All about Love…es muss nicht immer Valentinstag sein {Rezept}

All about Love…es muss nicht immer Valentinstag sein {Rezept}

26. Februar 2018 3 Von Susanne Krauss

Im Februar dreht sich ja immer alles um die Liebe, zumindest am 14., denn da ist Valentinstag.
Und „I love“ heißt auch das Monatsthema bei den Rheinneckarbloggern. (Wer das noch nicht kennt: das ist eine Gemeinschaftsaktion unserer Blogger-Gang. Wer Lust hat bloggt zu diesem Thema und alle Blogposts werden auf unserer Gemeinschaftsseite gesammelt. Das ist jeden Monat aufs Neue wieder interessant, wie viele unterschiedliche Post mit Rezepten und Geschichten zum gleichen Thema erscheinen).

Wir feiern den 14. Februar nicht, da gibt es keine Blumen oder Geschenke, aber dennoch ist der 14. Februar ein ganz besonderes Datum für mich (uns).

Am 14. Februar vor 14 Jahren, da lag ich fett in den Wehen. Der kleine Mensch, der da in mir reifte, hatte beschlossen, nicht zum errechneten Geburtstermin Mitte März auf die Welt zu kommen, sondern bereits früher. Aber so richtig entscheiden konnte sie sich dann doch nicht, dabei wäre der 14. Februar doch so ein schöner Termin gewesen. Es schien dann aber doch so schön in Mamas Bauch zu sein, dass sie erst am 17. kam. Nee, 4 Tage Wehen (ab dem 13.!) muss man nicht haben. Aber ganz ehrlich, das vergisst man ganz schnell wieder, wenn man den kleinen Liebling in den Armen hält.

Da ist dann nicht nur wahnsinnig viel Liebe im Raum, da sprüht es nur so voll Freude. Könnte man es in Tassen abfüllen, dann hätte man Happiness in cups. Wobei wir dann auch direkt zum diesjährigen Geburtstagskuchen kommen. Der kleine Mensch, unsere Mini, ist nämlich gar kein so großartiger Kuchenesser. Also doch schon, aber eben nur Mamas Käsekuchen oder den leckeren Apfelkuchen nach dem Rezept meiner Großmutter. Sie mag auch gar keine Schokolade. Und über die Torte aus dem letzten Jahr hat sie sich gefreut, gegessen hat sie sie aber nicht.

Beim Besuch im örtlichen Blumenladen hat sie dann Pummel das Einhorn* entdeck, davon gibt es auch Cupcake Wrapper gleich mit Topper in einer Packung und in den Cups kann man sogar backen.
Und schon war klar, Mini bekommt dieses Jahr keine Torte, sondern Cupcakes. Und das Topping muss was werden, was sie auch mag. Sie mag weiße Schokolade und Himbeeren und Vannille-Capcakes. Und schwups, hatten wir das, was auch das jüngste Familienmitglied gerne ist, denn das ist ja auch einer der Sprüche auf den Wrappern: Eat what you love. Hat sie dann auch getan.

Und für Euch gibt es das Rezept. Ich habe die Grundmasse in 14 Capcake-Becher abgefüllt und direkt darin gebacken, das geht lt. Packung bis 200°C.
Es hätte für die Anzahl der Cups vielleicht ein bisschen mehr Teig sein können, aber das könnt Ihr ja anpassen.

Grundrezept für Vanille-Cupcakes:

Zutaten für den Teig (eigentlich für 12 Cupcakes)

125 Gramm Zucker
125 Gramm weiche Butter
2 Eier (Größe L)
110 Gramm Mehl
15 Gramm Speisestärke
ca. 1/2 Teelöffel Vanilleextrakt

Zutaten für das Topping:

200 ml frische Sahne
200 Gramm weiße Schokolade
1 Packung Gelatine/Pulver, wenn man auf Nummer Sicher gehen will

So gehts:

Zucker und weiche Butter mit dem Handrührgerät schaumig schlagen
Mehl sieben und mit der Speisestärke mischen und zusammen mit den Eiern unter die Zucker/Buttermischung rühren. Vanilleextrakt zugeben

Teig in die Förmchen füllen und bei 190°C im vorgeheizten Backofen bei Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten backen. ACHTUNG: jeder Backofen ist anders, bitte beobachtet den Backvorgang, damit die Cupcakes nicht zu dunkel werden. Stäbchenprobe machen, aus dem Ofen holen und auf einem Rost auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit Sahne auf dem Herd erhitzen und von der Platte holen, sobald es anfängt zu kochen. Die Schokolade in Stücke brechen und in der heißen Sahne schmelzen. Nochmals zurück auf die Herdplatte und für 4 Minuten unter rühren erhitzen, nicht kochen.
Masse in eine Schüssel umfüllen und abgedeckt im Kühlschrank erkalten lassen.
Wenn man genug Zeit hat, kann das über Nacht geschehen, die Masse zieht dann an. Wenn sie abgekühlt ist, mit dem Handrührgerät nochmals aufschlagen. Ist die Konsistenz noch flüssig (z. B. weil man ultrahocherhitzte Sahen anstatt frischer verwendet hat) oder man hätte es gerne etwas fester, einfach ein Päckchen Gelatinepulver während des Rührens einrieseln lassen.
Masse in ein Spritztüte einfüllen und aufdrapieren.

Garniert mit einer säuerlichen Frucht gibt die Süße der Schokolade zusammen mit dem Teig eine tolle Kombination.