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Tool Time…

…haben wir früher immer total gerne geschaut. Wiederholung um Wiederholung. Heute wäre das ja eher ein Fall für die Fashionpolizei.
„Hör mal wer da hämmert“ braucht man bei uns gar nicht zu fragen. Die Antwort ist ganz klar: Der Heimwerkerking. Auch wenn er meistens eher mit der Kettensäge hantiert. Aber das ist ein anderes – vorsicht Wortwitz – eher hölzernes Thema.
Auch bei meinem Schmuckrahmenprojekt musste der Heimwerkerking mit Hilfe und Verlängerunskabel zur Seite stehen. Auch wenn ich höchstselbst mit dem Elektrotacker hantiert habe. Deshalb gab es dieses Mal auch keine Verletzten und am Schluß war auch jede Tackermuniton wo sie hingehörte und es war nichts an Stuhl, Bett oder Fußboden angenagelt.
 Hier sieht der Heimwerkerkönig allerdings eher wie Wilson aus. 
Ihr erinnert Euch? Wilson ist der Nachbar der Taylors, der immer etwas vor dem Gesicht hatte, wenn er ins Bild trat. 
Naja, hier tritt der Göga nicht ins, sondern mit dem Bild vor die Kamera.
Immer noch nicht ganz fertig, denn da sollten ja noch Möbelknöpfe dran.
Deshalb brauchten wir also eine „Tool Time“. 
Der erste Versuch mit der Bohrmaschine war dann nicht so gut.
Der Stoff und die Wattierung wollte unbedingt mit drehen.
Deshalb bekamen beide erst einmal ein Loch mit dem Nahttrenner verpasst und anschließend bohrte der Göga das Loch mit dem – nach was wohl – dem MULTITOOL. 
Was ein echter Heimwerkerkönig ist, weiss sich natürlich zu helfen.
 Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. 
Alle Farben harmonieren.
Und natürlich sieht es in echt viel besser aus, als jeder Fotoapparat *äh* 
jede Handykamera es ablichten könnte.
 Da Bild hängt übrigens nicht, sondern es steht.
 Und hier bestückt. Es hätten locker ein paar mehr Aufhängungen sein können. 
Aber mehr Schmuck habe ich eh nicht.
 Und hier sind noch mal ein paar Details:
 
 Das Blatt ist zur Hälfte angenäht und wird oben mit einem Kamp-Snaps gedruckknöpft (schöner Ausdruck *hihi*)
Um die Rosetten werden die Ketten gehängt. Das geht dann gleich im Doppelpack. Also abgestuft sozusagen.
Die Satinbänder habe ich zwar für Ringe angenäht, sie halten natürlich aber auch Ketten und Armbänder und erweisen sich so als sehr praktisch.
Die Satinbänder habe ich übringens immer in die Nähte eingenäht. Man könnte sie aber auch anschließend auftackern, wenn noch mehr gebraucht werden. Das sieht man auch nicht.

Die kleinen Stoffstreifen mit den Nieten habe ich ebenfalls bereits bei der Planung berücksichtigt und in die Nahtzugabe eingenäht habe. Daran hängen jetzt die Ohrringe. Da muss ich mich jetzt selbst loben. Das war eine gute Idee. Ich habe übrigens Stickvlies als Einlage benutzt und den Stoff gewendet.

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