18 Juli 2017

Markttasche selbstgenäht {DIY-Nähen}

Ich hab mir eine Markttasche genäht. Mit extra breitem Boden, damit auch ordentlich was rein passt.

Ich fütter ja eigentlich immer ganz gerne, aber weil ich ja die Juki Overlock teste (siehe letzten Post) und natürlich Nähte und Versäuberung ausprobieren wollte, hab ich auf ein Innenfutter verzichtet. Das spart auch Gewicht und das ist gerade bei einer Tasche mit der man schleppen will, nicht unwichtig.
Dafür hab ich aber ein paar Details wie Karabiner oder eine Tasche in der Außennaht eingebaut. Ihre Form bekommt die Tasche durch Paspelband und ein paar zusätzliche Abnäher.


Der Stoff ist vom Stoffmarkt und liegt hier schon zwei Jahre.
HOTHOT
Linkparty: Creadienstag


15 Juli 2017

Aus dem Nähreich: Die Overlock Juki MO 734 DE im Dauertest

Ende Juni ist die Overlock MO 734 DE bei uns eingezogen. Leihweise zur Verfügung gestellt vom nähPark Diermeier.

Ich darf die Overlock bis Ende Sepember auf Herz und Nieren testen, denn ich bin eine von 17 Testern, die Nähmaschinen, Overlocker und sogar Schnellnäher der Marke Juki unter die Lupe nehmen dürfen.


Ich habe bereits eine Overlock, mit der ich allerdings nicht genäht, sondern immer nur die Nähte versäubert habe. Sie ist ziemlich laut und auch das Umfädeln in eine andere Garnfarbe ist nicht wirklich spaßig. Als mir dann manche Hobbyschneiderinnen auf der H&H erzählt haben, dass sie innerhalb einer Stunde am Vorabend noch schnell mit der Overlock ein Kleid genäht haben, war ich schon ein bisschen neidisch. Bei meiner Ovi brauch ich allein zum Einfädeln so lange (zumindest gefühlt).

Der Wunsch nach einem neuen, besseren Exemplar war geweckt und deshalb war ich total glücklich, dass der nähPark mal wieder eine Maschinentestrunde gestartet hat. Ihr erinnert Euch vielleicht noch an die Aktion von 2015, da wurden durch "Supertester" ganz viele Nähaschinen getestet, die im Monatsrhytmus  zu den Kreativen geschickt wurden. Das fand ich damals schon sehr genial, eine bessere Gelegenheit, als für sich das passende Exemplar zu finden, gibt es wohl kaum und Interessierte konnten sich durch viele Tests von echten Anwendern lesen. Damals hatte ich leider keine Zeit mich zu bewerben.

Aber eine Maschine für 3 Monate auszuprobieren und dann zu entscheinden, behalt ich oder geb ich zurück, das ist derzeit genial für mich und ich bin froh, dabei zu sein!
Es wird also in nächster Zeit immer wieder Berichte über die Maschine meiner Wahl hier geben.
(Test über die anderen 16 Maschinen findet Ihr dann beim nähPark)


Wie gesagt, ich teste die Overlock MO 734 DE, die ist schon in der gehobenen Preisklasse, interessiert hätte ich mich evtl. auch die Juki MO-1000, die ein Easy-Treading-System hat und quasi von alleine einfädelt, aber eben auch nochmals ca. 300 € über der MO 734 DE liegt.

Eigentlich hatte ich die Firma Juki nicht auf dem Schirm, bei uns im Haus gibt es schon Pfaff (meine erste), eine Bernina und eine Stickmaschine von Janome. Warum also nicht mal eine Juki ausprobieren?
Für das Modell Juki MO 734 DE habe ich mich entschieden, weil sie von der Ausstattung her besser ist als meine bisherige und wenn man eine Neuanschaffung ins Auge fasst, dann will man sich ja nicht verschlechtern.

Die Juki ist also hier eingezogen und heute gibt es einen ersten Zwischenbericht:

Auf den ersten Blick:

  • solide verarbeitet
  • sie steht sehr fest, saugt sich förmlich an den Tisch und wackel somit überhaupt nicht
  • sie ist entspechend schwer, für den Transport hat sie einen ausklappbaren Griff
  • die beiliegende Abdeckhaube ist eher ein dünnes Häubchen, aber schützt wenigstens vor Staub
  • einfädeln durch Anknoten hat auf Anhieb funktioniert
  • es waren keine zustäzlichen Füßchen dabei, ob man die braucht wird sich erst später heraussteleln, wenn ich alle Möglichkeiten der Overlock ausgetestet habe
  • die Overlock besitzt eine Einfädelhilfe für die Nadeln, das finde ich super, weil das meine alte nicht hat und ich mit fortgeschrittenem Alter ganz ehrlich oft Probleme hatte, mit der Pinzette beim Einfädeln das Nadelöhr zu finden

  • sie hat einen Auffangbehälter für die Stoffabschnitte (hat meine alte auch nicht)


  • die wichtigsten Zubehörteile finden schön ordentlich in der Obergreiferabdeckung (Klappe) Platz und sind somit immer griffbereit da



Ich habe ja immer einen riesigen Respekt, wenn ich so ein Wunderwerk der Technik in Betrieb nehme und brauch da immer etwas länger bis ich mich traue, an irgendwelchen Rädchen zu schrauben. Bisher habe ich nur Webware verarbeitet. Mit dem Ergebenis bin ich aber sehr zu frieden. 
Die Naht ist fest, auf der Außenseite ist das Garn so gut wie nicht zu sehen und das, obwohl ich extra dunkles Garn auf hellem Stoff verwendet habe. 


