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Berlin im Winter… {Unterwegs}

…man könnte es aber auch Shopping-Tripp nennen ;-).
Zwei Tage vor den Osterferien haben wir beschlossen, einen Mutter-/Tochter-Tripp nach Berlin zu machen. Donnerstags alles abgeklärt, Versorgung für die Mini und den Göga organsiert, Freitag den Zug gebucht und montags morgens (5.28 Uhr) in Mannheim den Sprinter nach Berlin gestiegen.

Pearl's Harbor Blog: Mit der Bahn nach Berlin. Shopping-Tour im Winter
Der Kollege in Berlin hatte noch davor gewarnt, doch die Ski einzupacken, da die Hauptstadt tatsächlich in schönes Weiß gehüllt war. Also Stiefel und Winterjacke an und losmaschiert. Was kümmert uns der Schnee. Berlin ist voller Einkaufscentren, die sind schneefrei (und die durften wir bei unserem letzten Familientripp, der fast nur aus Sehenswürdigkeiten und Kinderbelustigung bestand) nur am Rande besuchen. D. h. wir wollten die freien Tage tatsächlich für ein ultimatives Shoppingerlebnis nutzen. 
Auf meiner Liste der Sachen, die ich gerne sehen würde, standen lediglich ein paar Kleinigkeiten: 
Alles „Sehenswürdigkeiten“,  die wir beim letzten Mal nicht geschafft haben.
Angelika von Reisefreunde hat mir dann noch Waffeln bei „Kauf Dich glücklich“ und den „Burger de Ville“ empfohlen. (Einen schönen Bericht darüber gibt es in ihrem Blog)
Ansonsten durfte die Große Programm machen.
Auf ihrer Liste stand:
GesundbrunnencenterAlexa, Berliner Arcaden (was eine ganze Reihe von Einkaufscentren bedeutet), Primark
Unser Fortbewegungsmittel: Per pedes, Ubahn und Bus Linie 100, der immer noch direkt vor unserer Haustür hält. (Das Dauerfahrkarte „Berlin Welcome Card“ und die Buslinie mit Haltepunkten habe ich hier im Blog in der Serie „Berlin mit Kindern“ schon einmal beschrieben).
Start und Ziel waren meist die wunderschöne U-Bahn-Station am Wittenbergplatz, die ansich schon einen Besuch wert ist (und auch die Haltestelle für zum berühmten KDW-Kaufhaus des Westens). Ansonsten gibt es aber superviele, sehr schöne U-Bahnhöfe bzw. Bahnsteige über die man vermutlich ganze Bildbände veröffentlichen könnte.
Pearl's Harbor Blog: U-Bahn in Berlin, Shopping-Tour
Bei mir gibt es dieses Mal leider nur Handybilder, 
denn ich habe (schweren Herzens) auf die Kameraausrüstung verzichtet. 
Zum einen, weil ich ein paar möglichst unaufgeregte Tage mit meiner Tochter verbringen wollte und die Kamera immer ein Stückchen Arbeitsgerät ist, zum anderen ist das Teil einfach schwer. Mein Nacken und mein Rücken sind leider immer noch total belastet und ich wollte einfach mit dem Verzicht auf Balast ein bißchen Schonung haben.
Natürlich denkt man dann zwischendurch schon mal, dass man hier und da jetzt ein schönes Bild einfangen könnte, aber es geht auch so. Alles eine Frage der Einstellung.
Vor Beginn der Stadterkundung wird bei uns immer alles in einem großen Stadtplan markiert. (Maskingtape hilft dabei). So wird gewährleistet, dass alle gewünschten Orte möglichst fußläufig oder mit geringstem Umsteigeaufwand „abgearbeitet“ wird.
Die erste große Runde haben wir beim Gesundbrunnencenter (gleichnamige U-Bahn-Station) begonnen. Das war der weitest entfernte Punkt. Ich muss dann gleich mal sagen: Ein Einkaufcenter ist ein Einkaufcenter. Es gibt schöne und welche, die wahrscheinlich mal schön waren. Leider sind die meisten kaum voneinander zu unterscheiden, denn in fast allen sind die gleichen Filialisten zu finden. 
Man muss also nicht nach Berlin fahren, um ein Shopping-Center zu besuchen, wobei natürlich zugegebenermaßen, die Läden und die Auswahl größer sind, als z. B. in unserer Nähe.
Wer was besonderes möchte, der muss zu den kleinen unabhängigen Labels oder inhabergeführten Läden in den Seitenstraßen.
Beim Umsteigen sind wir zufällig in den Schönhauser Alleearcaden gelandet. 
Da gab es dann aber doch einen wirklich tollen Laden, nicht für Klamotten, sondern für Öle und feine Zutaten. So heißt er dann auch „Oil & Vinegar“.  Ich muss ja gestehen, ich habe eine Vorliebe für schön verpackte, nette Kleinigkeiten, die sich auch gut als Geschenk oder Mitbringsel für einen Feinschmecker eignen (Blumen verwelken und alles andere steht nur rum). Vieles davon konnte auch vor Ort gekostet werden. Wir haben nichts gekauft, weil wir nichts schleppen wollten. Bei zukünftigem Bedarf, lasse ich schicken 😉.
Pearl's Harbor Blog: Shopping-Tour Berlin, Oil & Vinegar
Weiter ging es zwecks echter Berliner Currywurst zum ausgezeichneten und dadurch wohl berühmten Konnopke. Es handelt sich um eine unscheinbare Currywurstbude direkt unter den Gleisen der U-Bahn (Station Eberswalder Straße). Dummerweise haben wir sie glatt erst übersehen, was uns einen netten Spaziergang im eisigen Wind die Schönhauser Allee entlang bescherte.
Die Currywurst war gut. Nicht mehr und nicht weniger. Und beim nächsten Besuch werde ich lieber bei Lieschen Müller einkehren. Da hat Frau es warm und Currywurst gibt es in Berlin eh an jeder Ecke (und viele davon sind auch nicht schlechter).
Von Konoppke aus marschierten wir die Kastanienallee entlang. Hier gibt es dann auch die netten Shops, die nicht New Yorker, Pimpki oder Orsey heißen sondern Goldig, Above oder Le Gang.
Pearl's Harbor Blog: Shopping-Tour Berlin, Konnopke und die Kastanienallee

