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12 von 12 im September – von Fotos, Stoffe shoppen und Kunsthandwerkermärkten

Samstag = Freitag, wie schön! So kann ich Euch heute mit durch meinen Tag nehmen und an 12 von 12 teilnehmen. Was Du weißt noch immer nicht was das ist? Na, dann erzähl ich es Dir:
12 von 12 ist schon eine ziemlich lange Bloggertraditon an dem man random 12 Bilder über den Tag verteilt macht und im Blog quasi über seinen Alltag erzählt. Jeder der mitmacht, verlinkt seinen Blog bei Caro von „Blog Draußen nur Kännchen“ und wer will, der schaut dann in den Blogs vorbei, freut sich über schöne Bilder oder auch die unperfekten, denn ganz oft geht es hier nicht über Hochglanz-Blogbeiträge, sondern um Alltag. Es ist ein bisschen wie Voyeurismus, denn ganz oft bekommt man so ganz normale, lustige und/oder interessante Einblicke ins Privatleben von fremden Menschen (die man doch ganz schön oft zu kennen glaubt).

Bei mir gibt es heute auch gleich einen privaten Einblick in unseren wunderschönen Hof. Mein Tag begann heute sehr früh, denn so gegen 4.30 Uhr war für mich die Nacht vorbei. Nicht absichtlich, ich bin dann einfach wach. Das passiert jeden Tag zwischen 4.30 Uhr und 5.30 Uhr. Später wird es eigentlich nie, manchmal aber früher.

Ich liebe diese frühe Stunde, wenn es noch dunkel ist und ganz leise. Kein Hundegebell, keine brabbelten Kinder, nur das rauschen der BASF. In Ludwigshafen ist es eigentlich nie ganz still. Aber ohne Alltagslärm, das genieße ich sehr. Da hatte ich übrigens schon meine Kaffeetasse in der Hand. Das ist nämlich direkt nach Pipi, Händewaschen und Zähneputzen, das Erste, was ich morgens mache: Kaffeemaschine an und auf das Knöpfchen für scharzen Kaffee drücken.

Aber gleich danach entstand dieses Bild:

Normalerweise muss ich dann erst noch „die Welt retten“ und in meinem Küchensessel sitzend, eine Weile durchs Instagramm und das Internet chatten. Heute habe ich das sehr kurz gehalten, denn ich habe heute viel vor und da morgen gemeinsam mit den Rhein-Neckar-Bloggern ein Blogpost zum Thema Italien online gehen soll, musste ich noch Fotos bearbeiten und Texte schreiben. (Spoileralarm: habe ich noch nicht geschafft, es bleibt also spannend, ob hier und in meinem Zweitblog „Was gibt’s zu essen, Liebling“ was online geht.)

Während ich also Fotos bearbeite, kann der 3-D-Drucker ein bisschen arbeiten. Das kann er nämlich ganz alleine, wenn man ihn mit einer Datei füttert. Ich habe gedacht, es wird Zeit für etwas Herbstliches.

Für alle mit 3-D-Drucker: Die Datei gibt es kostenlos zur privaten Nutzung bei Makerworld, der Seite, die zu den Bamboo-Druckern gehört. Mein Drucker ist von Creality, aber aller Dateien der Makerworld funktionieren bei mir auch. Du findest die Datei bei Hallo Herbst. (Service-Link)

Für alle ohne 3-D-Drucker: Etsy hat jede Menge fertig gedruckter 3-D-Modelle, schau doch da einfach mal vorbei.

Beim Fotos sortieren habe ich mich dezent ablenken lassen, weil mir eingefallen ist, dass ich mir für meine selbstgenähten zukünftigen Sachen Stofflabels bestellen wollte und ich diese demnächst dringend brauche. Also habe ich den bereits fertigen Entwurf nochmal in eine druck- und bestellfähige Dateivorlage umgesetzt. Es wird Zeit ein bisschen mehr Persönlichkeit zu zeigen und auch meinen Lokalpatriotismus Ausdruck zu verleihen. Mittlerweile höre ich ja sogar schon auf Frau Perle (long Story)… und da wird wohl auch noch was kommen. Jetzt gibt es zumindest mal schon ein Label.

Stofflabel bestellen und vorher Design selbst erstellen.

Zwischenzeitlich ist dann auch der 3-D-Druck fertig geworden. Das dauert ziemlich lange, ich saß also ca. 2 Stunden am Rechner, habe die Entwürfe meinen Töchtern geschickt, habe nach den alten Visitenkartenvorlagen gesucht, mich durch Textillabelhersteller und Stempelfirmen geklickt, habe Preise verglichen und überlegt, wie viele Textillabels ich eigentlich brauche. Die werden nämlich immer günstiger das Stück, je mehr man bestellt. Ein Dilemma. Ich habe hier übrigens noch ca. 200 Stück mit der Aufschrift „SuKreativ“ (Achtung Wortspiel!) und einem Krönchen drauf in den Farben Orange mit Rosa. Ja, ja.. das waren noch Zeiten, als es DAWANDA noch gab und keine Verpackungsverordnung und Lizenzgebühren.

