19 November 2017

Auf die Bleche fertig ...los! {Buchvorstellung plus Rezept}

Ich habe Euch ja letzte Woche erzählt, dass mir auf der Buchmesse das Buch "Auf die Bleche fertig...los!" von Gabriele Gugetzer aufgefallen ist. Da wir seit kurzem einen Holzbackofen im Garten haben, hat mich natürlich ganz besonders das Zubereitung von Speisen im Backofen interessiert und ich habe auch sofort damit begonnen darin zu blättern.



Beim Einkaufen habe ich dann Kotelett im Angebot gesehen. Momentmal, da war doch was! Hatte ich nicht Kotelett im Buch gesehen? Also schnell eingekauft, noch ein paar Fenchel in den Korb, wollte ich auch schon immer mal machen, und Karotten noch dazu und ab nach Hause.

Im Endeffekt, habe ich dann zwar kein Rezept aus dem Buch gemacht, weil ich die anderen Zutaten aus dem Kotelett-Rezept natürlich nicht hatte und darin auch kein Fenchel vorkommt.

Also was mach ich jetzt? Stell ich Euch das Buch vor oder das, was ich aus dem Kotelett gemacht habe? Mach ich eben beides, denn mein Rezept hätte es ohne dieses Buch so garnicht gegeben, denn  es wurde Buch inspiriert. Das 30-Minuten-Kotelett-aus-dem-Backofen-Rezept kommt dann weiter unten.

Jetzt zum Buch...

Auf die Bleche fertig... los! von Gabriele Gugetzer

 Auf die Bleche, fertig, los!* (Partner-Link mit Blick ins Buch) Buch enthält 50 kreative Rezepte mit Gemüse, Fisch und Fleisch. (Über den Link kann man sich schonmal durch die ersten Seiten blättern und auch ein paar Gerichte sehen.)

Was hab ich mir von dem Buch versprochen? Möglichst wenig Arbeit, schnelle Gerichte, gut vorzubereiten und wenig Geschirr, da ja alles aufs Blech soll.

Wurden meine Erwartungen erfüllt? Schon, wenn es auch ein bisschen komplizierter ist, als ich gedacht habe, denn es kommen nicht alle Zutaten gleichzeitig aufs Blech, sondern werden zum Teil nacheinander zugeben. Aber das ist soweit okay, denn es wird gut beschrieben, wann was aufs Blech muss, wie lange was gart und was man in der Zwischenzeit tun soll (also z. B. das nächste Gemüs schneiden oder den Fisch waschen).

Man braucht wirklich nur ein Backblech/Auflaufform und höchstens noch ein Schnippelbrett, aber keine zwölfzig Töpfe, die dann keiner spülen will.

Für mich als arbeitende Mama sind aber immer schnelle Gerichte wichtig, denn wenn ich nach Hause komme und zwei wartende junge Damen Hunger haben, kann es nicht noch ein aufwändiges oder lang dauerndes Menue sein. Dann muss es schnell schnell gehen.

Dafür gibt es im Buch sogar ein extra Kapitel mit einigen Gerichten, die es unter 30 Minuten auf den Tisch schaffen. Die Vorheizzeit vom Backofen mal nicht mitgerechnet. (Den Backofen können die Kinder aber ja schonmal anschalten).

Ich hätte z. B. nie gedacht, dass Paella aus dem Packofen so schnell gehen kann. Ich habe die Garzeiten zusammengerechnet, da ist man mit 25 Minuten dabei.


Die Rezepte sind einfach und gut beschrieben. Es gibt immer eine Zutatenliste und eine gegliederte Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Die Kategorien sind untergliedert in Schnell! Fleisch! Fisch! Veggie! und Sweet! und am Ende gibt es auch noch ein Dip it, Baby! mit kurzen Rezepten für Feta-Honig-Dip, Auberginen-Dip, Radieschen-Dip, Kichererbsen-Dip, Schmand-Dip, Meerrettich-Apfel-Sauce und Zucchinisauce.

Die Rezepte sind vielfältig und raffiniert. Steak-Tortillas mit Tomaten-Bohnen-Gemüse und Halloumi ist genauso vertreten wie Indisches Kartoffelcurry mit Minzjoghurt oder Asia-Zanderfilet.
Das Zanderfilet braucht laut Rezept übrigens auch nur ein paar Minuten und Pomelo dazuzugeben und mitzubacken klingt sehr interessant.



Bei den Süßspeisen gibt es Rezepte für Pavlova und Bratäpfel. Die werde ich in der Vorweihnachtszeit mal ausprobieren.

Alles in allem ein gelungenes Buch, das ich vorbehaltlos empfehlen kann.

Auf die Bleche, fertig, los!* (Partner-Link)

 Aber hier kommt auch eine Kritik an den Verlag: Das Umschlagbild ist ein Stockfoto, also eines, das aus einem "Lager" gekauft wurde und, außer dass das Gemüse auf einem Blech liegt, absolut nichts mit dem Buch gemein hat. Es gibt kein Rezept zum Titelbild. Muss das denn sein? Dafür  gibt es absolut keinen Grund. Die ganzen Rezepte sind ansprechend von Tina Bumann (Foodfotografie und Foodstyling) arrangiert und machen wirklich Lust, ein Rezept nach dem anderen zu probieren. Warum nimmt man dann nicht ein Bild der Fotografin, die auch die Rezepte aus dem Buch fotografiert hat? Ein Bild zu dem das Rezept dann auch im Buch zu finden ist? Als Leser reagiere ich als erstes auf die Umschlaggestaltung, finde ich das Bild darauf interessant, möchte ich es vielleicht gerne nachkochen. Ist dann das Rezept dazu nicht im Buch, bin ich beleidigt.  -- Das tut jetzt aber dem sonstigen Inhalt des Buch keinen Abbruch.

Das Buch wurde mir vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine persönliche Meinung wird davon natürlich nicht berührt.

So, nun gibt es aber endlich auch das versprochene Rezept, zu dem mich das Buch inspiriert hat. Ein Kotelett-Rezept ist übrigens auch enthalten, nur halt anders, nämlich unmariniert und mit Apfelgemüse und Kräutercroutons.

