26 November 2017

Online-Adventskalender 2017 mit ganz tollen Überraschungen

Ihr Lieben,

ich freu mich ganz dolle: Nicht mal mehr eine Woche, dann schon am Freitag ist der 1. Dezember und überall starten die Adventskalender.
Ich kann mich gleich doppelt freuen und ich hoffe, Ihr freut Euch direkt mit, denn ich bin dieses Jahr gleich an 2. Adventskalendern beteiligt.  *Juhu*, denn bei beiden machen ganz viele tolle Blogger und Youtuber mit und es gibt wunderschöne Gewinne.

Wie bereits im letzten Jahr, darf ich Teil des großen Topp-Blogger-Adventskalender sein und dann darf ich an einem Tag ein Türchen für Euch, hier auf meinem Blog öffen. Und ich habe natürlich auch eine Überraschung für Euch, es gibt natürlich was zu gewinnen! Was, das darf ich noch nicht verraten, aber es lohnt sich auf jeden Fall vorbei zuschaun.

Der große Blogger-Adventskalender 2017 vom frechverlag

Na, habt Ihr mein Türchen denn gefunden? Ich darf für Euch Türchen Nr. 16 fülken. Wie es funktioniert ist ganz einfach: Kommt einfach jeden Tag vorbei und drückt auf das jeweilige Türchen. Dort findet Ihr dann den Post des jeweiligen Bloggers. Oder Ihr fangt beim ersten Blog an, der verweist dann auch zum nächsten Tag und so weiter und so weiter bis wir am 24. Dezember bei Fanny's Liebste ankommen. Ihr könnt aber auch jetzt schon auf die einzelnen Bilder klicken und vorab schon die viele tolle Blogs entdecken. Da ist von DIY und Handarbeiten über Food bis zu Buchblogs alles dabei.

Der Frechverlag hat es in diesem Jahr besonders spannend gemacht, denn noch nichteinmal die Beteiligten wissen, was sich hinter den Türchen verbirgt, hach, da mach ich natürlich auch mit. Das wird ein Spaß!

UND NOCH EIN TOLLER ADVENTSKALENDER VON BLOGGERN MIT VIELEN GEWINNEN


Und dann darf ich außerdem noch zu Gast sein bei meiner Freundin Yushka in ihrem Sugarprincess Chritsmas Cookie Club 2017. Der Adventskalender findete auf Yushkas Blog Sugarprincess statt und auch hier sind 24 tolle Blogger und Youtuber beteiligt mit tollen Rezepten zum Nachbacken und *tatatata....*: Yushka hat es doch tatsächlich fertig gebracht und packt in jedes Türchen auch einen Gewinn. Ist das nicht großartig?
Also auf jeden Fall täglich vorbeisehen, tolle Blogs und leckere Rezepte entdecken und am Gewinnspiel teilnehmen! Also auf in die Startlöcher: Am Freitag geht es los!



Und wer dann noch nicht genug hat, der findet bei Daydreaming noch eine Übersicht mit ganz vielen unterschiedlichen Adventskalender. Andrea Storch hat sich die Mühe gemacht und 25 Online-Adventskalender gelistet. Nicht immer gibt es was zu gewinnen aber sicher sind alle interessant und einzigartig.

Liebe Grüße aus der Pfalz und eine tolle Vorweihnachtszeit!


24 November 2017

So kocht man heute! Die große Kochschule von Christian Henze

Wo fang ich an. Bei lecker oder bei lecker?
Ich habe "So kocht man heute! Die große Kochschule" von Christian Henze von der Frankfurter Buchmesse mitgebracht. Schon beim ersten Durchblättern dachte ich "das ist genau mein Buch!"
Und jetzt sitze ich hier, 3 Wochen später, und bin immer noch total begeistert.
Ich habe wirklich viele Kochbücher, ich glaube, ich habe schonmal davon erzählt, dass ich schöne Sach- und Kochbücher liebe. Mein Vater hat auch gesammelt und sein Erbe steht nun in meinem Regal bei denen, die ich ohnehin alle schon selbst gekauft habe. Das Regal in der Küche reicht dafür schon lange nicht mehr aus. Nicht aus jedem Kochbuch habe ich je gekocht, aus manchen ein oder zwei Mal, in anderen hat man das ein oder andere Lieblingsgericht. Manche Bücher sprechen mich heute nicht mehr an und verstauben im Regal. Das wird mit "So kocht man heute!" bei mir nicht passieren. Das ist sicher.