Kurz geduscht. Ich hoffe, Du hast Verständnis dafür dass es davon hier kein Foto gibt. Ich glaube Nacktbilder im Blog sind in meinem Alter nicht mehr angebracht. (Ich werde aber später die Statistik checken, wie viele wegen dem Wort Nacktbild hierher gefunden haben).

Nach dem Duschen ging es in die Stadt bzw. zur Eberthalle und dem Ebertpark in Ludwigshafen, denn auf dessen Gelände fand heute der Stoffmarkt Holland stand. Parkplätze gibt es vor Ort reichlich. Ich parke aber immer auf der Rückseite des Parks, da muss man dann ein Stückchen durch den Park laufen, was für mich ein paar zusätzlichen Schritte auf dem Schrittekonto bedeutet. So versuche ich immer etwas mehr Bewegung in den Alltag einzubauen, ohne dass es gleich in Sport ausartet.

Die Eberthalle steht übrigens wegen ihrer besonderen Bauform unter Denkmalschutz. Sie ist schon ein bisschen in die Jahr gekommen, aber wenn die Eulen, das Ludwigshafener Handballteam in der Eberthalle spielen, dann geht hier die Post ab.

Bestes Wetter für einen Stoffmarkt. Wer näht muss spätestens jetzt mit der Wintergarderobe anfangen. Auf einem Stoffmarkt kann man gut Schnäppchen machen, wenn man nicht auf aktuelle Ware wert legt und sich auch mit Kollektionen aus dem Vorjahr zufrieden gibt.

Es gibt da einen Stand, der verkauft ganze Ballen für 10 €, da sind dann ein paar Meter drauf, wenn man Glück hat ist was dabei, was man brauchen kann. Ich einen Ballen mitgenommen, der Stoff soll allerdings nur als Tischdecken für die Bierzeltgarnituren dienen. Da hab ich wohl ein Schnäppchen gemacht.

Die Idee, auf der anderen Seite vom Park zu parken, noch dazu mit einem angeschlagenen Fuß, hat sich dann spätestens hier als nicht besonders clever entpuppt. Stoff kann nämlich ganz schön schwer sein.

Die Ausbeute: der Stoff von den 2 Ballen, liegt unter dem Heavy Canvas.

Zuhause musste ich direkt nochmals an den Rechner und Bilder sortieren und bearbeiten, denn morgen ist Tag des offenen Denkmals und der Liebste brauchte fürs Bunkermuseum noch ein paar Bilder.

Also schnell noch zu DM im Lilientalcenter in Mannheim (lag auf dem Weg) und die Fotos ausprinten (das war so nicht geplant), deshalb muss das der Liebste nach dem ersten Versuch alleine machen. Mich plagte ein sehr sehr schlimmes Hüngerchen.

Deshalb gab es unterdessen ein für mich ein sehr spätes Mittagessen (der Liebste hatte schon gegessen).

12 von 12 im September

Dann ging es weiter nach Franklins. Das ist ein ehemaliges Militärgelände, das mittlerweile ein neuer Stadtteil, mit einer sehr interessanten Bebauung ist.

In der ehemaligen Panzerhalle fand heute ein Kunsthandwerkermarkt statt. Da wollte ich ihn. Weil es aber insgesamt dort ein bisschen schwer mit parken ist, wenn man nicht dort wohnt, haben wir ziemlich weit weg geparkt. Das macht eigentlich gar nichts, schafft mehr Alltagsbeweg… Aber Du erinnerst Dich? Ich hab nen wehen Fuß.. Nun gut. Da musste ich durch. Was wir nicht wussten: auf Franklin war heute das erste Loop-Fest. Überall waren Stände und Musik und es gab Mitmachstationen und überall waren fröhliche Menschen zu Fuß oder auf dem Fahrrad und das war richtig schön. Also sind wir diesen Loop entlang gelaufen, so lange, bis wir endlich an der Banzerhalle waren.

Wir haben dann auch tatsächlich was bei Benedikt Hild von Little Fotografie gekauft. Es durften ein paar Postkarten und das Buch mit Bildern aus der Pfalz mit.

Auf dem Rückweg habe ich dann die 10.000 Schritte voll gemacht. Ich wollte unbedingt noch zum Wasgau Supermarkt, den es noch gar nicht so lange in einem bepflanzten Gebäude, dass aussieht wie ein Hügel, gibt. Der Supermark liegt gleich neben dem Gebäude in O-From und dahinter befinden sich noch die alten Kasernen, die nun grundsaniert und mit Balkonen versehen, als Wohngebäude dienen.

Wer Interesse an Architektur hat, für den ist das Gebiet sicher interessant. Es gibt da sehr viel unterschiedliche Baustile. Aber für Familien mit Kindern ist es dort bestimmt richtig schön, weil es so viele toll gemacht Flächen, Spiel- und Sportplätze gibt.

Auf dem Heimweg gab es noch einen kurzen Sushi-Einkaufs-Stopp und jetzt wird nur noch ein bisschen geschrieben und dann geht es ins Bett. Denn morgen habe ich wieder viel vor.

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