12 Januar 2018

Heimtextil 2018 {Messegeschichten}

Auch in diesem Jahr hat es mich wieder auf die Heimtextil nach Frankfurt gezogen. Genau wie 70.000 andere Besucher. Kein Wunder, Heim und Textil, zwei Worte die doch so viel Behaglichkeit und Wärme bedeuten. Cozy oder wie es doch dieses Jahr immer wieder zu lesen und zu hören ist: hygge.

Textilien sind ein wunderbarer Werkstoff, sie schmeicheln der Haut oder bringen Gemütlichkeit ins Haus. All das und noch viel mehr ist auch auf der Messe Heimtextil zu finden.


Die Fachbesuchermesse ist für Produzenten und Wiederverkäufer gleichermaßen interessant und hält für Ihre Besucher ein Sinnerlebnis in der Trendschau und eine breite Palette an Inforamtionen parat. Kunst, könnte man es auch nennen, was dem Besucher geboten wird.

Ich habe für Euch mal meine 12 Bilder des Tages festgehalten.







Auch Industrienähmaschinen sind auf der Heimtextil zu finden und allerlei nützliche Hilfsmittel für Gewerbetreibende, wie Dampfbügelstationen, Sattlerwerkzeug oder Ösenpressen.



Großer Trend sind großflächige Muster auf Tapeten.


Was hier so nett nach Holz und Almhütte aussieht, sind ebenfalls Tapeten. 


Fototapeten lassen einen den Urlaub wiedererleben, wie hier bei a.s. creation.


Tapete, kein Stein!

Heimtextilien zum einkuscheln.



Nächste Woche bin ich auf der IMM, der Möbelmesse in Köln. Ich bin gespannt, was es da zu sehen gibt und ob ich danach kmpl. renovieren muss.

Mit Stoffen zu spielen finde ich ja schon immer wunderbar. Ein paar neue Kissenbezüge und das alte Sofa bekommt direkt einen neuen Look.
Aber wie sieht das bei Euch mit Tapeten aus? Seid Ihr eher die Wandstreicher oder gibt es bei Euch Mustertapeten? Und was haltet Ihr von den neuen Fototapeten oder den großen Mustern?

10 Januar 2018

Brötchen mit Salz-Hefe-Lösung #synchronbacken {Rezept}

Die besten Rezepte beschert einem der Zufall. Manchmal zumindest. Machmal wird es auch einfach nichts. Aber dieses Mal wurde es genial. Dabei war der Zufall gleich ein paar Mal zugange.

Zufall Nr. 1: Ich habe bei kochtopf.me vom Synchronbacken am letzten Wochenende gelesen. Das wird jeweils von Zorra von kochtopf.me und Sandra von From-Snuggs-Kitchen organisiert und fand schon zum 22. Mal statt. Brötchen standen auf dem Speiseplan und weil wir im Moment sowieso ziemlich jedes Wochenende unseren Holzbackofen anwerfen um frisches Brot für die kommende Woche zu backen, passte das genial.


Das ist dann auch jetzt das letzt Mal hier im Blog, dass ich hier im Blog backe, zukünftig findet das auf http://www.wasgibtszuessen-liebling.de statt und da kann ich dann die Rezepte auch ganz chic aufbereiten und zum Ausdruck anbieten. Auf Pearl's Harbor geht es wieder mehr um Textiles und Kreatives, aber da der neue Blog mir mit anderer Software doch etwas Kopfweh macht und er noch nicht chronologisch gefüllt ist, wollte ich nicht mit den Brötchen zwischenreinkrätschen.

Aber nun weiter zu den Brötchen und zum Synchronbacken:

22 Dezember 2017

Und der Gewinner ist... und frohe Weihnachten Euch allen!

*Werbung* ohne Honorar

Ihr Lieben,

ihr habt mir eine große Freude bereitet, mit all Euren Kommentaren auf den letzten Post. Anscheinend teilen viele von Euch meine neue Leidenschaft fürs Brot backen oder möchten es zumindest gerne mal versuchen. Die Beteiligung am Gewinnspiel war jedenfalls groß, ich musste ganz schön viel zählen um Random.org/den Zufallsgenerator mit einer Zahl füttern zu können.


Die Gewinnerin wurde bereits benachrichtigt und hat nun 7 Tage Zeit, sich mit ihrer Anschrift bei mir  zu melden und dann kann Sie im nächsten Jahr aus diesem tollen Buch ebenfalls backen und ich hoffe, es gefällt ihr dann genausgut wie mir. 


Alle anderen bitte nicht traurig sein, bestimmt gibt es im nächsten Jahr wieder das ein oder andere Gewinnspiel. In Facebook steht gerade der nächste Meilenstein an, schaut doch dort mal vorbei, folgt mir und spendiert meiner Seite ein Like, dann gibt es dort bald wieder ein Goody. 

Wen Ihr weiterhin Interesse an Brot und am backen hat, dann freu ich mich über Besuche auf "Was gibt's zu essen, Liebling!". Das Grundgerüst des neuen Blogs steht und gebacken habe ich seither jede Menge, ab nächster Woche wird dort dann auch endlich mit Infos und Rezepten gefüllt. 

Wer sich das Buch wünschen oder selbst schenken möchte, das "Zeit für Brot, mit exklusiven Rezepten aus der Bäckerei für Brotliebhaber" kann man natürlich auch käuflich erwerben. Die Buchhändler sind mit Büchern von Topp/Frechverlag meist gut bestückt und natürlich bekommt an es auch direkt beim Verlag oder natürlich auch über das große Versandhaus  

*beim Kauf über den Amazon-Link bekomme ich eine kleine Provision, ohne dass Euch das auch nur einen Cent mehr kostet. 

