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Piraten-Party

Gestern war es endlich so weit. Meine Große hatte Geburtstag und wurde 7 Jahre alt. Alles drehte sich um das Thema Piraten.

Bereits beim Eingang begann unser große Prüfung. 7 Landratten mußten getestet werden, ob sie denn auch das Zeug zum Pirat hatten. Und so mußten die Gäste nicht über die Treppe ins Haus kommen sondern über die Blanken! (Mein Göga hatte einen Diel hingelegt).
Erst durften sich die 7 Mädels und ein Junge (der zweite war leider krank) am Kuchen stärken. Dann mußten sie hoch in die Blanken (eine Steile Raumspartreppe hoch), durch ein Kanonenrohr (eine Zeltrolle), über einen Felsen steigen und runterspringen (IKEA-Leiter) durch einen Urwald robben und einen Berg hinunter (die andere Treppe) und das dann 3 x. Da es den Kids so Spaß gemacht hat, wiederholten sie das öfters. Wir mußten sie gegelrecht stoppen um mit dem Programm weiter zu machen. Als nächstes kam die Mutprobe. Sie mußten in eine verschlossene Kiste mit Rindenmulch, Bällen und Kartoffeln fassen um Goldmünzen herauszuholen. Natürlich haben wir vorher von Spinnen und Würmern erzählt 🙂 kicher. Aber alle waren tapfer und durchwühlten bis fast zu den Achseln versunken den Dreck (zum Leidwesen meines Wohnzimmers: aber ich putz ja gerne).
Alle haben die Prüfung toll gemeistert und wurden nun zu Piraten ernannt. Hierbei erhielten sie Kopftücher, die ich mit der Ovi gerollsaumt und mit einem Muster von Farbenmix bestickt hatte.

Dann ging es zur großen Schatzsuche. Ein Rätsel und eine Karte machten den Anfang und führten uns zu einem Flüßchen, aus welchem eine Flasche gezogen werden mußte. Es war eine riesen Aufregung als die Kinder die Flasche, die mein Göga mit einer Schnur am Geländer festgemacht hatte entdeckten.
Die Flasche enthielt wieder ein Rätsel und wir machten uns auf den Weg zum nächsten Suchpunkt. Mein Göga hat immer im Laufschritt eine Abkürzung genommen um die nächste Nachricht zu verstekcen und ich bin mit der Meute einen längeren Weg gelaufen.

Auf einem Spielplatz hing dann eine Kiste Capri-Sonne im Klettergerüst, damit die Mannschaft sich stärken konnte und sie mußten den nächsten Hinweis suchen.
Hier zählen sie gerade Steine in einer Kiste um eine Hausnummer zu erfahren.
Den „echten Schatz“ hatten wir bereits zu Hause versteckt und nach einem erneutem Hinweis in unserem Hof und dann noch einer im Garten, mußten sich die mutigsten der Piratenbande in den Verschlag unter der Terrasse wagen – Spinnenweben und Viehzeug zum Trotz!
Der Lohn für die Anstrengung war eine Kiste mit Totenkopf-Tüten, Süßigkeiten und Aufklebern und dem Hinweis, daß Piraten fair teilen.
Den Kindern (und uns auch) hat das totalen Spaß gemacht und der Geburtstag war von Anfang bis ende eine runde Sache. Alle haben bei den Geschichten die wir zwischendurch zur Einleitung von neuen Aufgaben erzählt haben, ganz gespannt zugehört und es gab kein Gestreite oder Gerangel.
Zum Abschluß gab es noch Fischstäbchen. Unsere Große war überglücklich und hat sich für den tollen Geburtstag nochmal bedankt.
Auch wenn es uns allen gefallen hat, muß ich doch zugeben, dass ich es mir nächstes Jahr wohl etwas einfacher machen will. Wir haben allein für die Tischdeko 2 Tage gebastelt. Die Einladungen haben schon 3 Stunden gedauert, dann die ganzen Tücher (die durften die Gäste natürlich als Give-away behalten) nähen und besticken war auch total viel Arbeit….und gerade spüre ich eine totale Erleichterung, daß nun alles vorbei ist :-).

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