Kotelett mit Fenchel und Karotten - ratzfatz fertig in nur 30 Minuten!



Zutaten:

4 Kotelett (oder entsprechend mehr, wenn man mehr Personen ist)
1-2 Fenchelknollen
3 Karotten
Gewürze, Honig

So geht's:

Da Kotelett gerne etwas zäh wird, habe ich die Fleischstücke ein 2 Stunden vor dem Backen mariniert. Am besten wäre aber, man macht das bereits am Vortag. Es geht auch ganz fix. Einfach eine Marinade aus Diestelöl, ein Telöffel brauner Vollrohrzucker Salz, Paprika, Pfeffer, Piment und Majoran anrühren und die Fleischstücke darin baden. In Tupper geben (Luft raus) oder noch besser mit der Marinade einvakuumieren und im Kühlschrank durchziehen lassen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Beim Fenchel den Kopf entfernen, waschen, in Achtel schneiden und aufs Blech/in eine große Auflaufform geben. 
Karotten schälen, der Länge nach Vierteln und in ca. 2,5 cm lange Stücke schneiden, auf die andere Seite des Bleches legen.
Kotelett auf der Mitte des Bleches platzieren, Marinade darüber geben.
Etwas Olivenöl und etwas Honig auf Karotten und Fenchel geben, salzen, mit etwas Rosenpaprika und Pfeffer würzen.

Im Backofen 20 Minuten garen. Wer sein Fleisch / sein Gemüse gerne etwas brauner hätte, der schaltet noch 5 Minuten den Grill im Backofen dazu


Blick in den Backofen:


Bei uns gab es Kartoffeln dazu, hätte es aber nicht gebraucht.


Guten Appetit und liebe Grüße aus der Pfalz!



16 November 2017

Neuigkeiten von der Frankfurter Buchmesse {Messegeschichten}

Es ist schon ein paar Tage her, da war in Frankfurt Buchmesse. Klar, dass ich da unbedingt hin muss, der Termin wird immer schon jedes Jahr gleich im Kalender fürs nächst Jahr vermerkt.
Ich liebe Sachbücher, das erwähnte ich ja bereits das ein oder andere Mal. In letzter Zeit kamen sie auf dem Blog aber etwas zu kurz, dass muss sich jetzt unbedingt wieder ändern. Ich führ also meinen Sachbuch-Freitag wieder ein, auch wenn ich das wahrscheinlich nicht jeden Freitag schaffen werde, aber hier liegt ein Stapel Bücher, die ich Euch unbedingt vorstellen will.



Jetzt aber zurück zur Buchmesse.
Ich habe mir extra Urlaub genommen um das auch genießen zu können und genug Zeit zu haben. Ich war also gleich 2 Tage dort und hab trotzdem lange nicht alles gesehen. Ein bisschen was habe ich Euch allerdings mitgebracht.


Der erste Weg führt immer zu Dorling Kindersley um zu schauen, was es für die Hobbyschneider alles so Neues gibt.

Einige der Bücher habe ich Euch bereits früher vorgestellt, wer stöbern mag, Ihr findet die Bücher nach Verlagen geordnet in den Kategorien, z. B. alle Rezensionen von Dorling Kindersley.

Beim blv bin ich direkt über das neue Buch von Blogger Tobias Müller gestolpert, der auch bekannt ist als "Der Kuchenbäcker". Sein erstes Buch hat er zusammen mit meiner Freundin Andrea Marquetant vom Blog zuckerimsalz herausgebracht.

02 November 2017

Aus dem Nähreich: Overlock Juki Mo 734 DE im Test - Abschlussbericht und Fazit

Gleich vorweg: Mein Abschlussbericht wird kein Abschluss sein, denn ich habe die Maschine gekauft und ganz sicher werde ich noch das ein- oder andere Mal darüber berichten, denn ich hoffe, dass ich in Zukunft öfter damit nähen werde und dann auch wieder mehr zum Zeigen habe.

Wer es noch nicht mitbekommen hat, ich durfte die Juki MO 734 DE im Rahmen einer Testaktion vom Nähpark auf Herz und Nieren prüfen, denn ich war eine von 17 Juki Testern.
Meine bisherigen Berichte könnt Ihr unter "Die Overlock Juki MO 734 DE im Dauertest" und "Kaufentscheidung - welche Overlock ist die Richtige" nachlesen.

Dass ich die Maschine nach der 90-tägigen Testphase nicht zurückgegeben habe, sagt ja schon einiges aus, wäre ich nicht zufrieden gewesen, wäre sie ganz sicher Retoure gegangen.
Trotzdem: die eierlegende Wollmilchsau ist die Maschine nicht. Aber welche Maschine ist das schon?

Ich bin schon ganz oft gefragt worden "Du kennst dich doch aus, welche Maschine kannst du mir denn empfehlen?" und da muss ich ganz ehrlich sagen: "Nein, das kann ich nicht!"
Es gibt so viele Nähmaschinen und Overlocker auf dem Markt, dass man die unmöglich alle kennen kann, es sei denn, man arbeitet in einem Nähmaschinenfachgeschäft mit sehr großer Auswahl. Denn nur dort haben die Mitarbeiter den direkten Vergleich. Geh ich in ein Pfaff-Geschäft, wird man mir natürlich nur Pfaff anbieten, führt ein Händler nur Brother, dann ist für ihn natürlich diese Maschine das Nonplusultra. Ich will mich aber gar nicht auf eine Marke festlegen.

In meinem Fuhrpark gibt es eine Pfaff (meine erste Nähmaschine), eine Bernina, eine Stickmaschine von Janome, zwischendurch hatte ich eine Overlock von Toyota (die jetzt durch die Juki ersetzt wird), es gibt eine Singer (für die große Tochter oder als Ersatzmaschine) und sogar eine ganz kleine einfache Nähmaschine von Quelle, damals für unsere Mini angeschafft (die näht mittlerweile meist auf der Pfaff). Jede dieser Maschinen hat oder hatte zumindest an ihrem Kaufdatum ihre Daseinsberechtigung.