Ich wünsche Euch ein ganz tolles Weihnachtsfest und freu mich, wenn wir uns auch im nächsten Jahr wieder lesen. Bish dahin alles Gute und ganz liebe Grüße aus der Pfalz!



16 Dezember 2017

Der große TOPP Blogger-Adventskalender Türchen Nr. 16 {mit Gewinnspiel}

Werbung, da unhonorierte Kooperation mit Topp/Frechverlag {das Rezensionsexemplar sowie das Buch zur Verlosung wurden mir vom Verlag zur Verfügung gesellt}

Ihr Lieben,
im letzten Jahr gab es an dieser Stelle ein Buch mit Schnittmustern. Wer deshalb heute hierher gekommen ist, den muss ich leider enttäuschen. Aber wenn das Nähbuch nicht hinter meinem Türchen ist, dann schaut doch mal bei den anderen Bloggern dieser Aktion nach, irgendwo wird doch eines zu finden sein. 

ABER HIER findet Ihr ein Türchen, das wirklich für jeden etwas taugt. Denn gegessen wird ja immer und Brot ist eines der meist gegessenen Lebensmittel.

Gestern war schon Sylvis Lifestyle mit Türchen Nr. 15 an der Reihe und morgen kommt Sockshype. Seit gespannt, was sich hinter diesem Türchen verbirgt.
Alle anderen beteiligten Blogs und Türchen könnt Ihr am Ende dieses Posts nochmal sehen und mit einem Klick auf das jeweilige Bild kommt Ihr auch ganz schnell dahin. 



Aber jetzt erstmal zum Türchen Nr. 16 und das Buch, das ich Euch heute vorstelle, hach, was freu ich mich, das gibt es auch zu gewinnen, wie das geht und wo Ihr überall mitmachen könnt erfahrt Ihr weiter unten. 

ZEIT FÜR BROT mit exklusiven Rezepten aus der Bäckerei für Brotliebhaber

Ich muss gestehen, als mir TOPP das Buch Zeit für Brot (Link führt zum Verlag mit noch mehr Bildern aus dem Buch) zugeschickt hat, da wusste ich noch nicht, dass ich eine neue Leidenschaft entwickeln würde. Nun ist das Buch aber schon eine ganze Weile hier und ich hab auch schon einiges daraus gebacken. Die Bilder hier im Blog sind alle von mir, also kein Promomaterial und die Brote, die ihr auf den Fotos seht, habe ich alle mit Rezepten aus dem Buch selbst gebacken.  

Meine Brote sind noch ein bisschen dunkel gebacken, das funktioniert mittlerweile besser, liegt aber daran, dass wir im Holzbackofen im Garten backen und uns erst an die Temperaturen gewöhnen mussten, die kann man da nicht so einstellen, wie im Küchenbackofen. Da Pearl's Harbor, der Blog, wieder mehr Richtung Kreativblog zurück soll, gibt es für unsere Erfahrungen mit dem Holzbackofen einen neuen Blog. Wenn es interessiert, schaut doch mal auf "Was gibt's zu essen, Liebling?" vorbei. 


Als ich das Buch zum ersten Mal in Händen hielt, fragte ich mich, woher ich das kenne "Zeit für Brot" das kam mir unheimlich bekannt vor. Und richtig: da ich ein bekennender Brotjunky bin, zog es mich in unseren Urlauben schon in die Bäckereien mit gleichem Namen in Hamburg und in Berlin. Da gibt es so unglaublich leckere belegte Stullen. Belegtes Brot, gebacken ohne Hefe und mit echtem Sauerteig. Einfach phantastisch! 

Und das Beste: in den Genuss dieses genialen Brotes kann man jetzt auch kommen, wenn man nicht in der Nähe einer der gläsernen Bäckereien wohnt, die es auch in Frankfurt und Köln gibt, denn die ursprünglichen Rezepte verrät Gründer Björn Schwind in diesem Buch. 

08 Dezember 2017

Weihnachtsbäume aus Lebkuchen für den Sugarprincess Cookie Club

Heute hab ich mal fremdgeblockt, denn ich habe die Ehre Türchen Nr. 8 beim Sugarprincess Cookie Club zu sein. Ich habe dafür eine Tischdeko gebacken, die man essen kann.

Die ganze Geschichte zum Lebkuchen und das Rezept gibt es aber heute im Blog bei der lieben Yushka.


Ich kann Euch hier nur soviel verraten: wenn man fremdblog und dazu noch backt, dann braucht das eine gewisse Vorlaufzeit. Die Lebkuchenbäumchen sind bereits Ende Oktober entstanden und glaubt Ihrs oder nicht, sie stehen noch genau so da, wie auf dem Bild. (Die Männchen nicht, die sind der Gier zum Opfer gefallen). Ihr könnt Eure Deko also bereits jetzt backen und dann einfach an der Luft stehen lassen. Sie werden richtig schön hart und ihr habt an Weihnachten eine essbare Weihnachtsbaumtischdeko.

So, nun aber schnell zum Sugarprincess Cookie Club und das Rezept geholt.

Was? Ihr kennt den Sugarprincess Cookie Club noch nicht? Dann wird es aber Zeit! Der Sugarprincess Cookie Club ist ein Adventskalender und jeden Tag um 8 Uhr geht ein neues Türchen online, dass ganz liebe Blogger und Youtuber für Euch mit tollen Rezepten gefüllt haben. Und außerdem gibt es jeden Tag einen oder mehrere Gewinne. (Hier könnt Ihr sehen, was es zu gewinnen gibt!) Der Gewinner wird direkt am nächsten Tag bekannt gegeben. Es lohnt sich also täglich vorbei zu schaun!