Mittlerweile habe ich die Fäden in den Nadeln wieder ausgetauscht. Das ging auch ohne Probleme. Für das Benutzen der Einfädelhilfe habe ich kurz die Bedienungsanleitung zur Hand genommen um zu sehen wie der Faden gespannt werden muss um in die Nadel zu rutschen. (Ich seh das leider mit bloßem Auge nicht mehr). Das Einfädeln hat dann auch auf direkt funkionert.

In der linken Nadel habe ich jetzt einen Allesnäher benutzt, die restlichen Fäden sind Overlockgarn. Dass die Garne unterschiedliche Qualitäten haben, hat die Ovi nicht gestört.

Ich habe jetzt ein paar Tage frei und freu mich schon so richtig aufs Nähen. Stoff und Schnittmuster liegen schon hier und ich werde mit der Juki dann auch Jersey verarbeiten und die Flatlocknaht sowie den Rollsaum ausprobieren. Dass das Einfädeln bisher keine Probleme bereitete macht so richtig Laune.

13 Juli 2017

White Dinner: Ein Abend in tollem Ambiente und leckerem Essen {Rezept}



Letzte Woche haben wir Ladys vom Bloggerstammtisch im Rhein Neckar Dreieck ein White Dinner veranstaltet. Also nur so für uns. Nach dem Alice-im-Wunderland-Blogevent bereits die zweite gemeinsame Aktion. Aber dieses Mal haben wir nicht nur zum gleichen Thema gebloggt, dieses Mal gab es ein richtiges Fest. So mit weißer Kleidung und weißer Deko und so richtig echt und im Reallife (wobei wir uns sowieso regelmäßig treffen).

Achherje, war das aufregend. Bereits Wochen im Voraus haben wir uns verrückt gemacht. Wie soll das denn gehen? Darf denn da auch rot ins Essen und wo veranstalten wir das Dinner?

Die liebe Marion vom Unterfreunden Blog hat ihr wundervolles Heim und ihren Garten zur Verfügung gestellt und Sonja, die Foodalchemistin, hat die Deko übernommen.


Jeder hat was zu Essen mitgebracht und wir haben uns vorher nicht abgesprochen. Alles ganz geheim. Nur weiß musstes es sein oder zumindest in Naturtönen und mit vielleicht einem klitzekleinenbisschen Grün.

Für mich als Nicht-Fulltime-Foodblog war das schon eine Herausforderung. Ich wusste ja, dass die anderen wahre Meister auf ihrem Gebiet sind und wahnsinns hübsche und leckere Torten und Süßspeisen zaubern können. 
Ich mag total gerne süß, aber vorher muss immer erst würzig. Und da ich ein totales Fleischpflanzerl bin wollte ich unbedingt was mti Fleisch, ich wusste zwar nicht, was an würzigen Speisen kommen würde, wohl aber, dass auf jeden Fall viel Vegetarisches dabei sein würde.

Eine weitere Herausforderung für Rezepte zu einem White Dinner ist, dass es transportabel sein muss, gut vorzubereiten und kalt. Sowas wie gedünstetes Fischfilet in weißem Sößchen fällt da flach.

Ich habe  lange überlegt und mich letztendlich für das weiße Fleisch vom Hühnchen und für einen Hühnersalat entschieden. Mit ein bisschen Experimentierfreude und weiteren weißen Zutaten ist ein wirklich leckeres Gericht mit Rettich und Cashews rausgekommen, das noch dazu fast low carb ist, wenn man vom Mais mal absieht. Das Rezept dazu findet Ihr weiter unten. 


Die Mädels vom Rhein-Neckar-Blogger-Stammtisch haben gezaubert und der Beistelltisch bog sich fast unter den vielen Köstlichkeiten. Ich kann das gar nicht alles aufzählen, aber es war alles so lecker, ich hätte mich können reinlegen. Wir haben die ganzen leckeren Nachspeisen untereinander geteilt, damit wir ja auch bloß alles probieren konnten. Jeder Bissen für sich war eine Sünde wert.


Und das Beste ist, dass alle ihre Gerichte verbloggen und dadurch eine tolle Sammlung von Rezepten für ein White Dinner entsteht. Alle Blogposts werden auf unserer gemeinsamen Seite gesammelt, so dass ihr dort in den nächsten Tagen alle Links zu den Blogs und den Rezepten findet werdet und Euch durchklicken und nachkochen / backen könnt. 

Schaut einfach mal bei Rhein-Neckar-Blogger vorbei. 






Sogar Gastgeschenke gab es. Andrea vom Blog Zucker im Salz hat für uns gebastelt und jedem ein kleines weißes Päckchen mitgebracht. Ist das nicht süß?


Es war ein herrlicher Abend mit tollem Essen und stimmungsvoller Deko. Das ist auf jeden Fall nachahmenswert. Wir haben noch lange im Schein der Kerzen gesessen, mit Seifenblasen gespielt und viel gelacht.



