12 am 12ten
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Hallo again mit 12 am 12ten

Hallo – wink in die Menge – heute ist der 12te und das nehme ich zum Anlass mich aus der Winterpause zurückzumelden. 6 Wochen war Pearl’s Harbor Kreativblog im Winterschlaf, aber untätig war ich nicht.

Diese Woche ist eigentlich Fasching, fällt aus, ist klar, hindert mich aber nicht meine allerschönsten Konfettisocken anzuziehen.

Viel ist im letzten Jahr passiert und da musste einiges ver- und weggearbeitet werden. Außerdem ist der Jahresanfang, die Zeit mit den meisten Geburtstagen in der Familie und auch wenn keiner davon mit Gästen gefeiert werden konnte bzw. mit dem letzten in der nächsten Woche, gefeiert werden kann, war alle wie sonst auch. Planen, kochen, backen, essen. Möglichst viel Normalität und ein schöner Tag für das Geburtstagskind im engsten Familienkreis, was heißt, im eigenen Hausstand.

Ich habe Ende letzten Jahres meinen Job gekündigt und das heißt, sich nun neu zu orientieren und zu finden. Ich suche noch – was ich gerne und mit Freude tuen möchte und einen neuen Job.

Ich war dennoch nicht untätig und obwohl im Moment kein Wecker klingeln müsste, tut er es doch und ich geh auch direkt nach einer Runde Hula hup (ohne Foto) mit einer Tasse Kaffe in mein Homeoffice und „arbeite“. Same precedure every day – nicht nur am 12ten.

Ich habe nämlich die letzten Wochen einen Blog aufgesetzt. Zum Kreativblog, also diesem hier, gibt es jetzt wieder (den gab es schonmal) einen Foodblog. Hier im Blog geht der ganze Mix an allem total unter und das gefällt mir nicht. Ich muss teilweise nach meinen eigenen Rezepten suchen, denn ich nutze diesen Blog auch als mein Rezeptbuch. Zettel gehen nämlich immer irgendwie flöten. Und deshalb schreib ich jetzt nach und nach die Rezepte von hier nach „Was gibt’s zu essen, Liebling?“ und wenn meine Töchter dann irgendwann mal ausziehen und er Angetraute fragt „Was gibt’s zu essen, Liebling?“ dann können sie online per Handy oder Tablet mal schnell auf gewohnte Rezepte zurückgreifen. Gute Idee, oder?

12von12 im Februar 2021

Den Blog brauch ich übrigens ganz dringend auch als mein persönliches Rezeptebuch. Ich kann mir nämlich nichts merken und muss zum xten Mal nachschauen, wie das denn nochmal mit den Dampfnudeln war und wie lange die nochmal brauche etc.

Genau. Und eben deshalb habe ich diese Woche auch Dampfnudeln gebacken und nochmal getestet, ob das, was ich mir im Januar 2019 in mein Schmierheft geschrieben habe, auch funktioniert. Und genau diese Bilder habe ich heute in den neuen Post eingefügt und das Rezept Punkt für Punkt aufgeschrieben.

Bildbearbeitung

Mal ehrlich, bei so vielen Fotos von Dampfnudeln und Rezeptschreiben und so ist es doch kein Wunder, dass ich zwischendurch extreme Lust auf Hefeteilchen bekommen habe, oder?
Deshalb habe ich schnell einen Hefeteig angerührt für einen Schneckennudelversuch.

Schneckennudeln aus Dinkelmehl mit Mandelfüllung

Während die Schneckennudeln erst aufgehen und dann backen mussten, habe ich versucht aus Zucker, Handseife und Wasser eine Seifenblasenflüssigkeit herzustellen und dem absoluten Internet-Toptrend zu folgen und Seifenblasen einfrieren zu lassen.

Seifenblase im Schnee

Es hat übrigens nicht beklappt. Also die Seifenblasen schon, aber es war zu windig und am späten Vormittag vermutlich auch schon zu warm. Die Seifenblasen sind nicht schnell genug eingefroren. Aber man konnte schon sehen, dass es funktionieren könnte. Manche hinterließen beim Platzen nämlich eine ganz ganz feine Eishaut.

Die Schneckennudeln dagegen wurden übrigens topp! Und deshalb ging direkt eine Ladung mit zu meiner Mutter, die ich freitags immer mit Essen versorge.

Hefeschnecken

Wir haben lokal kochen lassen, heißt, ich habe das Essen geholt und damit die Gastronomie unterstützt. Gut in die Filztasche eingepackt. Denn es war immer noch ziemlich kalt.

Gastronomie unterstützen

So kalt, dass die Natur wunderbare Eiszapfen hervorgebracht hat. Das sieht man auch nicht jeden Winter.

Eiszapfen am Dachrand

Nach dem Mittagessen mussten die Großmutter und der Teenager gelüftet werden. Die Sonne war ja herrlich und der Elan hat für eine große Runde spazierengehen gereicht.

Mutter und Enkelin beim Spaziergang

Sehr lustig übrigens, was da im Ort so alles gegen Werbung an den Briefkästen klebt. Die einen wollen nur Werbung mit Wein…

Schild keine Werbung

… die anderen stehen wohl auf Schuhe.

Briefkastenschild

Nach dem ausgiebigen Spaziergang gab es als Belohnung Schneckennudeln aus Dinkelhefeteig mit Mandelfüllung und Frischkäsefrosting. Sehr lecker.

Rezept für Hefeteilchen

Und jetzt habe ich echt schon wieder ewig gebraucht, alle Fotos hier hoch zu laden und die Texte zu schreiben. Ich geh jetzt direkt auf die Couch.

Wie lange schreibst du an deinem Beitrag für 12 am 12ten?
(Oder allgemein für einen Blogbeitrag).
Das würde mich wirklich mal interessieren.

Wer noch Zeit investiert hat und dich hinter die Kulissen eines Alltags am 12ten schauen lässt, hält wie immer Caro vom Blog „Draußen nur Kännchen“ fest. Schau doch mal vorbei.

2 Kommentare

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