DIY – Stencil – Verschönern mit Schablonen

15. Mai 2012 6 Von Susanne Krauss

 Creadienstag heute auch bei mir.

Seit ich im Februar mit meinen Töchtern T-Shirts bedruckt und bemalt habe, wollte ich mir unbedingt auch ein unverwechselbares Unikat fertigen.
Ein Fotoapparat sollte mein neues Shirt zieren. Unter dem Suchbegriff „Stencil“ habe ich im www nach einer geeigneten Vorlage gesucht.
Beim Stencil kann man durch Wegschneiden einzelner Teile eine Schablone erhalten, da die Grundlinien immer zusammen hängen. Mein Wunschbild habe ich mir auf Quilter’s Freezer Papier* gedruckt. Das gab es wohl früher nur auf der Rolle, mittlerweile aber auch als Stücke, die sich gut mit dem Drucker einziehen und bedrucken lassen.
Eine Seite davon hat eine Fläche, die man auf den Stoff aufbügeln kann. Beim Bedrucken also auf den richtigen Einzug achten!

Danach habe ich alle schwarze Flächen mit einem Cutter (meiner ist von Tchibo und hat eine Keramikklinge – noch besser geht es bestimmt mit einem Skalpell* ) ausgeschnitten.

Das ist etwas knifflig, erfordert etwas Geduld und meine Vorlage hatte zu viele kleine Teile, so dass ich ein Teil davon weggelassen oder vereinfacht habe.
Eine Schrift sollte auch noch drauf. Wir ihr seht, habe ich sie durch einen Denkfehler erst mal falsch aufgedruckt. Die Schrift muss nicht verkehrt herum gedruckt werden, da ja durch die ausgeschnittene Schablone gemalt wird.
Dann wird die Position auf dem Shirt gesucht. Ich habe hier nur die Vorderseite, weil ich das Shirt selbst nähe. Das fertige Freezer wird aufgebügelt (Tucht auflegen, damit nichts am Bügeleisen haftet!). Vor dem Ausmalen, auf jeden Fall etwas unterlegen. Besonders, wenn man ein fertiges Teil bedrucken möchte. Dann feste glatte Pappe zwischen Vorder- und Rückenteil schieben.
Für größere Flächen benutze ich immer einen Schwamm, so läßt sich die Farbe gut verteilen. Es wird aufgetupft und nicht gerieben. So verhindert man, das verschieben des Stoffes und dass vielleicht doch mal was unter die Kante gerät, die wir ja sauber haben wollen. Das Freezer haftet aber gut, so dass da eigenlich keine Gefahr besteht, sofern man ordentlich gebügelt hat.
Als Farbe benutze ich RAYHER – My Style Textilfarbe*. Die Farbe ist nicht so dickflüssig, weil sie normalerweise für Siebdruckschablonen verwendet wird. Dadurch dringt sie aber sehr schön ins Gewebe ein und hält hoffentlich auch ordentlich lang. Bei anderen Farben hatte ich schon den Eindruck, dass sie eher oberflächlich aufgetragen werden und sich dann natürlich auch schneller abwaschen.
Und so sieht dann mal das vorläufige Ergebnis aus. Die Farbe muss nun 24 Stunden trocknen und wird dann bügelfixiert bevor ich mich weiter durch die Streifen kämpfe.

Verwendete Materialien:

Quilter’s Freezer Papier*
RAYHER – My Style Textilfarbe, 29 ml Flasche auf Blisterkarte, schwarz

Baumwolljersey vom Stoffmarkt in Ludwigshafen

Ein Beitrag zum Creadienstag #29. Wer heute sonst noch kreativ war, seht Ihr HIER.

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