Den Abschluß machten wir im „Kauf Dich glücklich“. Café, Eisdiele und Klamottenladen in einem. Sehr urig und unkonventionell und sehr lecker. Serviert auf Omas Porzelan.

….wird fortgesetzt…

Berlin mit Kindern aus dem Herbst 2011 ist hier zu finden:
Berlin mit Kindern {Part 1} – Die Berlin Welcome Card
Berlin mit Kindern {Part 2} – Schiffchen fahren auf der Spree
Berlin mit Kindern {Part 3} – Madame Tussauds
Berlin mit Kindern {Part 4} – Mit Bernd das Brot in der Reichstagskuppel

2 Kommentare

  • Flockensahne

    Hach das weckt Erinnerungen, als das Gesundbrunnencenter eröffnet wurde haben wir noch in Berlin gewohnt und waren ganz zu Anfang gleicht dort. Das mit Konopke hätte ich dir sagen können. Ich finde die Currywurst gegenüber vom KaDeWe viel leckerer:-). Burger de Ville muß ich unbedingt beim nächsten mal in Berlin ausprobieren. Wart ihr bei Barcomis? Da hatte ich mich mal beworben.

    • Susanne Krauss

      Ja, bei Barcomis waren wir auch. In der Bergmannstraße. Und stimmt: Die Currywurst am KaDeWe ist echt lecker. Allerdings haben wir da dieses Mal keine gegessen. Aber wir wohnen da ja immer gleich die Straße runter.
      Beim Bahnhof Zoo ist jetzt auch ein Curry36. Die soll ja auch besonders gut sein. Aber ich kann ja nicht jeden Tag eine Currywurst essen. Schließlich ist Berlin ja auch der Geburtsort vom Döner 😉
      LG

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