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Kreative Kleinigkeiten für Weichnachten {DIY}

Ohje, nur noch ein bißchen mehr als 6 Wochen und dann ist schon wieder Weihnachten. Wieso kommt das immer so plötzlich? Jedes Jahr habe ich das Gefühl, es kommt früher.

Als letzte Woche das Unionknopf-Weihnachtspaket hier ankam, wurde ich schmerzlich daran erinnert, dass ich noch nichts, aber auch gar nichts vorbereitet habe.
In den letzten Jahren haben wir uns zur Angewohnheit gemacht, an Weihnachten eine selbstgemachte Kleinigkeit zu verschenken. Anfangs habe ich das alleine gemacht, später wurden die Kinder beteiltigt und Omas, Tanten und Mama-Freundinnen freuen sich neben einem Fotokalender, der durchs nächste Jahr führt, immer über die Kleinigkeit aus Küche und vom Basteltisch.

Nur dieses Jahr stehe ich noch recht ratlos da. Also habe ich mal im Archiv gekramt und geschaut, was wir in den letzten Jahren so alles produziert haben. Nicht für alles gibt es eine Anleitung im Blog, aber vielleicht könnt Ihr ja als Anregung trotzdem ein paar der Ideen gebrauchen.

Im letzten Jahr, also 2013 hatten wir eine tolle Feigenernte und so gab es an Weihnachten selbstgekochte Feigenmarmelade. Derzeit sind wieder Feigen reif, man könnte das also noch nacharbeiten. Die Feigen habe ich als Beschwipste Feige mit Amaretto oder als Pfälzer Feige zusammen mit Zwetschgen verarbeitet und zusammen mit einem Glas „Purer Freude“ (ohne Zusätze) verschenkt.
Zuvor hatten wir bereits personalisierte Adventskalender mit Schokoladenfüllung bestellt und verschenkt. So konnten sich Omas und Patentante bereits vorab mit einem Foto von der Mini auf Weihnachten freuen.  Und wir hatten echt jede Menge Spaß bei der Erstellung der Fotos und haben uns schier krummgelacht.

2012 gab es gleich mehrere Do-it-yourselfs. Wir haben kleine Schüsseln (IKEA) mit einem Porzelanmalstift beschriftet und leckere Cantuccini gebacken. An die Verpackung aus Klarsichtfolie kamen dann selbstgeprägte Geschenkanhänger aus lufttrocknender Modelliermasse.

2011 wurden wir zum Wiederholungstäter, weil bereits 2010 die gebrannten Mandeln so gut angekommen sind. Haben wir sie aber 2010 noch in bemalten Butterbrottüten verschenkt, gab es 2011 bereits die edlere Version in einem verzierten Schnappdeckelglas.

2009 war ich wohl noch nicht so organisiert, denn da gab es individuelle Geschenke (wie hab ich das zeitlich nur geschafft?). Und das Üble an so einem Rückblick ist, dass man feststellt, wie schlecht die Fotos sind und wie grauenhaft das Bloglayout. Ich schieb das jetzt einfach mal darauf, dass man das damals eben so gemacht hat. Der Geschmack und die Mode ändert sich halt.
2009 gab es auf jedenfalls für einen Teil der weiblichen zu beschenkenden Schürzen und für einen anderen Teil ein Mitbringsel in einer ganz unspektakulären selbstgenähten Tasche.
Und die Mini hat für alle Weihnachtskugeln genäht. (Sieht man, wenn man den Beitrag etwas runterscrollt).

In 2008 weiß ich leider nicht mehr, was ich da gemacht habe. Das habe ich nicht verbloggt.

Aber in 2007 habe ich nicht nur Kleinigkeiten verschenkt. Nein, da gab es eine ganz große Wunscherfüllung und beim Betrachten der Bilder werde ich ganz wehmütig. Ich habe damals wirklich einem kleinen Jungen einen Herzenswunsch erfüllt und seine Freude darüber lässt mich jetzt auch im Nachhinein wieder wissen, wieso ich damals überhaupt nähen gelernt habe: Um exclusive Produkte zu schaffen und nicht um irgenwelchen Einheitsbrei nachzunähen. Das Kind hat sich ein Stofftier gewünscht, das es so bei uns nicht zu kaufen ab und die Tante hat das möglich gemacht. Für die erwachsene Verwandschaft gabe es eine selbstgenähte Handtasche mit passendem Schminktäschlein und Tatütas.
Mit den Kindern haben wir Badesprudekugeln hergesellt und laminierte Fotos in Seife eingegossen. Das hat wirklich allen beteiligten sehr viel Spaß gemacht und die Omas haben sich sowas von über das neue Badezimmerasseccoires gefreut.

Ach, und wenn mal wieder die Frage aufkommt, wieso ich blogge: Ganz einfach, ohne diesen Blog, hätte ich mich vermutlich an all das nicht wirklich gut erinnert. Denn bei den Weihnachtsgeschenken, die ich vorher gemacht habe, kann ich mich nur noch an Christbaumschmuck aus Pappmache mit Serviettentechnik beklebt erinnern.

Mir ist übrigens beim Schreiben eingefallen, was ich mit der Mini zusammen machen möchte. Heute besorgt der Göga das Material und am Mittwoch Nachmittag wird dann gewerkelt.

Und Ihr so? Verschenkt Ihr auch selbstgeamachte Sachen zu Weihnachten oder habt das in den letzten Jahren gemacht und darüber gebloggt? Haut gerne Eure Links in die Kommentare. Ich freu mich drüber!

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