Ich bin ja schon was älter und mit der klassischen Küche aufgewachsen. Meine Mutter hat jeden Tag gekocht und sonntags gab es einen Braten zu Mittag, noch mit echter selbstgemachter Soße. So halte ich es auch, auch wenn nicht jedes Wochenende Zeit für ein üppiges Mittagessen ist.
Mal im Ernst, wer kann das denn heute noch? Muss doch alles immer so schnell gehen.
Aber das scheint wieder im Kommen, nicht nur Kurzgebratenes zu servieren. Nicht umsonst ist mein Sonntagsbraten-Rezept aus dem Römertopf, das meistgeklickte Rezept hier im Blog und eines der meistgeklickten Posts überhaupt.

Ich schweife ab, es soll ja hier um das Buch gehen.

Warum begeistert mich "So kocht man heute!" so?
Ehrlich gesagt, hat es mich direkt ein bisschen beschämt und ich habe das Soßenpulver im Schrank nach hinten geschoben. Ich habe mal gelernt, wie man eine gute Soße kocht (Mannheimer Kochschule), Jus nennt man das heute wohl und das Buch hat mich wieder daran erinnert. Demnächst mache ich das mal wieder und gefrier davon was ein. Adé Fertigsoße zu kurzgebratenem Fleisch!
Hello frisch und lecker!

Zur Einstimmung gab es dann direkt Brioche-Buns mit Sesam die wir im Garten im Holzbackofen gebacken haben.



19 November 2017

Auf die Bleche fertig ...los! {Buchvorstellung plus Rezept}

Ich habe Euch ja letzte Woche erzählt, dass mir auf der Buchmesse das Buch "Auf die Bleche fertig...los!" von Gabriele Gugetzer aufgefallen ist. Da wir seit kurzem einen Holzbackofen im Garten haben, hat mich natürlich ganz besonders das Zubereitung von Speisen im Backofen interessiert und ich habe auch sofort damit begonnen darin zu blättern.



Beim Einkaufen habe ich dann Kotelett im Angebot gesehen. Momentmal, da war doch was! Hatte ich nicht Kotelett im Buch gesehen? Also schnell eingekauft, noch ein paar Fenchel in den Korb, wollte ich auch schon immer mal machen, und Karotten noch dazu und ab nach Hause.

Im Endeffekt, habe ich dann zwar kein Rezept aus dem Buch gemacht, weil ich die anderen Zutaten aus dem Kotelett-Rezept natürlich nicht hatte und darin auch kein Fenchel vorkommt.

Also was mach ich jetzt? Stell ich Euch das Buch vor oder das, was ich aus dem Kotelett gemacht habe? Mach ich eben beides, denn mein Rezept hätte es ohne dieses Buch so garnicht gegeben, denn  es wurde Buch inspiriert. Das 30-Minuten-Kotelett-aus-dem-Backofen-Rezept kommt dann weiter unten.

Jetzt zum Buch...und weiter unten gibt es dann auch mein Rezept für das 30-Minuten-Kotelett aus dem Backofen!


16 November 2017

Neuigkeiten von der Frankfurter Buchmesse {Messegeschichten}

Es ist schon ein paar Tage her, da war in Frankfurt Buchmesse. Klar, dass ich da unbedingt hin muss, der Termin wird immer schon jedes Jahr gleich im Kalender fürs nächst Jahr vermerkt.
Ich liebe Sachbücher, das erwähnte ich ja bereits das ein oder andere Mal. In letzter Zeit kamen sie auf dem Blog aber etwas zu kurz, dass muss sich jetzt unbedingt wieder ändern. Ich führ also meinen Sachbuch-Freitag wieder ein, auch wenn ich das wahrscheinlich nicht jeden Freitag schaffen werde, aber hier liegt ein Stapel Bücher, die ich Euch unbedingt vorstellen will.



Jetzt aber zurück zur Buchmesse.
Ich habe mir extra Urlaub genommen um das auch genießen zu können und genug Zeit zu haben. Ich war also gleich 2 Tage dort und hab trotzdem lange nicht alles gesehen. Ein bisschen was habe ich Euch allerdings mitgebracht.


Der erste Weg führt immer zu Dorling Kindersley um zu schauen, was es für die Hobbyschneider alles so Neues gibt.

Einige der Bücher habe ich Euch bereits früher vorgestellt, wer stöbern mag, Ihr findet die Bücher nach Verlagen geordnet in den Kategorien, z. B. alle Rezensionen von Dorling Kindersley.

Beim blv bin ich direkt über das neue Buch von Blogger Tobias Müller gestolpert, der auch bekannt ist als "Der Kuchenbäcker". Sein erstes Buch hat er zusammen mit meiner Freundin Andrea Marquetant vom Blog zuckerimsalz herausgebracht.

02 November 2017

Aus dem Nähreich: Overlock Juki Mo 734 DE im Test - Abschlussbericht und Fazit

Gleich vorweg: Mein Abschlussbericht wird kein Abschluss sein, denn ich habe die Maschine gekauft und ganz sicher werde ich noch das ein- oder andere Mal darüber berichten, denn ich hoffe, dass ich in Zukunft öfter damit nähen werde und dann auch wieder mehr zum Zeigen habe.

