Ich bin wieder da! Neuigkeiten in Pearl’s kleinem Hafen

Ich bin wieder da! Neuigkeiten in Pearl’s kleinem Hafen

13. Februar 2020 0 Von Susanne

Halli hallo, da bin ich wieder! Ganze drei Monate habe ich nichts geschrieben. Ich habe ganz unbewusst eine Blogpause gemacht. Wohl auch gebraucht. Es war einfach zu viel los. Nicht, dass ich untätig Zuhause rumgesessen hätte, ne, ich liege rum. Zumindest die letzten 3 Wochen. Aber dazu später mehr.

Bisher habe ich ja eh immer vor Weihnachten und im Januar / Februar wenig gepostet. Das ist die Zeit, in der ich einfach auch mit der Familie viel zu tun habe. Da wird gefeiert, was ja vorbereitet werden muss, die Kinder und meine Mutter haben Geburtstag, da wird gebacken und gekocht und das schafft es dann meist nicht auf den Blog. Einfach weil dazu dann keine Zeit ist. Aber das ist auch okay so. Obwohl ich mir bei den Kuchen und Torten für meine Kinder echt immer viel Mühe gebe und der eine oder andere es wirklich verdient hätte verbloggt zu werden bzw. ich das Rezept für späteres Nachbacken gerne konservieren möchte.

Tripping Cake mit Schokoladenganache, Himbeeren und süßer Waffeldekoratein

Zeit für einen Neustart

Bevor man mit was Neuem beginnen kann, muss man das Alte erst einmal abschließen. Ich will wieder mehr kreativ werden und das soll sich auch wieder mehr im Blog wiederspiegeln. Wobei wir im letzten Jahr doch, wenn man das mal so Revue passieren lässt, eigentlich ziemlich viel kreativ waren. Deshalb gibt es jetzt mal einen kleinen feinen Rückblick und dann starten wir wieder mit neuen DIYs, denn da hab ich schon einiges in petto.

Altes Haus in neuem Glanz – wir modernisieren

2019 haben wir ganz viel am Haus gemacht. Das begann direkt nach Weihnachten 2018 und hat sich bis in den Herbst fortgesetzt. Herbst ist vielleicht gelogen, denn ich habe kurz vor Silvester noch Bilder ins neu renovierte Wohnzimmer gehängt.

Holzdecke und Einbauleuchten im Bad erneuern

Januar 2019: Der Liebste hat die Holzdecke im Bad rausgerissen. Holzdecke ist vielleicht falsch gesagt, denn eigentlich handelte es sich um Kunststoffpaneele, die noch vom Voreigentümer stammten. Das Bad war beim Kauf des Hauses 1998 zwar so gut wie neu, allerdings hat sich (wie fast überall im Haus) viel als Pfusch herausgestellt. Außen HUI, innen PFUI, sozusagen. So fielen die Einbauleuchten in der Badezimmerdecke in regelmäßigen Abständen teilweise aus und da es nirgends eine Revisionsklappe gab und der Trafo hinter den Halogenleuchten nicht zu finden war, konnte das Lichtdebakel auch nicht instandgesetzt werden.

Barrenovierung: Davor eigentlich ganz hübsch aber mit defekten Einbauleuchten. Foto2 nach abmontierteren Deckenpaneelen: Kabelwirrwarr, schadhafte Unterkonstruktion, fehlende Dämmung.

Die Pseudo-Holzdecke wurde durch eine Regipsdecke mit neuen Einbauleuchten ersetzt. Und im Nachhinein betrachtet, hätten wir das schon viel früher machen sollen. Das was unter der Decke war, war auch nicht sehr lustig. Latten nur aus Resten, keine Dämmung, Schadstellen in der Decke, Kabelwirrwar und sogar die Holzbalkendecke war nicht ordentlich gefüllt und geschlossen. Kein Wunder, dass es immer aus den Ecken der Paneeldecke Sand in unser Badezimmer geregnet hat.

