Anleitung für Print & Cut mit dem Schneidplotter und dem Silhouette Studio

25. März 2015 10 Von Susanne

„An Print & Cut habe ich mich noch nicht getraut“ schrieb mir letztens eine Leserin als ich mit dem  frühlingsfrische Fahrrad auf Universal-Etiketten* Aufkleber hergestellt habe.
Dabei geht Print & Cut gar nicht so schwer.
Bei meinem Probeplott habe ich die einzelnen Schritte mal aufgezeichnet und nun ein kleines Youtube-Video daraus gemacht. Schritt für Schritt zeige ich darin, wie Ihr die Datei im Silhouette Studio nachzeichnet, druckt und von Eurem Cameo oder Portrait schneiden lasst.

Natürlich führen viele Wege nach Rom und sicher kann man auch andere Wege beschreiten um zum Ergebnis zu kommen. Hier zeig ich Euch meinen und bisher hat das so auch immer wunderbar geklappt.

Für Print & Cut braucht man übrigens keine Pixscan Matte. Die Pixcan Matte benutzt man, wenn man z. B. ein Designpapier mit tollem Motiv hat, das man gerne geschnitten haben möchte. Dafür wird das bereits vorhandene „Produkt“ auf die Matte geklebt und abfotografiert. Über das Programm dann nachgezeichnet und geschnitten.
Bei Print & Cut verwendet man eine Datei, die man bereits im jpg-Format auf dem Rechner hat. D. h., das Bild oder die Grafik soll gedruckt und dann ausgeschnitten werden. Also print (drucken) und dann cut (schneiden).

Am Besten nimmt man eine Grafik, die bereits freigestellt ist, d. h. einen weißen Hintergrund hat. Meine Fahrradgrafik habe ich bereits eigens für Print & Cut erstellt und weil mir die Grafik selbst zu viele filigrane Elemente hat, die sich nicht besonders gut für Aufkleber eignen würden, habe ich bereits eine Art Umrandung um die eigenen Grafik gelegt. Ihr müsst also schaun, ob sich Eure Wunschgrafik eigenen würde. Das kommt aber sicher auch auf die Verwendung an.

Mit einem Klick auf das Bild verlasst Ihr den Blog und kommt direkt zu YouTube und zum Video.

Ich hoffe, ich habe alles gut erklärt, ansonsten fragt ruhig in den Kommentaren nach.
Viel Spaß mit dem Filmchen und liebe Grüße aus der Pfalz!