Wer es noch nicht mitbekommen hat, ich durfte die Juki MO 734 DE im Rahmen einer Testaktion vom Nähpark auf Herz und Nieren prüfen, denn ich war eine von 17 Juki Testern.
Meine bisherigen Berichte könnt Ihr unter "Die Overlock Juki MO 734 DE im Dauertest" und "Kaufentscheidung - welche Overlock ist die Richtige" nachlesen.

Dass ich die Maschine nach der 90-tägigen Testphase nicht zurückgegeben habe, sagt ja schon einiges aus, wäre ich nicht zufrieden gewesen, wäre sie ganz sicher Retoure gegangen.
Trotzdem: die eierlegende Wollmilchsau ist die Maschine nicht. Aber welche Maschine ist das schon?

Ich bin schon ganz oft gefragt worden "Du kennst dich doch aus, welche Maschine kannst du mir denn empfehlen?" und da muss ich ganz ehrlich sagen: "Nein, das kann ich nicht!"
Es gibt so viele Nähmaschinen und Overlocker auf dem Markt, dass man die unmöglich alle kennen kann, es sei denn, man arbeitet in einem Nähmaschinenfachgeschäft mit sehr großer Auswahl. Denn nur dort haben die Mitarbeiter den direkten Vergleich. Geh ich in ein Pfaff-Geschäft, wird man mir natürlich nur Pfaff anbieten, führt ein Händler nur Brother, dann ist für ihn natürlich diese Maschine das Nonplusultra. Ich will mich aber gar nicht auf eine Marke festlegen.

In meinem Fuhrpark gibt es eine Pfaff (meine erste Nähmaschine), eine Bernina, eine Stickmaschine von Janome, zwischendurch hatte ich eine Overlock von Toyota (die jetzt durch die Juki ersetzt wird), es gibt eine Singer (für die große Tochter oder als Ersatzmaschine) und sogar eine ganz kleine einfache Nähmaschine von Quelle, damals für unsere Mini angeschafft (die näht mittlerweile meist auf der Pfaff). Jede dieser Maschinen hat oder hatte zumindest an ihrem Kaufdatum ihre Daseinsberechtigung.

Aber zurück zur Overlock Juki MO 734 DE:

Warum habe ich mich für die Overlock Juki MO 734 DE entschieden?

  • solide Maschine
  • näht sauber
  • Abfallbehälter
  • Differentialtransport (das dürften aber mittlerweile alle Overlocker haben)
  • verstellbarer Nähfußdruck
  • das Einfädeln ist dank der markierten Wegführung und der Untergreifer-Einfädelautomatik sowie der Einfädelhilfe für die Nadeln kein Problem
Natürlich habe ich die verschiedenen Stiche ausprobiert, obwohl ich zum Nähen die 4-Faden Overlock mit integrierter Sicherheitsnaht bevorzuge. Aber die Maschine kann ja noch viel mehr, als 2 Teile aneinanderzunähen und gleichzeitig zu versäubern. 

Besonders interessiert hat mich die Flatlocknaht, da ich mir durch sie weitere Möglichkeiten besonders beim Nähen von Kleidung verspreche, zumal ich keine Coverlock habe.

Die Einstellungen für die Flatlocknaht habe ich der Stichübersicht im Anleitungsheft entnommen. Das war kein Problem, auch nicht, bei allen anderen Stichen, die noch folgen. Ich habe Euch das mal zusammengefasst: 


Den 3-Faden-Rollsaum habe ich auch noch ausprobiert.
Ich habe dabei absichtlich die Maschine mit unterschiedlichen Garnen bestückt. 
Es hat die Maschine aber nicht interessiert, dass da unterschiedliche Stärken und Materialien eingefädelt wurden. In der Nadel war ein günstiges Ovi-Garn, im Obergreifer ein AL 40 von Alterfil und im Untergreifer ein Quilt- und Stickgarn von Madeira, sicher nicht die erste Wahl für eine Overlock, aber für den Versuch war mir das wichtig.


Mit einem Ziergarn bekommt man für den Saumabschluss einen netten Effekt.


Ich hab mir aus der Anleitung die Seite mit den Nahtbeschreibungen rauskopiert und neben die Maschine gelegt, so habe ich jede Einstellung direkt sichtbar liegen. Die vorgegeben Einstellungen haben alle funktioniert, vielleicht muss man für unterschiedliche Materialen minimal nachjustieren, aber das ist ja hoffentlich jedem klar, erst mal eine Probenaht für die Feineinstellungen zu machen.
Gerade als Neuling darf man z. B. nicht vergessen den Rollsaumhebel wieder in die richtige Richtung zu stellen, wenn man nach dem Saum eine Super-Stretch-Naht auf Jersey braucht.