Aber zurück zur Overlock Juki MO 734 DE:

Warum habe ich mich für die Overlock Juki MO 734 DE entschieden?

  • solide Maschine
  • näht sauber
  • Abfallbehälter
  • Differentialtransport (das dürften aber mittlerweile alle Overlocker haben)
  • verstellbarer Nähfußdruck
  • das Einfädeln ist dank der markierten Wegführung und der Untergreifer-Einfädelautomatik sowie der Einfädelhilfe für die Nadeln kein Problem
Natürlich habe ich die verschiedenen Stiche ausprobiert, obwohl ich zum Nähen die 4-Faden Overlock mit integrierter Sicherheitsnaht bevorzuge. Aber die Maschine kann ja noch viel mehr, als 2 Teile aneinanderzunähen und gleichzeitig zu versäubern. 

Besonders interessiert hat mich die Flatlocknaht, da ich mir durch sie weitere Möglichkeiten besonders beim Nähen von Kleidung verspreche, zumal ich keine Coverlock habe.

Die Einstellungen für die Flatlocknaht habe ich der Stichübersicht im Anleitungsheft entnommen. Das war kein Problem, auch nicht, bei allen anderen Stichen, die noch folgen. Ich habe Euch das mal zusammengefasst: 


Den 3-Faden-Rollsaum habe ich auch noch ausprobiert.
Ich habe dabei absichtlich die Maschine mit unterschiedlichen Garnen bestückt. 
Es hat die Maschine aber nicht interessiert, dass da unterschiedliche Stärken und Materialien eingefädelt wurden. In der Nadel war ein günstiges Ovi-Garn, im Obergreifer ein AL 40 von Alterfil und im Untergreifer ein Quilt- und Stickgarn von Madeira, sicher nicht die erste Wahl für eine Overlock, aber für den Versuch war mir das wichtig.


Mit einem Ziergarn bekommt man für den Saumabschluss einen netten Effekt.


Ich hab mir aus der Anleitung die Seite mit den Nahtbeschreibungen rauskopiert und neben die Maschine gelegt, so habe ich jede Einstellung direkt sichtbar liegen. Die vorgegeben Einstellungen haben alle funktioniert, vielleicht muss man für unterschiedliche Materialen minimal nachjustieren, aber das ist ja hoffentlich jedem klar, erst mal eine Probenaht für die Feineinstellungen zu machen.
Gerade als Neuling darf man z. B. nicht vergessen den Rollsaumhebel wieder in die richtige Richtung zu stellen, wenn man nach dem Saum eine Super-Stretch-Naht auf Jersey braucht.







Wichtigstes Argument für die Kaufentscheidung (nach der sauberen Naht):
  • die Einfädelhilfe für die Nadeln
  • verstellbarer Nähfußdruck
Ab fortschreitendem Alter und Verlust der Sehkraft ist das echt wichtig. Meine alte Ovi musste ich mit der Pinzette einfädeln und das Nadelöhr hab ich irgendwann nicht mehr gesehen, so dass das Einfädeln zum Glücksspiel wurde. 

Natürlich habe ich mich auch nach der nächst niedrigeren Preisklasse und nach der nächst höheren erkundigt. Die Juki MO 1000 hat ein Easy-Threading-System bei dem die Greiferfäden in Windeseile per Luftzug in die Greiferkanäle geblasen wird. Das finde ich super, da das extrem schnell geht und man blitzschnell eine andere Garnfarbe eingefädelt hat. Ich bin da gebranntes Kind, da das bei meiner alten Overlock doch immer gedauert hat und man sich das 3x überlegen musste, ob man neu einfädelt.
Und hier kommen wir dann zu dem Argument, dass ich oben schon erwähnte: Die eine richtige Nähmaschine oder hier Overlock gibt es nicht. Man muss abwägen, was für einen selbst, für die Ansprüche, die man hat und den Inhalt des Geldbeutels, die beste Kombi ist.

Jetzt ist der Nähpark nicht bei mir um die Ecke, das heißt, ich konnte nicht einfach in den Laden gehen und die Maschinen vergleichen, aber auch eine telefonische Beratung brachte mich dann zum Ergebnis, dass ich mit der Juki MO 734 DE die für mich beste Wahl getroffen habe.

Das Easy-Threading-System hätte ich zwar gerne gehabt, aber je mehr man mit der Maschine arbeitet und sich auch nicht vor dem Handeinfädeln scheut, umso schneller geht dann auch das Einfädeln. Ich habe das jetzt zwecks Training immer manuell gemacht, aber es gibt ja auch noch die Möglichkeit, die Greiferfäden anzuknoten und für die Nadeln nutzt mir die Einfädelhilfe der Juki MO 734 DE.

Was mir an der Maschine fehlt ist einzig der Kniehebel. Wer den aber nicht auch schon an der Nähmaschine hat, wird ihn nicht vermissen.
Was ein Kniehebel ist? 
Über einen Metallbügel (dem Kniehebel) kann man an manchen Nähmaschinen den Nähfuß heben und senken. Somit hat man beide Hände frei um das Nähstück unter dem Fuß richtig zu platzieren. Besonders bei sehr großen oder sehr kleinen Stoffstücken ist das enorm praktisch und war mit ein Grund die Bernina Nähmaschine zu kaufen.

Einen Kniehebel bei Overlockern gibt es auch bei der Bernina L460, die ist jedoch nochmals um einiges teurer und hat dazu auch nicht die von mir so heißgeliebte Einfädelhilfe für die Nadeln. Ihr seht, man muss immer abwägen, was einem wichtiger ist.

Ausstattung der Overlock / Sonderzubehör:

Bisher habe ich nur mit dem Nähfuß der Overlock genäht, es gibt aber eine Reihe an Sonderfüßchen, die mich interessieren. Ich glaube, ich habe das schon einmal geschrieben, mit meiner alten Overlock habe ich nur versäubert, da die Naht so locker war, dass man das Garn gesehen hat. Die "echte" Naht, habe ich zuvor immer mit der Nähmaschine gemacht. Das ist nun nicht mehr nötig. In meinen letzten beiden Testberichten habe ich Euch ja schon gezeigt, dass die Juki 734 DE so sauber näht, dass das Garn in der Naht nicht zu sehen ist und ich mir somit einen Arbeitsgang spare. 