Ich freu mich auf viele weitere Themenevents mit den Damen der Rhein-Neckar-Blogger (dem Stammtisch von Zucker-im-Salz-goes-Coffee)

Meine Rezepte zum White Dinner



White Dinner Rezept für Hühnchensalat mit Rettich und Cashews


Zutaten: 

500 Gramm Hühnchenbrust
300 Gramm Broccoli (davon nur die kleinen Röschen)
ein halber Rettich
3 Esslöffel Mais
1 Zwiebel
3 Stangen Frühlingszwiebel
100 Gramm Cashews natur
Majonaise (Salatcreme / Miracle Whip)
Salz, Pfeffer, Paprika, Chilliflocken
Öl zum Anbraten des Hühnchens

So geht's:

  • Die Hühnchenbrust waschen und trockentupfen und in etwas Öl anbraten, wenden und mit Paprika, Salz und Pfeffer würzen. 
  • Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden und zu dem Hühnchen in die Pfanne geben. Mit geringer Hitze gar schmoren und mit Chilliflocken würzen.
  • Den Rettich schälen und in Würfel schneiden
  • Broccoliröschen vom Stamm schneiden, waschen und bissfess garen (z. B. 10 Minuten im Dampfgarer) oder kurz in blanchieren und in Eiswasser abschrecken, damit er die Farbe behält
  • Frühlingszwiebeln waschen und in kleine Ringe schneiden
  • Cashews halbieren
  • Das fertige Hühnchen in Würfel schneiden
  • Alle Zutaten abkühlen lassen und in einer Schüssel mit Majonaise bzw. Salatcreme anrühren, nach belieben würzen
  • mit ein paar Broccoliröschen und Cashews garnieren

Der Salat schmeckt übrigens auch noch am nächsten Tag und man kann ihm mit Wasabi oder Samba Olec auch noch in die asiatische Richtung würzen. 





Rezept für Windbeutel mit Vanillepuddingfüllung

Die Windbeutel werden aus einem Brandteig gemacht

Zutaten:

130 Gramm Dinkelmehl 630 (oder Weizenmehl 405)
100 ml Milch 
100 ml Wasser
80 Gramm Butter
1 Brise Salz 4 Eier Größe M

So geht's:

  • Die Milch zusammen mit dem Wasser, der Butter und dem Salz erhitzen bis es kocht
  • das Mehl sieben und in einer Rührschüssel bereitstellen
  • sobald die flüssigen Zutaten kochen, das Gemisch zum Mehl geben und zügig verrühren
  • Teig wieder in den Topf auf den Herd geben dabei immer mit dem Kochlöffel zerdrücken, rühren und wenden, damit er nicht anbrennt. Wenn der Topf am Boden einen weißen Belag bekommt ist der Teig fertig (er ist dann abgebrannt, deshalb Brandteig)
  • Teig wieder in die Rührschüssel geben und die Eier unterrühren
  • Masse in einen Spritzbeutel mit Tülle füllen und kleine Häufchen auf ein Backblech spritzen
  • Backofen auf 220 ° C vorheizen und Windbeutel bei Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene 5 Minuten backen. Dann Hitze auf 180° C reduzieren und weitere 20 Minuten fertigbacken
Die Füllung: 

Vanillepudding:
250 ml Milch
1/2 Vanilleschote
30 Gramm Zucker 
1 Ei 
15 Gramm Speisestärke (Mondamin)
250 ml Sahne, 2 Päckchen Sahnesteif

So geht's
  • Vanilleschote auskratzen und in der Milch zusammen mit dem Zucker und der Schote aufkochen, dann 10 Minunten ziehen lassen und die Schote aus der Flüssigkeit nehmen
  • Ei mit Speisestärke verrühren und unter ständigem rühren in die heiße Milch gießen, nochmals aufkochen und ca. 1 Minute köcheln lassen
  • in eine flache Form gießen und sofort mit Frischhaltefolie bedecken, damit es keine Haut gibt.
Wer dazu keine Lust hat, kann natürlich auch ein Tütchen Vanillepudding nehmen und nach Packungsangaben anrühren. 

Pudding abgedeckt im Kühlschrank erkalten lassen

  • Sahne mit 2 Päckchen Sahnesteif und einem Päckchen Vanillezucker steif schlagen
  • Kalten Pudding einrühren
  • Masse in einen Spritzbeutel füllen und die Windbeutel damit füllen
  • mit Puderzucker bestreuen





Für alle weiteren Blogpost zum Thema klickt auf unsere gemeinsame Homepage
(klick aufs Bild)

 Das White Dinner Event - alle Rezepte und DIY-Ideen

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11 Juli 2017

Nicht zu bloggen ist auch keine Lösung

Genau einen Monat ist es jetzt her, seit mein letzter Blogpost erschienen ist. Und davor war es auch schon mal 3 Wochen still. So lange habe ich noch nie pausiert. Mal ne Woche, mal 2 in den Ferien, aber 4 Wochen am Stück ist schon lange.

Ich bin noch da, den Blog gibt es noch. Obwohl ich in letzter Zeit oft darüber nachgedacht habe, ihn stillzulegen. Einfach nicht mehr zu bloggen. Mich einfach mal in eine schöne Gartenwirtschaft zu setzen ohne darüber nachzudenken, dass ich Euch das unbedingt zeigen will.



Leer und kaputt hat sich eine gewisse Grundunzufriedenheit breit gemacht. Zwischen Arbeiten, Haushalt, über Zettel über Klassenfahrten und Praktikumsbewerbungen sitzend, ist das verloren gegangen, was ich doch am Liebsten den ganzen Tag machen würde: Schreiben, kreativ sein, nähen, basteln, entwerfen.