Das Esszimmer wird neu

Direkt im Anschluß an die Badezimmerrenovierung, nahm sich der Göga das Esszimmer vor. Auch hier gab es eine Holzdecke und auch hier hatten die Einbauleuchten einen Defekt und weder Kabelführung noch Trafo konnten aufgrund chaotischer Leitungsführung gefunden werden.

Die Lampen gingen mal an und mal nicht und manchmal gingen sie erst Minuten später an, nachdem jemand den Schalter betätigt hatte.

Nachdem es in den letzten Jahren 2 x in der Nachbarschaft gebrannt hatte, hatte ich wirklich Panik, dass der Defekt erst die naturbelassene Holzdecke und dann das ganze Haus in Brand setzt. Also durfte vorerst keiner mehr die Einbauleuchten im Esszimmer anmachen.

Keine Angst, wir saßen nicht im Dunkeln, es gibt in dem Zimmer außer den Einbauleuchten auch noch Wandleuchten und eine Lampe über dem Esstisch.

Die Holzdecke mit Einbauleuchten wird entfernt und eine Regipsdecke eingebracht - Renovierung im Altbau
Moderne Holzdecke mit Einbauleuchten

Eigentlich fand ich die Holzdecke noch nicht einmal häßlich, wobei Holzdecken in alten Häusern ja meist ein Relikt aus den 70ern sind. Oder würdest du heute – bei einem Neubau – eine Holzdecke einbringen?

Wie gesagt, ich fand die Holzdecke ganz schön, da sie relativ hell und nur gekalkt war. Wäre der Wackelkontakt in den Leuchten nicht gewesen, vermutlich hätten wir uns die Arbeit und den Dreck nicht zugemutet. Aber wie bei allen hier im Haus, hat sich die Entfernung als richtig erwiesen. Diesmal war die Unterkonstruktion zwar okay, aber der Rest… ich sag Dir… Da hat der Voreigentümer ziemlich viel Arbeit und natürlich auch Geld in Arbeit und Material investiert und unter dem schönen Schein, hätte man fast der Mini in ihrem darüberliegenden Zimmer die Hand reichen können (hätte sie keinen Bodenbelag).

Nun ist alles wieder fein und noch dazu hat der Liebste einen Eisenträger in der Decke freigelegt, der nun ein schmückendes Elemet ist, und den Rauputz überplankt. Die Möbel haben wir umgestellt und um ein Regal über dem Sideboard sowie mit zwei neuen Lampen über dem Esstisch ergänzt. Die Kaffeemaschine ist aus der Küche ins Esszimmer umgezogen und wir haben hier nun eine Kaffeebar.

Wohnzimmerrenovierung

Wo wir doch gerade so schön dabei waren…

Für das Wohnzimmer wünschten wir uns eine neue Couch. Die alte war zwar megabequem aber rot und passend dazu gab es auch eine rote Wand. Das gefiel mir nicht mehr.

Auf der Suche nach neuen Möbeln im Möbelhaus sind wir in der dortigen Cafeteria auf ein Gestaltungselement gestoßen, das uns gut gefielt. Als Raumteiler fungierte so eine Art Blumenfenster, schön mit schwarzen Fenstern im Industrialchic, das ja nun gut zu unserem freigelegten Eisenträger im Esszimmer passen würde. Und schon war die Idee geboren, die Wand zwischen Esszimmer und Wohnzimmer mit einem Fenster auszustatten und so noch mehr Licht aus dem hellen Wohnzimmer ins Esszimmer zu leiten. Ganz entfernen geht nicht, weil in dieser Wand die Versorgungsleitungen ins Obergeschoss und die Steuerung unserer Fußbodenheizung untergebracht ist.

So sah die Wand aus: Hinter dem Schränkchen ist eine häßliche Revisionsklappe für die Fußbodenheizung.

Raumteiler zwischen Esszimmer und Wohnzimmer. Altbau. Wand entfernen.

Während ich im Mai auf einem Nähwochende war, hat der Liebste daheim mal kurzerhand die Wand entfernt und alles in Schutt und Asche gelegt. Danach blieb uns sowie nichst anderes mehr übrig, als das komplette Wohnzimmer zu renovieren.