Umso erstaunter bin ich, dass es zur Juki einen Biesenfuß, einen Blindstichfuß, einen Perlenfuß und einen Paspelfuß  etc. gibt. Die Handhabung kann ich mir jetzt noch nicht vorstellen, schätze aber, dass man sich dadurch ebenfalls einen Arbeitsgang sparen kann, wenn man das nicht vorher mit der Nähmschine machen muss. Die Füßchen müssen dann nach und nach hier einziehen, sobald ich mal vorhabe eine Biese zu nähen. Paspeln tu ich doch recht häufig, da denke ich jetzt darüber nach, ob ich das zukünftig mit der Overlock machen möchte oder nach wie vor mit der Nähmaschine. 

Was ich mir auf jeden Fall noch anschaffen werde ist der Gummibandfuß. Gerade für Unterwäsche oder (das habe ich schon öfter genäht) Turnanzüge, ist das eine tolle Erleichterung.


Danke an den Nähpark, dass ich bei dieser Testaktion dabei sein durfte, es hat mir sehr dabei geholfen, mich für eine neue Maschine zu entscheiden.






31 Oktober 2017

Traubengelee selbstgemacht {DIY-Sticken und Rezept}

Als wir damals in unser kleines altes Häuschen mitten in der Stadt, nagut unser Stadtteil ist eher ein Dorf, gezogen sind, habe ich mir viel Grün und reichlich Naschpflanzen in unserem echt kleinen Garten gewünscht. Der Göga hat mir diesen Wunsch erfüllt und ziert mittlerweile schon eine ganze Zeit lang auch eine Weinrebe unser Haus und bringt reichlich ertrag. Nächstes Jahr werden wir dann Winzer aber in diesem wurde aus der Ernte mal wieder Traubengelee.

Habt Ihr schonmal Trauben selbst verarbeitet? Nein? Es ist ehrlich gesagt auch sehr aufwendig, aber es lohnt sich und es macht ja auch Spaß, die eigenen Früchte verarbeitet auf dem Tisch und auf dem Butterbrot zu genießen.


Wie macht man Traubengelee?

Die Trauben alle vom Stengel zupfen (am besten Einmalhandschuhe anziehen!) und in einem Eimer mit Wasser waschen. Die bereits verdorrten Trauben schwimmen oben und können abgesiebt und entsorgt werden.
Die restlichen Trauben in einem Topf langsam erwärmen, dabei immer mal umrühren, damit nichts anbrennt. Dadurch entsteht Saft. Den Traubenmatsch durch ein Sieb passieren, so erhält man den schönen Traubensaft, der dann zu Gelee verarbeitet wird.
Das war der anstrengendste und aufwendigste Teil.
Den passierten Saft auskühlen lassen und dann wird das eigentliche Gelee gekocht. Dafür gibt es extra Gelierzucker für Gelee. Der Saft und der Gelierzucker wird laut Packungsangabe (1 Teil Zucker, 1 Teil Traubensaft) gekocht und in zuvor heißgespülte Gläser gefüllt und sofort verschlossen.
Füll die Gläser bis ziemlich zum Rand und achte darauf, dass nichts daneben geht und das Schraubgewinde nichts abbekommt. Dann schließt es dicht, zieht Vakuum und das Gelee ist lange haltbar. Ein Auf-den-Kopf-stellen ist nicht notwendig. Wenn du schnell genug und im heißen Zustand verschließt, funktioniert das Vakuumziehen auch so und das Gelee ist im Glas und klebt nicht am Deckel.

Ich sterilisiere meine Gläser indem ich sie vor Benutzung im Dampfgarer heiß mache.

Ich muss zugeben, dass ich das Gelee in diesem Jahr nicht selbst gemacht habe. Meine Ma hatte gerade Zeit und hat in ihrer Sommerküche auf der Terrasse den ganzen Tag gezupft, gewaschen, gekocht, gesiebt und gerührt. Danke dafür!

Und weil es dieses Jahr echt viele Trauben waren und die Masse an Gläsern einfach viel zu viel für unserer Familie ist, gehen auch ein paar Gläser davon außer Haus. Natürlich nur an besonders gute Freunde, die den Aufwand auch zu schätzen wissen und sich über selbstgemachtes Traubengelee auch wirklich freuen.

Dafür kam mir dann auch die neue Stickdatei von Nette Löhns/Regenbogenbuntes gerade recht.

Marmeladenhäubchen selbstgemacht mit Stickdatei für die Labels


Regenbogenbuntes hat für alle möglichen Fruchtsorten Labels für Marmeladenhäubchen und als Schilder digitalisiert.

Die Stickdatei Fruity Marmeladenschilder* ist als Fransenapplikation angelegt und kann direkt auf die Stoffhäubchen gestickt werden. Ich habe aber gleich mehrere Labels auf Filz gestickt, mit der Zackenschere ausgeschnitten und aufgeklebt.



Auf dem Stoff funktioniert das super mit Uhu Sprühkleber *, um das Label auf das Glas zu kleben habe ich einen ganz simplen Klebestift* benutzt (und war selbst erstaunt, dass das so einfach war und hält).

Verziert habe ich den Gummi mit dem Tante Ema Knopf Marmeladentöpfchen* (Jam Jar). Der Gummi wird einfach im Ring zusammengenäht und über die Naht wird der Knopf gesetzt, so ist das unschöne Ende direkt versteckt.

Jetzt habe ich ein paar Gläser nett verpackt zum Verschenken.

Und Ihr so? Macht Ihr auch selbst Marmeladen mit Obst aus dem eigenen Garten?
Bei uns gibt es regelmäßig noch Feigenmarmelade. Die ist weniger aufwändig, aber auch sehr lecker und man kann sie schön verfeinern und variieren. Hier findet Ihr das Rezept für meine beschwipste Feige. (Und nein, ich kann sie nicht essen, da Alkohol drin ist, aber natürlich habe ich sie trotzdem probiert und ich finde es sehr schade, dass ich sie nicht essen kann, denn der Amaretto verleiht der Marmelade noch mal einen extra Pfiff).