Seit vor 11 Jahren der erste Blogpost hier auf Pearl's Harbor, meinem kleinen Hafen, online gegangen ist, hat sich viel verändert. Täglich schießen neue Blogs aus dem Internet, es gibt Konferenzen und Workshops und es scheint die Mehrheit der Blogger eröffnet einen Blog um damit Geld zu verdienen oder kostenlose Produkte abzustauben. Man muss sich "eine Nische" suchen, damit man im Haifischbecken der Klickfänger seinen Anteil sichern kann.
Gemischtwarenblogs wie meiner, gehen da eher unter. Hier werden keine heißen Themen aufgegriffen, nur um die Leserzahl in die Höhe zu treiben. Bezahlte Kooperationen bekommt man nur, wenn man genügend Seitenaufrufe vorweisen kann, aber wie die Aufrufe zusammen kommen, wen interessierts?
Es gibt Werbung, die bezahlt auf Blogs platziert wird. Dafür gibt es eine Verpflichtung, diese zu kennzeichnen. Manche Blogger halten sich daran, manche nicht, mit dem Ergebnis, dass manche ohne Werbekennzeichnung immer mehr Leser gewinnnen und andere, welche ihre bezahlte Kooperationen ordentlich kennzeichnen von Lesern dafür angepöpelt werden. Es gibt Blogs, die fast nur noch aus Werbung bestehen oder ein gesponsertes Gewinnspiel nach dem anderen veranstalten und genau deshalb viele Seitenaufrufe haben. Für Blogger ist das jetzt nichts Neues, aber ich habe hoffentlich auch Leser, die nicht selbst bloggen.
Als ich angefangen habe, war das anders. Da hat man gebloggt, weil man was zu sagen hatte oder was zeigen wollte. Da war das ein Austausch. Und wenn man Werbung auf seinem Blog gemacht hat, dann weil man was gekauft oder auch meinetwegen geschenkt bekam und man es wirklich gut fand. Also, ich mein jetzt Werbung, ohne dass sie von einer Firma initiiert wurde. So richtig ehrliche Werbung, weil man seinen Lesern, die ja meist irgendwie doch Freunde sind, sagen wollte "hey, das ist echt gut!"
Macht man das heute, muss man sich Gedanken darüber machen, ob das nun Schleichwerbung ist oder ob jemand denkt, dass es Schleichwerbung ist oder ob man das kennzeichnen muss.
Verlosungen kamen von Herzen und man hat sich mit dem Gewinner gefreut, der sich dann auch mit einer netten persönlichen Mail bedankt hat. Heute gibt es einen Gewinnspieltourismus und sogar ganze Blogger-Communitys die gesponserte Produkte verlosen, gegenseitig an Verlosungen teilnehmen und natürlich auch gewinnen und sich anschließend gegenseitig puschen. Kommen die auf einem "normalen" Blog vorbei, dann bleiben sie natürlich nicht als Leser. Was wollen die auch mit einer Nähanleitung?

Dann hetzt Blogger x über Blogger y und Blogger sz kopiert mn und Blogger tralla ist nur erfolgreich weil....

Irgendwie macht mich das mittlerweile alles traurig. Wo ist denn die Unbekümmertheit beim Bloggen geblieben.

Ja, ich mach auch bezahlte Kooperationen. Wenig und wenn, dann gekennzeichnet. Auf jeden Fall kann ich über nichts schreiben, hinter dem ich nicht stehe. Deshalb würde es hier niemals Artikel über Käse (*grusel*) oder Alkohol (trink ich nicht) geben. Und ich habe sogar schon mal eine Fotoplattform getestet und dann eine Veröffentlichung (und damit Geld) abgelehnt, weil ich das Bestellverfahren total grottig fand und das auf gar keinen Fall meinen Lesern vorstellen wollte. Mein Blog ist also ein Minusgeschäft, mit den Einnahmen kann ich die Ausgaben nicht decken, denn Bloggen wurde im Laufe der Zeit immer professioneller. Man braucht entsprechendes Equipment und ein Kreativblog auch Maschinen und Material. Von der investierten Zeit mal gar nicht zu reden.

Ich habe mich im Kampf um Klickzahlen und Leser mitreisen lassen und auch Gefallen daran gefunden, auch mal eine Eventeinladung zu bekommen. Ehrlich, da fühlt man sich gebauchpinselt, auch wenn Ludwigshafener Blogger eher wenig berücksichtig werden.
Über dem ganzen Bloggen und den Blogpost verbreiten müssen ist ganz viel auf der Strecke geblieben. Ja, ohne Facebook etc. geht heute nichts mehr, überall muss man präsent sein. Und sind wir mal ehrlich, wenn man geschrieben hat, dann will man auch gelesen werden. Da muss gestreut werden, was das Zeug hält, damit die Klicks ein gewisses Niveau halten. Teilweise ist das echt in Stress ausgeartet. Aber Stress, den ich so wollte, mein Hobby, das mir Spaß macht. Ich kann mich nicht davon lösen, das ist wie eine Sucht. Ich frage mich, ob es dafür denn schon Selbsthilfegruppen gibt?

