwälder Schinken

Milram PaprikaQuark
Milram Sour Cream

1 Blumenkohl
1 Zucchini (klein)
1 Aubergine (klein)
Paprikamix (davon habe ich je eine halbe rote und gelbe Papirka verwendet)
Sesamsamen (hab ich immer im Haus)
1 Stange Lauch
8 dicke Kartoffeln
1 Zwiebel

So geht's: (in Ablaufreihenfolge)

Kartoffeln sehr gründlich waschen (schrubben). Da Ofenkartoffeln zu lange im Backofen brauchen, gare ich sie 20 Min. im Dampfgarer vor. Wer keinen Dampfgarer oder Schnellkochtopf hat, muss die Ofenkartoffeln als erstes vorbereiten und in Alufolie gepackt bei 200°C in den Backofen packen. Wer vorgaren will/kann, legt sie später zum Gemüse.

Ofen auf 200°C vorheizen.
Erst Gemüse waschen und in Scheiben schneiden, Blumenkohl in kleine Röschen. Die Obergine würfeln. Alles auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Alles salzen und mit Olivenöl betreufeln und in den Ofen schieben.

Hühnchenbrust waschen, säubern (Haut, Fett, Sehnen entfernen) und seitlich aufschneiden (nicht durchschneiden!) und Frischkäse (oder in meinem Fall Frühlingsquark) großzügig einfüllen.
Mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika würden und mit Schwarzwälder Schinken umwickeln.
Rapsöl in einer hohen Pfanne (die einen Deckel hat) erhitzen und von allen Seiten scharf anbraten (ohne Deckel).
Zwiebeln schälen, zerkleinern und mit dem Hühnchen in der Pfanne ebenfalls anbraten.
Temperatur niedriger stellen und Deckel auf die Pfanne machen.

Dann dürfte ungefähr die richtige Zeit gekommen sein, das Gemüse zu wenden und mit Sesamsamen zu bestreuen. Nochmals 10 Minuten weiterbacken.

Das Gericht ist ungefähr in 30 - 35 Minuten fertig (Vorgarzeit der Kartoffen nicht mitgerechnet).

Es war sehr lecker und theoretisch könnte man aus der Mischung Frühlingsquark, Zwiebeln und Bratensaft auch noch eine leckere Soße zaubern.

Das Büchlein Expresskochen Low Carb ist sehr vielfältig und ich habe noch einiges gefunden, was ich demnächst ausprobieren möchte. Da gibt es z. B. ein Nuss-Schnitzel mit Cole Slaw oder Saté-Spiesse mit Kürbis Wedges, es gibt Rezepte mit Fisch (z. B. Omlett-Wraps mit Räucherlachs) und natürlich auch vegetarische Gerichte. Besonders gut finde ich, dass alles in 30 Minuten fertig ist.

*klick* aufs Bild führt zum Buch*

Sehr lustig ist auch, dass eine kostenlose App beiinhaltet ist mit der man seine Lieblingsgerichte sammeln kann. Hab ich noch nicht ausprobiert, werde ich aber gleich mal machen.

Expresskochen Low Carb: Schlank auf die Schnelle
von Inga Pfannebecker
erschienen bei GU für 8,99 € (D)



12 August 2016

Mein kreatives Jahr 2017 {Buchvorstellung mit Gewinnspiel}

Juhu *wink*!
Seid Ihr alle noch in den Sommerferien?
Ja? Hmm, ich komme trotzdem mit einer Buchvorstellung um die Ecke. Geht nicht anders, ich freu mich so *hüpf*.

Endlich kann ich es sagen, denn gestern ist "Mein kreatives Jahr 2017" erschienen. Ja, es ist ein Kalender für 2017. Aber es ist nicht nur ein Kalender, sondern auch eine tolle Inspirationsquelle.
Und ich durfte einen kleinen Teil dazu beitragen und bin mit einem Upcyclingprojekt mit von der Partie.