Verlinkt bei HOT

Meine Empfehlungen aus diesem Post:



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30 Oktober 2017

Popcorn geht auch ohne Maschine {Make a story: Movietime}

Der Gang ins Kino gehört bei uns zur Ferienroutine. Zumindest versuchen wir es.
Unterm Jahr haben wir aufgrund der vielen Hobbys meiner Töchter eigentlich nie Zeit, aber in den Ferien nehmen wir es uns regelmäßig vor und dann geht auch die komplette Familie mit. Als Ferienevent quasi.
Manchmal funktioniert das aber nicht, weil gerade kein Film in einem Kino in der Nähe läuft, den wir alle gerne sehen möchten.
Früher haben wir uns dann einen Video geholt, alleine das Aussuchen in der Videothek, das Einkaufen von Knapperkram, war schon ein Teil des Events. Lästig war dann aber immer, dass man den Video spätestens am 3. Tag wieder zurückbringen muss oder sonst nochmals Leihgebühr anfällt. Und weil die Videotheken irgendwann immer rarer wurden, war die nächste Videothek nicht mehr in der Nähe.

Vor ein paar Jahren haben wir uns so ein Apple-TV-Kästchen zugelegt und seitdem haben wir, anstatt in die Videothek zu gehen und einen Film zu leihen, über Apple-TV und den I-Tunes Store Filme kostenfplichtig geliehen. Das haben wir nicht oft gemacht, eben nur, wenn wir unserern Kinoabend auf das heimische Sofa verlegt haben.


Seit kurzer Zeit haben wir Amazon Prime* (Partner Link).

Ich war ja bisher echt dagegen, zu den Gebühren fürs Fernsehprogramm und der Auswahl an Privatsendern noch zusätzlich für weitere Inhalte zu zahlen. Angefangen von Premiere, Maxdome, Netflix und wie die Angebote alle heißen, da zahlt man sich ja dumm und dämlich wenn man das alles aboniert. Und man kann ja schließlich auch nicht rund um die Uhr Fernsehen.

Die Bestellung von Amazon Prime war bei uns ein Versehen, weil irgendein Familienmitglied wohl im Bestellvorgang eine Testmitgliedschaft mitbestellt hat. Das können im Zweifel nur 2 von 4 gewesen sein, weil wir anderen 2 nämlich lesen, bevor wir Knöpfe drücken und nicht nur annehmen, dass darauf "Weiter" und nicht "kostenpflichtig bestellen" steht *grmml*.


Erst war ich ein bisschen abgenervt, als die Kosten nach der 4-wöchigen Probezeit auf meinem Konto abgebucht wurden, aber im Grunde war ich selbst mit schuld. Aus Sicherheitsgründen habe ich für Amazon ein separates Email-Konto und da schau ich in der Regel nur rein, wenn irgendwas ist. (Das hab ich mittlerweile umgestellt, die separate Email-Adresse für Amazon habe ich aber trotzdem noch, nur seh ich jeden Vorgang darauf jetzt gleich).
Auf jeden Fall habe ich erst gemerkt, dass da jemand wohl was bestellt hat, als die Probezeit bereits vorbei und das Kind schon in den Brunnen gefallen war. Die ersten 4 Wochen kann man Amazon Prime nämlich testen, dananch wird es kostenpflichtig. Somit hatten wir Amazon Prime für ein Jahr mal fix, also können wir es auch nutzen. Anfangs machte das nur das große Kind und freute sich, sämtliche Wunschserien nun online und am Stück schauen zu können und zwar dann, wenn sie Zeit hat und nicht dann, wenn der Sender das vorgibt.
Dann kam mal wieder so ein doofer Tag, an dem nichts im Fernsehen lief, kein Film im Kino kam, den wir uns gerne angesehen hätten, also haben wir es uns auf der Couch gemütlich gemacht und haben uns durch Amazon Prime Video gezappt.

Und jetzt bin auch ich Fan davon. Ich kann nun endlich eine Serie schauen, bei der ich sonst immer nur den Anfang sah, weil sie für mich unter der Woche einfach zu spät kam. Und wenn es grad passt, dann schau ich gleich 2 Folgen hintereinander und muss nicht eine Woche auf die Fortsetzung warten.

Filme schauen wir jetzt öfter, denn ganz viele sind kostenlos bzw. in der Amazon Prime Mitgliedschaft enthalten. Kein doofes Gezappe mehr. Wenn nichts läuft aber abends sich alles auf dem Sofa versammelt, entscheiden wir zusammen, welchen Film wir uns ansehn.
Das Kinofeeling kommt dabei nicht zu kurz, denn das frische Popcorn machen wir uns einfach selbst. Und das ist auch kein Hexenwerk und man braucht auch keine unnötige Maschine oder irgendein Handwerkszeug, das man schlecht reinigen kann. Alles was man dazu braucht ist Popcornmais und der steht bei uns immer im Vorratsschrank.


Am Besten macht man das Popcorn in einer etwas höheren Pfanne mit Glasdeckel*. Einfach etwas Öl in die Pfanne, das Popcornmais in einer Lage hineingeben, Pfanne auf den Herd stellen und anmachen. Sobald die Pfanne heiß wird, fangen die ersten Maiskörner an zu poppen. Deshalb ist auch der Deckel echt wichtig, sonst hüpfen sie durch die ganze Küche. Dann muss man eigentlich nur noch den Punkt abpassen an dem die meisten Körner aufgegangen sind und die Pfanne vom Herd nehmen, damit die bereits gepoppten Maiskörner nicht anbrennen. Alles in eine Schüssel füllen und wahlweise zuckern oder Salzen. 

Wir haben heute Mittag mal nachgeschaut, ob wir die beiden Feiertage nutzen um mal wieder gemeinsam einen Film bei Amazon Prime Video zu schauen. Und was entdecke ich da?
Die Neuverfilmung von Timm Thaler! Sagt Euch das was, oder seid Ihr noch zu jung dafür?