Mit der Gesamtsituation unzufrieden

Ich habe dann wirklich darüber nachgedacht, was mit dem Blog werden soll.
Stichwort: Gemischtwarenladen. Ich weiß genau, dass mein Blog das falsche Konzept (nämlich keins) hat. Professionelle Blogger haben Redaktionspläne, schreiben nicht von eben auf gleich, sondern planen sorgfältige und veröffentlichen regelmäßig zu bestimmten Zeiten. Auf Pearl's Harbor gibt es das alle nicht. Aber in Pearl's Harbor gibt es dafür viel zu viele unterschiedliche Themen.
Hier gibt es Genähtes, es gibt Rezepte und wenn wir verreist waren, dann gibt es davon auch ein Stück. Fakt ist aber, wer Pearl's Harbor wegen den Anleitungen liest, klickt weg, wenn es um Rezepte geht. Die Reisethemen gehen gänzlich unter. Ich müsste mich auf ein Thema spezialisieren. Am besten auf eines, über das sonst noch keiner oder zumindest fast keiner schreibt. Eine Nische. Entweder oder. Nur noch nähen, die Anleitungen werden auch geklickt, wenn ich gar nichts sonst poste. Nur noch kochen und backen  (das mach ich sowieso, meist ist es aber schneller gegessen als ein Foto davon gemacht ist) und einer der unzähligen Backblogs werden, dafür aber auch ein Stück näher an Kooperationen sein, die gibt es nämlich in dem Bereich vielfältig. Und mit Kooperationen steigt auch der Bekanntheitsgrad, das ist ein echter Teufelskreis. Der Witz bei der Sache ist, würde ich mich wirklich auf ein Thema beschränken, ginge es mir vermutlich besser, sobald ich ablegen kann, nicht auch über anderes schreiben zu wollen. Aber will ich das? Es ist wie verhext.

Der Blog und ich - wir verlieren uns im Nichts

Unter dem ganzen Gegrübele habe ich einfach mal beschlossen, ich blog jetzt mal nicht und räum erst mal auf. Ich habe die letzten Wochen damit verbracht meine Knöpfe, Bänder und Stoffe zu sortieren. Eine Overlock von Juki ist hier vorübergehend eingezogen und ich hab mal wieder genäht. Ich habe mir sogar seit langem mal wieder eine Schnittmusterzeitschrift gekauft.
Vielleicht sollte ich einfach zu den Wurzeln zurück kehren. Angefangen hat der Blog als Nähblog.

Und dann ist letzte Woche was passiert, was mich zusätzlich ein bisschen aus der Bahn geworfen hat. In der Nachbarschaft hat es gebrannt und als das Feuer gelöscht war und die Feuerwehr Körbeweise nasse Klamotten gerettet hat, hab ich nur gedacht: "Würden die in meinen Schrank greifen, würden sie nur Sachen bergen, die ich nie anziehe!"

In unserem Haus ist es wie in meinem Blog, es wird alles gesammelt und gehortet.

Also haben wir alle, die kmpl. Familie, angefangen unser Leben neu zu sortieren. Ich habe meinen Kleiderschrank neu sortiert. Ich miste jedes Jahr aus, aber dieses Mal kamen auch Sachen in den Sack, die ich rein aus sentimenalen Gründen aufgehoben hatte. Es kamen die Fehlkäufe raus aus dem Schrank und die Shirts die man aufhebt, weil man vielleicht irgendwann mal eines braucht, das schmutzig werden darf.

Würde bei uns jetzt Shopping Queen gedreht, kann ich ab sofort nicht mehr mit einer Schrankleiche aufwarten. 

Mein Büro ist noch nicht ganz fertig, aber wenn sich die Nachbarschaft heute über die Berge von Kartonagen und  Papier gewundert hat, dann waren das die Umverpackungen aller Elektrogeräte (Nähmaschinen, Plotter etc.) sowie alle Nähzeitschriften die hier in den letzten 15 Jahren eingezogen sind und alle Zeitungsartikel, die ich in 6 Jahren als Freier Mitarbeiter für die Rheinpfalz geschrieben habe (und das waren viele). Die lagerten nämlich alle unterm Dach und wären ein perfektes Futter für ein Feuer gewesen.

Im Moment werden gerade alle Kinderspielsachen sortiert, die für spätere Generationen eingelagert werden und morgen wandern noch ein paar Kisten ins Sozialkaufhaus und auch wenn wir vom Minimalismus noch ein Stück entfernt sind, tut dieses Platz schaffen und aufräumen gut und fühlt sich wie eine Befreiung an.

Und wie ich hier jetzt so dasitze und die ganzen Gedanken mal so runterschreibe und dabei auch ein paar Tränchen verdrücke, da weiß ich immer noch nicht, wie ich den Blog und mich in Einklang bringe.

Aber eins ist sicher: nicht zu bloggen ist auch keine Lösung!

Und deshalb geht es hier in den nächsten Tagen auch weiter und zwar genauso durcheinander wie bisher. Und wem das zu chaotisch ist, der liest dann halt woanders.
Aber ich kann Euch verraten, ich habe wieder Lust zu schreiben und neben den ganzen vielen negativen Gedanken, hab ich auch ganz viel Tolles erlebt an dem ich Euch gerne teilhaben lassen möchte.

  • Ich war nämlich auf einem Törtchen-Backkurs von dem ich Euch unbedingt noch erzählen muss, weil ich da gelernt habe, wie man auch zumindest ein bisschen raffinierten Zucker einsparen kann.
  • Dann hat unser Bloggerstammtisch letzte Woche ein White Dinner veranstaltet und das war so toll, ich bin jetzt noch am schwärmen und dazu gibt es natürlich Bilder und auch Rezepte. Und ganz ehrlich sind es auch die Begegnungen mit so tollen Menschen, weswegen ich eigentlich total gern blogge.
  • Wir waren wieder eine Woche in Berlin und auch hiervon habe ich Euch ein paar Bilder mitgebracht und  sogar ein kleines Filmchen, damit Ihr sehen könnt, in welche Gefahr ich mich begeben habe. Es geht nämlich hoch hinaus!
  • Und dann back to the roots: Ich habe vom nähPark eine Overlock zum Testen bekommen. Ich hätte ja gerne eine neue und da kam mir das Angebot genau recht und so bin ich eine von 17 Testern, die im Moment Juki-Nähmaschinen und Overlocker unter die Lupe nehmen. Bis zum 30. September lass ich das gute Teil hier summen und mal sehen, ob wir bis dahin ein Team sind und sie da bleiben darf. 


