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Sylt – 12 von 12 im Juni

Wer es noch nicht kennt: 12 von 12 ist eine Mitmachaktion, bei der Blogger am 12 eines Monats 12 Bilder über den Tag verteilt machen, im Blog posten und dadurch ganz private Einblicke geben. Wer mitmacht, wird bei Caro vom Blog „Draußen nur Kännchen Kännchen“.
Für mich ist das heute die verschärfte Version. Normalerweise lade ich meine Fotos über einen Desktoprechner in den Blog und schreibe ganz gemütlich auf einer (ergonomisch geformten) Tastatur. Heute bin ich aber unterwegs, hab nur ein Tablett dabei und auch wenn dies eine angeklemmte Tastatur hat, funktioniert dies, ohne ersichtlichen Grund nicht. Shit happens.

12von12 aus Sylt

Mein Tag startete früh: 4 Uhr aufstehen, 5.15 Uhr Haus verlassen. 6.03 Uhr: der Zug rollt von Mannheim aus in Richtung Kiel.
Ich versuche zu schlafen, aber war eigentlich klar, dass ich das nicht kann. Die Kinder haben mir an Muttertag extra ein Buch mit Bezug zur Nordsee geschenkt, also versuche ich zu lesen.

Einsam ins Watt

Alles läuft soweit glatt. Lediglich in Hamburg fährt der Zug auf dem falschen Gleis ein. Eigentlich hätte ich hier aussteigen und vom gleichen Gleis in Richtung Westerland starten müssen, nun muss ich das Gleis wechseln. Mit Koffer. Der ist unerwartet schwer, dabei hab ich doch so gut gepackt und mich auf das Wesentliche beschränkt. Merkwürdig.

Der Zug war dann auch noch falsch gereiht und sehr voll. Sitzplatzreservierung ist oft wirklich sinnvoll!

3 Stunden von Hamburg nach Westerland. Total schön, wenn man auf einmal das Meer sieht und man weiß, das man bald da ist.

– Ungefähr an dieser Stelle ist mir eingefallen, dass man die Tastatur am Tablett eventuell vielleicht separat laden muss. Tsja, so ist das wohl. Auf jeden Fall gibt es an der Seite ein kleines Steckerfach. Natürlich habe ich das passende Ladekabel nicht dabei. Also tippe ich schön auf der Bildschirmtastatur weiter. Geht ja auch nur unwesentlich langsamer und ich bin auch Null komplett übermüdet –

Wir kommen nur ca. 20 Minuten verspätet an. Hält sich also im Rahmen. Die Fahrt war aber sehr kurzweilig, ich hatte nette Gesellschaft. Und die verspätete Zeit reichte den Damen noch, nochmals ein Döschen Prosecco aufzumachen. Also alles Paletti.

Am Sylter Bahnhof wird man von diesen grünen Figuren begrüßt. Dass man sich auf Sylt so gegen den Wind legen muss, habe ich direkt heute schon erfahren.

Sylt

Ich habe mir direkt in Westerland eine süße kleine Wohnung gemietet. Alles super geklappt. Zur Begrüßung stand sogar eine Flasche Prosecco für mich bereit. Sehr nett. Gut, der Vermieter wusste ja nicht, dass ich eigentlich gar keinen Alkohol trinke. Aber der Liebste wird sich darüber freuen.

Wohnung auf Sylt

– An dieser Stelle habe ich festgestellt, dass das Tablett eine Diktierfunktion hat. Das probieren wir doch gleich mal aus funktioniert anscheinend prima und geht viel schneller als auf dem Bildschirm rum zu tippen –

Total egal, wie müde ich auch bin. Ich muss als erstes noch einmal ans Meer. Ich hasse den Wind, aber der Anblick vom Meer und dem Strand macht mich einfach glücklich.

Sylt Promenade

Der liebste ist übrigens schon seit über einer Woche hier. Und ich bin jetzt gekommen, um ihn zu besuchen.

Ich hab – aus Gründen – unterwegs nichts gegessen und war ziemlich unter Zuker deswegen mussten wir als allererstes eine ordentliche Portion zu uns nehmen. Hier gibt es zwar an jeder Ecke Fischbrötchen oder Fisch aber für uns musste es als erstes mal ein Steak sein. Ab morgen gibt’s dann Fisch satt.

Nach dem Essen muss ich erst noch schnell in den Edeka ein paar Kleinigkeiten besorgen. Wir waren seit Ewigkeiten schon nicht mehr in einer Ferienwohnung im Urlaub und als Selbstversorger braucht man doch ein paar Dinge.

Dann ging es noch mal in den Ort für einen Nachtisch.

In Westerland war es ziemlich voll, denn dieses Wochenende ist dort ein Harley-Davidson Bikertreffen. Viele Gebäude sind mit Banner geschmückt

Harley davidson

Die Sonne kam zum Abschluss auch noch einmal raus.

So, das war’s für heute. Ich schau jetzt noch ein bisschen fern und geh dann gleich ins Bett. Es war ein langer Tag, aber ich bin jetzt froh, dass ich da bin.

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