Was hab ich Timm Thaler geliebt. In meiner Kindheit war das eine Serie mit Tommy Ohrner. Was haben wir für den Jungen geschwärmt. Es gibt da noch ein altes Foto, das wir Jahre später auf einem nicht entwickelten Film, (also so einem für Fotos, als es noch keine Digitalkameras gab) in einer Schublade bei meinen Eltern fanden. Zwei meiner besten Freundinnen und ich vor einem Bravo-Plakat mit Thomas Ohrner. Keine Ahnung wie alt wir da waren, aber ich hatte Latzhosen an und ich denke, wir waren noch in der Grundschule, vierte Klasse oder so, denn später trennten sich unsere Wege. Total die Kindheitserinnerungen also. Die Große hat dann gleich gesagt, sie hätte diese Serie  ebenfalls geliebt. Das konnte ich mir gar nicht vorstellen, ist sie doch eine ganz andere Generation. Aber sie trat den Beweiß  mittels Internet an. Timm Thaler gab es in ihrer Kindheit als Zeichentrickserie. 


Bisher haben wir nur die in der Mitgliedschaft enthaltenen Filme und Serien geschaut, davon gibt es eine Menge, der Vorrat ist uns noch nicht ausgegagen. Die Neuverfilmung von Timm Thaler ist von 2017, also wirklich noch ganz neu, und gehört leider zu den Filmen, die man kostenpflichtig leihen oder kaufen muss. Aber das macht nichts, der Film steht für morgen Nachmittag auf dem Programm. Natürlich mit frischem selbstgemachten Popcorn. 



Wie ist das bei Euch, habt Ihr auch eines der vielen Abo-Möglichkeiten  (Netflix oder wie die Angebote noch so heißen) um regelmäßig Serien oder Filme zu sehen? Oder habt Ihr auch eine Kindheitserinnerung mit einem Film?

Das ist mein Beitrag zur Aktion "Make a story" der Rhein-Neckar-Blogger, der im Oktober das Thema Movie Time hat. Die gesammelten Beiträge gibt es wie immer auf unserer gemeinsamen Seite.


Disclaimer: Im Blogpost führen Links zu Amazon / Amazon Prime (mit * gekennzeichnet). Wenn man über diese Links etwas bestellt oder evtl. eine Probemitglieschaft mit Amazon Prime abschließt, erhalte ich eine kleine Provision. Deshalb könnte man diesen Post auch als Werbung deuten. Eine Werbung wurde allerdings weder von Amazon noch sonst irgendwem bezahlt, veranlasst oder beauftragt. Empfehlungen entstehen im Kontex und aus freien Stücken, was Ihr damit macht, ist Eure Sache. Ich freue mich aber, dass, wenn Ihr sowieso etwas bestellen wolltet, Ihr das über einen der Links macht und somit meine Arbeit an diesem Blog unterstützt. 

10 Oktober 2017

Mini-Täschlein für Klimpergeld oder Gutscheinkarten {Nähen}

Ein kleines schnelles Mitbringsel für alle Stickmaschinenbesitzer, denn meine heutiges kleines Geschenk ist eine In-the-Hoop-Stickdatei von Der Stickbär. Das heißt, das komplette Mäppchen wird mit der Stickmaschine gemacht inkl. einbringen von Vlies. Man braucht dazu nicht nochmals extra die Nähmaschine und es geht recht flott (reine Stickzeit ca. 5 Minuten + Stoff auf den Rahmen kleben etc.)

Tatjana macht wirklich schöne In-The-Hoop-Stickmuster, toll erklärt und umgesetzt.


Meine Mini ist mittlerweile in dem Alter, in dem sich die Freundinnen Geld zum Geburtstag wünschen. Aber das mag sie nicht einfach so übergeben und deshalb gab es dieses Mal (nach Einmachgläsern mit Münzen und Gummibärchen gefüllt) mal wieder einen kleinen Geldbeutel. In der Datei sind noch viele schöne andere Formen enthalten. In das kleine passt ganz genau eine Gutscheinkarte und mit Bändchen und Schlüsselring ausgerüstet, kann es schön an ein Schlüsselband hängen.


Für alle, die keine Stickmaschine haben, gibt es ein Freebie-Schnittmuster bei meinen Anleitungen.

Linkparty: Creadienstag und HOT
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03 Oktober 2017

Vom Handyfoto zum Galeriebild {Fotografie / Interior}

Wer kennt das nicht: Nach einem Umzug oder der Renovierung eines Zimmers gibt es immer eine Stelle, die noch nicht ganz fertig ist. Irgendwann fällt sie aber gar nicht mehr so auf, man hat sich an den Anblick gewöhnt bzw. man übersieht ihn geflissentlicht.

Uns ging das jetzt jahrelang mit einer Stelle im Wohnzimmer so. Vor der Renovierung hing da ein selbstgestaltetes Bild auf gelber Wand. Das passte dann nicht mehr auf die rote Strukturtapete. Und überhaupt, Geschmäcker ändern sich und so kam das Bild nicht mehr an die Wand.
Ich habe dann auch in diversen Möbelhäusern und sogar in Galerien nach Ersatz gesucht, aber entweder gab es nichts Passendes oder das Bild war eine millionenfache Repro, die schon in zig Wohnungen von Interiorblogs an der Wand hängt, die mit Mobiliar aus einem schwedischen Möbelhaus eingerichtet sind. Ich will aber diesen Einheitsbrei nicht. Ich will was möglichst Einzigartiges, was Kreatives, was Persönliches!



30 September 2017

Nähen für Anfänger - Grün {Make a story}

Huhu**, habt Ihr schon mitbekommen, die Rhein-Neckar-Blogger haben sich wieder was total Verrücktes ausgedacht. Und spannend. Und anstrengend war es diesen Monat irgendwie auch.



Aber von vorne. Nach den ersten gemeinsamen Aktion der Rhein-Neckar-Blogger zum Thema "Alice im Wunderland" und unserem White Dinner, gehen wir in die nächste, regelmäßig stattfindende Challenge. Ein Jahr lang wollen wir alle (also, wer gerade Zeit und Lust hat) jeden Monat einen Post zum gleichen Thema veröffentlichen. Das ist total spannend, denn genauso unterschiedlich wie die beteiligten Blogs, sind dann natürlich auch die Beiträge.