Und wenn dann das alles, was hier noch in der Pipeline ist, verbloggt habe, dann denke ich nochmal drüber nach, ob ich nicht doch einfach nur ein Thema bediene und so auch innerlich vielleicht ein bisschen mehr Ruhe finde.


11 Juni 2017

Smart Shot - Fotografieren mit dem Handy/Smartphone {Zeitschriftenreview}

Ich weiß nicht wie Euch das geht, aber früher schleppte ich auf Reisen (im Job sowieso) immer meine Spiegelreflex-Kamera mit. Die war mir irgendwann nicht mehr gut genug, also musste eine neu her mit höherer Empfindlichkeit und mehr Iso. Eine, mit der man auch fast im Dunkeln fotografieren kann und die obendrein noch filmt. Mega toll, mega schwer. 

Heute hat das Smartphone in vielen Bereichen die schwere Kamera abgelöst. Es geht schneller und ist bequemer das Smartphone zu zücken und schnell mal einen Schnappschuss zu machen. In vielen Situationen ist eine Spiegelreflex einfach nicht oder eben nicht mehr notwendig. Bei mir waren es bisher meist wirklich Schnappschüsse, die Möglichkeiten meines Handys habe nicht vermutlich nicht mal annähernd ausgeschöpft. Während ich die Bedienung meiner Kamera und der notwendigen Software gelernt habe, kann ich bei der Smartphone-Fotografie nur eines: abdrücken.

Schnappschuss beim Frühstück in der Ferienwohnung: 


Nun hat das fotoMagazin einen Ableger auf den Markt gebracht, der sich genau mit diesem Thema beschäftigt: Der Fotografie mit dem Smartphone. Ich durfte mir die Erstausgabe ansehen und was noch besser ist, im direkten Kontakt mit der Redaktion ein Fazit abgeben. 

Wird es weitere Ausgaben geben? Und wenn ja, was interessiert den Leser? Welche Themen soll die Redaktion aufgreifen, erklären und veranschaulichen? 

Jetzt will ich Euch aber erst mal erzählen wie mir das Heft gefällt:
Ich bin da ein bisschen zwiegestalten. An sich gefällt mir die Ausgabe gut, das Titelbild ist schonmal mega. Ich habe mich durch die Tutorials und die Reportagen gelesen. Aber genau das ist der Knackpunkt. Was erwarte ich von einem Fotomagazin? Möchte ich wissen, wie ich was mache oder lieber den künstlerischen Ausdruck anderer Fotografen genießen, Reportagen über Fotokünstler lesen und ihnen vielleicht anschließend auf Instagram folgen?

Blick ins Heft Smart Shot, dem Ableger vom fotoMagazin: Tolle Fotos toller Künstler


Ich war jetzt ein paar Tage in Urlaub und da kommen Reportagen genau richtig. Ein bisschen dem Müßiggang frönen, in der Sonne liegen und entspannt lesen, da mag ich Zeitschriften mit Reportagen. Kaufe ich mir ein fotoMagazin, dann mag ich vor allem etwas lernen. Ich mag mich weiterbilden, vielleicht über Neuheiten lesen, die ich noch nicht kenne und Tricks verraten bekommen, die mir die Fotografie erleichtern und vielleicht schaffen, dass meine Bilder ein bisschen besser, ein bisschen aussagekräftiger und eben ein bisschen schöner werden.

In Smart Shot gibt es beides, ob das gut oder schlecht ist, muss jeder für sich entscheiden. Mich persönlich haben jedoch in erster Linie die Themen interessiert, die mir Wissen vermitteln.
Wer noch kein Smartphone hat oder gerade mit dem Gedanken spielt eines zu erwerben, profitiert auf jeden Fall von der Vorstellung aktueller Smartphones und dem Faktencheck in Tabellenform. Im Vergleich kann man so das beste Smartphone für sich herausfinden. 

Weitere Wissensvermittlung gibt es in Form von Artikeln über mobile Bildbearbeitung. Jpeg oder raw? Was sind das für Formate und was kann ich damit machen? Achtung: RAW-Format kann noch nicht jedes Smartphone! Zu wissen was das ist oder wozu man es braucht, bringt also schon einige Vorzüge bei der Kaufentscheidung mit.
Das Taschenlabor: ein Bildbearbeitungsprogramm für Smartphones wir vorgestellt und auch die Anwendung wird erklärt. 

Ich habe direkt mal mit dem eigenen Bearbeitungsprogramm gespielt und lediglich per Filter ein Foto bearbeitet. Links das Original, rechts bearbeitet. Da geht mit der Anleitung im Heft bestimmt noch mehr. 

Der Artikel über Recht beleuchtet das Urheberrecht und ist nicht nur für Fotografen wichtig, sondern auch für Blogger, die fremde Bilder nutzen möchten. Darüber hinaus gibt es Tipps zu Stereofotografie (Recht am eigenen Bild), Panoramafreiheit und Markenrecht. 

Speicherst Du Deine Bilder in der Cloud? Smart Shot erklärt was das ist, welche Anbieter es gibt und wie das rechtlich aussieht. 

In der ersten Ausgabe von Smart Shot gibt es außerdem einen großen Bereich über Instagram, es geht um die Möglichkeit mit Smartphotografie Geld zu verdienen und es werden interessante Fotografen und ihre Bilder (Reportage) vorgestellt. 