Wichtigstes Argument für die Kaufentscheidung (nach der sauberen Naht):
  • die Einfädelhilfe für die Nadeln
  • verstellbarer Nähfußdruck
Ab fortschreitendem Alter und Verlust der Sehkraft ist das echt wichtig. Meine alte Ovi musste ich mit der Pinzette einfädeln und das Nadelöhr hab ich irgendwann nicht mehr gesehen, so dass das Einfädeln zum Glücksspiel wurde. 

Natürlich habe ich mich auch nach der nächst niedrigeren Preisklasse und nach der nächst höheren erkundigt. Die Juki MO 1000 hat ein Easy-Threading-System bei dem die Greiferfäden in Windeseile per Luftzug in die Greiferkanäle geblasen wird. Das finde ich super, da das extrem schnell geht und man blitzschnell eine andere Garnfarbe eingefädelt hat. Ich bin da gebranntes Kind, da das bei meiner alten Overlock doch immer gedauert hat und man sich das 3x überlegen musste, ob man neu einfädelt.
Und hier kommen wir dann zu dem Argument, dass ich oben schon erwähnte: Die eine richtige Nähmaschine oder hier Overlock gibt es nicht. Man muss abwägen, was für einen selbst, für die Ansprüche, die man hat und den Inhalt des Geldbeutels, die beste Kombi ist.

Jetzt ist der Nähpark nicht bei mir um die Ecke, das heißt, ich konnte nicht einfach in den Laden gehen und die Maschinen vergleichen, aber auch eine telefonische Beratung brachte mich dann zum Ergebnis, dass ich mit der Juki MO 734 DE die für mich beste Wahl getroffen habe.

Das Easy-Threading-System hätte ich zwar gerne gehabt, aber je mehr man mit der Maschine arbeitet und sich auch nicht vor dem Handeinfädeln scheut, umso schneller geht dann auch das Einfädeln. Ich habe das jetzt zwecks Training immer manuell gemacht, aber es gibt ja auch noch die Möglichkeit, die Greiferfäden anzuknoten und für die Nadeln nutzt mir die Einfädelhilfe der Juki MO 734 DE.

Was mir an der Maschine fehlt ist einzig der Kniehebel. Wer den aber nicht auch schon an der Nähmaschine hat, wird ihn nicht vermissen.
Was ein Kniehebel ist? 
Über einen Metallbügel (dem Kniehebel) kann man an manchen Nähmaschinen den Nähfuß heben und senken. Somit hat man beide Hände frei um das Nähstück unter dem Fuß richtig zu platzieren. Besonders bei sehr großen oder sehr kleinen Stoffstücken ist das enorm praktisch und war mit ein Grund die Bernina Nähmaschine zu kaufen.

Einen Kniehebel bei Overlockern gibt es auch bei der Bernina L460, die ist jedoch nochmals um einiges teurer und hat dazu auch nicht die von mir so heißgeliebte Einfädelhilfe für die Nadeln. Ihr seht, man muss immer abwägen, was einem wichtiger ist.

Ausstattung der Overlock / Sonderzubehör:

Bisher habe ich nur mit dem Nähfuß der Overlock genäht, es gibt aber eine Reihe an Sonderfüßchen, die mich interessieren. Ich glaube, ich habe das schon einmal geschrieben, mit meiner alten Overlock habe ich nur versäubert, da die Naht so locker war, dass man das Garn gesehen hat. Die "echte" Naht, habe ich zuvor immer mit der Nähmaschine gemacht. Das ist nun nicht mehr nötig. In meinen letzten beiden Testberichten habe ich Euch ja schon gezeigt, dass die Juki 734 DE so sauber näht, dass das Garn in der Naht nicht zu sehen ist und ich mir somit einen Arbeitsgang spare. 

Umso erstaunter bin ich, dass es zur Juki einen Biesenfuß, einen Blindstichfuß, einen Perlenfuß und einen Paspelfuß  etc. gibt. Die Handhabung kann ich mir jetzt noch nicht vorstellen, schätze aber, dass man sich dadurch ebenfalls einen Arbeitsgang sparen kann, wenn man das nicht vorher mit der Nähmschine machen muss. Die Füßchen müssen dann nach und nach hier einziehen, sobald ich mal vorhabe eine Biese zu nähen. Paspeln tu ich doch recht häufig, da denke ich jetzt darüber nach, ob ich das zukünftig mit der Overlock machen möchte oder nach wie vor mit der Nähmaschine. 

Was ich mir auf jeden Fall noch anschaffen werde ist der Gummibandfuß. Gerade für Unterwäsche oder (das habe ich schon öfter genäht) Turnanzüge, ist das eine tolle Erleichterung.


Danke an den Nähpark, dass ich bei dieser Testaktion dabei sein durfte, es hat mir sehr dabei geholfen, mich für eine neue Maschine zu entscheiden.






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