Das erste Motto im September heißt: GRÜN!

Für mich hat sich das als mega schwierige, fast nicht zu bewältigende Aufgabe herausgestellt.
Dabei war das Thema genau meins: Grün! Tausende Ideen sind mir durch den Kopf geschossen und das war dann auch genau die Krux bei der Sache: Die Qual der Wahl!

Erst wollte ich Euch das mega leckere Dessert verbloggen, das ich gerade zum Geburtstag meiner Freundin gemacht habe, so lecker und so grün, da mit Waldmeistersirup. Aber die Fotos sind in die Hose gegangen. Ja, das passiert manchmal, so zwischen Tür und Angel.

Dann habe ich überlegt, ich erzähl Euch von meinem Zuhause. Ich wohne in Ludwigshafen und jeder sagt, das wäre eine Stadt voller Industrie und Ludwigshafen sei grau. Aber das stimmt gar nicht! Ludwigshafen ist GRÜN! Verdammt GRÜN! Das beginnt schon direkt hinter unserem Haus in unserem Garten. Der ist ganz klein, aber total GRÜN!

Als wir damals in das uralte kleine Häuschen gezogen sind, da war mein Wunsch, dass man überall mal was zum Naschen findet und so klein Hof und Garten auch sind, hier gibt es Bananenstauden, Trauben wachsen am Haus, Brombeeren am Gartenhäuschen, Kiwis am Zaun, Feigen im Hof und dieses Jahr können wir sogar mit Oliven aufwarten. Nur 3 in nutzbarer Größe, aber immerhin, sie sind GRÜN!
Für einen Salat mit GRÜNEN Tomaten hat es auch nicht gereicht, denn am selbstgezogen Strauch gab es nur eine einzige Tomate.
Und dann hätte ich noch von meinem massenhaften Konsum von Pfefferminztee schreiben könnte und wie dieser mir hilft, nicht ständig zu essen.

Aber dann habe ich irgendwann gedacht: Schuster bleib bei Deinen Leisten oder besser: Hobbyschneiderin bleib bei Deiner Nähmaschine.  Aber einfach ein Stück grünen Stoff nehmen und das ist dann die Story? Äh, nö! GRÜN ist doch so viel mehr als eine Farbe. GRÜN ist doch auch eine Lebensseinstellung. Und wenn ich auch nicht total auf dem grünen Tripp bin, so gibt es doch hier im Haus schon ein paar Maßnahmen, mit der wir versuchen, den grünen Gedanken aufzugreifen.


22 September 2017

Dänisches Design in Mannheimer Quadraten: Sostrene Grene neu in Q6Q7

Kann Spuren von 
*Werbung*
enthalten!
(Erklärung am Ende des Artikels)
Ab heute gibt es in Q6/Q7 einen neuen Laden, der die Herzern von Kreativlingen und Accessoiresbegeisterten höher schlagen lässt: Sostrene Grene.
Ich durfte gestern Abend schon einen Blick in die neuen Räume der dänschen Einzelhandelskette werfen und mit einigen Bloggern auf die Neueröffnung anstoßen.

Hinter dem Label Sostrene Grene steckt die wunderbare Geschichte der Schwestern Anna und Clara, die sich zur Aufgabe gemacht haben unseren Alltag mit viel Liebe zu hübschen Details ein bisschen schöner zu gestalten.

Ich kann Euch sagen: Der Laden wird mein Ruin - obwohl, die Preise sind so günstig und dennoch wirken die Produkte so hochwertig, da kann man sich schon öfter mal was Neues gönnen.
Und dass sich immer wieder ein Besuch lohnt, dafür sogt das Konzept, denn das Produktesortiment unterliegt, neben einigen Standarts, einem ständigen Wandel. Wenn weg, dann weg, deshalb zuschlagen, wenn Euch was gefällt!

Ich war gestern ein bisschen überfordert und wusste gar nicht, wo ich als erstes hinfassen soll. Ich habe der Mini ein paar Sachen aus dem hübschen Papeteriebereich mitgebracht. Stifte und schöne Blöcke kann man ja nie genug haben.

Ansonsten umfasst die Produktpalette Artikel aus den Bereichen "Wohnen und Einrichtung" wie kleine Regale, Tische und auch Stühle sowie Kissen und Hocker.
Es gibt einen großen Kreativbereich für Basteln und DIY mit Leinwänden, Farben etc., Partyartikel und Geschenkpapier (ich liebe die Popcornbecher!) und beim Kinderbereich habe ich mich echt geärgert, dass meine schon so groß sind. Da gab es so schöne kleine Koffer und so tolle Mitbringsel/Mitgebsel für Kindergeburtstage. Mit den Accessoires aus dem Bereich Schule und Büro macht lernen und arbeiten gleich richtig Spaß.

Am Bereich Küche kam ich natürlich nicht vorbei und die Große hat Zuhause dann gleich bekundet, was sie alles mitnimmt, wenn sie auszieht. Für mich bleibt von den Mitbringseln dann wohl nichts übrig *grmml*, aber ich weiß ja jetzt, wo es Nachschub gibt.

So und jetzt lass ich Euch einfach mal ein paar Bilder da, das spiegelt aber noch lange nicht wieder, wie vielfältig und schön das Einkaufserlebnis war. Denn das ist auch Teil der Philosphie von Sostrene Grene, einkaufen soll gemütlich sein und die Sinne ansprechen.


30 August 2017

Aus dem Nähreich: Kaufentscheidung - welche Overlook ist die richtige?

Die Juki MO 734 DE im Test Teil 2
den ersten Teil findet Ihr unter "Die Overlock Juki MO 734 DE im Dauertest"


Bisher lief die Juki prima. Auch den dicken Wintersweat mit der flauschigen Innenseite hat sie ohne murren von beiden Seiten transportiert und anständig versäuber. Die Naht ist nicht zu sehen. Aber verstellt hatte ich bis dato an der Maschine noch nichts. 


