Stoffdesign? Jepp…mit Shibori

Stoffdesign? Jepp…mit Shibori

22. Oktober 2015 17 Von Susanne

Letzten Samstag war ich auf Johanna’s Buchparty. (Das Buch habe ich Euch am Freitag schon vorgestellt). Es war total schön und gemütlich. In der kleinen Frankfurter Designgalerie Qverfield wurde gefärbt, mit Gleichgesinnten geklönt und Fee sang und begleitete sich selbst mit einer Gitarre. Ein Hautnah-Konzert auf kleinster Flächer. Echt ganz toll!

Entstanden sind dabei wunderschöne Muster auf Japanpapier.

Jetzt ist ja Papier nicht unbedingt mein Metier, aber mir hat eines der Muster so gut gefallen, dass ich es unbedingt auf Stoff ausprobieren musste. Weil aber die Batikfarben, die ich noch da hatte, nicht zusammen passten, hab ich „geschummelt“ und die Marabu Fashion-Sprays zweckentfremdet. Davon hatte ich noch dunkelblau und einen Rest Türkis. Ich habe einfach die Flaschen aufgeschraubt und ein bisschen davon in alte Eisschälchen geschüttet.

Aus meinem Fundus kam ein wunderbar weicher Baumwollbatist zum Einsatz. Ganz dünn und zart und absolut hand- oder in dem Fall halsschmeichelnd. Ich habe ihn halbiert und um meinen Hals gewickelt und ganz simple abgelängt, wie es gerade gepasst hat.

Nach dem Färben durfte der Stoff auf die Leine (ja, okay, es ist keine Leine. Ich hab ihn an den Spanndraht unserer Weinrebe gewäscheklammert). Das zweite Teil, war der abgeschnittene Rest, den habe ich einfach zusammengedreht und auch gefärbt. Ging ratzfatz und hat mega Spaß gemacht, zu sehen, was da für ein Muster rauskam.

Der Schal hat einen simplen Rollsaum bekommen. Genäht wird nach dem Färben, Trocknen und Fixieren, da ich das mit Polyestergarn gemacht habe und sich das nicht mitfärben lässt.

Und schwups, habe ich einen neuen Schal und den hat sonst niemand *freu*.

Hier sieht man nochmal, wie ich gefaltet und gebügelt habe, bevor ich den Stoff nass gemacht und in Farbe getaucht habe. 


Viel Glück Euch, ich drück die Daumen und schicke liebe Grüße aus der Pfalz!