Was ich in Smart Shot vermisse oder anders machen würde?

Nunja, ich denke, dass in einer der nächsten Ausgaben Smartphotografie in der einfachsten Form beleuchtet werden müsste. Es gibt genug hippe Fotografen mit künstlerischen Bildern und Instagramer mit mehreren 1000 Followern. Aber was ist mit den vielen Handmades die ihre Produkte besser in Szene setzen wollen. Man braucht dazu nicht unbedingt eine teure Fotoausrüstung. Es gibt noch immer viele Blogs, deren Bilder verbesserungswürdig sind, aber die weder künstlerisch wertvoll noch aufwendig retuschiert sein müssen.
Besser fotografieren für die Allgemeinheit sozusagen.

Was meint Ihr? Interessiert Euch ein Heft, das sich mit der Smartphone-Fotografie beschäftigt und habt Ihre es schon zufällig beim Zeitschriftenhändler entdeckt (oder sogar explizit danach gesucht)? 
Über was würdet Ihr in so einem Heft gerne lesen? 

Ich freu mich über Kommentare und Eure Anregungen. Vielleicht bekommen wir dann in der nächsten Ausgabe ein Heft mit genau den Themen, nach denen wir schon lange gesucht haben.



25 Mai 2017

Rhabarber-Erdbeer-Quark-Streusel {Rezept}

Ganz ehrlich war ich nie ein Freund von Rhabarber. Ich habe keine Ahnung wieso, vermutlich war es ein saures Kindheitstrauma.
Da jetzt aber Rhabarberzeit ist und meine Ma und der geliebte Göga Rhabarber mögen, dachte ich, ich probier es doch mal aus, scheute aber vor dem Rhabarberkuchen mit Baiser doch etwas zurück. Vermutlich war er mal der Auslöser für das Trauma.
 Ich habe mich an einer Mischung versucht, von der ich glaubte, dass sie funktionieren könnte. Und das Ergebnis war echt so lecker, dass ich Euch gerne das Rezept dazu präsentiere.

23 Mai 2017

Teatime mit Alice im Wunderland - Rezepte rund um die Erdbeere


Woohoo, wo fang ich an, wo hör ich auf? Wir ham doch keine Zeit...

Vielleicht doch mal von Anfang...

Seit Ende letzten Jahres besuch ich regelmäßig einen Bloggerstammtisch in Schwetzingen. Nette Sache, wirklich nette Menschen und eine gemeinsame Leidenschaft: das Bloggen.
Auf jeden Fall kam dann irgendwer auf die Idee, wir machen einen Post, alle zum gleichen Thema.
Die Idee fand ich super spannend! So hat man Gelegenheit die anderen und ihre Blogs noch ein bisschen besser kennenzulernen und, was ich total gerne mag, wenn unterschiedliche Leute, die unterschiedliche Themengebiete abdecken, zu einem Thema was schreiben, dann kommen auch total unterschiedliche Post raus. Und das finde ich gleich nochmal doppelt spannend.

Andrea Marquetant vom Blog Zucker im Salz organisiert den Stammtisch und sammelt auch die Teilnehmer. Es sind schon einige Beiträge vorhanden. Beim Klick auf das Bild kommt Ihr direkt zum Blogpost und könnt Euch durch die Vielzahl der Interpretationen lesen. Sogar ein Yoga-Blog ist dabei.

 Alice im Wunderland - Das Blogger-Event Übersicht der Teilnehmer


Auf jeden Fall habe auch ich gleich zugesagt, Zeit zum Fertigstellen war recht lange und das ist für mich ganz furchtbar. Denn... ich kann mich so gaaaaaanz schlecht entscheiden. Und je länger ich Zeit habe, desto mehr verwirr ich mich selbst.
Zu Beginn dachte ich "oh toll, da back ich ne Torte, die aussieht wie der Hut vom Hutmacher". Aber sind wir mal ehrlich, backen ja, aber so mit dem Tüdel und dem figürlich backen, naja, vielleicht besser doch nicht, das überlasse ich dann doch besser dehnen, die das wirklich können. Anders als der Hase in der Erzählung, der hat ja keine Zeit, hatte ich also zu viel derselben und so kamen mir immer mehr und mehr Ideen und desto schwieriger wurde es, ein Projekt, das auch noch umsetzbar ist, auszusuchen. Ich verzettel mich da gerne, weil ich mir dann einfach zu viel vornehme. Zum Leidwesen des lieben Ehemanns, der dann geduldig ungebügelte Wäscheberge erträgt, weil ich mich gerade irgendwo reinsteigere.

Ich dachte ständig an Alice im blauen Kleid mit weißer Schürze, an die Teeparty und hab überlegt mal wieder ein kleines Fotoprojekt auf dem Blog platzfinden könnte, das hatte ich schon lange nicht mehr.

Nunja, zum guten Schluss ist es von allem etwas. Aber das passt ja zu meinem Blog. Der ist ja auch von allem Etwas.

So, jetzt kommt er aber endlich: Mein Beitrag zum Blog-Event Alice im Wunderland vom Bloggerstammtisch Zuckerimsalz goes Coffee - der Blogger Stammtisch im Rhein Neckar Dreieck.

Vielen Dank für die Unterstützung an Kahla Porzellan. Was wäre eine Teeparty ohne das richtige Geschirr!

Alice im Wunderland oder Welcome to Wonderland - die Teeparty mit Alice

Kennt Ihr eigentlich alle Alice im Wunderland von Lewis Caroll?