Ganz ehrlich, als ich es gestern das erste Mal in Händen hielt, dachte ich: "Wow, ist das toll geworden!" Das weiß man ja vorher nicht. Als klitzekleiner Beitragender weiß man ja nur, was man beigesteuert hat, sieht vielleicht mal das Layout der eigenen Seite, aber nicht, was sonst noch so im Buch ist oder wie es letztendlich aufgebaut ist. Als ich gefragt wurde, ob ich ein Do-it-yourself-Projekt beitragen wolle und ein paar Tipps, da habe ich natürlich die Rezensionen vom Vorjahr gelesen und die waren alle sehr positiv. (Sehen konnte ich ihn nicht, da bereits ausverkauft)
Aber nun, wo ich den Kalender sehe, anfassen und darin blättern kann, finde ich ihn noch viel schöner als erwartet.

Zum einen gefällt mir das Layout, jede Woche ist auf einer Seite, es gibt eine Jahresübersicht (auch für 2018), Platz um Geburtstage einzutragen und für Geschenkideen. In jedem Monat wird eine Kreative vorgestellt, die den Basteltipp des Monats beisteuert und zustätzlich kleine kreative Tipps gibt. Die ganzen Web-Adressen der beitragenden Blogs bringen nochmals einen tollen Mehrwert. Es gibt so viel zu entdecken, in und um das Buch und die Autoren.
Insgesamt beinhaltet der Kalender 60 kreative Ideen aus den verschiedensten Bereichen. Es wird genäht und appliziert, mit Draht oder Beton gearbeitet, gestrickt und gehäkelt. Und für Halloween gebacken wird übrigens auch. Die Beiträge sind wirklich sehr vielseitig.

Natürlich alles mit Anleitungen und auch Vorlagen (die teilweise vergrößert werden müssen).

Am Ende des Buches gibt es außerdem eine Jahresübersicht mit Kreativevents und jede Menge Internetadressen zu Veranstaltern von Märkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wer gerne Kreativmärkte besucht (so wie ich) oder selbst an welchen als Aussteller teilnimmt, hat damit schonmal eine sehr gute Grundlage.

Und was für mich natürlich ganz wichtig ist: Ein Ferienkalender! Hilfe, was hatte ich den in diesem Jahr schon oft in der Hand.

Mein kreatives Jahr 2017 ist übrigens größer als A6 aber kleiner als A5, so dass es eine gute Größe hat, auch für die Handtasche. Das Cover ist gepolstert und liegt extrem gut in der Hand.

Eigentlich toll für alle Kreativen und auch eine super Geschenkidee für Weihnachten. (Frühzeitig sichern, da der Letztjahreskalender schnell ausverkauft war!)

Mein kreatives Jahr 2017: Ideen, Tipps und Wissenswertes für kreative Köpfe*
erschienen bei Topp Kreativ
für € 10,99 € (D) bei Amazon

erhältlich auch direkt beim Verlag


Und jetzt noch ein kleines Schmankerl für meine Leser:

ich habe ein Exemplar, dass ich an Euch verschenken darf.

Gewinnspiel

Das Gewinnspiel ist für meine Leser, deshalb wäre es toll, wenn Ihr mir bei Facebook, Bloglovin oder ähnlichem folgt und Ihr mir das in einem Kommentar unter diesem Post mitteilt.
Der Kommentar ist dann gleichzeitig Eurer Los. (NUR KOMMENTAR IM BLOG ZÄHLEN!)
Mir wurde das Buch zwar zur Vergügung gestellt, das Porto trage jedoch ich, deshalb ist nur ein Versand an eine deutsche Adresse möglich.

Die Gewinnspielregeln findet Ihr HIER. Mit der Teilnahme akzeptiert Ihr die Gewinnspielregeln.