Ich wünsch Euch viel Spaß und eine schöne Vorweihnachtszeit!

...und nicht vergessen, hier im Blog geht am 16. Dezember ein Türchen vom großen Topp-Blogger-Adventskalender auf und auch ich habe einen Gewinn für Euch hinter dem Türchen versteckt. Bis dahin folgt den anderen tollen Blogs und seht, welche Überraschungen sie für Euch verbergen.


26 November 2017

Online-Adventskalender 2017 mit ganz tollen Überraschungen

Ihr Lieben,

ich freu mich ganz dolle: Nicht mal mehr eine Woche, dann schon am Freitag ist der 1. Dezember und überall starten die Adventskalender.
Ich kann mich gleich doppelt freuen und ich hoffe, Ihr freut Euch direkt mit, denn ich bin dieses Jahr gleich an 2. Adventskalendern beteiligt.  *Juhu*, denn bei beiden machen ganz viele tolle Blogger und Youtuber mit und es gibt wunderschöne Gewinne.

Wie bereits im letzten Jahr, darf ich Teil des großen Topp-Blogger-Adventskalender sein und dann darf ich an einem Tag ein Türchen für Euch, hier auf meinem Blog öffen. Und ich habe natürlich auch eine Überraschung für Euch, es gibt natürlich was zu gewinnen! Was, das darf ich noch nicht verraten, aber es lohnt sich auf jeden Fall vorbei zuschaun.

Der große Blogger-Adventskalender 2017 vom frechverlag

Na, habt Ihr mein Türchen denn gefunden? Ich darf für Euch Türchen Nr. 16 fülken. Wie es funktioniert ist ganz einfach: Kommt einfach jeden Tag vorbei und drückt auf das jeweilige Türchen. Dort findet Ihr dann den Post des jeweiligen Bloggers. Oder Ihr fangt beim ersten Blog an, der verweist dann auch zum nächsten Tag und so weiter und so weiter bis wir am 24. Dezember bei Fanny's Liebste ankommen. Ihr könnt aber auch jetzt schon auf die einzelnen Bilder klicken und vorab schon die viele tolle Blogs entdecken. Da ist von DIY und Handarbeiten über Food bis zu Buchblogs alles dabei.

Der Frechverlag hat es in diesem Jahr besonders spannend gemacht, denn noch nichteinmal die Beteiligten wissen, was sich hinter den Türchen verbirgt, hach, da mach ich natürlich auch mit. Das wird ein Spaß!

UND NOCH EIN TOLLER ADVENTSKALENDER VON BLOGGERN MIT VIELEN GEWINNEN


Und dann darf ich außerdem noch zu Gast sein bei meiner Freundin Yushka in ihrem Sugarprincess Chritsmas Cookie Club 2017. Der Adventskalender findete auf Yushkas Blog Sugarprincess statt und auch hier sind 24 tolle Blogger und Youtuber beteiligt mit tollen Rezepten zum Nachbacken und *tatatata....*: Yushka hat es doch tatsächlich fertig gebracht und packt in jedes Türchen auch einen Gewinn. Ist das nicht großartig?
Also auf jeden Fall täglich vorbeisehen, tolle Blogs und leckere Rezepte entdecken und am Gewinnspiel teilnehmen! Also auf in die Startlöcher: Am Freitag geht es los!



Und wer dann noch nicht genug hat, der findet bei Daydreaming noch eine Übersicht mit ganz vielen unterschiedlichen Adventskalender. Andrea Storch hat sich die Mühe gemacht und 25 Online-Adventskalender gelistet. Nicht immer gibt es was zu gewinnen aber sicher sind alle interessant und einzigartig.

Liebe Grüße aus der Pfalz und eine tolle Vorweihnachtszeit!


24 November 2017

So kocht man heute! Die große Kochschule von Christian Henze

Wo fang ich an. Bei lecker oder bei lecker?
Ich habe "So kocht man heute! Die große Kochschule" von Christian Henze von der Frankfurter Buchmesse mitgebracht. Schon beim ersten Durchblättern dachte ich "das ist genau mein Buch!"
Und jetzt sitze ich hier, 3 Wochen später, und bin immer noch total begeistert.
Ich habe wirklich viele Kochbücher, ich glaube, ich habe schonmal davon erzählt, dass ich schöne Sach- und Kochbücher liebe. Mein Vater hat auch gesammelt und sein Erbe steht nun in meinem Regal bei denen, die ich ohnehin alle schon selbst gekauft habe. Das Regal in der Küche reicht dafür schon lange nicht mehr aus. Nicht aus jedem Kochbuch habe ich je gekocht, aus manchen ein oder zwei Mal, in anderen hat man das ein oder andere Lieblingsgericht. Manche Bücher sprechen mich heute nicht mehr an und verstauben im Regal. Das wird mit "So kocht man heute!" bei mir nicht passieren. Das ist sicher.



Ich bin ja schon was älter und mit der klassischen Küche aufgewachsen. Meine Mutter hat jeden Tag gekocht und sonntags gab es einen Braten zu Mittag, noch mit echter selbstgemachter Soße. So halte ich es auch, auch wenn nicht jedes Wochenende Zeit für ein üppiges Mittagessen ist.
Mal im Ernst, wer kann das denn heute noch? Muss doch alles immer so schnell gehen.
Aber das scheint wieder im Kommen, nicht nur Kurzgebratenes zu servieren. Nicht umsonst ist mein Sonntagsbraten-Rezept aus dem Römertopf, das meistgeklickte Rezept hier im Blog und eines der meistgeklickten Posts überhaupt.