Alice ist (in meinen Augen) eine kleine Ballerina, die sich in die Traumwelt tanzt, dort mal klein und mal groß ist, allerlei skurilen Gestalten begegnet und eine Teeparty feiert. 

Dafür bekam sie von mir einen Tellerrock aus Taft und Tüll verpasst und  eine neue weiße Schürze mit Rüschenborte (beides selbstgenäht nach eigenem Schnitt).


Glaubt jetzt bloß nicht, ich hätte sie mit Spitzenschuhen auf Waldboden im Freien tanzen lassen. Genau wie in der Geschichte, ist nichts so wie es scheint. Aber demnächts gibt es ein kleines Making off, dann seht Ihr, was ich meine.


Damit sich Alice im Wunderland auch so richig wohl fühlt, wird sie natürlich gebührend Willkommen geheißen. Ganz schön crazy mit Mustern über Mustern aber gemütlich weich zum anlehnen.  Die Anleitung für ein Kissen mit Hotelverschluss und wie man die Paspel um die Ecke bringt, hier in dem Fall ist es eine Rüsche aber das funktioniert genauso, findet Ihr bei meinen Anleitungen.(Stickerei Schriftzug selbst gemacht, Kreise mit dem Kreisstickapparat der Bernina, Rüsche mit dem Ruffler, Appli Freestyle).
Das Kissen hat Alice anschließend direkt entführt.

Geschrumpft ist sie erstmal über den Tisch marschiert. Wachsen da Blumen direkt auf der Teetafel? 




Egal, die Schokogugel mit der Vanillecreme und den Erdbeeren haben es der kleinen Miss sichtlich angetan.



Und nachdem Alice was gegessen hat, ist sie auch wieder gewachsen.


Aber da gab es ja noch andere Köstlichkeiten. Perfekt für eine Teeparty oder einen Kindergeburtstag zum Motto Alice im Wunderland. Erdbeeren und Bisquit gehen doch immer, oder?


Oder Rhabarber mit Erdbeeren und Quark mit einem Deckel aus Cashew-Butter-Streusel? 


Oder doch lieber was Süßes aus der Schüssel-Etagere? Klar, dass da ein weißer Hase und eine Uhr bei einer Alice-Party nicht fehlen dürfen.


Zum Abschluss lasse ich Euch noch gerne das Rezept für den Erdbeer-Sahne-Bisquit mit Philadelphia da.


Rezept für eine Erdbeer-Sahne-Torte mit Philadelphia


Zutaten: 

für den Bisquit:

150 Gramm Weizenmehl Typ 405
150 Gramm Speisestärke
6 Eier Größe L
5 Esslöffel heißes Wasser
220 Gramm Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpuler

für die Füllung:

ca. 600 Gramm frische Erdbeeren
500 ml Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Vanillezucker
20 Gramm Zucker
1 Päckchen Blattgelatine (für 500 ml Flüssigkeit)
1 Päckchen Philadelphia Frischkäse (ich benutze Magerstufe)
Puderzucker

für die Zubereitung habe ich benutzt
  • Eier aufschlagen, heißes Wasser hinzugeben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine schaumig schlagen.
  • Zucker und 2 PäckchenVanillezucker zugeben und gut einrühren
  • Mehl in eine separate Schüssel sieben, Speisestärke und Backpulver zugeben und mischen 
  • Mehlgemisch langsam zu Eier/Zucker zugeben und gut durchrüren
  • Springform buttern und über den Boden ein Backpapier klemmen
  • Die Hälfte des Teiges einfüllen und bei 190°C ca. 13 Minuten backen (Stäbchenprobe)
Am besten wäre natürlich, Ihr habt 2 gleichgroße Backformen, dann könnt Ihr Euch Zeit ersparen (denn die haben wir ja nicht), denn eigentlich sollte der fertige Bisquit in der Form abkühlen und man keinen kalten Teig in die noch warme Form geben. 

Bevor es weiter geht, den Bisquit vollständig auskühlen lassen.
Dann geht es mit der Füllung weiter:
  • 300 gr. Erdbeeren waschen, vom grünen Ansatz befreien und grob, kleinschneiden
  • mit dem Mixer oder dem Zauberstab pürieren
  • kalte Sahne mit dem Sahnesteif, dem Zucker und dem Vanillezucker steif schlagen
  • Frischkäse zugeben und gut unterrühren
  • pürierte Erdbeeren zugeben
  • restliche Erdbeern ebenfalls waschen, halbieren
Dann sucht ihr Euch den schöneren Teil Eures Bisquits aus, das wird dann der Deckel. Um den unteren Teil den Tortenring legen.


  • halbierte Erdbeeren im Kreis auf den Bisquitboden legen (nur außen am Ring entlang)
  • restliche Erdbeeren würfeln (ein paar für die Garnitur aufheben)
  • Blattgelatine einweichen (Packungsangaben beachten)
  • Gelatine nach Einweichzeit auswringen und in einem kleinen Topf unter ständigem Rühren erwärmen
  • verflüssigte Gelatine vom Herd nehmen und etwas Sahne zugeben 
  • Gelatine in die Sahne/Frischkäsemasse einrühren
  • gewürfelte Erdbeeren mit dem Kochlöffel unterrühen
  • Masse auf dem vorbereiten Bisquitboden verteilen
  • Deckel (zweiter Bisquit) aufsetzen 
Dann muss die Torte für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank bevor Ihr sie mit Puderzucker bestreuen und frischen Früchten garnieren könnt. 

Meine Erdbeer-Sahne-Torte steht auf der Kahla Magic Grip Table Platte Maxi*

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