Und weil in Rheinland-Pfalz noch Ferien sind, meine Pfälzer Leser aber auch die Möglichkeit der Teilnahme haben sollen, geht das Gewinnspiel ab jetzt und bis zum 30. August 2016, 23.59 Uhr.

Und nun: Viel Glück!

Das Gewinnspiel ist beendet. Die Gewinnerin wurde unter ihrem Kommentar und per Mail benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch!

An alle anderen: Vielen Dank fürs Mitmachen, es wird bald wieder etwas zu gewinnen geben, denn Pearl's Harbor feiert Geburtstag und wird in diesem Jahr 10!

(Und der Kalender ist jetzt nicht sooo kostspielig, wer ihn gerne mag, der darf ihn sich natürlich auch selbst schenken / Link oben ;-))



09 August 2016

Schuhbeutel {DIY-Nähen} mit Anleitung

Man könnte es auch Resteverwertung nennen. Auf jeden Fall hatte ich von meinem Taschenprojekt noch ein Stück Hosenbein über auf das ich versuchsweise ein Anker-Stencil mit Fashion Shimmer aufgesprüht hatte. Der  Anker* war jedoch für die Tasche zu groß und so kam er nicht zum Einsatz. Jetzt lag das gute Stück eine ganze Weile über dem Geländer an der Terrasse, zwar überdacht aber trozdem Wind und Wetter ausgesetzt. Aber so ein bisschen Patina macht ja nichts.
Ich habe es also reingeholt, von den Distelsamen befreit, die vom unbewohnten Nachbargrundstück zu uns herüberwehen befreit und gebügelt. Die Farbe war noch nicht fixiert, das musste noch nachgeholt werden.


Für einen Turnbeutel war das Jeansbein zu schmal, aber es hatte genau die richtige Größe für einen Schuhbeutel. Benutzt Ihr nicht? Ich jetzt schon. Für die Rückseite habe ich ein Stück des Pattydoo-Stoffes genommen. Alles einfach, nichts gedoppelt, so können die Schuhe gut lüften und fangen nicht an zu müffeln. Noch einen Boden für die Passform rein und schon passt der Beutel nicht nur genial zu meiner neuen Tasche sondern im Auto auch in die Lücke hinter dem rechten Radkasten. Plastiktüten und Jutensäckchengewurstel adé!





Glimmer und Glitter lässt sich ja mit dem Foto nicht immer so genial einfangen. Aber mir scheint, als hätten die Farben unter dem ungewollten Zwangsaufenthalt auf der Terrasse nicht gelitten. Beim "Shooting" haben sie auf jeden Fall mit der Sonne um die Wette geglitzert.


Anleitung: 

Der fertige Schuhsack hat eine Höhe von ca. 45 cm, ist 16 cm breit (durch die abgenähten Ecken) und 10 cm tief.

Zuschnitt:

Stoff 1 + 2: 42 cm hoch und 28 breit
Stoff 3/Kunstleder: 24 cm hoch und 28 cm breit

So geht's:

  • Stoff 1 an der kurzen Seite an Stoff 2 nähen, Stoff 2 an der kurzen Seite an Stoff 3 nähen
  • Rechten Rand über die gesamte Länge versäubern, jeweils von oben und unten 6 cm abmessen und 1 cm einschneiden (quer in die Nahtzugabe)
  • Stoff rechts auf rechts zusammenlegen, unversäuberten Rand stecken und zusammennähen (oben und eine Seite bleiben offen)
  • oberen Rand versäubern
  • am offenen langen Rand (rechts) die Nahtzugabe bis zum Einschnitt einen Zentimeter umschlagen (linke Stoffseiten treffen aufeinander) und absteppen.
  • Oberen Rand 3 cm einschlagen und feststeppen (ein Tunnel entsteht
  • rechten offenen Rand bis zum Tunnel zusammennähen
  • Ecken abnähen: Dazu auf beiden Seiten auf der Nahtzugabe von unten jeweils 5 cm abmessen und markieren. Mit Hilfe eines Geodreiecks die Nahtlinie zeichnen. Abnähen und das Eck abschneiden. 
  • Sack wenden, Schnur einziehen, Kordelstopper auffädeln und Schnurenden verknoten.