Ich schweife ab, es soll ja hier um das Buch gehen.

Warum begeistert mich "So kocht man heute!" so?
Ehrlich gesagt, hat es mich direkt ein bisschen beschämt und ich habe das Soßenpulver im Schrank nach hinten geschoben. Ich habe mal gelernt, wie man eine gute Soße kocht (Mannheimer Kochschule), Jus nennt man das heute wohl und das Buch hat mich wieder daran erinnert. Demnächst mache ich das mal wieder und gefrier davon was ein. Adé Fertigsoße zu kurzgebratenem Fleisch!
Hello frisch und lecker!

Zur Einstimmung gab es dann direkt Brioche-Buns mit Sesam die wir im Garten im Holzbackofen gebacken haben.



19 November 2017

Auf die Bleche fertig ...los! {Buchvorstellung plus Rezept}

Ich habe Euch ja letzte Woche erzählt, dass mir auf der Buchmesse das Buch "Auf die Bleche fertig...los!" von Gabriele Gugetzer aufgefallen ist. Da wir seit kurzem einen Holzbackofen im Garten haben, hat mich natürlich ganz besonders das Zubereitung von Speisen im Backofen interessiert und ich habe auch sofort damit begonnen darin zu blättern.



Beim Einkaufen habe ich dann Kotelett im Angebot gesehen. Momentmal, da war doch was! Hatte ich nicht Kotelett im Buch gesehen? Also schnell eingekauft, noch ein paar Fenchel in den Korb, wollte ich auch schon immer mal machen, und Karotten noch dazu und ab nach Hause.

Im Endeffekt, habe ich dann zwar kein Rezept aus dem Buch gemacht, weil ich die anderen Zutaten aus dem Kotelett-Rezept natürlich nicht hatte und darin auch kein Fenchel vorkommt.

Also was mach ich jetzt? Stell ich Euch das Buch vor oder das, was ich aus dem Kotelett gemacht habe? Mach ich eben beides, denn mein Rezept hätte es ohne dieses Buch so garnicht gegeben, denn  es wurde Buch inspiriert. Das 30-Minuten-Kotelett-aus-dem-Backofen-Rezept kommt dann weiter unten.

Jetzt zum Buch...und weiter unten gibt es dann auch mein Rezept für das 30-Minuten-Kotelett aus dem Backofen!


16 November 2017

Neuigkeiten von der Frankfurter Buchmesse {Messegeschichten}

Es ist schon ein paar Tage her, da war in Frankfurt Buchmesse. Klar, dass ich da unbedingt hin muss, der Termin wird immer schon jedes Jahr gleich im Kalender fürs nächst Jahr vermerkt.
Ich liebe Sachbücher, das erwähnte ich ja bereits das ein oder andere Mal. In letzter Zeit kamen sie auf dem Blog aber etwas zu kurz, dass muss sich jetzt unbedingt wieder ändern. Ich führ also meinen Sachbuch-Freitag wieder ein, auch wenn ich das wahrscheinlich nicht jeden Freitag schaffen werde, aber hier liegt ein Stapel Bücher, die ich Euch unbedingt vorstellen will.



Jetzt aber zurück zur Buchmesse.
Ich habe mir extra Urlaub genommen um das auch genießen zu können und genug Zeit zu haben. Ich war also gleich 2 Tage dort und hab trotzdem lange nicht alles gesehen. Ein bisschen was habe ich Euch allerdings mitgebracht.


Der erste Weg führt immer zu Dorling Kindersley um zu schauen, was es für die Hobbyschneider alles so Neues gibt.

Einige der Bücher habe ich Euch bereits früher vorgestellt, wer stöbern mag, Ihr findet die Bücher nach Verlagen geordnet in den Kategorien, z. B. alle Rezensionen von Dorling Kindersley.

Beim blv bin ich direkt über das neue Buch von Blogger Tobias Müller gestolpert, der auch bekannt ist als "Der Kuchenbäcker". Sein erstes Buch hat er zusammen mit meiner Freundin Andrea Marquetant vom Blog zuckerimsalz herausgebracht.

02 November 2017

Aus dem Nähreich: Overlock Juki Mo 734 DE im Test - Abschlussbericht und Fazit

Gleich vorweg: Mein Abschlussbericht wird kein Abschluss sein, denn ich habe die Maschine gekauft und ganz sicher werde ich noch das ein- oder andere Mal darüber berichten, denn ich hoffe, dass ich in Zukunft öfter damit nähen werde und dann auch wieder mehr zum Zeigen habe.

Wer es noch nicht mitbekommen hat, ich durfte die Juki MO 734 DE im Rahmen einer Testaktion vom Nähpark auf Herz und Nieren prüfen, denn ich war eine von 17 Juki Testern.
Meine bisherigen Berichte könnt Ihr unter "Die Overlock Juki MO 734 DE im Dauertest" und "Kaufentscheidung - welche Overlock ist die Richtige" nachlesen.

Dass ich die Maschine nach der 90-tägigen Testphase nicht zurückgegeben habe, sagt ja schon einiges aus, wäre ich nicht zufrieden gewesen, wäre sie ganz sicher Retoure gegangen.
Trotzdem: die eierlegende Wollmilchsau ist die Maschine nicht. Aber welche Maschine ist das schon?