Das Ergebnis ist richtig gut geworden, auch wenn wir im Nachhinein kein Fenster eingesetzt haben.

Von der neuen Couch aus hat man nun den Durchblick bis hin zur Kücke. Alles wirkt viel heller, offener und großzügiger. Die Pflanzenleuchten im Blumenfenster schaffen abends eine tolle Atmosphäre.

Das Wohnzimmer wurde neu gestrichen und hat neben neuen Vorhängen, einer Galerie mit selbstgemachten Fotografien über der Couch auch eine Ecke zum Fotografieren bekommen.

Heißer Sommer verlangt nach einem Pool im Garten

Keine Zeit zum Ausruhen. Es wäre ja auch langweilig, wenn sich der Göga mal einfach so in den Garten legen könnte. Ne, das macht er sowieso nie. Er braucht immer was zum Bosseln und mir fällt auch immer etwas ein, was als nächstes noch gemacht werden könnte.

Diesen Sommer war es sehr heiß und das Schwimmbad war sehr voll, deshalb brauchten wir Abkühlung und einen Holzpool im Garten. Jetzt ist unser Garten ja nicht sehr groß und deshalb war das eine Herausforderung, was zu finden, was auch optisch passt. Wir haben das natürlich geschafft und umgesetzt.

Ich hatte die Entstehung schon über Instagram gepostet und das war wirklich die meistkommentierte und mit den meisten Fragen bedachte Story, die ich da jemals online gestellt habe.

Ja, wir haben jetzt einen Pool im Garten. Klein, fein und mit viel Eigenleistung selbst aufgestellt.

Wir bauen einen Holzpool in den Garten.

Willst Du mehr darüber wissen? Stell Deine Fragen gerne in den Kommentaren.

Neues Bett für die Dachschräge

Unter dem „Projekt Mädchenzimmer“ hatte ich Dir bereits gezeigt, wie wir das Zimmer der Mini neu gestaltet und ein Raumwunder, einen Einbauschrank, in die Dachschräge gesetzt haben.

Hach, die Kinder werden so schnell groß, kaum das Mädchenzimmer eingerichtet, ist das Mäuschen von Gestern zum stattlichen Teenager herangewachsen. Komisch, kaum haben sie die magische Altersgrenze erreicht, wollen sie ein neues, breites Bett. Kennst Du das auch?

Die Mini lag uns damit schon länger in den Ohren, aber so ein Bett in ein Zimmer mit Dachschrägen, 2 Türen und einer durch einen Kamin bedingten Nische einzubringen, ist nicht so leicht. Das Zimmer hat quasi keine Fläche, die Breit oder hoch genug wäre. Ein breites Bett hätte knapp in die Nische neben den Kamin gepasst, dann wäre aber lediglich ein Futon möglich gewesen, was kein Stauraum bedeutet, oder vom Wunschbett geht zumindes eine Schublade nicht auf. Da ist guter Rat teuer. Außer man hat eine Mama mit einer Idee und einen Papa, der das auch umsetzen kann.

Wir haben kurzerhand zwischen Kamin und Dach eine halbhohe Wand eingebaut. Innen hol und oben ist ein Deckel mit Scharnieren drauf, so gibt es davor eine Stellfläche und in der Konstruktion kann Bettzeug und massenweise Kissen und Decken verschiedenster Couleur, was Mädchen in dem Alter halt so brauchen, aufbewahrt werden.

Flurrenovierung

Einen Teil des Flurs im Obergeschoss hatte ich schon gestrichen. Unter dem großen Dachflächenfenster kann man nämlich toll Fotos machen. Aber leider nicht, wenn sich das tolle Licht an einer gelben Wand reflektiert. Dann ist nämlich alles irgendwie gelb und die Originalfarben werden verfälscht. Deshalb hatte ich bereits einen Teil des Flurs gestrichen und nun musste auch die restliche Farbe weichen. Es ist nicht so, dass mir das Gelb nicht mehr gefallen hätte. Gelb ist nach wie vor eine tolle Farbe, aber trotzdem sieht es jetzt besser aus.

Was sagtst Du dazu?