Material:

Jeans (altes Hosenbein)
Silhouette Schablone Anker*
 Kordelstopper*
Marabu Fashion Shimmer*
Kordel von Unionknopf über Fachhandel oder ählich wie Kordel*

Birkenstock von HIER*

Linkparty: HOT

*Affiliate

04 August 2016

Schablonieren auf Textilien: Zweigeteiltes Stencil

Ich bin Euch noch ein kleines Detail der Reisetasche von letzer Woche schuldig.

Alle Schablonen für die Tasche und das Textildesign habe ich selbst gemacht. Zu der Reisetasche sollte es auch ein Motto geben. Bei "Reise" bietet sich "Abenteuer" ja an und zu so seinem schönen Abenteuer hätte ich gerade richtig richtig Lust.

Da ich total gerne so grafische Spielereien mag, wollte ich unbedingt ein Stencil teilen, so dass ein Teil positiv auf dem Stoff erscheint und der zweite Teil dann als Negativ.


Dazu wird eine Grafik erstellt und im Anschluss geteilt, so dass beide Teile auf verschiedene Folien kommen. Alles was hier Schwarz ist, soll später gülden auf der Tasche sein, muss also weggeschnitten werden.




Und weil mein Blog ja ein neues Logo hat (mit lizensierter Schrift), "musste" ein neues Intro für YouTubeVideos her, für den Fall, dass ich mal mit den Anleitungen in Serienproduktion gehe *hihi*. Also habe ich fast die ganze Woche an einer Animation gewerkelt, damit die Blogperlen schön durch die Gegend hüpfen. Und wenn frau schon dabei ist, braucht das neue Intro auch gleich ein kleines Anleitungsvideo. Sozusagen zum Test.  Deshalb hab ich eines aus kleinen Schnipseln von der Entstehung der Stencil gebastetl. Also sorry, dass es nicht so ausführlich ist und entschuldigt die schlechte Qualität der Nachvertonung aber ich habe noch kein anständiges Micro. Alles also nur improvisiert, hat aber Megaspaß gemacht.


Ich habe für die Tasche zum ersten Mal mit den Marabu Fashion Shimmer* Textilsprays gearbeitet. (Bisher hatte ich nur an Resten getest.) Mit den Marabu Fashion Sprays habe ich schon öfter gewerkelt. Vielleicht erinnert Ihr Euch an meine Melonentasche vom letzten Jahr.
Die Fashion Shimmer Textilsprays gibt es erst seit diesem Jahr. Sie sind irgendwann vor der dem Sommer auf den Markt gekommen und ich habe mich direkt verliebt. Ich bin halt ein Mädchen und wenn es glitzert, ja, dann kann ich nicht anders ♡♥

An der Tasche habe ich mit Blau, Gelb und Gold gearbeitet. Die Sprays funktionieren auch auf dunklen Stoffen. Das ist ja nicht bei allen Textilfarben gegeben. Auf jeden Fall hinterlassen sie einen schönen Glanz. Auf den Fotos kann man das ganz gut sehen


Die Schimmerpartikel setzen sich in der Flasche unten ab, deshalb ist es ganz wichtig, dass man die Flüssigkeit vor Nutzung gut aufschüttelt. Nach dem Trocknen bleiben dann die Glanzpartikel im Stoff. Die Sprühdüse nach der Nutzung reinigigen, damit sie nicht verstopft/verklebt und auch beim nächsten Gebrauch noch einwandfrei funktioniert.


Material:

Marabu Fashion Shimmer*

Die ganze Tasche findet Ihr im vorigen Post.

Und jetzt geh ich mal überlegen, ob ich meine Probesprühereien noch irgendwo verwursteln kann.

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