Ich bin schon ganz oft gefragt worden "Du kennst dich doch aus, welche Maschine kannst du mir denn empfehlen?" und da muss ich ganz ehrlich sagen: "Nein, das kann ich nicht!"
Es gibt so viele Nähmaschinen und Overlocker auf dem Markt, dass man die unmöglich alle kennen kann, es sei denn, man arbeitet in einem Nähmaschinenfachgeschäft mit sehr großer Auswahl. Denn nur dort haben die Mitarbeiter den direkten Vergleich. Geh ich in ein Pfaff-Geschäft, wird man mir natürlich nur Pfaff anbieten, führt ein Händler nur Brother, dann ist für ihn natürlich diese Maschine das Nonplusultra. Ich will mich aber gar nicht auf eine Marke festlegen.

In meinem Fuhrpark gibt es eine Pfaff (meine erste Nähmaschine), eine Bernina, eine Stickmaschine von Janome, zwischendurch hatte ich eine Overlock von Toyota (die jetzt durch die Juki ersetzt wird), es gibt eine Singer (für die große Tochter oder als Ersatzmaschine) und sogar eine ganz kleine einfache Nähmaschine von Quelle, damals für unsere Mini angeschafft (die näht mittlerweile meist auf der Pfaff). Jede dieser Maschinen hat oder hatte zumindest an ihrem Kaufdatum ihre Daseinsberechtigung.

Aber zurück zur Overlock Juki MO 734 DE:

Warum habe ich mich für die Overlock Juki MO 734 DE entschieden?

  • solide Maschine
  • näht sauber
  • Abfallbehälter
  • Differentialtransport (das dürften aber mittlerweile alle Overlocker haben)
  • verstellbarer Nähfußdruck
  • das Einfädeln ist dank der markierten Wegführung und der Untergreifer-Einfädelautomatik sowie der Einfädelhilfe für die Nadeln kein Problem
Natürlich habe ich die verschiedenen Stiche ausprobiert, obwohl ich zum Nähen die 4-Faden Overlock mit integrierter Sicherheitsnaht bevorzuge. Aber die Maschine kann ja noch viel mehr, als 2 Teile aneinanderzunähen und gleichzeitig zu versäubern. 

Besonders interessiert hat mich die Flatlocknaht, da ich mir durch sie weitere Möglichkeiten besonders beim Nähen von Kleidung verspreche, zumal ich keine Coverlock habe.

Die Einstellungen für die Flatlocknaht habe ich der Stichübersicht im Anleitungsheft entnommen. Das war kein Problem, auch nicht, bei allen anderen Stichen, die noch folgen. Ich habe Euch das mal zusammengefasst: 


Den 3-Faden-Rollsaum habe ich auch noch ausprobiert.
Ich habe dabei absichtlich die Maschine mit unterschiedlichen Garnen bestückt. 
Es hat die Maschine aber nicht interessiert, dass da unterschiedliche Stärken und Materialien eingefädelt wurden. In der Nadel war ein günstiges Ovi-Garn, im Obergreifer ein AL 40 von Alterfil und im Untergreifer ein Quilt- und Stickgarn von Madeira, sicher nicht die erste Wahl für eine Overlock, aber für den Versuch war mir das wichtig.


Mit einem Ziergarn bekommt man für den Saumabschluss einen netten Effekt.


Ich hab mir aus der Anleitung die Seite mit den Nahtbeschreibungen rauskopiert und neben die Maschine gelegt, so habe ich jede Einstellung direkt sichtbar liegen. Die vorgegeben Einstellungen haben alle funktioniert, vielleicht muss man für unterschiedliche Materialen minimal nachjustieren, aber das ist ja hoffentlich jedem klar, erst mal eine Probenaht für die Feineinstellungen zu machen.
Gerade als Neuling darf man z. B. nicht vergessen den Rollsaumhebel wieder in die richtige Richtung zu stellen, wenn man nach dem Saum eine Super-Stretch-Naht auf Jersey braucht.







Wichtigstes Argument für die Kaufentscheidung (nach der sauberen Naht):
  • die Einfädelhilfe für die Nadeln
  • verstellbarer Nähfußdruck
Ab fortschreitendem Alter und Verlust der Sehkraft ist das echt wichtig. Meine alte Ovi musste ich mit der Pinzette einfädeln und das Nadelöhr hab ich irgendwann nicht mehr gesehen, so dass das Einfädeln zum Glücksspiel wurde. 

Natürlich habe ich mich auch nach der nächst niedrigeren Preisklasse und nach der nächst höheren erkundigt. Die Juki MO 1000 hat ein Easy-Threading-System bei dem die Greiferfäden in Windeseile per Luftzug in die Greiferkanäle geblasen wird. Das finde ich super, da das extrem schnell geht und man blitzschnell eine andere Garnfarbe eingefädelt hat. Ich bin da gebranntes Kind, da das bei meiner alten Overlock doch immer gedauert hat und man sich das 3x überlegen musste, ob man neu einfädelt.
Und hier kommen wir dann zu dem Argument, dass ich oben schon erwähnte: Die eine richtige Nähmaschine oder hier Overlock gibt es nicht. Man muss abwägen, was für einen selbst, für die Ansprüche, die man hat und den Inhalt des Geldbeutels, die beste Kombi ist.

Jetzt ist der Nähpark nicht bei mir um die Ecke, das heißt, ich konnte nicht einfach in den Laden gehen und die Maschinen vergleichen, aber auch eine telefonische Beratung brachte mich dann zum Ergebnis, dass ich mit der Juki MO 734 DE die für mich beste Wahl getroffen habe.