Oh, oh… eigentlich sollte das ja ein …so war 2019 und so wird 2020… …das hab ich mir für 2020 vorgenommen… …darauf freu ich mich in 2020…werden. Und jetzt hab ich so lange geschrieben und Dir bisher nur gezeigt bzw. angerissen was wir in 2019 alles renoviert haben.

Und dabei war 2019 doch so viel mehr los! Ich hau das jetzt mal kurz raus und Du sagst mir dann einfach mal, was Dich noch ein bisschen näher interessieren würde und ich erzähl Dir das dann in einem der nächsten Posts. Einverstanden?

Also… wo fang ich an? Am Besten der Reihe nach:

Vip-Safari im Safariland Stukenbrock
  • im Februar wurde meine Ma 80 und den Geburtstag haben wir in Bad Kissingen gefeiert. Nettes Örtchen, schönes Hotel mit Sauna, Schwimmbad und Fitness, würde ich gerne nochmals hinfahren
  • Die Große hat ihr Abitur gemacht
  • Mit den Rhein-Neckar-Bloggern haben wir Ostern gefeiert. Den Post samt Rezepten und Deko dazu gibt es bereits *klick*
  • Ich war auf meinem ersten großen Nähevent, auf der Sew & More von Sandra Lilalotta und Mira Rostock. Mit vielen anderen nähbegeisterten Frauen zum Nähen, Workshoppen und feiern. Tolle Sache!
  • Wir waren Giraffen streicheln im Safariland
  • Die Rhein-Neckar-Blogger haben bei uns zuhause Halloween gefeiert. Das war mega und es gibt jede Menge Rezepte, Plotterdateien-Freebies und Dekoideen —> einmal hierentlang zu den Halloweenposts
  • Ich gehöre seit diesem Jahr zu den Ü50-Bloggern, aber die gewünschte New York Reise musste aus diversen Gründen ausfallen
  • Kreuzfahrt für Anfänger: wir haben unsere erste Kreuzfahrt gemacht (und auf dem Schiff meinen Geburtstag gefeiert). Das war so ganz anders wie wir sonst Urlaub machen, war aber für dieses Jahr genau das Richtige.

So und nun machen wir mal ganz schnell einen Haken an 2019.

2020 wird mein Jahr!

… auch wenn es mit angezogener Handbremse beginnt, weil ich gerade am Fuß operiert wurde und im Moment nur mit hochgelagertem Fuß hier rum liege. Alle Messen, die ich normalerweise im Januar und Februar besuche, wie die Heimtextil, die Creativeworld und die Ambiente fallen für mich dieses Jahr flach. Genau wie Fasching. Da läuft im wahrsten Sinne des Wortes dieses Jahr nichts.

Aber mein nächstes Ziel habe ich vor Augen, bis dahin muss ich wieder laufen können, notfalls mit Krücken, aber die H & H in Köln ist fest anvisiert. Dieses Jahr soll wieder mehr im Zeichen der Nähmaschine stehen, derzeit zwar eher Wolle, denn die Hände gehen ja, und welche Messe wäre da geeigneter als die Hobby & Handarbeit. Ich habe da so viele Ideen, die endlich umgesetzt werden wollen und als Impulsgeber ist die Messe genau richtig.

Ich muss mich etwas umorganisieren oder besser gesagt: ich muss mich organisieren und will mir Kreativzeit einrichten. Also feste Zeiten für an die Nähmaschine und für die Entwicklung von Ideen. In meinen Etsy-Shop sollen auch noch ein paar mehr Plotterdateien einziehen.

Fest gebucht und im Kalender unausradierbar eingetragen ist schon ein Nähwochenden im April. Da treffe ich mich mit 20 anderen Nähbegeisterten bei der Firma Zuleeg in Helmbrechts zur Fabrikbesichtigung und für ein gemeinsames Nähwochenende. Da freu ich mich schon wahnsinnig drauf.

So. Jetzt ist aber wirklich Schluß! Ab morgen geht es hier kreativ weiter. Gehäkelt, genäht, gebastelt und geplottet.

Ich hoffe Du bist dabei!