Ich bin da leider immer etwas zögerlich. Wenn es gut läuft, ja kein Rädchen drehen, es könnte ja anschließend nicht mehr so gut funktionieren wie vorher. Aber dafür ist die Juki ja nicht da. Die kann ja mehr als nur eine Stichart. Und schließlich will und soll ich sie ja auch ausprobieren. Vier Wochen ist sie jetzt noch da, dann muss sie zurück an den Nähpark oder ich entscheide mich dafür, sie zu kaufen. Unsympathisch ist sie mir bis jetzt nicht.

25 August 2017

Huehnerkeule mit buntem Pfeffer und Trockenpflaumen {Rezept}

... so gut, das hätten Tim Mälzer und Johann Lafer nicht besser machen können!


Ich gebe ja zu, dass ich selten experimentierfreudig bin, zumindest was das Essen betrifft. Viele Rezepte in Kochbüchern oder Blogs sind mir einfach zu kompliziert und brauchen zu viele oder exotische Zutaten. Letztens ist mir dann ein Rezept auf der Seite eines Elektrogeräteherstellers über den Weg gelaufen, das mich angesprochen hat und das ich unbedingt probieren musste. 
Wie üblich war da was drin, was wir nicht essen bzw. ich nicht da hatte und so habe ich einfach ein bisschen experimentiert, in der Hoffnung, dass es funktioniert. Und das hat es! Und sowas von!
Ganz ehrlich, das hätte keiner dieser Fernsehköche besser machen können. 
Kleiner Nachteil: Es war so lecker, dass der Göga und ich nicht aufhören konnten zu essen bis die ganze Grillschale* leergefuttert war. 



Schnelles und einfaches Rezept für Hähnchenkeulen in Sojasoße mit schwarzem Pfeffer und Trockenpflaumen

Zutaten:

8 frische Hähnchenunterschenkenkel 
2 kleine Zwiegeln
1 Eßlöffel bunter Pfeffer
100 Gramm Trockenpflaumen
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 Lorbeerblätter
Flüssiger Hohnig
100 ml Sojasoße
100 ml Apfelessig
100 ml Wasser
1 TL getrockneter Chilli
Salz
Paprikapulver
etwas Rapsöl für die Pfanne

So geht's:

  • Die Zwiebel klein würfeln, den Ingwer schälen und ebenfalls klein schneiden, die Trockenpflaumen vierteln.
  • Sojasoße, Apfelessig und Wasser mischen und bereit stellen
  • die Pfefferkörner leicht in der Pfanne anrösten, Zwiebeln zugeben und glasig rühren
  • mit der Sojasoßenmischung ablöschen
  • Trockenpflaumen, Lorbeerblätter, Ingwer und Chilli zugeben
  • Hähnchenunterschenkel in die Flüssigkeit legen
  • Hohnig großzügig über das Fleisch geben (verschwindet sofort)
  • mit Paprikapulver würzen
  • alles ca. 30 Minunten mit Deckel bei niedriger Hitze schmoren
  • Hähnchenteile mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen und in eine ofenfeste Form legen
  • Backofen auf Umluft mit Grill stellen und Hühnerteile relativ weit oben für 8 Minuten grillen
  • in der Zwischenzeit die Soße im Topf etwas reduzieren lassen
  • Soße sieben, wer mag gibt jetzt nochmal ein paar in Würfel geschnittene Trockenpflaumen dazu
  • Soße über die fertigen Hähnchenschenkel geben und servieren


Dazu passt Salat und Baquette oder auch Reis.




Meine Tipps (Amazon-Partnerlink):

Römertopf BBQ Bräter.* Die BBQ-Serie von Römertopf muss nicht gewässert werden, kann auf den Grill und in den vorgewärmten Backofen.


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23 August 2017

Darf ich vorstellen: Die Rhein-Neckar-Blogger - ein Barcamp

Seit Ende letzten Jahres besuche ich regelmäßig ein Bloggertreffen im Rhein-Neckar-Raum. Im September feiert die Gruppe, ins Leben gerufen von Andrea Marquetant vom Blog zuckerimsalz, als "zuckerimsalz goes Coffee" bereits ihr einjähriges Bestehen. Echt wahnsinn, was in diesem einen Jahr schon alles entstanden ist!



Ich bin noch nicht ganz ein Jahr dabei, aber trotzdem stolz, Teil dieser tollen Gemeinschaft geworden zu sein. Wir sind seitdem zusammengewachsen und Freunde geworden und in der Gruppe entstehen immer wieder tolle verrückte Ideen, die wir gemeinsam umsetzen. Vielleicht habt Ihr ja schon unsere Gemeinschaftsaktion zum Thema "Alice im Wunderland" (jeder postet zum gleichen Thema) oder unser White Dinner gesehen, das wir zusammen gefeiert (im Reallife) und zu dem in allen Blogs wundervolle Rezepte, Dekotipps und DIYs entstanden sind.

Mittlerweile gibt es sogar schon eine eigene Homepage und die dazugehörige Facebookseite, die gerne liken dürft ;-).

Auf der Homepage werden alle unsere Beiträge zu gemeinsamen Aktionen zusammengefasst, so dass Ihr einfach durchscrollen und mit einem Klick zu den beteiligten Blogs switchen könnt. Und glaubt mir, das rentiert sich! Alleine mit den ganzen Beiträgen und Rezepten zu unserem White Dinner könnte man ein Buch füllen und wenn Ihr auch ein White Dinner plant, dann könnt Ihr Euch dort gerne was abschauen. Oder Ihr lasst Euch von den Beiträgen zu Alice im Wunderland verzaubern... lecker, informativ, so wie die Blogs der einzelnen Rhein-Neckar-Blogger eben sind. Da ist für jeden was dabei.

Die Rhein-Neckar-Blogger mit Katja von http://cocosup.de/blog/ beim Joga (Fotocredit: Katja)

Heute möchte ich Euch die Rhein-Neckar-Blogger gerne etwas näher vorstellen und das geht wohl am besten mit unserer letzten Aktion. Letztes Wochenende haben wir uns nämlich getroffen und unser eigenen Barcamp veranstaltet.

Was ist ein Barcamp? Wie läuft ein Barcamp ab?


Was ein Barcamp ist? Nun, Wikipedia sagt dazu (Zitat)...


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