Das Easy-Threading-System hätte ich zwar gerne gehabt, aber je mehr man mit der Maschine arbeitet und sich auch nicht vor dem Handeinfädeln scheut, umso schneller geht dann auch das Einfädeln. Ich habe das jetzt zwecks Training immer manuell gemacht, aber es gibt ja auch noch die Möglichkeit, die Greiferfäden anzuknoten und für die Nadeln nutzt mir die Einfädelhilfe der Juki MO 734 DE.

Was mir an der Maschine fehlt ist einzig der Kniehebel. Wer den aber nicht auch schon an der Nähmaschine hat, wird ihn nicht vermissen.
Was ein Kniehebel ist? 
Über einen Metallbügel (dem Kniehebel) kann man an manchen Nähmaschinen den Nähfuß heben und senken. Somit hat man beide Hände frei um das Nähstück unter dem Fuß richtig zu platzieren. Besonders bei sehr großen oder sehr kleinen Stoffstücken ist das enorm praktisch und war mit ein Grund die Bernina Nähmaschine zu kaufen.

Einen Kniehebel bei Overlockern gibt es auch bei der Bernina L460, die ist jedoch nochmals um einiges teurer und hat dazu auch nicht die von mir so heißgeliebte Einfädelhilfe für die Nadeln. Ihr seht, man muss immer abwägen, was einem wichtiger ist.

Ausstattung der Overlock / Sonderzubehör:

Bisher habe ich nur mit dem Nähfuß der Overlock genäht, es gibt aber eine Reihe an Sonderfüßchen, die mich interessieren. Ich glaube, ich habe das schon einmal geschrieben, mit meiner alten Overlock habe ich nur versäubert, da die Naht so locker war, dass man das Garn gesehen hat. Die "echte" Naht, habe ich zuvor immer mit der Nähmaschine gemacht. Das ist nun nicht mehr nötig. In meinen letzten beiden Testberichten habe ich Euch ja schon gezeigt, dass die Juki 734 DE so sauber näht, dass das Garn in der Naht nicht zu sehen ist und ich mir somit einen Arbeitsgang spare. 

Umso erstaunter bin ich, dass es zur Juki einen Biesenfuß, einen Blindstichfuß, einen Perlenfuß und einen Paspelfuß  etc. gibt. Die Handhabung kann ich mir jetzt noch nicht vorstellen, schätze aber, dass man sich dadurch ebenfalls einen Arbeitsgang sparen kann, wenn man das nicht vorher mit der Nähmschine machen muss. Die Füßchen müssen dann nach und nach hier einziehen, sobald ich mal vorhabe eine Biese zu nähen. Paspeln tu ich doch recht häufig, da denke ich jetzt darüber nach, ob ich das zukünftig mit der Overlock machen möchte oder nach wie vor mit der Nähmaschine. 

Was ich mir auf jeden Fall noch anschaffen werde ist der Gummibandfuß. Gerade für Unterwäsche oder (das habe ich schon öfter genäht) Turnanzüge, ist das eine tolle Erleichterung.


Danke an den Nähpark, dass ich bei dieser Testaktion dabei sein durfte, es hat mir sehr dabei geholfen, mich für eine neue Maschine zu entscheiden.






31 Oktober 2017

Traubengelee selbstgemacht {DIY-Sticken und Rezept}

Als wir damals in unser kleines altes Häuschen mitten in der Stadt, nagut unser Stadtteil ist eher ein Dorf, gezogen sind, habe ich mir viel Grün und reichlich Naschpflanzen in unserem echt kleinen Garten gewünscht. Der Göga hat mir diesen Wunsch erfüllt und ziert mittlerweile schon eine ganze Zeit lang auch eine Weinrebe unser Haus und bringt reichlich ertrag. Nächstes Jahr werden wir dann Winzer aber in diesem wurde aus der Ernte mal wieder Traubengelee.

Habt Ihr schonmal Trauben selbst verarbeitet? Nein? Es ist ehrlich gesagt auch sehr aufwendig, aber es lohnt sich und es macht ja auch Spaß, die eigenen Früchte verarbeitet auf dem Tisch und auf dem Butterbrot zu genießen.


Wie macht man Traubengelee?

Die Trauben alle vom Stengel zupfen (am besten Einmalhandschuhe anziehen!) und in einem Eimer mit Wasser waschen. Die bereits verdorrten Trauben schwimmen oben und können abgesiebt und entsorgt werden.
Die restlichen Trauben in einem Topf langsam erwärmen, dabei immer mal umrühren, damit nichts anbrennt. Dadurch entsteht Saft. Den Traubenmatsch durch ein Sieb passieren, so erhält man den schönen Traubensaft, der dann zu Gelee verarbeitet wird.
Das war der anstrengendste und aufwendigste Teil.
Den passierten Saft auskühlen lassen und dann wird das eigentliche Gelee gekocht. Dafür gibt es extra Gelierzucker für Gelee. Der Saft und der Gelierzucker wird laut Packungsangabe (1 Teil Zucker, 1 Teil Traubensaft) gekocht und in zuvor heißgespülte Gläser gefüllt und sofort verschlossen.
Füll die Gläser bis ziemlich zum Rand und achte darauf, dass nichts daneben geht und das Schraubgewinde nichts abbekommt. Dann schließt es dicht, zieht Vakuum und das Gelee ist lange haltbar. Ein Auf-den-Kopf-stellen ist nicht notwendig. Wenn du schnell genug und im heißen Zustand verschließt, funktioniert das Vakuumziehen auch so und das Gelee ist im Glas und klebt nicht am Deckel.

Ich sterilisiere meine Gläser indem ich sie vor Benutzung im Dampfgarer heiß mache.

Ich muss zugeben, dass ich das Gelee in diesem Jahr nicht selbst gemacht habe. Meine Ma hatte gerade Zeit und hat in ihrer Sommerküche auf der Terrasse den ganzen Tag gezupft, gewaschen, gekocht, gesiebt und gerührt. Danke dafür!

Und weil es dieses Jahr echt viele Trauben waren und die Masse an Gläsern einfach viel zu viel für unserer Familie ist, gehen auch ein paar Gläser davon außer Haus. Natürlich nur an besonders gute Freunde, die den Aufwand auch zu schätzen wissen und sich über selbstgemachtes Traubengelee auch wirklich freuen.

Dafür kam mir dann auch die neue Stickdatei von Nette Löhns/Regenbogenbuntes gerade recht.

Marmeladenhäubchen selbstgemacht mit Stickdatei für die Labels


Regenbogenbuntes hat für alle möglichen Fruchtsorten Labels für Marmeladenhäubchen und als Schilder digitalisiert.

Die Stickdatei Fruity Marmeladenschilder* ist als Fransenapplikation angelegt und kann direkt auf die Stoffhäubchen gestickt werden. Ich habe aber gleich mehrere Labels auf Filz gestickt, mit der Zackenschere ausgeschnitten und aufgeklebt.



Auf dem Stoff funktioniert das super mit Uhu Sprühkleber *, um das Label auf das Glas zu kleben habe ich einen ganz simplen Klebestift* benutzt (und war selbst erstaunt, dass das so einfach war und hält).

Verziert habe ich den Gummi mit dem Tante Ema Knopf Marmeladentöpfchen* (Jam Jar). Der Gummi wird einfach im Ring zusammengenäht und über die Naht wird der Knopf gesetzt, so ist das unschöne Ende direkt versteckt.

Jetzt habe ich ein paar Gläser nett verpackt zum Verschenken.

Und Ihr so? Macht Ihr auch selbst Marmeladen mit Obst aus dem eigenen Garten?
Bei uns gibt es regelmäßig noch Feigenmarmelade. Die ist weniger aufwändig, aber auch sehr lecker und man kann sie schön verfeinern und variieren. Hier findet Ihr das Rezept für meine beschwipste Feige. (Und nein, ich kann sie nicht essen, da Alkohol drin ist, aber natürlich habe ich sie trotzdem probiert und ich finde es sehr schade, dass ich sie nicht essen kann, denn der Amaretto verleiht der Marmelade noch mal einen extra Pfiff).

Verlinkt bei HOT

Meine Empfehlungen aus diesem Post:



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30 Oktober 2017

Popcorn geht auch ohne Maschine {Make a story: Movietime}

Der Gang ins Kino gehört bei uns zur Ferienroutine. Zumindest versuchen wir es.
Unterm Jahr haben wir aufgrund der vielen Hobbys meiner Töchter eigentlich nie Zeit, aber in den Ferien nehmen wir es uns regelmäßig vor und dann geht auch die komplette Familie mit. Als Ferienevent quasi.
Manchmal funktioniert das aber nicht, weil gerade kein Film in einem Kino in der Nähe läuft, den wir alle gerne sehen möchten.
Früher haben wir uns dann einen Video geholt, alleine das Aussuchen in der Videothek, das Einkaufen von Knapperkram, war schon ein Teil des Events. Lästig war dann aber immer, dass man den Video spätestens am 3. Tag wieder zurückbringen muss oder sonst nochmals Leihgebühr anfällt. Und weil die Videotheken irgendwann immer rarer wurden, war die nächste Videothek nicht mehr in der Nähe.

Vor ein paar Jahren haben wir uns so ein Apple-TV-Kästchen zugelegt und seitdem haben wir, anstatt in die Videothek zu gehen und einen Film zu leihen, über Apple-TV und den I-Tunes Store Filme kostenfplichtig geliehen. Das haben wir nicht oft gemacht, eben nur, wenn wir unserern Kinoabend auf das heimische Sofa verlegt haben.


Seit kurzer Zeit haben wir Amazon Prime* (Partner Link).

Ich war ja bisher echt dagegen, zu den Gebühren fürs Fernsehprogramm und der Auswahl an Privatsendern noch zusätzlich für weitere Inhalte zu zahlen. Angefangen von Premiere, Maxdome, Netflix und wie die Angebote alle heißen, da zahlt man sich ja dumm und dämlich wenn man das alles aboniert. Und man kann ja schließlich auch nicht rund um die Uhr Fernsehen.

Die Bestellung von Amazon Prime war bei uns ein Versehen, weil irgendein Familienmitglied wohl im Bestellvorgang eine Testmitgliedschaft mitbestellt hat. Das können im Zweifel nur 2 von 4 gewesen sein, weil wir anderen 2 nämlich lesen, bevor wir Knöpfe drücken und nicht nur annehmen, dass darauf "Weiter" und nicht "kostenpflichtig bestellen" steht *grmml*.


Erst war ich ein bisschen abgenervt, als die Kosten nach der 4-wöchigen Probezeit auf meinem Konto abgebucht wurden, aber im Grunde war ich selbst mit schuld. Aus Sicherheitsgründen habe ich für Amazon ein separates Email-Konto und da schau ich in der Regel nur rein, wenn irgendwas ist. (Das hab ich mittlerweile umgestellt, die separate Email-Adresse für Amazon habe ich aber trotzdem noch, nur seh ich jeden Vorgang darauf jetzt gleich).
Auf jeden Fall habe ich erst gemerkt, dass da jemand wohl was bestellt hat, als die Probezeit bereits vorbei und das Kind schon in den Brunnen gefallen war. Die ersten 4 Wochen kann man Amazon Prime nämlich testen, dananch wird es kostenpflichtig. Somit hatten wir Amazon Prime für ein Jahr mal fix, also können wir es auch nutzen. Anfangs machte das nur das große Kind und freute sich, sämtliche Wunschserien nun online und am Stück schauen zu können und zwar dann, wenn sie Zeit hat und nicht dann, wenn der Sender das vorgibt.
Dann kam mal wieder so ein doofer Tag, an dem nichts im Fernsehen lief, kein Film im Kino kam, den wir uns gerne angesehen hätten, also haben wir es uns auf der Couch gemütlich gemacht und haben uns durch Amazon Prime Video gezappt.

Und jetzt bin auch ich Fan davon. Ich kann nun endlich eine Serie schauen, bei der ich sonst immer nur den Anfang sah, weil sie für mich unter der Woche einfach zu spät kam. Und wenn es grad passt, dann schau ich gleich 2 Folgen hintereinander und muss nicht eine Woche auf die Fortsetzung warten.

Filme schauen wir jetzt öfter, denn ganz viele sind kostenlos bzw. in der Amazon Prime Mitgliedschaft enthalten. Kein doofes Gezappe mehr. Wenn nichts läuft aber abends sich alles auf dem Sofa versammelt, entscheiden wir zusammen, welchen Film wir uns ansehn.
Das Kinofeeling kommt dabei nicht zu kurz, denn das frische Popcorn machen wir uns einfach selbst. Und das ist auch kein Hexenwerk und man braucht auch keine unnötige Maschine oder irgendein Handwerkszeug, das man schlecht reinigen kann. Alles was man dazu braucht ist Popcornmais und der steht bei uns immer im Vorratsschrank.


Am Besten macht man das Popcorn in einer etwas höheren Pfanne mit Glasdeckel*. Einfach etwas Öl in die Pfanne, das Popcornmais in einer Lage hineingeben, Pfanne auf den Herd stellen und anmachen. Sobald die Pfanne heiß wird, fangen die ersten Maiskörner an zu poppen. Deshalb ist auch der Deckel echt wichtig, sonst hüpfen sie durch die ganze Küche. Dann muss man eigentlich nur noch den Punkt abpassen an dem die meisten Körner aufgegangen sind und die Pfanne vom Herd nehmen, damit die bereits gepoppten Maiskörner nicht anbrennen. Alles in eine Schüssel füllen und wahlweise zuckern oder Salzen. 

Wir haben heute Mittag mal nachgeschaut, ob wir die beiden Feiertage nutzen um mal wieder gemeinsam einen Film bei Amazon Prime Video zu schauen. Und was entdecke ich da?
Die Neuverfilmung von Timm Thaler! Sagt Euch das was, oder seid Ihr noch zu jung dafür?

Was hab ich Timm Thaler geliebt. In meiner Kindheit war das eine Serie mit Tommy Ohrner. Was haben wir für den Jungen geschwärmt. Es gibt da noch ein altes Foto, das wir Jahre später auf einem nicht entwickelten Film, (also so einem für Fotos, als es noch keine Digitalkameras gab) in einer Schublade bei meinen Eltern fanden. Zwei meiner besten Freundinnen und ich vor einem Bravo-Plakat mit Thomas Ohrner. Keine Ahnung wie alt wir da waren, aber ich hatte Latzhosen an und ich denke, wir waren noch in der Grundschule, vierte Klasse oder so, denn später trennten sich unsere Wege. Total die Kindheitserinnerungen also. Die Große hat dann gleich gesagt, sie hätte diese Serie  ebenfalls geliebt. Das konnte ich mir gar nicht vorstellen, ist sie doch eine ganz andere Generation. Aber sie trat den Beweiß  mittels Internet an. Timm Thaler gab es in ihrer Kindheit als Zeichentrickserie. 


Bisher haben wir nur die in der Mitgliedschaft enthaltenen Filme und Serien geschaut, davon gibt es eine Menge, der Vorrat ist uns noch nicht ausgegagen. Die Neuverfilmung von Timm Thaler ist von 2017, also wirklich noch ganz neu, und gehört leider zu den Filmen, die man kostenpflichtig leihen oder kaufen muss. Aber das macht nichts, der Film steht für morgen Nachmittag auf dem Programm. Natürlich mit frischem selbstgemachten Popcorn. 



Wie ist das bei Euch, habt Ihr auch eines der vielen Abo-Möglichkeiten  (Netflix oder wie die Angebote noch so heißen) um regelmäßig Serien oder Filme zu sehen? Oder habt Ihr auch eine Kindheitserinnerung mit einem Film?

Das ist mein Beitrag zur Aktion "Make a story" der Rhein-Neckar-Blogger, der im Oktober das Thema Movie Time hat. Die gesammelten Beiträge gibt es wie immer auf unserer gemeinsamen Seite.


Disclaimer: Im Blogpost führen Links zu Amazon / Amazon Prime (mit * gekennzeichnet). Wenn man über diese Links etwas bestellt oder evtl. eine Probemitglieschaft mit Amazon Prime abschließt, erhalte ich eine kleine Provision. Deshalb könnte man diesen Post auch als Werbung deuten. Eine Werbung wurde allerdings weder von Amazon noch sonst irgendwem bezahlt, veranlasst oder beauftragt. Empfehlungen entstehen im Kontex und aus freien Stücken, was Ihr damit macht, ist Eure Sache. Ich freue mich aber, dass, wenn Ihr sowieso etwas bestellen wolltet, Ihr das über einen der Links macht und somit meine Arbeit an diesem Blog unterstützt. 

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